Wassertürme
13.02.2026: Der etwa 20 Meter hohe Turm mit Walmdach wurde im 14. Jahrhundert als Teil der Ulmer Befestigungsanlage auf dem Zundeltor beim Seelengraben errichtet. Benannt wurde er nach dem Seelengraben, an dem er steht, bzw. nach dem damals noch existenten Seelhaus in der Griesbadgasse. Joseph Furttenbach baute den Wehrturm um 1638 zum Wasserturm um. Er verschloss die ursprünglich offene Seite, die der Stadt zugekehrt war. Im Torbogen des Zundeltores ist noch der Zugang zum Brunnenhaus zu erkennen, in das das Wasser geleitet wurde. Die damals noch ausserhalb der Stadtmauer fliessende Blau, die durch den Stadtgraben bei der heutigen Olgastrasse geleitet wurde, trieb das Pumpwerk an, mit dessen Hilfe das Wasser etwa 15 Meter hoch in einen Wasserbehälter aus Eichenholz mit Kupferauskleidung gepumpt wurde. Erst ab 1874 wurde Ulm auf andere Weise mit Wasser versorgt, der Seelturm versorgte aber auch weiterhin noch den Schlachthof mit Wasser, bis der Wasserbehälter aus dem Turm entfernt wurde. Danach wurden zwei Stockwerke in den Seelturm eingezogen. Der Turm befindet sich heute im Eigentum der Stadt Ulm und wird vom deutschen Alpenverein als Jugendraum genutzt:

16.01.2026: In einem Innenstadtnahen Wohngebiet steht dieser imposante Wasserturm, im lokaltypischen Stil der Wormser Neuromanik, mit vielen Erkern und reich verzierten Türmchen und Dachgestaltung. Der Bau nimmt Elemente der vielen anderen Türme der Befestigung und des Wormser Dom auf. Vergleichbar in äusserer Pracht und Aufwand ist er mit dem Mannheimer Wasserturm am Friedrichsplatz. Allerdings steht der Wormser Wasserturm nicht so repräsentativ solitär, sondern ist von höheren Häusern und Bäumen dicht umgeben. Erbaut wurde der Wormser Wasserturm von 1889 bis 1890 am Karlsplatz im Westend der Stadt durch Stadtbaumeister Karl Hofmann (1856-1933). Vor der Inbetriebnahme des Wasserturms versorgten sich die Einwohner aus öffentlichen oder privaten Pumpbrunnen. Nach eingehenden Wasser- und Bodenqualitätsuntersuchungen wurde im September 1887 ein Projekt für die Wasserversorgung der Stadt vorgelegt. Am 20. Oktober 1889 konnte das Wasserwerk den Betrieb aufnehmen. Bis zum Jahr 1962 diente der Turm der Wasserversorgung. 2007 bis 2009 wurde er durch die Grundstücksgesellschaft Wormser Wasserturm in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz zu modernen Wohneinheiten umgewandelt:

16.12.2025: Der ehemalige Bahnwasserturm in der Raiffeisenstrasse 2 wurde im Jahr 1909 erbaut. Heute dient das sanierte Bauwerk mit neuem Anbau als modernes Büro- und Geschäftshaus. Laut Makler trifft hier historischer Charme auf moderne Funktionalität – für eine inspirierende Arbeitsumgebung mit Wiedererkennungswert:
12.12.2025: Der historische Wasserturm von Bad Homburg befindet sich direkt am Bahnhofsvorplatz. Er prägt das städtische Entree und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäudeensemble wurde im Jahr 1907 erbaut. Der Turm besitzt sechs Ebenen mit rund 240 qm Nutzfläche. Zum Ensemble gehört ein zweigeschossiger Anbau mit ca. 350 qm Fläche. Die Stadt Bad Homburg erwarb das Wahrzeichen im Jahr 2021. Details dazu veröffentlichte das Stadtportal Bad Homburg. Eine direkte Innenbesichtigung ist aufgrund anstehender Konzepte und Sanierungsarbeiten regulär nicht möglich:

21.10.2025: Der neogotische Wasserturm hatte ein halbes Jahrhundert lang von seiner Inbetriebnahme 1903 bis zu seiner Stilllegung 1959 für die Versorgung der Stadt das Wasser bereitgestellt. 800 cbm, gespeichert in einem Hochbehälter, halfen ausserdem den Druck im angeschlossenen Leitungsnetz zu halten. Moderne Pumpen übernahmen dann diese Aufgabe. 1991 bis 1996 wurde der Rostocker Wasserturm vollständig saniert und umgebaut. Teile der technischen Ausrüstung sind erhalten. Der Turm besteht aus einem polygonalen Sockel aus Naturstein und einem nach oben schmaler werdenden Schaft aus Backstein. Er nimmt im oberen Teil im Umfang zu, denn hier ummantelte der Schaft den Hochbehälter. Der Wasserturm ist reich verziert. Die Anordnung von glasierten Backsteinen lässt Zierstreifen entstehen, die im ersten Abschnitt des Schaftes schräg aufsteigen. Ab da ergeben nun sie ein Zickzackmuster. Wie ein Gürtel legt sich ein Fries mit Kreuzmuster um den Turm. An seiner Vorderseite ist er durch ein Wappenmosaik aufgelockert. Dieses ähnelt dem früheren Rostocker Wappen. Am Übergang zum Hochbehälter schmücken Rundbogenarkaden den Schaft. Den Abschluss bilden sieben kupfergedeckte Türmchen. In ihren Zwischenräumen sind sechs Giebelelemente, deren spitzbogige Blendnischen hervorstehen, angebracht. Sie erinnern an Kirchenfenster. Nach Teilsanierung und Umbauten in den 1990er Jahren entstanden in dem ca. 40 m hohen Turm sieben Etagen, die teilweise als Depot für Kunstobjekte des Kulturhistorischen Museums genutzt werden. Weitere Sanierungsarbeiten wurden 2018, nach gründlicher Untersuchung des Wasserturmes, unumgänglich. Der Ringanker, der dem Bauwerk Stabilität verlieh, war defekt. Eindringende Feuchtigkeit machte dem Mauerwerk zu schaffen und die Turmbekronung drohte irgendwann zu kippen:

29.09.2025: Der Wilhelmsburger Wasserturm am Gross Sand wurde 1911 errichtet, der Architekt war Wilhelm Brünicke. Der Wasserturm hat eine Gesamthöhe von 46 m und steht seit 2008 unter Denkmalschutz. Schon im Zweiten Weltkrieg entstanden Notwohnungen im Turm. Möglicherweise wurden dabei die ursprünglich ovalen Fensteröffnungen im 4. und 5. Obergeschoss zu Rundbögen vergrössert. Diese Wohnungen wurden in den 1980er Jahren renoviert und mit Zentralheizung versehen. 1991 erwarb die katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius den Turm, die auch Trägerin des benachbarten Krankenhauses Gross Sand ist. Das Bauwerk wird weiter für Wohnzwecke genutzt:

20.09.2025: Der Segeberger Wasserturm wurde in den Jahren 1907 bis 1910 in der Nähe des Kalkbergs errichtet. Bis 1977 diente er als Garant für einen ausgeglichenen Wasserdruck, dann stand er jahrelang leer. 1988 wurde er unter Denkmalschutz gestellt. Der Segeberger Architekt H.T. Teege entwarf den knapp 35 m hohen Wasserturm. Das Bauwerk hat einen kreisrunden Grundriss und wurde in Ziegelbauweise errichtet. Der Unterbau läuft nach oben zunächst konisch zu. Im Bereich des Wasserbehälters ist der Bau leicht verbreitert. Abgeschlossen wird der Turm durch ein ziegelgedecktes Kegeldach mit kupferner Spitze. Seit 2020 ist der Wasserturm ein Hotel:

08.09.2025: Der Wasserturm auf dem Ravensberg in Kiel wurde 1896 nach Plänen von Rudolph Schmidt erbaut. Der Hochbehälter ist im Jahr 1990 ausser Betrieb genommen worden, von ca. 2000 bis 2012 wurde der Innenraum für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Nach Plänen von Schnittger Architekten + Partner ist der Turm 2014-15 saniert und im Sockelbereich um Wohnungen und eine Tiefgarage ergänzt worden:

04.09.2025: Der weiss gestrichene und sorgfältig restaurierte 47 Meter hohe Wasserturm befindet in der Christianstrasse und wurde in den Jahren 1899 bis 1900 gebaut. Die Baltische AG Licht-, Kraft- und Wasserwerke Neumünster war verantwortlich für den Bau des Wasserturms, zusammen mit dem dazu gehörenden Wasser- und Elektrizitätswerk. Er ist noch voll funktionsfähig und gehört den Stadtwerken Neumünster, die ihn in ihr 242 km langes Wasserleitungssystem integriert haben. Heute dient er vor allem zum Druckausgleich im Netz und als Löschwasserreservoir:

21.08.2025: Im Jahr 1907 wurde der Turm erbaut und 1940 der Turmkopf neu in Stahlbeton und Klinker errichtet. In den 1970er Jahren endete der Betrieb des viergeschossigen Wasserturms , und 2011 erwarb ihn nach Leerstand die Stadt für ihre Wohnungsgesellschaft TWG. Im Turm und einem neuen dreigeschossigen Anbau entstanden nach einem Wettbewerb und einer Sanierung nach Plänen von Siegmund Konermann (Lübeck) im Rahmen der Städtebauförderung bis 2018 fünf Wohnungen:
