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Kirchen

08.03.2022: Die Gründung der Kirche im Jahr 1329 ist nachweisbar. Für die auch Kirche zum heiligen Grab genannte Kirche war ein eigener Priester zuständig. Bereits damals gab es zahlreiche Wallfahrten zur Kirche, die im Jahr 1363 weitere Zuwendungen erhielt. Die Einnahmen der St.-Martins-Kirche, die 1525 dem Bauernkrieg zum Opfer fiel, wurden auf die Kirche zum Heiligen Blut übertragen. Damit verbunden war der Aufstieg zur Pfarrkirche, der zweiten in Iphofen. Sehenswert ist der Hochaltar mit dem neugotischen Aufbau (1892). Die Kreuzigungsgruppe, einst Teil des gotischen Apostelaltares, wird der Riemenschneiderschule zugeschrieben. Bei einer Renovierung 1870 erfolgte eine Turmerweiterung. Sieben Jahre später setzte ein Blitz die Kirche in Brand, was einen Wiederaufbau im Stil der Neugotik zur Folge hatte. 1985 entfernte man bei der bislang letzten Instandsetzung die Aussentreppe von 1799:

04.03.2022: Die Stadtkirche Unsere Liebe Frau steht auf den Fundamenten eines 1268 erstmals urkundlich erwähnten Gotteshauses. Der Bau am Chor begann 1447. Davon künden bis heute sichtbare Inschriften an der äusseren Chormauer. Infolge von mehreren Zerstörungen präsentiert sich der Kircheninnenraum heute spartanisch.
Beachtung verdient jedoch die Madonnenstatue aus dem 15. Jahrhundert. Der angrenzende Marktplatz ist nicht nur das Zentrum der Fussgängerzone, sondern
mittwochs und samstags auch Schauplatz des über die Stadtgrenzen hinaus beliebten Wochenmarktes, der Treffpunkt für Jung und Alt:

04.03.2022: Die Barockkirche Sankt Peter ist für die Stadt Bruchsal eine ganz besondere Kirche – zum einen, weil sie ein Werk des berühmten Baumeisters Balthasar Neumann ist, zum anderen, weil sie als einziges Gotteshaus in Bruchsal den schweren Bombenangriff vom März 1945 unbeschadet überstanden hat. Unter ihrer 22 Meter hohen Kuppel befindet sich die Fürstengruft, in der die sterblichen Überreste von drei der vier Bruchsaler Fürstbischöfe ruhen. In der über 250jährigen Geschichte der Kirche wurde der Innenraum mehrfach umgestaltet, der moderne Zelebrationsaltar stammt aus dem Jahre 1999:

04.03.2022: Eine evangelische Gemeinde gibt es in Bruchsal seit dem 22.03.18.04. Ab 1811 wurden die Gottesdienste abwechselnd mit der katholischen Gemeinde in der Bruchsaler Hofkirche gefeiert. Am 21. Juli 1935 erfolgte die Grundsteinlegung des von Architekt Carl Gerstung entworfenen ersten evangelischen Gotteshauses in Bruchsal. Er orientierte sich an den frühchristlichen Basiliken, die als rechteckige Hallen gebaut waren. Der erste Gottesdienst in diesem Gebäude wurde am 29. November 1936 gefeiert. Ausgestattet war die Kirche mit fünf Bronzeglocken aus der Karlsruher Giesserei Bachert. Der Altar war auf seiner Vorderseite mit Tierfiguren ausgestaltet. Er wurde zusammen mit dem Dach und dem übrigen Inventar am 1. März 1945 beim Luftangriff auf die Stadt zerstört. Ob die Glocken diesen Angriff überstanden und dann anderweitig verwendet wurden oder bereits vorher zu Kriegszwecken abgegeben werden mussten, ist nicht bekannt. Ab 1946 wurde die Anschaffung von stählernen Glocken diskutiert, die drei Jahre später eingebracht wurden. Sie waren nicht unumstritten. Gestalterisch wie klanglich gab es unterschiedliche Meinungen, ein teilweiser Austausch wurde bis in die 2010er Jahre immer wieder diskutiert. Das Altarbild war erheblich beschädigt worden und wurde von Carolus Vocke erneut gemalt, wobei es nicht originalgetreu wiedererstand, sondern in Gestaltung und Farbgebung verändert wurde:

28.02.2022: Die zwischen Leimbachstrasse und Siegerlandhalle gelegene Kirche wurde am 9. September 1937 geweiht. Das hell verputzte Gebäude zeigt romanische Formen, jedoch ohne jeden äusseren Wandschmuck. Dem Langhaus ist im Westen ein Querriegel mit Mittelturm, im Osten ein erhöhter quadratischer Chor mit Dachreiter angefügt. St. Peter und Paul ist Pfarrkirche der gleichnamigen Kirchengemeinde, die mit 5.800 Menschen katholischen Glaubens bei einem Gesamteinzugsgebiet von 24.000 Einwohnern im Pfarreigebiet die zahlenmässig grösste katholische Kirchengemeinde des Siegerlandes darstellt:

28.02.2022: Bis zum grossen Stadtbrand 1695 wurden das Franziskanerkloster und die dortige Kirche St. Johannis von beiden Konfessionen für ihre Gottesdienste genutzt. Erst mit der Weihe der Marienkirche 1725 erhielten die katholischen Einwohner Siegens ein eigenes Gotteshaus. Die Grundsteinlegung übernahm der katholische Landesherr Fürst Wilhelm Hyazinth, der den Jesuitenorden mit dem Bau betraute. Finanzielle Probleme verzögerten die Fertigstellung, die über zwanzig Jahre in Anspruch nahm. Die St. Marienkirche ist die einzige katholische Kirche innerhalb der ehemaligen Stadtmauer. Sie ist ausserdem die erste katholische Pfarrkirche, die nach der Reformation in Siegen gebaut wurde. Das Innere des Gotteshauses ist einfach gehalten, im Chor befand sich bis 1897 der sogenannte Fürstenstuhl, ein prächtiges Allianzwappen, das heute hier über der Tür dieses Raumes zu bewundern ist. Die Marienkirche wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Heute ist sie das einzige erhaltene Gebäude aus der Barockzeit innerhalb der alten Grenzen der Stadt. Von 1931 bis 1955 wirkte Pfarrer Wilhelm Ochse in der Marienkirchengemeinde. Er war ein erklärter Gegner des NS-Regimes und verbüsste deshalb auch eine achtmonatige Haftstrafe:

28.02.2022: Die Nikolaikirche mit dem Krönchen auf der Spitze des Kirchturms ist das weithin sichtbare bekannteste Symbol der Stadt Siegen. Die Geschichte dieser Kirche reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Kirche prägt die Silhouette der Stadt auf dem Siegberg und liegt auf halber Höhe zwischen dem zum Tal gelegenen Bergvorsprung und dem Berggipfel mit dem Oberen Schloss direkt oberhalb des Markt- und Rathausplatzes. Der Markt und die Nikolaikirche sind Teile der mittelalterlichen Neustadt, die um 1224 entstanden ist. Architektonisch stellt die Nikolaikirche eine Besonderheit dar, da es sich bei ihr um das einzige romanische Hallenhexagon nördlich der Alpen handelt. An die sechseckige Halle ist ein rechteckiger Chor und eine halbrunde Apsis angeschlossen. In der Forschung wird mittlerweile davon ausgegangen, dass die gesamte Anlage zusammen errichtet wurde und im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts abschliessend ihre Form erhielt:

28.02.2022: Die St. Michael-Kirche wurde in der Zeit von 1903 bis 1906 erbaut. In dieser Zeit der Jahrhundertwende waren die Kunst und Architektur stark durch den Historismus geprägt. Besonders bei der Gestaltung sakraler Bauten bediente man sich der Bauformen der vergangenen Jahrhunderte. Der Dortmunder Architekt Klomp, der mit der Planung und Durchführung des Kirchbaus beauftragt war, gab der St. Michael-Kirche die Bauform einer dreischiffigen romanischen Basilika. Von aussen besticht die Kirche durch ihr Westwerk und die beiden hohen schlanken Kirchtürme, die ihr eine städtebauliche Dominanz geben, die sich in Siegens Stadtbild auch heute noch durchsetzt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche stark beschädigt und erst langsam Zug um Zug wieder instand gesetzt. Im Gedenken an diese Zeit wurde der linke Flügel des Erzengel Michaels über dem Hauptportal nicht wieder restauriert. Im Zuge der Aussenrenovierung in den neunziger Jahren musste das von Umwelteinflüssen stark angegriffene Bruchsteingemäuer verputzt werden. Im Rahmen der Innenrenovierung im Jahre 2000 wurden die Bodenbeläge und die Kirchenausmalung erneuert sowie die Feith-Orgel auf 29 Register erweitert. Der Pfeifenbestand geht teilweise auf das Jahr 1922 zurück:

05.12.2021: Erst 1926 wurde die Wilhelmskirche nach einem Umbau als Evangelisches Gemeindehaus wieder neu und angemessen genutzt als Gemeindezentrum. Dies ist die Wilhelmskirche auch nach einem erneuten Umbau zusammen mit dem Gemeindehaus und dem Kindergarten geblieben. Am 23. August 1964 wurde sie durch Propst Schubring wieder eingeweiht. Mit einem Gemeindefest und einer Veranstaltungsreihe wurde die Wilhelmskirche mit Leben erfüllt, so wie es eigentlich für ein Gemeindezentrum wichtig ist. Nach dem verheerenden Brand 1999 wurde das Gemeindezentrum Wilhelmskirche erneut modernisiert. Der grosse Saal, zwei Gemeinderäume sowie die Küche bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Mit ihrem Aufzug ist die Wilhelmskirche zudem barrierefrei:

05.12.2021: Eine so wechselvolle Vergangenheit haben nur wenige Kirchen. Das Gebäude wurde 1733 erbaut und als lutherische Kirche geweiht, Bauherr war Graf Johann Reinhard III (Wappen über dem Eingangsportal). Später wurde die Kirche katholische Pfarrkirche und 1908 russisch-orthodox geweiht. Damals kamen viele Kurgäste aus Russland nach Bad Nauheim.  Gottesdienstbesucher waren auch Zar Nikolaus II. und seine Familie. Der Zar, die Zarin und ihre vier Kinder nahmen während ihres Kuraufenthaltes 1910 mehrfach an Gottesdiensten teil. Zarin Alexandra Feodorowna und ihre Schwester Elisabeth übernahmen sogar das Patronat über dieses Gotteshaus. Heute finden in der Kirche wieder regelmässig russisch-orthodoxe Gottesdienste statt: