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Rathäuser

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06.09.2021: Das Schloss und heutige Rathaus liegt zentral in der Gemeinde Ober-Mörlen, idyllisch am Flüsschen Usa. Das Schlossgebäude wurde errichtet im 16. Jahrhundert und der Treppenhausvorbau im 17. Jahrhundert. Das Mansardendach und die Stuckdecken erneuerte man 1717. Der hintere Wirtschaftshof wurde 1704 errichtet. Bevor das Schloss 1920 von der Gemeinde gekauft wurde, gab es eine wechselvolle Geschichte mit mehreren Besitzern. Zu nennen sind die adeligen Geschlechter von und zu der Hees (von Schlitz genannt), von Görtz, von Frankenstein, von Wetzel, von Wetzel (genannt von Carben), von Nordeck zur Rabenau und von Fechenbach-Laudenbach. Ab 1920 wird das Schloss als Verwaltungssitz der Gemeinde Ober-Mörlen genutzt. Das Schloss und die gesamte Anlage wurde 1966 nach einem Dachstuhlbrand (16. April 1966) mit Unterstützung des Landes Hessen und des Hessischen Landesamtes für Denkmalpflege neu konzipiert:

04.09.202 Johannisberg besass schon im Ausgang des Mittelalters ein Rathaus das zuerst 1516 erwähnt wurde. Noch zu Beginn des dreissigjährigen Krieges (1618-48) liess der damalige Schultheiss Niclaus Itzstein umfangreiche Umbauten vornehmen. Bereits im 16. Jahrhundert wurde am Rathaus eine Uhr angebracht. 1626 wurden die 120 Gulden abgelegt, die 36 Jahre zuvor beim Stift Bleidenstadt zum Kauf der Uhr entliehen wurden waren. Während man das alte Rathaus im Jahr 1976 neu verputzte, stellte man fest, dass das zweite -heute massive- Geschoss einst aus Fachwerk bestand. Durch den Verputz wurden ein rundbogiger Kellereingang an der Seite zur Oberen Brunnengasse und je ein rundbogiges Fenster im Erd- und Obergeschoss auf der linken Seite des strassenseitigen Giebels verdeckt. Die vorhandene Rathausglocke, 1972 auf Elektrobetrieb umgestellt, misst in Höhe und Durchmesser 54 cm. Als Emblem zeigt die Rathausglocke eine Kreuzigungsgruppe. Heute ist das Rathaus im Besitz der Stadt Geisenheim und wurde vom Johannisberger-Carneval-Verein 1913 e.V. im Jahr 1999 für zunächst 10 Jahre als Vereinsheim angemietet:

25.08.2021: Das Alte Rathaus in Niederjosbach aus dem Jahr 1937 in der Kirchgasse 4a. Die Feuersirene wurde im Jahr 1954 auf dem Dach installiert. Ab 31. Dezember 1971 schlossen sich Niederjosbach und Bremthal unfreiwillig zur neuen Gemeinde Bremthal zusammen. Diese ging am 1. Januar 1977 in der Stadt Eppstein auf. Heute ist das Haus Sitz des Ortsgerichts Eppstein IV (Niederjosbach) ohne regelmässige Öffnungszeiten, Termine nach Vereinbarung:

16.06.2021: Das Alte Rathaus wurde 1744 von Gräfin Maria Theresia als Schulhaus erbaut. Über dem Eingang sind die Jahreszahl 1744 und das Schönborn-Montfortsche Allianzwappen angebracht. Neben der Wohnung des von der Herrschaft angestellten Lehrers und der alten Gemeindewaage im Erdgeschoss enthielt es zeitweise drei Schulsäle. Als das 1880 von der Gemeinde erbaute eigene Schulhaus zu klein geworden war, wurde das gräfliche Schulhaus noch weiter benutzt. 1919 ging es in Gemeindeeigentum über und wurde später als Rathaus umgebaut und eingerichtet. Bis 1832 befand sich an der Ecke zur Schlossstraße ein Halseisen, an dem Diebe und Verbrecher öffentlich an den Pranger gestellt wurden. Nach aufwendigen Umbau- und Sanierungsarbeiten fand es ab 2008 eine neue Bestimmung als Haus der Musik. Heute gibt es verschiedene Räume für Chor- und Orchesterproben sowie einen Veranstaltungssaal für Konzerte und ähnliche Veranstaltungen:

15.06.2021: Erbaut 1838 unter Einbezug einiger Teile eines Vorgängerbaus, bis 1937 Sitz der Gemeindeverwaltung. Seit 1975 beherbergt es das Paläontologische Museum Nierstein. Es zeigt erdgeschichtliche Funde aus ganz Europa. Die Evolution der Lebewelt kann bei einem Streifzug durch das Museum in ihrer Entwicklung über Jahrmillionen bis in die Neuzeit verfolgt werden. Die Fossiliensammlung ist sehr vielfältig. Es werden mehr als 1000 Exponate aus ganz Europa gezeigt, die ältesten sind 500 Millionen Jahre alt, darunter auch etliche Neuentdeckungen und Einzelfunde:

15.06.2021: Der Mainzer Philipp Josef Finck (1800–1884), durch Kaffee- und Zuckerhandel vermögend geworden, erwarb 1862 die renommierte Weinlage Glöck und liess sich 1863 bis 1866 in der Bildstockstraße 10 ein repräsentatives Gutsgebäude, umgeben von einer grossen Parkanlage, errichten. Finck machte die Glöck-Weine zu einer Marke mit eigenem Logo, sie erreichten international Ansehen. Sein Nachfolger konnte an den Erfolg nur zeitweise anknüpfen, wirtschaftliche Probleme zwangen ihn schliesslich zum Verkauf. Seit 1937 gehört das Gutsgebäude der Gemeinde, hier befindet sich heute das Rathaus der Stadt Nierstein:

02.06.2021: Das Gebäude wurde im Jahr 1902 als Schule errichtet. In den Jahren 1954-76 wechselte die Nutzung hin zum Rathaus der Gemeinde Götzenhain. Es befindet sich zentral gelegen im Ortskern und überzeugt durch seine persönliche Atmosphäre und dient heute als Bürgertreff:

02.06.2021: Das ehemalige Rathaus von Sprendlingen steht noch immer an prominentem Ort, nun in der Neuen Mitte der Stadt Dreieich. Das 1910 fertiggestellte Gebäude folgt dem Heimatstil seiner Zeit und erinnert darin an die Architektur der zeitgleich errichteten Villenkolonie Buchschlag. Eine Sandsteinverkleidung betont das Erdgeschoss, Erker mit Balustrade und hoher Giebel sowie die Proportionen eines Fachwerkhauses unterstreichen die Bezugnahme auf historischen Bauformen. Interessant ist auch, dass das benachbarte Geschäft einige Stilelemente aufnimmt und sich dadurch eine Ensemblewirkung entfaltet:

01.06.2021: Das Rathaus befindet sich auf dem Gelände des Gasthauses „Zum Stern“, das 1826 dem klassizistischen Bau des alten Rathauses Platz machte. 1826/27 errichtete der Darmstädter Landbaumeister Georg August Lerch das klassistische Gebäude. Nach ihm ist die örtliche Lerchgasse benannt. Die kubische Form über einem quadratischen Grundriss und die strenge Gliederung des zweigeschossigen Gebäude mit Rundbogenfenster und verbindenden Stein-Gesimsen sowie der quadratischen Dachturm sind die typischen Architekturmerkmale dieser Epoche. Vorbild waren die Bauten von Georg Moller in Darmstadt. Der rückwärtige Anbau und Veränderungen im Inneren stammen aus dem Jahre 1927. Mehrfach wurde das Gebäude renoviert, zuletzt in den Jahren 1998/2001. Das Gebäude diente seit der Erbauung bis 1974, dem Umzug des städtischen Verwaltung in der Südlichen Ringstrasse, als Rathaus. 1983 wurde in seinem Inneren das stadtgeschichtliche Museum eingerichtet. Der linke Torbogen wurde zu Beginn der 1950er-Jahre abgerissen und 2007 rekonstruiert:

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