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Rathäuser

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02.06.2021: Das Gebäude wurde im Jahr 1902 als Schule errichtet. In den Jahren 1954-76 wechselte die Nutzung hin zum Rathaus der Gemeinde Götzenhain. Es befindet sich zentral gelegen im Ortskern und überzeugt durch seine persönliche Atmosphäre und dient heute als Bürgertreff:

02.06.2021: Das ehemalige Rathaus von Sprendlingen steht noch immer an prominentem Ort, nun in der Neuen Mitte der Stadt Dreieich. Das 1910 fertiggestellte Gebäude folgt dem Heimatstil seiner Zeit und erinnert darin an die Architektur der zeitgleich errichteten Villenkolonie Buchschlag. Eine Sandsteinverkleidung betont das Erdgeschoss, Erker mit Balustrade und hoher Giebel sowie die Proportionen eines Fachwerkhauses unterstreichen die Bezugnahme auf historischen Bauformen. Interessant ist auch, dass das benachbarte Geschäft einige Stilelemente aufnimmt und sich dadurch eine Ensemblewirkung entfaltet:

 

20.05.2021: Seit dem 1. Oktober 2004 wird die Stadt Weiterstadt aus dem Neuen Rathaus im Stadtteil Riedbahn, dem Gewerbegebiet der Stadt, regiert. Auch die Stadtverordnetenversammlung tagt hier im neuen Sitzungssaal:

20.05.2021: Während des Dreissigjährigen Krieges wurden in Schneppenhausen zahlreiche Häuser niedergebrannt. 1640 waren nur noch elf Familien und zehn Häuser vorhanden. Ein Jahr später wurden nur noch etwa 20 Bewohner verzeichnet. Es standen nur noch zehn von 25 Häusern. Ab 1705 wurde das 1605 gebaute Rathaus als Schule genutzt, bis 1890 ein Schulhaus eingerichtet wurde. Am 1. Januar 1977 wurde Schneppenhausen im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Gemeinde Weiterstadt eingemeindet. Das nicht mehr benötigte Rathaus wurde in Privatbesitz verkauft:

02.05.2021: Von den vielen Frankfurter Sehenswürdigkeiten ist das Frankfurter Rathaus, der Römer Frankfurt, wohl eine der Eindrucksvollsten. Es gehört zu den ältesten und schönsten Rathäusern Deutschlands. Nicht nur die Frankfurter Regenten, sondern auch die hohen Landesfürsten gingen hier ein und aus. Noch heute wird die Metropole vom Römer Frankfurt regiert, denn der Oberbürgermeister der Stadt hat das Amtszimmer über der Schwanenhalle inne, in dem bereits fast alle seine Vorgänger die Amtsgeschäfte der Mainmetropole leiteten. Das alte Frankfurter Rathaus, der Römer Frankfurt, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im Jahr 1405 kaufte der Rat der Stadt zwei Häuser am heutigen Standort des Römer, das Haus „Zum Römer“ und das Haus „Zum Goldenen Schwan“ und errichtete dort den städtischen Regierungssitz. Der Name Römer ist von der Nachbarschaft zum Römerberg herzuleiten. Drei Jahre später wurde in beide Häuser eine zweischiffige Halle eingebaut und der grosse Saal im Obergeschoss. In den Jahren 1896 und 1897 erhielten die alten gotischen Giebelhäuser durch Max Meckel schliesslich eine einheitliche Fassade. Bemerkenswert an der neuen Gestaltung waren die spätgotischen Ornamente der Fassade. In den Jahren zwischen 1900 bis 1908 wurde das Rathaus einer starken Erweiterung unterzogen. Dafür musste ein gesamtes Stadtviertel aus dem Mittelalter abgerissen werden. Nach den Plänen der Architekten Ludwig Neher und Franz von Hoven aus Frankfurt wurden der Bürgersaal, der Nord- und Südbau errichtet. Der Südbau, ein Stilgemisch aus Renaissance und Gotik, wurde an seinen Ecken mit Türmen versehen, die die Lage des Rathauses im zeitgenössischen Stadtbild weithin erkennen lassen sollten. Der „Lange Franz“, der nach dem von 1891 bis 1912 regierenden Oberbürgermeister Franz Adickes benannt wurde, war mit seinen 70 Metern Höhe der höchste Profanbau der Stadt. Der Turm steht auf 12 Meter tiefen Fundamenten und ist eine Kopie des 1345 gebauten und 1765 abgerissenen Brückenturms der Sachsenhäuser Seite der damaligen Alten Brücke. An seiner West- und Ostseite hat der Turm Glasmosaiken. Das östliche Mosaik stellt den Heiligen Florian dar, der von Robert Forell mit deutlichem Einfluss des Jugendstils geschaffen wurde. Das westliche Mosaik, von Karl Graetz in der historisch byzantinischen Form geschaffen, zeigt den Erzengel Michael. Der „Kleine Cohn“ ist etwas niedriger und steht im südlichen Bereich des Südbaus an der Ecke vom Grossen Kornmarkt zur Limpurger Gasse. Er trägt seinen Namen als Referenz an die Frankfurter Juden. In seinem Dachaufbau war er dem Salmensteinschen Haus sehr ähnlich, dass um 1350 auf der Stadtmauer aufgesetzt errichtet worden war. Das Salmensteinsche Haus wurde im Jahre 1810 im Zusammenhang mit dem Abriss der alten Stadtmauer mit abgerissen. Es war bei Weitem das Grösste unter mehreren Dutzend ähnlicher Häuser und Nebentürme, die an der ganzen Stadtmauer verteilt waren. Im Gegensatz zum Langen Franz erhielt die Kopie erst durch den Volksmund ihren Namen. Dies kam wohl daher, dass sich das Salmensteinsche Haus in der Nähe des heutigen Börneplatzes befand und damit in unmittelbarer Nähe zur Frankfurter Judengasse. Der Lange Franz wurde im März 1944 durch Brandbomben zerstört und, wie die anderen Türme auch, recht unvollständig wieder aufgebaut. Alle bekamen, die bis heute noch sichtbaren, flachen Notdächer. Damit wurde die Höhe des Langen Franz um 10 Meter reduziert. Heute dient er als Archiv des Standesamtes der Stadt Frankfurt am Main. Der Rathauskomplex mit seinen ehemals auffallenden Türmen soll im Rahmen der Restaurierung von Bereichen der historischen Altstadt die Türme in ihrer Ursprungsform zurückerhalten. Das Dach der Kämmerei soll wieder seine ursprüngliche Form bekommen. Daneben sollen die an der Bethmannstraße im Nordbau gelegenen Arkaden wieder nutzbar gemacht werden, um dem wenig belebten Abschnitt der Strasse aufzuwerten:

Neues Rathaus (Nordbau):

Neues Rathaus (Südbau):

Langer Franz:

Kleiner Cohn:

Seufzerbrücke zwischen Nord- und Südbau über der Bethmannstrasse:

Ratskeller:

Der Alte Römer am Römerberg mit seinem bekannten Balkon:

31.03.2021: Unter der Herrschaft der Grafen von Eppstein wurde 1529 das Rathaus (ursprünglich als Kaufhaus) gebaut. 1900 musste die Giebelseite des zentral gelegenen Gebäudes erneuert werden. Dabei erhielt es einen Vorbau mit Fachwerkkonstruktion und somit sein heutiges Aussehen. Als 1974 das historische Rathaus endgültig für die umfangreicher gewordene Verwaltung zu klein und ein moderner Neubau notwendig geworden war, sanierte die Stadt das dominante Gebäude grundlegend. Heute befindet sich hier das Alte Rathaus-Café. Der Laufbrunnen an der Stirnseite erinnert an die erste Wasserleitung von Hofheim, die um 1900 von einer Quelle zum Rathaus geführt wurde. Bereits 1675 war an dieser Stelle der erste öffentliche Brunnen eingerichtet worden:

22.09.2020: Das in den Jahren 1585/86 erbaute zweite und jetzige Rathaus. Die Jahreszahl mit Gemeindewappen und Wappen des Mainzer Erzbischofs Wolfgang von Dalberg befindet sich an der Außenfassade des Gebäudes. Die Vorgängergebäude Pilgerhospital und Küsterwohnung wurden für den Neubau teilweise abgebrochen. Mit Erkern, Treppenturm und Kaminaufsatz ist er der damalige repräsentativste derartige Bau im Rheingau:

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