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Wassertürme

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22.07.2022: Der Bau des 42 Meter hohen Wasserturms begann im Frühjahr 1909, er hatte sich durch einen Streik der Bauarbeiter um zwei Monate verzögert. Der Turmbau wurde zeitgleich mit der Verlegung der Leitungen der städtischen Wasserversorgung und dem Bau des Wasserwerks an der Graft begonnen und innerhalb eines knappen Jahres fertiggestellt. Der Bau wurde am 29. April 1910 feierlich eingeweiht, er entwickelte sich schnell zum städtischen Wahrzeichen. Der 29 Meter hohe Tank in seinem Innern besteht aus genietetem Stahl und hat ein Fassungsvermögen von 500 m³. 1910 folgte der Bau der Feuerwache, deren bauliche Ausführung sich wie beim Wasserturm stilistisch genau an den Entwurf des Architekten Stoffregen hielt. 1914 zog die Freiwillige Feuerwehr Delmenhorst von ihrem Spritzenhaus am Markt, das seit 1906 als Unterkunft diente, in den neuen Anbau am Wasserturm um:

22.07.2022: Im Jahr 1982 endete die Geschichte der Vereinigten Kammgarnspinnerei (VKS), wie das Unternehmen zuletzt hiess. Es wurde als gründerzeitlicher Ziegelbau ab 1884 errichtet und  ist ein bedeutsames Bauwerk des Industriezeitalters. Ein Grossteil der schönen Backsteinbauten konnte in der ursprünglichen Form erhalten bleiben, u.a. das Kontorgebäude am Haupttor, das Verwaltungshaus und das Lagerhaus, die beiden Maschinenhäuser von 1892 und 1902, das Kesselhaus von 1902 und der Wasserturm von 1910:

21.07.2022: Der Abriss des ehemaligen, 1892 erbauten Schlachthofes durch die Stadt erfolgte gegen den Protest zahlreicher Bürger 1977 bzw. 1980. Für die inzwischen in einem Verein „Kulturzentrum Schlachthof“ organisierten alternativen Nutzergruppen blieb nur der Wasserturm mit einigen Anbauten übrig. Mit Hilfe einer Finanzspritze durch die Stiftung Wohnliche Stadt, mit Hilfe eines risikobereiten Privatunternehmens und mit viel Selbsthilfe gelang es, diesen Rest in ein lebendiges Kulturzentrum zu verwandeln, das heute nicht mehr aus Bremen wegzudenken ist:

21.07.2022: An der Rückseite des Bremer Hauptbahnhofes steht dieser grosse Luftschutzturm. In diesem Bereich befanden sich die Betriebsbereiche der Reichsbahn mit Werkstätten und Lokomotiv-Schuppen. Dementsprechend waren hier stets auch zahlreiche Bedienstete anwesend. Der Bau sieht wie ein seinerzeit in grösseren Eisenbahn-Anlagen üblicher Wasserturm aus. Der Eindruck täuscht nicht, im oberen Teil des Bunkers ist ein großer Wassertank integriert. Somit erfüllte das Objekt gleich zwei Zwecke. Neben dem Luftschutz im Zweiten Weltkrieg konnte er auch nach dem Krieg weiter als Wasserturm für die Befüllung von Dampflokomotiven im Betriebswerk Bremen Hbf dienen:

20.07.2022: Die Gemeinde Geestemünde liess 1891 auf ihrem topographisch höchsten Punkt einen neuen Wasserturm errichten. In seiner historisierenden Bauweise entsprach er dem Geschmack der Zeit und entsprach deshalb stilistisch zahlreichen Wassertürmen, die im damaligen Deutschen Reich entstanden. Der Turm von Geestemünde zählte zu einem Typ, der von Professor Dr. Ing. Otto Intze (1843-1904) stammte. Intze wirkte an der Technischen Hochschule in Aachen, galt als einer der führenden Wasserbauer der damaligen Zeit und konzipierte neben Wassertürmen vor allem Talsperren. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Turm schwer beschädigt. Die ursprüngliche Dachkuppel wurde danach durch ein Flachdach ersetzt. 1976 war der Turm schließlich so marode, dass der Abriss drohte. Doch konnte eine durchgreifende Restaurierung 1977 bis 1978 den alten Zustand wiederherstellen. Der Wasserturm Geestemünde erhielt 2003 einen gastronomischen Anbau:

19.07.2022: Am 13. Mai 1896 beschloss die Hamburger Bürgerschaft die Einrichtung eines geschlossenen Leitungsnetzes, durch das die Gemeinden Cuxhaven und Döse mit sauberem Trinkwasser versorgt werden sollten. Dieses schloss den Bau eines Wasserturmes mit ein, der zur Druckerzeugung und als Reservoir benötigt wurde. Sehr schnell stand fest, das gute Trinkwasser im Bereich der Drangst zu nutzen. Strittig war die Frage, wer Betreiber der geplanten Wasserversorgung werden sollte. Während der Cuxhavener Gemeindevorstand die Stadt Hamburg als Betreiber wünschte, vertraten die Ingenieure die Auffassung, einen Privatmann dafür zu gewinnen. Schliesslich erhielt ein Berliner, von dem bereits ein Angebot vorlag, den Zuschlag zur Erstellung und zum Betreiben des Turmes sowie des Wasserwerkes. Rund zwei Jahre später, am 6. Juli 1897, konnten die damals rund 6.000 Bürger Cuxhavens die feierliche Enthüllung des Turmes mit seiner goldenen Kugel erleben. Trotzdem gab es im Stadtgebiet weiterhin öffentliche Brunnen für die Trinkwasserversorgung, weil das Netz erst nach und nach erschlossen wurde. Vom Bau profitierte auch die Schifffahrt, die einen Anschluss direkt in den Hafen erhielt. Im Jahre 1912 ging die vom Berliner Ingenieur Hoffmann betriebene Wasserversorgung in Cuxhaven an die Stadt Hamburg über. Der mächtige und weithin sichtbare Turm hatte die Aufgabe, Wasser zu speichern und den konstanten Druck zu garantieren. Für Gebäude im Cuxhavener Stadtgebiet, deren Wasseranschlüsse über 30 Meter hoch sind, wurden vor Ort zusätzliche Druckerhöhungsanlagen installiert. In dem unter Denkmalschutz gestellten Turm befinden sich vier wirklich runde Wohnungen – wohl die einzigen in Cuxhaven. Sie wurden von Betriebsangehörigen des Versorgungsunternehmens bewohnt. Bis auf eine Dach- und Fensterrenovierung sowie die Imprägnierung der Aussenmauer steht der Turm seit seiner Einweihung unverändert am Schleusenpriel:

02.07.2022: Der Wasserturm wurde im Stil der Türme der Stadtmauer im Jahr 1937 gebaut. Er wird von der DAV-Sektion Hanau als Kletterturm genutzt und bietet im Aussenbereich gut versicherte Kletterrouten in den UIAA-Schwierigkeitsgraden III bis VIII. Im Innenbereich befindet sich ein Boulderraum und ein Seminarraum:

04.06.2022: Die Wismarer Wasserkunst gilt als Wahrzeichen der Hansestadt und befindet am südöstlichen Rand des dortigen Marktplatzes. Bei diesem Kunstwerk handelt es sich um ein pavillonartiges Gebäude, das nach dem Leitfaden des Utrechter Baumeisters Philipp Brandin im Stil der niederländischen Renaissance errichtet wurde. Das Bauzeit lag zwischen 1579 und 1602. Der Begriff Wasserkunst wurde ursprünglich für mittelalterliche Pump- und Schöpfwerke verwendet. In Wismar wiederum diente sie als zentraler Wasserspeicher, der für die Versorgung unterschiedlicher Gebäude zuständig war. Insgesamt handelte es sich um 220 Häuser und 16 öffentliche Schöpfstellen. Das Wasser kam ursprünglich aus naheliegenden Quellen, die anhand von hölzernen Rohrleitungen zum Markplatz geführt wurden. Die Wismarer Wasserkunst besteht insgesamt aus zwölf Ecken, die aus Kalkstein gefertigt wurden. Diese tragen die kupferne Haube mit der sechseckigen Laterne. Des Weiteren besteht das Gebäude aus mehreren Spruchplatten, die sich unter und über den eingerichteten Eisengittern befinden. Auf diesen Tafeln ist in deutscher und lateinischer Sprache die damalige Wasserversorgung verzeichnet. Zwischen 1860 und 1861 wurde die Wismarer Wasserkunst unter Aufsicht des Architekten Heinrich Thormann saniert und auf einen Sockel gestellt. Des Weiteren wurden von 1972 bis 1976 die Säulen, das Kupferdach, der Dachreiter sowie die Spruchplatten renoviert:

04.06.2022: Nach der Stadterweiterung im 19. Jahrhundert war es notwendig geworden, am Turnplatz einen Wasserturm zu bauen. Der rotleuchtende Backsteinbau mit seiner Höhe von 28 m wurde 1897 in Betrieb genommen und erst 1967 stillgelegt. Noch heute ist deutlich zu sehen, dass das Bauwerk oben von einem Spitzbogenfries und mit einem Zinnenkranz abgeschlossen wurde und dass Ornamentbänder aus grünen Glasursteinen das Bauwerk gliedern:

04.06.2022: Im Lindengarten befindet sich der Wasserturm, ein rechteckiger Backsteinturm aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts – eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Sie diente ursprünglich Verteidigungszwecken und wurde in den Jahren 1882 bis 1897 an das Netz der Wasserversorgung der Stadt angeschlossen. Der einstige Verteidigungsbau und Pulverturm wurde bereits ab 1682 als Wasserturm genutzt. Wasser aus dem Mühlenteich wurde in den Turm gepumpt, um die Wasserversorgung durch die Wasserkunst auf dem Marktplatz zu ergänzen:

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