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Tore

17.09.2020: Das Nikolaitor ist das einzige erhaltene der ehemals fünf Stadttore in Eisenach. Es wurde um 1170 etwa gleichzeitig mit der benachbarten Nikolaikirche erbaut und ist somit das älteste Stadttor Thüringens. Im Mittelalter führte die Handelsstrasse Via Regia von Frankfurt am Main nach Krakau durch Eisenach. Am Ausgang des Karlsplatzes zur Bahnhofstrasse verliess man durch das Nikolaitor die Stadt in Richtung Osten. Bis 1832 wurde das Stadttor jeden Abend geschlossen. Das Nikolaitor wurde ursprünglich als Torturm errichtet an den sich beiderseits die Eisenacher Stadtmauer mit Wehrgängen anschloss. Um 1307 wurde bei den drei Haupttoren Georgentor, Marientor und Nikolaitor jeweils etwa 50 Meter vor der Wehrmauer ein äusseres Tor vorgesetzt. Um 1815 wurde die Stadtbefestigung Eisenachs Zug um Zug beseitigt, der Nikolai-Torturm blieb auf Wunsch der Bevölkerung erhalten. Der Turm hat eine Gesamthöhe von 27,5 m. Der Turm besitzt eine Torfahrt mit etwa 5 m Breite und knapp 5 m Scheitelhöhe. Das Ensemble von Nikolaitor, Nikolaikirche und Lutherdenkmal ist neben der Wartburg eines der Wahrzeichen Eisenachs:

09.08.2020: Das Spittlertor ist ein altes Tor im Südwesten der Nürnberger Stadtmauer. Der Name bezieht sich auf das damalige nahe gelegene Spital St. Elisabeth. Das Tor ist bereits 1377 als Teil der letzten Stadtmauer belegt und ersetzte den Torturm der vorletzten Stadtmauer, den Weissen Turm, früher Inneres Spittlertor genannt. Die zugehörige Straße führte in Richtung Schwabach, Rothenburg ob der Tauber und Donauwörth:

09.08.2020: Das Neutor ist ein altes Tor im Nordwesten der Nürnberger Stadtmauer, südwestlich der Nürnberger Burg gelegen. Das Neutor war eines der vier Haupttore der Nürnberger Stadtbefestigung, wurde schon 1377 erwähnt und führte über St. Johannis (Nürnberg) nach Fürth, Würzburg und Frankfurt am Main:

13.07.2020: Das Obertor ist das einzige der ehemals drei Stadttore, das erhalten ist. Dass der Turm nicht auch abgerissen wurde, wie mit Untertor und Jössertor geschehen, verdankt er seinem Ausbau zum Gefängnis beim Bau des Landgerichts 1821–22. Bei der Restaurierung des Turms 1996 wurde eine Gefängniszelle erhalten:

23.06.2020: Torgebäude der ehemaligen Burg- und Ortsbefestigung. Die Burgpforte verbindet noch heute das Oberdorf mit dem Unterdorf von Bierbertal-Vetzberg. 2010 wurde sie baulich saniert:

12.06.2020: In früheren Jahrhunderten befanden sich in der Vorstadt Weil­burgs drei Tore, etwa zwischen dem heutigen Landtor und der Marktstraße. Erst nach Durchschreiten dieser Tore befand man sich innerhalb der Stadtmauer. 1768 wurde das jetzige Landtor eingeweiht, aber nicht mehr als Befestigungsanlage, sondern als repräsentative Eingangs­pforte vom Land zur Stadt. Es entstand nach der Planung und unter der Leitung des holländischen Baumeisters van Swart das im klassizistischen Stil erbaute Landtor mit einer Breite von 10 m, einer Höhe von 11 m und mit einer 3,50 m breiten und etwa 4 m tiefen Durchfahrt. Als Material verwandte man Lahnmarmor aus der Gegend um Villmar/Steeden und rosa gefärbten Schupbacher Marmor. In die Durchfahrt wurde ein doppelflügeliges Tor mit Türchen eingebaut:

15.01.2020: Das erste Frankfurter Tor wurde 1601–1607 errichtet, wobei es während der Bauzeit nach einem Hochwasser zunächst teilweise wieder einstürzte. 1722 – nicht zuletzt weil es das repräsentative Portal auf dem Weg von und zur Wahl- und Krönungsstadt der deutschen Kaiser war – ließ es Graf Johann Reinhard III. repräsentativ neu errichten. Das Frankfurter Tor ist das einzige Tor, das bis heute erhalten ist. Erhaltene barocke Stadttore sind relativ selten. In napoleonischer Zeit entging es dem Abriss, weil sich darin Wohnungen befanden. 1945 wurde das Frankfurter Tor bis auf die Umfassungsmauern und das Gewölbe der Durchgangspassagen zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1953–1955:

15.01.2020: Das direkt vom Main in die historische Altstadt führende Maintor ist das letzte erhaltene Stadttor der mittelalterlichen Befestigungsanlage in Steinheim, die wohl direkt nach der Stadtrechtsverleihung 1320 entstand. Ursprünglich bestand die Anlage aus Haupt- und Vormauer, Voll- und Schalentürmen sowie 4 Stadttoren. Ausser dem ursprünglich als Doppeltoranlage ausgebauten Maintor existieren noch die Hauptmauer, der als Schalenturm erbaute Dilgesturm und das ebenfalls als Doppeltoranlage aufgebaute, im 19. Jahrhundert aber geschlossene Mühl- oder Untertor. Das Tor zeigt sich heute als dreigeschossiges Torhaus mit tonnengewölbter Durchfahrt mit Falzen für den Toranschlag und mit Pechnase. Im späten 15. Jahrhundert oder wie im Torbogen eingraviert im Jahr 1506 wurde der Bau durch ein Fachwerk-Obergeschoss mit Viertelkreisstreben und überblatteten halben Mannstreben aufgestockt. Das heutige Walmdach wurde mehrfach verändert, im Turm befindet sich eine Wohnung:

21.08.2019: Das Küsterhaus am Kirchplatz von St. Peter und Paul wird für kleinere Gemeindeveranstaltungen genutzt. Das Torhaus als Teil der mittelaterlichen Stadtmauer (Mitte des 16. Jahrhunderts) wurde über einem der drei Stadttore von Hochheim errichtet und ist 1986 restauriert worden. Es gehört zu den ältesten Bauwerken in Hochheim. Im Laufe seiner Geschichte hat es unterschiedliche Nutzungen erfahren:

10.07.2019: Fast am westlichen Ende der Fahrgasse und damit am Rande der Altstadt Dreieichenhains befindet sich das Obertor. Es wurde zusammen mit der gotischen Stadtmauer Mitte des 14. Jahrhundert als Wehrturm erbaut und ist in seiner ursprünglichen Form noch immer sehr gut erhalten. Zur Stadtseite war der Wehrturm ehemals offen und wurde erst um 1800 durch eine Fachwerkwand geschlossen. Ebenso wurde um diese Zeit das Aussentor entfernt und der äussere Spitzbogen der Durchfahrt erweitert. Die Glocken im Obertor stammen allerdings aus dem 20. Jahrhundert: