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Wassertürme

15.02.2020: Die Ludwigshafener Walzmühle war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der grössten und erfolgreichsten Getreidemühlen in Deutschland. Mit ihrer grandiosen Fassade aus dem Jahr 1906 blickt sie geradewegs über den Rhein. Einhundert Jahre nach ihrer Inbetriebnahme am Ludwigshafener Standort wurde sie 1985 stillgelegt und später zum grössten Teil abgerissen. Das Direktionsgebäude wurde erhalten und heute als Ernst-Bloch-Zentrum genutzt. Der neunstöckige Turm in der Mitte diente als Wasserturm, ist hell verputzt und trägt ein pyramidenförmiges Dach aus Glas:

15.02.2020: Der Wasserturm befindet sich im Stadtteil West im ehemaligen Ludwigshafener Schlachthof, der im Sommer 1905 in Betrieb ging. Zum Schlachthof gehörte auch der Wasserturm, der 1904 fertig gebaut wurde. Die Pläne stammten vom Mannheimer Stadtbaurat Gustav Uhlmann. Im Turmkopf befand sich der Wasserhochbehälter, obenauf ist ein Kegeldach. Der Funktionsbau wurde in Stahlbetonskelettbauweise errichtet und mit Klinkern verblendet. Das Sockelgeschoß ist quadratisch und besteht aus Sandstein. Der Turm beherbergt mittlerweile die Büros einer Werbeagentur:

15.02.2020: Der Wasserturm steht im Hof der ebenfalls denkmalgeschützten Gräfenauschule in mitten des engen, alten Stadtkerns von Ludwigshafen, im Hemshof. Er wurde 1894/95 nach Plänen des Mannheimer Ingenieurs Oskar Smreker und des Münchner Baumeisters Anton König erbaut. Der Hängeboden-Behälter wurde von der Firma Bamag aus Berlin erstellt. Im Innern wurde 1977 die Zwischendecke entfernt und eine Stahlkonstruktion eingebaut. Die ursprünglich hölzerne Wendeltreppe wurde durch eine Metalltreppe mit Lastenaufzug ersetzt. Bei Restaurierungen 1981/82 wurden die verputzten Korkplatten der Turmkopfverkleidung durch lackierte Aluminiumbleche in den Originalfarben ersetzt. Eigentümer sind die Technischen Werke Ludwigshafen. Der Turm dient mittlerweile als Standort von Mobilfunk-Antennen:

15.02.2020: Der Rolleswasserturm wurde 1942 als Bunker Nr. 23 an der Rollesstraße im Ludwigshafener Stadtteil Hemshof erbaut. Während des Luftkrieges bot der Luftschutzbunker bis zu 1600 Menschen Schutz, die in 7,5 m² großen Zimmern mit Stockbetten untergebracht waren. In der Nachkriegszeit diente der Bunker bis etwa 1970 als Turmhotel Bürgerbräu. 1953 wurde der Bunker aufgestockt und erhielt einen Trinkwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von rund 2 Millionen Litern. Nachdem das Gebäude 2001 von einem Privatinvestor erworben worden war, wurde es in oktagon-kulTurm umbenannt. Im folgenden Jahr begann der Umbau zu einem Kulturzentrum. Seit 2008 wird der Turm als Kulturzentrum kulTurm genutzt. Besonderheiten sind unter anderem die oktonale Grundform sowie das doppelt gewendelte Treppenhaus. Der Wasserbehälter wurde 2009 stillgelegt:

15.02.2020: Um 1900 entstand mit dem der Frankenthaler Wasserversorgung dienenden Wasserturm in Edigheim ein Wahrzeichen des Ortes. Eingemeindungspläne Edigheims mit Frankenthal scheiterten allerdings. Der zylindrische Backsteinbau besitzt einen polygonalen Turmkopf mit Kegeldach und Laterne. In seinem Innern befinden sich fünf Eigentumswohnungen:

30.12.2019: Der Wasserturm am Lindenbaum wurde 1901 gemeinsam mit dem ersten Eschersheimer Wasserwerk in barocken Formen mit einem kegelförmigen Turmschaft sowie einem zylindrischen Aufsatz und Kragarmen mit einem zweigeschossigen, verschieferten Bassin errichtet und steht unter Denkmalschutz. An der Nordseite befindet sich ein Ziererker und ein Türmchen. Als Wasserturm wurde er nur bis 1910 genutzt, danach wurde Eschersheim eingemeindet und die Wasserversorgung zentral von Frankfurt organisiert. Wie Escherheim selbst blieb der Turm während des Zweiten Weltkrieges von Bombardierungen im Rahmen der Luftangriffe auf Frankfurt am Main weitgehend verschont:

30.12.2019: 1888 wurden der heute bekannte, denkmalgeschütze Ziegelbau sowie der prägnante Wasserturm am Bertramshof durch Louise von Rothschild in Auftrag gegeben. Durch die Intervention einer engagierten Bürgerinitiative konnte der zum Abriss vorgesehene Wasserturm erhalten werden. Das gesamte Areal Bertramshof wurde Ende der 1980er Jahre umfassend saniert und modernisiert. Die bestehenden Strukturen werden heute vom HR Hessichen Rundfunk genutzt und sind öffentlich nicht zugänglich:

30.12.2019:  Der ehemaliger Wasserturm der 1845 für Anselm Mayer Rothschild durch den Architekten Jakob von Essen erbauten Villa Grüneburg ist der älteste erhaltene Wasserturm von Frankfurt am Main. Auf quadratischem Grundriß mit fünf Geschossen in Backsteinrohbau errichtet, gleicht der Turm eher dem Bergfried einer mittelalterlichen Burg als einem Wasserturm. Heute befindet sich darin ein Wohnhaus, erweitert um den am Bildrand links zu erkennenden modernen Anbau:

30.12.2019: Der Wasserturm wurde 1897 gebaut, als Rödelheim noch ein eigenständiges Städtchen war. Gegliedert ist der 51 Meter hohe Turm in einen mit Werkstein verkleideten zehn Meter hohen Fuß, einen Schaft bis auf 27 Meter Höhe sowie den Behälter. Dieser ist mit Schiefer verkleidet und fasst 380 Kubikmeter Wasser. Die Turmspitze krönt eine Wetterfahne. Seine ursprüngliche Funktion hat der Rödelheimer Wasserturm seit vielen Jahren verloren. Heutzutage werden die Räumlichkeiten von Unternehmen genutzt: