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Tore

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02.02.2024: Die Heidenmauer wurde lange Zeit als Teil einer Verteidigungsanlage angesehen. Neuere Interpretationen gehen hingegen davon aus, dass es sich um einen Teil eines römischen Aquäduktes aus dem dritten Jahrhundert nach Christus handelt, über das Wasser aus den Taunushöhen in die Stadt geleitet wurde. Das Römertor wurde 1902 beim Strassendurchbruch der historischen Mauer als eine überdachte Holzbrücke errichtet. Im Römischen Freilichtmuseum neben dem Römertor sind Kopien von in Wiesbaden gefundenen Steintafeln aus der Römerzeit ausgestellt:

16.10.2023: Von seiner ehemaligen Grösse ist nichts mehr zu sehen. Nur noch Reste des mittelalterlichen Wehrhofes stehen heute eingeklemmt zwischen Industrielagern und vierspurigen Autobahnen. Erstmals wurde im Jahr 1193 ein Hof in Riedern erwähnt, der zunächst königliches Eigentum, dann im Besitz von Klöstern war. Im 13. Jahrhundert gelangten die Güter vor dem Riederwald in den Besitz von Frankfurter Patriziern. Die Riederhöfe wurden zu Wehrhöfen der Frankfurter Befestigung ausgebaut. So befand sich auf dem Riederhof eine Warte, die die Hanauer Landstrasse und das angrenzende Hanauer Gebiet überwachte. Bis in das 20. Jahrhundert war das romanische Herrenhaus des Grossen Riederhofs der älteste bezeugte und noch erhaltene Profanbau Frankfurts. Jedoch wurde er im Zweiten Weltkrieg zerstört, die Ruinen anschliessend abgerissen. Heute erinnert nur noch die gotische Toreinfahrt mit einer Pechnase von 1492 an der Hanauer Landstrasse sowie die Strassennamen An den Riederhöfen im Ostend und die Riederspiessstraße im Stadtteil Riederwald an die Hofanlage:

11.09.2023: Der Steinheimer Torturm am nördlichen Seligenstädter Altstadtrand wurde in den Jahren 1604 und 1605 der mittelalterlichen Stadtbefestigung aus dem zwölften Jahrhundert hinzugefügt. Er ist der letzte erhaltene von vier Tortürmen. Daher ist er ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Seit über 400 Jahren prägt er die Silhouette von Seligenstadt. Der Entwurf stammt vom Strassburger Baumeister Georg Ridinger. Der Geschichtsschreibung nach ist Ridinger später vom Mainzer Erzbischof Johann Schweikart mit dem Neubau seines im Bauernkrieg zerstörten Schlosses in Aschaffenburg beauftragt worden:

07.07.2023 Durch das Obertor im Norden und das Untertor im Süden Dillenburgs wurde wahrscheinlich schon ab der Stadtrechtsverleihung (1344) die alte Fernstrasse für den Verkehr zwischen den Messestädten Köln und Frankfurt in das Stadtgebiet aus- und eingeleitet. Die ersten grösseren Umbauarbeiten erfolgten 1594. Fürstin Isabella, die Gemahlin des letzten Dillenburger Fürsten Christian, liess im Jahre 1737 durch verschiedene Um- und Anbauten das Untertor in seinen heutigen Zustand versetzen:

08.06.2023: Das Kuhtor mit seiner gedrückten, spitz­bogigen Durchfahrt wurde erstmals 1262 urkundlich erwähnt und ist das älteste Stadttor Norddeutschlands. Zunächst als Ausfalltor nach Süden gebraucht, wurde diese Funktion schon recht bald vom Steintor übernommen. Seit dem 14. Jahrhundert trieb man nur noch das Vieh durch das Kuhtor auf die Warnow­wiesen. Nach dem Anlegen neuer Wälle im 16. Jahr­hundert verlor es seine Torfunktion. Es wurde geschlossen und ab 1608 als Gefängnis benutzt. 1825 wurde es zu einem Wohnhaus umgebaut und 1938 erhielt es bei einer Restaurierung die heutige stadt­seitige Fassaden­gliederung. Der Durchfahrts­bogen, die Blenden und das deutsche Band wurden auf der Feldseite stark ergänzt und restauriert. Nach Kriegszerstörung verfiel das Kuhtor zur Ruine. 1962 konnte das Bauwerk gesichert werden und war seit der Rekonstruierung 1983 Sitz des Bezirks­vorstands des Schriftsteller­verbandes der DDR. Von 1990 bis 2009 diente das Kuhtor als Literaturhaus, bot danach Mediationen und Familien­therapien Raum. Heute dient es als Firmensitz einer Beratungsfirma:

08.06.2023: Das Steintor wurde 1270 im gotischen Stil gebaut und war vermutlich genauso gross wie das Kröpeliner Tor. Als Ausfalltor nach Süden kam ihm jedoch eine grössere Bedeutung zu, im Mittelalter war das Steintor der Haupt­eingang der Stadt. Durch dieses Tor kamen die Fürsten, um auf der eigens für sie gepflasterten Strasse (Steinstrasse) zügig zum Rathaus und in die St.-Marien-Kirche zu gelangen. 1566 wurden das Steintor, Teile der Stadtmauer und des Lagebusch­turmes auf Befehl des Herzogs Johann Albrecht I. nieder­gerissen, weil Rostock den formalen Huldigungseid verweigerte. Die Rostocker liessen den Nachfolgebau 1575 bis 1577 im Stil der nieder­ländischen Renaissance errichten. Die schweren Kriegs­zerstörungen machten von 1950 bis 1954 abermals eine umfassende Restaurierung durch den Baumeister Grützmacher notwendig. Die Feldseite des Steintores ist sehr schlicht gehalten. Neben einer kleinen Sandstein­tafel mit dem Stadt- und Landes­wappen sind noch segment­bogige Schiess-scharten erkennbar, hakenförmige Steine lassen das Fallgatter erahnen. An der Stadtseite des Tores tragen Löwen die drei Wappen, die die Stadt auf ihrem langen Weg der Geschichte benutzt hat: den Greif (Geheimsiegel), den Stierkopf (Grosses Stadtsiegel) und das dreifarbige Schild mit dem Greif im oberen Feld (das hanseatische Stadtwappen). Darunter steht die Inschrift: „Sit intra te concordia et publica felicitas“ (In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen):

08.06.2023: Die Stadt schützte sich gegen den Hafen mit einer Mauer, die mit zwölf Toren ausgerüstet war. Das Mönchentor ist das letzte erhalten gebliebene Strandtor. 1806 wurde es auf den Grundmauern eines gleich­namigen Tores aus dem 16. Jahr­hundert nach Entwürfen des Rostocker Universitäts­professors Schadelock erbaut.
Ihm verdankt das Mönchentor seine klassizistische Form mit abgestufter Attika und krönender Empire-Vase. Da an den Stadttoren nur noch Zölle kassiert und der Zugang in die Stadt kontrolliert wurden, gestaltete man das Mönchentor zeitgemäss mit Pilastern. Das Obergeschoss beherbergte die Wohnung des Strandvogtes. Vor dem Tor befand sich damals wirklich noch Strand. Schiffs­brücken führten in das tiefe, von Schiffen befahrbare Wasser. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Mönchentor unbeschadet. Nach den Plänen der Rostocker Architekten Ulrich Hammer und Dieter Jastram wurde das Tor von 1990 bis 1992 saniert. Danach nutzte der Kunstverein zu Rostock die Räumlichkeiten des Mönchentores und lud Kunst­interessierte zu Ausstellungen und Gesprächs­runden ein. Seit 2010 hat der Bereich Denkmalpflege des Amtes für Kultur und Denkmalpflege der Hansestadt Rostock seinen Sitz im Mönchentor. Ein Stein an der Westseite des Tores erinnert mit folgendem Text an eine große Sturmflut: „Anno 1625 den 10. Februar ist das Meer durch ein Nordosten Sturm an diesen Stein unterste Kante von 2 bis 5 Uhr auf den Abend gelaufen und erwachsen“:

08.06.2023: Das um 1270 entstandene Kröpeliner Tor war das westliche der vier grossen Rostocker Stadttore. Es war Bestandteil der Befestigung mit einer Mauer, Türmen und Toren rund um die drei ursprünglichen Stadtkerne Rostocks, die sich 1265 offiziell vereinten. Im 15. Jahrhundert veranlasste das städtische Bürgertum eine Erhöhung des Tores um weitere fünf Geschosse. Schwarz­glasierte Formziegel, vier Blendenstaffelgiebel und ein Dachreiter schmücken das 54 Meter hohe Bauwerk. Die Wappen in den Farben Mecklenburgs sind an der Stadtseite des Tores zu sehen. Der Greif ziert seit 1905 das Tor in der grossen Spitzbogen­blende an der Feldseite. 1847 erhielt das Tor einen neugotischen Vorbau, der 1945 mit einem Stück Stadtmauer an der Nordseite abgerissen wurde. Bis 1960 fuhr noch eine Strassenbahn durch das Tor. Heute fährt sie am Tor vorbei durch die Lange Strasse. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten von 1966 bis 1969 beherbergte es das Museum zur Stadtgeschichte. Heute betreibt die Geschichts­werkstatt Rostock e. V. im Kröpeliner Tor ein stadt­geschichtliches Begegnungs­zentrum:

04.06.2023: Es ist das letzte von ursprünglich drei Stadttoren und gilt als einzig erhaltenes mittelalterliches Stadttor ausserhalb Lübecks an der Lübecker Bucht. Im Jahr 1907 wurde das Tor renoviert. Im Lauf dieser Renovierung wurde der Treppengiebel zugefügt. Der Unterbau stammt aus dem Mittelalter. Im Inneren befindet sich das zeiTTor Museum der Stadt Neustadt in Holstein. Seit 2007 befindet sich das Museum in Trägerschaft der Stadt Neustadt. Vorher war es Teil des Ostholstein-Museums in Eutin. Im Museum befinden sich hauptsächlich Ausstellungsstücke zur Archäologie und Geologie vom Mesolithikum bis zum 12. Jahrhundert n. Chr.:

02.06.2023: Zum Schutz des neuen Mühlendammes und der eingebauten lebenswichtigen Wassermühlen errichtete die Stadt um 1300 zwei Wehrtürme, den Buten- und den Kaiserturm. Der Butenturm wurde bereits Ende des 16. Jahrhunderts abgebrochen und durch einen runden Geschützturm, den Runden Zwinger oder Fischerturm ersetzt. Den Kaiserturm – angeblich nach seinem Erbauer so bezeichnet – flankierten Schutzwälle. Durch einen Tortunnel gelangten die Passanten in einen Zwinger. Von ihm führte eine Brücke über den Wassergraben ins Vorland. Dieser Torausgang wurde im Gegensatz zu den Mühlentoren wenig genutzt, so dass ihn der Rat um 1500 zumauern liess. Dies geschah nicht, wie eine Sage glaubhaft machen will, weil Kaiser Karl IV. das Tor 1375 durchschritt und nach ihm keiner mehr hindurchschreiten sollte. Der eigentliche Grund sei ein Streit zwischen dem Rat und den Domherren gewesen, berichtet der Chronist Hans Regkmann um 1540. Die Domherren wollten den Weg über den Mühlendamm verbieten oder aber beim Passieren Zoll erheben. Trotz eines Einspruchs des Senats habe das Domkapitel auf seinem Anliegen bestanden, das Tor zugemauert und die Brücke abgebrochen. Als im 17. Jahrhundert die Wehranlagen verstärkt wurden, legte der Wallbaumeister eine weit vorspringende Bastion, die Bastion Kaiser vor den Turm. In den ausgebauten Kasematten wurde Pulver gelagert. Den Turm selbst, der zur Verteidigung gegen neuzeitliche Geschütze sinnlos geworden war, brach man bis auf einen Stumpf ab, der den Wall vier Meter überragte. Im 19. Jahrhundert wurde ihm ein Obergeschoss aufgesetzt. Hier zog 1826 die Navigationsschule, die spätere Seefahrtschule Lübeck ein. Als 1897 beim Bau des Elbe-Lübeck-Kanals die Bastion Kaiser durchschnitten und dabei die Zwingerruine freigelegt wurde, öffnete man auch das zugemauerte Tor und machte es zur Wallstrasse hin durchgängig. Am 26. August 1900 durchschritt Kaiser Wilhelm II. das Kaisertor, um an Bord der LUBECA auf der Fahrt zum Stadthafen die Schifffahrt auf dem Elbe-Lübeck-Kanal zu eröffnen. Ergänzt wurde die Anlage seit 1926/36 durch einen Anbau im Stil der Heimatschutzarchitektur:

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