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Wassertürme

09.09.2020: Der Wasserturm der hessischen Gemeinde Bischofsheim wurde 1912 zusätzlich zu einem im Bahnbetriebswerk stehenden zur Versorgung des westlichen Teils des örtlichen Güterbahnhofs mit Speisewasser errichtet. Er steht im südwestlichen Bereich des Geländes des Bahnhofs Mainz-Bischofsheim in unmittelbarer Nähe zu dem ab 1904 ausschliesslich für den Güterumschlag genutzten Alten Bahnhof. Der 19 Meter hohe Turm ist ein technischer Zweckbau. Der runde Schaft besteht aus verputztem Ziegelmauerwerk. Das Erdgeschoss ist mit rotem Sandstein verblendet und weist Elemente des Jugendstils auf. Der offene einkammerige Kugelbodenbehälter der Bauart Barkhausen besteht aus genietetem Eisenblech. Verkleidet ist er mit einer zehneckigen Holzkonstruktion mit Schieferdeckung und dem pagodenartig abgetreppten Zeltdach. Seit dem Ende des Dampflokbetriebes 1964 ist der Wasserturm funktionslos und lediglich von kulturellem Wert. Engagierten Bischofsheimer Eisenbahnfreunden ist es zu verdanken, dass er 1980 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Seit 1995 ist die hessische Gemeinde Erbbauberechtigte an dem Turm, der als Wahrzeichen von Bischofsheim gilt:

17.08.2020: Der Plöner Wasserturm liegt im Osten der Stadt am Scharweg. Es handelt sich um einen 42,5 m hohen Backsteinbau mit sechs Strebepfeilern. Der 150 Kubikmeter fassende Wasserbehälter ist in einer Holzkonstruktion untergebracht, die mit Naturschiefer umkleidet ist. Darunter befindet sich eine umlaufende Aussichtsgalerie. Der Turm wurde 1913 nach den Plänen des Bremer Ingenieurs Carl Franke errichtet. Er ist baugeschichtlich dem späten Jugendstil zuzuordnen. Heute beherbergt der Turm Urlaubsgäste in eingerichteten Ferienwohnungen:

23.06.2020: Der Obere Hardthof gehört zur Justus-Liebig Universität Giessen. Der Gutshof, über dessen Geschichte wenig bekannt ist, dürfte in den 20er oder 30er Jahren des 19. Jahrhunderts an einem über die Hardt führenden Weg von Rodheim nach Giessen entstanden sein. Das eigentliche Wahrzeichen des Hofes ist der vom Jugendstil beeinflusst, markante Wasserturm, der nach der Jahrhundertwende, aber vor 1906, errichtet wurde. Seine differenzierte, äusserst dekorative Erscheinung (Natursteinsockel, polychromer Einsatz von Klinker, verschindeltes Obergeschoss, kegelförmiger, verschieferter Turmhelm) dokumentiert auf hervorragende Weise das Bestreben der Zeit, technische Anlagen künstlerisch zu gestalten:

27.05.2020: Das 35 Meter hohe Bauwerk wurde 1929 erbaut und diente bis in die 60er Jahre der Versorgung der Bevölkerung mit Wasser. Der Wasserturm war für die Einwohner der damals kleinen Gemeinde 30 Jahre lang ein wahrer Segen. Immerhin mussten sich vor 1930 die meisten Mörfeldener das Trinkwasser mühsam aus eigenen Brunnen schöpfen. Unter solchen Umständen war der Turm für die Menschen eine grosse Errungenschaft, floss doch nun Wasser aus den neu zu installierenden Leitungen direkt in die Wohnungen und auch die Toilettenspülungen eroberten nach und nach die Wohnhäuser. Das 2016 gegründete Projekt Wasserturm möchte das Gebäude wieder verstärkt künstlerisch und kulturell nutzen lassen. Erste Veranstaltungen gingen bereits im Oktober 2016 und im Jahr 2017 über die Bühne:

15.02.2020: Die Ludwigshafener Walzmühle war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der grössten und erfolgreichsten Getreidemühlen in Deutschland. Mit ihrer grandiosen Fassade aus dem Jahr 1906 blickt sie geradewegs über den Rhein. Einhundert Jahre nach ihrer Inbetriebnahme am Ludwigshafener Standort wurde sie 1985 stillgelegt und später zum grössten Teil abgerissen. Das Direktionsgebäude wurde erhalten und heute als Ernst-Bloch-Zentrum genutzt. Der neunstöckige Turm in der Mitte diente als Wasserturm, ist hell verputzt und trägt ein pyramidenförmiges Dach aus Glas:

15.02.2020: Der Wasserturm befindet sich im Stadtteil West im ehemaligen Ludwigshafener Schlachthof, der im Sommer 1905 in Betrieb ging. Zum Schlachthof gehörte auch der Wasserturm, der 1904 fertig gebaut wurde. Die Pläne stammten vom Mannheimer Stadtbaurat Gustav Uhlmann. Im Turmkopf befand sich der Wasserhochbehälter, obenauf ist ein Kegeldach. Der Funktionsbau wurde in Stahlbetonskelettbauweise errichtet und mit Klinkern verblendet. Das Sockelgeschoß ist quadratisch und besteht aus Sandstein. Der Turm beherbergt mittlerweile die Büros einer Werbeagentur:

15.02.2020: Der Wasserturm steht im Hof der ebenfalls denkmalgeschützten Gräfenauschule in mitten des engen, alten Stadtkerns von Ludwigshafen, im Hemshof. Er wurde 1894/95 nach Plänen des Mannheimer Ingenieurs Oskar Smreker und des Münchner Baumeisters Anton König erbaut. Der Hängeboden-Behälter wurde von der Firma Bamag aus Berlin erstellt. Im Innern wurde 1977 die Zwischendecke entfernt und eine Stahlkonstruktion eingebaut. Die ursprünglich hölzerne Wendeltreppe wurde durch eine Metalltreppe mit Lastenaufzug ersetzt. Bei Restaurierungen 1981/82 wurden die verputzten Korkplatten der Turmkopfverkleidung durch lackierte Aluminiumbleche in den Originalfarben ersetzt. Eigentümer sind die Technischen Werke Ludwigshafen. Der Turm dient mittlerweile als Standort von Mobilfunk-Antennen:

15.02.2020: Der Rolleswasserturm wurde 1942 als Bunker Nr. 23 an der Rollesstraße im Ludwigshafener Stadtteil Hemshof erbaut. Während des Luftkrieges bot der Luftschutzbunker bis zu 1600 Menschen Schutz, die in 7,5 m² großen Zimmern mit Stockbetten untergebracht waren. In der Nachkriegszeit diente der Bunker bis etwa 1970 als Turmhotel Bürgerbräu. 1953 wurde der Bunker aufgestockt und erhielt einen Trinkwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von rund 2 Millionen Litern. Nachdem das Gebäude 2001 von einem Privatinvestor erworben worden war, wurde es in oktagon-kulTurm umbenannt. Im folgenden Jahr begann der Umbau zu einem Kulturzentrum. Seit 2008 wird der Turm als Kulturzentrum kulTurm genutzt. Besonderheiten sind unter anderem die oktonale Grundform sowie das doppelt gewendelte Treppenhaus. Der Wasserbehälter wurde 2009 stillgelegt:

15.02.2020: Um 1900 entstand mit dem der Frankenthaler Wasserversorgung dienenden Wasserturm in Edigheim ein Wahrzeichen des Ortes. Eingemeindungspläne Edigheims mit Frankenthal scheiterten allerdings. Der zylindrische Backsteinbau besitzt einen polygonalen Turmkopf mit Kegeldach und Laterne. In seinem Innern befinden sich fünf Eigentumswohnungen:

15.01.2020: Der markante, knapp 50 Meter hohe Wasserturm entstand im Jahr 1936 im Zuge des Aufbaus des Trinkwassernetzes in der Stadt. Ursprünglich sollte der Turm zu einem Ehrenmal für den Nationalsozialmus ausgebaut werden, alle derartigen Symbole und Inschriften wurden aber nach dem Krieg entfernt, zuletzt der Reichsadler auf der Turmspitze im Jahr 1978: