Kalender
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
Archiv
834489
Users Today : 91
Users Yesterday : 1061
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Leuchttürme

15.08.2025: Das ehemals dänische Feuerschiff XV wurde aus 20 Zentimeter dickem Eichenholz mit Kupferbeschlag unter der Wasserlinie gebaut. Das Deck wurde aus Lärchenholz gefertigt. Das Feuerschiff hatte keinen eigenen Antrieb, es wurde mit Schleppern auf seine jeweiligen Position geschleppt. 1923 wurde das Feuer auf elektrisches Licht umgestellt. Nach der Indienststellung hatte das Feuerschiff XV über 80 Jahre lang auf zahlreichen Positionen in der Nord- und Ostsee den Schiffen den Weg gewiesen, dabei vielen Stürmen getrotzt und ist von zahlreichen Schiffen gerammt und beschädigt worden. Nach Ausserdienststellung am 1. Januar 1971 wurde die Læsø Rende im Jahr 1974 an die dänische Stadt Hadersleben verkauft, die das Schiff als Bürgerzentrum und Jugendheim nutzte. 1986 wurde es vom Heikendorfer Yacht Club gekauft und liegt seitdem in der Kieler Bucht im Möltenorter Hafen. 1996 wurde der Verein der Freunde und Förderer des Fyrskib XV Læsø Rende gegründet, der das älteste noch erhaltene Feuerschiff für die kommenden Generationen als seefahrts- und kulturhistorisches Zeugnis einer vergangenen Epoche internationaler Schifffahrt erhalten will. Der ehemalige Generatorenraum wurde zu einem maritimen Salon umgestaltet, in dem man sich trauen lassen kann. Seit 2003 nutzt auch der Ortverein Kiel-Ost M25 des Deutschen Amateur Radio Club DARC e.V. das Museumsfeuerschiff für seine Aktivitäten:

15.08.2025: Die nur rund einen Kilometer breite Friedrichsorter Enge wird seit 1815 befeuert. Der weisse runde Stahlbetonturm mit grünweiss gestreifter Galerie und grünweiss gestreiftem Unterbau steht an der Friedrichsorter Enge, nördlich des Nord-Ostsee-Kanals. Für den ersten Leuchtturm wurde eine 1500 qm grosse Sandinsel aufgespült. Der neue Turm wurde auf 12 bis zu 36 m tiefen Bohrpfählen aus Stahlbeton gegründet. Der 3,5 m dicke Turmschaft ist zum Schutz vor der Witterung mit weissem Aluminiumblech verkleidet. Eine 400 W Halogen-Metalldampflampe mit Gürtellinse und Umlaufblende erzeugt eine Lichtstärke von 28.000 Candela. Bei Dunkelheit wird der Turm angestrahlt. Das automatisierte Leuchtfeuer wird von der Verkehrszentrale Travemünde fernüberwacht:

12.08.2025: Feuerschiffe dienten als Seezeichen für die Lenkung und Sicherheit des Schiffsverkehrs, es sind also schwimmende Leuchttürme. Sie wurden auf Ansteuerungspunkten der Reviere und auf markanten Positionen gekennzeichneter Verkehrswege ausgelegt. Sie wurden vor den deutschen Küsten nach und nach ersetzt durch unbemannte, vollautomatische Feuerschiffe, Leuchttürme oder Leuchttonnen. Man wollte so die Unterhalts- und Betriebskosten bemannter Feuerschiffe einsparen. Das Feuerschiff Elbe 1 wurde am 8. November 1948 beim damaligen Seewasserstrassenamt Cuxhaven in Dienst gestellt und wurde bis 1988 benutzt. Heute dient das noch voll funktionsfähige Schiff nicht nur als Museum für Besichtigungen, sondern es kann auch für Trauungen oder kleine Kreuzfahren mit Speisemöglichkeit gebucht werden. Es handelt sich um ein fast 60 Meter langes Schiff mit einem 15 Meter über der Wasserlinie aufragenden Leuchtfeuer, das im zentralen Turm untergebracht ist. Die ELBE 1 wurde von der im Feuerschiffsbau besonders erfahrenen Werft Meyer in Papenburg erbaut. Das Schiff wurde als Stromschiff gebaut, das heisst, es hat einen verhältnismässig grossen Tiefgang mit ausreichender Lateralfläche, wodurch die Strömung eine grosse Richtkraft auf das Schiff ausüben kann. Der Schiffskörper wurde nach den Vorschriften und unter Aufsicht des Germanischen Lloyd entsprechend dessen höchster Klasse mit Eisverstärkung gebaut. Das jetzige Denkmal erhielt ursprünglich den Namen BÜRGERMEISTER O’SWALD. Besitzer des schwimmenden Denkmals ist die Stadt Cuxhaven. Die Betreuung und den Erhalt des Feuerschiffes haben jedoch Cuxhavener Bürger übernommen, die mit vielen auswärtigen Liebhabern im Feuerschiff-Verein Elbe 1 von 2001 e.V. zusammengeschlossen sind.

Hier bei einem Lübeck-Besuch im Hansahafen am 12.08.2025:

11.07.2025: 1907 wurde auf dem Klintbarg im Süden von Eckerförde der erste Leuchtturm gebaut. Im Obergeschoss des Leuchtturmwärterhauses befand sich ein grosser Leuchtenraum. Das Leuchtfeuer wurde anfangs mit einer Petroleumlampe betrieben und 1926 elektrifiziert. Die Optik bestand aus einer Gürtellinse und einem Parabolspiegel mit Lampenwechselvorrichtung. Die Wechselvorrichtung war mit einer Hauptlampe (elektrisch) und einer Reserveeinrichtung (Gasbetrieb) ausgestattet:

11.07.2025: Der viereckige, weissgraue Leuchtturm aus Beton hat im oberen Bereich zwei roten Plattformen. Er steht am Rande des Klintbargs. Im unterem Anbau befinden sich die Technikräume. Eine 2000 Watt starke Xenon-Hochdrucklampe erzeugt in Verbindung mit der Gürtellinse eine Lichtstärke von 212.000 Candela. Die Kennungen des Leitfeuers werden über elektrisch betriebene Otterblenden erzeugt. Der Leuchtturm Eckernförde wird von der Verkehrszentrale in Travemünde ferngesteuert. Zwei getrennte Netzeinspeisungen machen eine Notstromanlage überflüssig:

11.07.2025: Der rote Leuchtturm mit weissem Band wurde aus bis zu 5 cm starkem glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt und am Ostseesteg auf einer mit vier Eisenpfählen gegründeten Plattform errichtet. Als Lichtquelle dient eine 40 Watt Glühlampe. Das Feuer wird von einer Steuerungsanlage im Leitfeuer Eckernförde überwacht. Das Leitfeuer kennzeichnet die Zufahrt zum Hafen Eckernförde. Es ersetzt den alten Leuchtturm am Eckernförder Hafen:

11.07.2025: Der blau-gelb gestreifte Leuchtturm mit gelber Laterne und Galerie steht auf einem Betonsockel auf dem Marktplatz am Hafen von Eckernförde. Der Turm wurde durch einen modernen Leuchtturm auf dem Ostseesteg ersetzt. Um Verwechslungen vorzubeugen wurde der alte Turm in den Farben der Stadt angestrichen. In der Laterne befindet sich immer noch die alte Gürtellinse, aber die Leuchte scheint nicht mehr auf die Ostsee:

02.07.2025: Es handelt sich hier um einen roten Stahlturm mit einer geschwungenen Wendeltreppe. Diese führt auf zwei angebrachte Aussichtsplattformen. Der Turm steht auf einem Betonfundament. Er dient mit seinen beiden Scheinwerfern in unterschiedlicher Höhe sowohl als Molenfeuer für die Einfahrt in den Rüschkanal, als auch mit seinem auf der Mastspitze aufgesetztem Scheinwerfer als Unterfeuer für die Richtfeuerlinie Finkenwerder. Weiterhin wird der Turm mit seinen beiden Plattformen gerne auch als Aussichtsturm genutzt. Die Richtfeuerlinie zeigt den Schiffen den Weg westwärts die Elbe hinab aus dem Hamburger Hafen:

13.06.2025: Der rotweiss gestreifte Stahlbetonturm mit weisser, dreieckiger Laterne steht im Deichvorland vor Glückstadt-Kimming. Da die Feuerhöhe vor allem bei Niedrigwasser nicht mehr ausreuchte musste eine neue Richtfeuerlinie aufgebaut werden. Der neue, 2018 erbaute Leuchtturm (21 m) des Unterfeuers steht auf einer Betonplatte, die auf Betonpfählen gegründet ist:

13.06.2025: Der rotweiß gestreifte Stahlbetonturm mit weisser, dreieckiger Laterne steht im 1250 m vom Unterfeuer entfernten Wohngebiet von Glückstadt, Ecke Am Neuen Deich – Jahnstrasse. Die Richtfeuerlinie Glückstadt weist den Schiffen den Weg flussaufwärts Richtung Hamburg. Das Oberfeuer von 1937 wurde 2018 durch einen höheren Leuchtturm (42 m) ersetzt. Er steht auf einer Betonplatte, die auf Betonpfählen gegründet ist. Auf dem Fundament wurde der untere konische Sockel gefertigt. Auf diesem Sockel wurden dann mit einem Kran die einzelnen bereits fertigen Bausegmente aus Stahl aufgesetzt: