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Rathäuser

15.02.2020: Das Rathaus-Center Ludwigshafen ist ein 1979 eröffnetes, 72 Meter hohes Hochhaus, in dem das Rathaus der Stadt Ludwigshafen am Rhein und ein Einkaufszentrum untergebracht sind. Das Einkaufscenter wird seit 1981 von der ECE Projektmanagement GmbH betrieben. Das Rathaus-Center entstand nach einem Entwurf des Bonner Architekten Ernst van Dorp, der siegreich aus einem Wettbewerb hervorgegangen war. Im April 2019 hat die Stadt Ludwigshafen das Rathaus-Center für rund 43 Millionen Euro gekauft. Hintergrund: Schon seit 2016 laufen konkrete Planungen der Stadt Ludwigshafen, die marode Hochstraße Nord durch eine ebenerdige Stadtstraße zu ersetzen. Eines der Probleme war dabei: Für eine ebenerdige Straße an dieser Stelle würde zuvor ein Abriss der Einkaufs-Mall des Centers nötig werden. Durch den Kauf hat die Stadt nun ihr Ziel erreicht, die komplette Planungshoheit über das Quartier in der nördlichen Innenstadt zu sichern:

Im Rathaus am Marktplatz 4 hat die Stadtverwaltung ihren Hauptsitz und es steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Hier befinden sich die Büros des Oberbürgermeisters und der Dezernenten sowie zahlreiche Ämter. Rathaus und Marktplatz wurden 1952-53 nach Plänen des Architekturhistorikers Karl Gruber erbaut (15.11.2019):

Das Rathaus der Stadt Mainz, am Rheinufer unweit der Theodor-Heuss-Brücke gelegen, wurde von Arne Jacobsen und Otto Weitling in den Jahren 1968-70 entworfen und von 1970 bis 1974 erbaut. Nach dem Tod Jacobsens 1971 vollendete die Architektengemeinschaft Dissing & Weitling deren begonnene Arbeit. Mit dem Brandzentrum, dem Hilton-Hotel und der überregional bekannten Rheingoldhalle bildet das denkmalgeschützte Gebäude einen eindrucksvollen Komplex der Nachkriegsmoderne (22.06.2019):

Der erster Rathausbau stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Umbau im Jahre 1562 in einen Fachwerkbau mit Freitreppe. Sitz von Rat und Gericht der Reichsstadt Wimpfen, des Oberhofs und 1539-40 des Reichskammergerichts. 1839 Abriss wegen Baufälligkeit und Bau des jetztigen klassizistischen Neubaus. An der Rathausfassade erinnern heute vier Wappen an verschiedene Epochen der wechselvollen Geschichte der Stadt (23.05.2019):

23.03.2019: In seinem heutigen Erscheinungsbild ist das Aachener Rathaus ein Zeugnis vieler Jahrhunderte. Aus der Zeit Karls des Grossen blieb der Granusturm erhalten. Auf den Grundmauern des übrigen karolingischen Palastbaus errichtete die Aachener Bürgerschaft im 14. Jahrhundert das gotische Rathaus. Zwischen 936 und 1531 fanden an diesem Ort die Festmähler der Aachener Königskrönungen statt. Noch heute erinnert der monumentale Krönungssaal an diese Zeit. Hier befinden sich auch originalgetreue Nachbildungen der Reichskleinodien, darunter die Reichskrone, das Schwert und das Evangeliar der mittelalterlichen Herrscher. Aus dem 19. Jahrhundert stammen die ebenfalls im Reichssaal befindlichen grössten Historienbilder der Romantik, die Fresken des Aachener Künstlers Alfred Rethel (1816-1859) mit ihren legendären und historischen Szenen aus dem Leben Karls. Der in Aachen geborene Bildhauer Ewald Mataré (1887-1965) schuf die Fenster des Saals ebenso wie das Marienportal und die Bronzetür des Haupteingangs. Die reich ausgestatteten Räume im Erdgeschoss künden vom Glanz der freien Reichsstadt im 17. und 18. Jahrhundert, als man das Rathaus zum barocken Stadtschloss umbaute:

Granusturm

18.12.2018: Das Rathaus wurde 1621 nach dem Brand des alten Rathauses an die jetzige Stelle verlegt und neu errichtet. Nach dem großen Stadtbrand von 1689 wurde zunächst nur der östliche Giebel 1709 wieder aufgebaut, der andere 1879 hinzugefügt. Der Renaissancebau ähnelt stark dem Römer in Frankfurt am Main. Das heutige Rathaus war vor 1621 das Münzhaus:

Hinweistafeln für das Historisches Kellerlabyrinth unterhalb der Krämer- und Merianstrasse sowie der Rathaus-Terrasse:

03.08.2018: Stattliche Patrizierbauten auf spätmittelalterlicher Grundlage, die im 17. bis 20. Jahrhundert erneuert wurden, säumen die ehemalige Marktstraße der Reichsstadt. Das Rathaus ist ein mittelalterliches, denkmalgeschütztes Bauwerk, das im Jahr 1474 errichtet wurde. Es ersetzte ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1368, das zunächst als Kornspeicher diente und ab 1382 zumindest teilweise als Rathaus für den Stadtrat sowie als Gerichtsgebäude und Finanzhaus genutzt wurde. Heute haben noch der Stadtrat, das Veranstaltungsamt sowie der Oberbürgermeister und Bürgermeister Kemptens ihren Sitz in dem Gebäude. Der historische Rathausbrunnen ist die Nachbildung einer Brunnensäule aus dem Jahr 1601:

14.03.2018: Das Rathaus der Stadt Saarbrücken wurde als Rathaus der damals selbständigen Stadt St. Johann an der Saar in den Jahren 1897 bis 1900 nach den Entwürfen von Georg von Hauberrisser erbaut, der unter anderem auch die Rathäuser in München und Wiesbaden gestaltete. Das Rathaus St. Johann ist das größte neogotische Profangebäude des Saarlandes. Mittelpunkt des Gebäudes bildet der 54 Meter hohe Turm, von dem aus täglich um 15.15 Uhr und um 19.19 Uhr ein Glockenspiel ertönt: