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Aussichtstürme

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18.12.2025: Der Lennebergturm im Lennebergwald bei Budenheim ist ein steinerner Aussichtsturm, der ca. 17 m hoch ist. Der im Stil der Neugotik von dem Mainzer Architekten Philipp Johann Berdellé entworfene Turm wurde 1880 eingeweiht. Der Baubeginn war schon 1820, es dauerte also 60 Jahre, bis der Turm fertiggestellt war. Das Wort Lenne kommt aus dem Germanischen und bedeutet soviel wie Mischwald. Auf der Plattform des Turms hat man eine tolle Aussicht auf den Mainzer Stadtrand sowie nach Wiesbaden, was gegenüberliegt. Weil die Bäume dort sehr hoch gewachsen sind, kann man den Rhein aber nicht mehr sehen. Am Turm befindet sich ein Café/Restaurant/Biergarten, in dem es sich verweilen lässt:

12.12.2025: Am südlichen Rand des Hardtwalds, dem Waldstück zwischen Bad Homburg und Friedrichsdorf, findet man den Aussichtsturm Ellerhöhe. Über eine Aussentreppe kann man die Plattform erreichen und den Blick über den Kurpark und Teile der Kurstadt schweifen lassen. Der Aussichtsturm Ellerhöhe wurde 1873 erstmals erbaut, 1889 abgerissen und wieder neu errichtet. 1901 wurde er weiter aufgestockt. Die letzte Renovierung erfuhr er 1991/1992. Auf der Aussichtsplattform gibt es eine Sitzbank:

02.10.2025: Das markante Bauwerk wurde anlässlich der Landesgartenschau 2008 errichtet. Es entstand durch den Umbau eines ehemaligen Pumpwerks, das saniert und um eine etwa 14 Meter hohe Stahlkonstruktion mit Holzverkleidung erweitert wurde. Das Gebäude verfügt über zwei spiralförmige, einläufige Treppen, die zur Aussichtsplattform führen. Die Holzlamellen der Fassade sind so gestaltet, dass sie nach oben hin grössere Abstände haben, wodurch der Turm transparenter wirkt und der Blickwinkel beim Aufstieg stetig wächst:

02.08.2025: Der Landschaftspark Spiegelsberge befindet sich in dem gleichnamigen Höhenzug südlich von Halberstadt. Benannt wurde er nach dem Halberstädter Domdechanten Ernst Ludwig Christoph Spiegel. Unter seiner Anleitung entstand dieser Landschaftspark, der zu den früheren Beispielen von Landschaftsparkanlagen nach englischem Vorbild in Deutschland zählt. Der als Belvedere bezeichnete Aussichtsturm entstand um 1782 auf dem höchsten Punkt des Parkes, der Heinrichshöhe. Anlage und Standort lassen vermuten, dass Spiegel diesen Bau ursprünglich als sein Mausoleum gedachte hatte. Im Aufbau und selbst in einzelnen Details erinnert das Belvedere tatsächlich an Grabbauten der Antike. Der dreigeschossige Turm steht auf einem Sandsteinfelsen, der in die Gestaltung einbezogen wurde. Nach langer Vernachlässigung befand sich das Belvedere im ausgehenden 19. Jahrhundert in einem schlechten baulichen Zustand. In den Jahren 1905, 1964 und zuletzt 1994/95 wurden am Belvedere Sanierungsarbeiten durchgeführt:

29.07.2025: Der insgesamt 61 Meter hohe Aussichtsturm gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke Magdeburgs. Er wurde 1927 unter der künstlerischen Oberleitung von Prof. Albinmüller als Krönung des Gesamtensembles zur Ersten Deutschen Theater-Ausstellung nach den Gedanken des Neuen Bauens errichtet. Besucher können täglich die 252 Stufen des Albinmüller-Turms erklimmen. Aber auch per Fahrstuhl gelangt man bequem auf die Aussichtsplattform, um die Schönheiten der Elbestadt entlang des grossen Stroms aus ungewohntem Blickwinkel zu entdecken. Bei klarem Wetter wird sogar der Brocken sichtbar:

26.07.2025: Der Jahrtausendturm ist ein 60 Meter hoher Ausstellungs- und Aussichtsturm. Der Entwurf des Turms stammt vom Schweizer Maler und Baugestalter Johannes Peter Staub. Der Jahrtausendturm wurde anlässlich der Bundesgartenschau 1999 im Magdeburger Elbauenpark errichtet. Er beherbergt eine Ausstellung zur Entwicklung der Wissenschaften mit vielen anschaulichen, teils interaktiven Experimenten. Unter anderem kann man durch ein astronomisches Fernrohr die Uhr des Magdeburger Domes ablesen. Ein Foucaultsches Pendel, das in der Turmspitze aufgehängt ist, demonstriert die Rotation der Erde. Der Turm war ursprünglich nur für die Laufzeit der Gartenschau konzipiert. Erst später wurde entschieden, den Turm und ie Ausstellung darin dauerhaft zu betreiben:

02.07.2025: 1943 wurde das Gebäude nach Plänen von Friedrich Tamms von Zwangsarbeitern errichtet. Es diente zunächst der Flugabwehr und später als Schutzraum für etwa 25.000 Menschen. Mit seinen 3,80 Meter dicken Wänden und den vier Ecktürmen sollte der Flakturm IV den Eindruck einer mittelalterlichen Trutzburg vermitteln. Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen unter anderem der Axel-Springer-Verlag und der damalige Nordwestdeutsche Rundfunk ein, der in den 1950er-Jahren von hier aus die erste Tagesschau sendete. Ab 1990 erfolgte der Umbau in ein Medienzentrum mit Musikclub, Studios, Kammerkonzertsaal und einem Musikinstrumentenhändler. Seit 2019 wurde der Bunker um fünf abgestufte Geschosse erweitert. Das Gebäude, einst 38 Meter hoch, wuchs um 20 weitere Meter. Die neuen Flächen bieten Platz für Kultur sowie eine Dreifeldsporthalle und ein Hotel. Erstmals entsteht zudem ein Gedenk- und Informationsort zur Geschichte des Bunkers. Der Höhepunkt der mintfarbenen Aufstockung ist der öffentlich zugängliche Dachgarten, der einen Blick über Hamburg bis zur Elbphilharmonie bietet. Auf über 10.000 Quadratmetern wurden Grün- und Gemeinschaftsflächen sowie ein 560 Meter langer, üppig bepflanzter Bergpfad angelegt, der sich entlang der Fassade bis zum Dach windet:

Dachterasse:

Blick vom Bunker in Richtung Messehallen und Fernsehturm (Heinrich-Hertz-Turm), Radisson Hotel, Michel (St. Michaelis) und das Millerntor mit dem Hamburger Hafen im Hintergrund: 

02.07.2025: Der Hamburger Stadtteil Finkenwerder befindet sich auf der Südseite der Elbe gegenüber von den Stadtteilen Othmarschen und Nienstedten. Bekannt ist Finkenwerder vor allem für Airbus-Werk und das Alte Land. Am Rüschweg befindet sich ein kleiner Aussichtsturm, von wo aus man in den Hamburger Hafen einlaufende Schiffe fotografieren kann…der Turm ist haupsächlich ein Leuchtfeuer…mehr unter Leuchttürme – Unterfeuer Finkenwerder:

29.06.2025: Der Gömnitzer Turm (auch als Major bezeichnet) ist ein ehemaliges Seezeichen auf der Spitze des 93,80 m hohen Gömnitzer Berges in der Nähe des Dorfes Gömnitz im Kreis Ostholstein (Gemeinde Süsel) in Schleswig-Holstein. Vom Gömnitzer Berg aus bietet sich ein Blick in die umgebende Landschaft der Holsteinischen Schweiz und über die Lübecker Bucht. Der Gömnitzer Turm ist das Wahrzeichen der Gemeinde Süsel, deren Wappen den Turm zeigt. Es handelt sich um eine runde 8 m hohe, aus Backsteinen auf einem Fundament aus Feldsteinen gemauerte Säule mit einem Durchmesser von ca. 2 m. Die Spitze des Turmes ist mit behauenen Natursteinen gedeckt. Unterhalb der Spitze des Turmes befinden sich vier kleine Öffnungen (Lichtschächte) – jeweils zwei gegenüberliegende ovale Öffnungen und zwei Fenster. Der Turm ist über einen Eingang zugänglich, im Innern führt eine 41-stufige Wendeltreppe zur Spitze. Der Turm steht auf einem ovalen, durch Feldsteinen gestützten und durch einen Zaun begrenzten Plateau inmitten einer Wiese. Auf der Spitze des Gömnitzer Berges stand bis 1815 ein grosser Baum (eine Eiche oder eine Buche) – Major genannt – der den Schiffen in der Lübecker Bucht zur Findung des Weges nach Lübeck als Landmarke diente. Dieser Baum wurde durch einen Blitzschlag bzw. einen Sturm zerstört. Da diese Landmarke den Seeleuten zur Orientierung fehlte, wurde durch die Travemünder Lotsenkommandantur der Oldenburger Herzog, der Landesherr des damaligen Fürstentum Lübeck, um die Errichtung eines künstlichen Seezeichens nachgesucht:

Aussichten vom Gömnitzer Berg in Richtung Bungsberg (168 m)…:

…und nach Neustadt mit dem Hansapark in Sierksdorf:

25.06.2025: Inmitten der Hahnheide befindet sich der hölzerne Hahnheider Turm, von dessen Aussichtsplattform ein wundervoller Ausblick über die Stormarnsche Schweiz zu erleben ist. Er befindet sich auf dem 99 Meter hohen Grossen Hahnheider Berg. Der Turm, im Volksmund als Langer Otto bezeichnet, ist 27 m hoch. Bei guter Sicht ist in der Ferne der Hamburger Fernsehturm zu sehen. Der Turm ist das ganze Jahr kostenfrei begehbar. Der Name Langer Otto geht auf den Trittauer Bürgermeister Otto Hergenhan zurück, auf dessen Initiative der Turm im Jahre 1974 errichtet wurde. Doch bereits ca. 20 Jahre später war der Turm so marode, dass er 1993 wieder abgerissen werden musste. Dank einer Initiative Trittauer Bürger konnte der Turm aus Spenden- und Sponsorengeldern 2001 wieder neu erbaut werden:

Ausblick vom Turm über die Hahnheide und in Richtung Hamburg:

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