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Hochhäuser

01.06.2021: Das Alpha-Hochhaus entstand auf einem Gelände östlich des Bahnhof in den Jahren 1974–76. Nach den ursprünglichen Plänen, die von einem viel grösseren Bevölkerungswachstum im Rhein-Main-Gebiet ausgingen, sollten auf dem Gelände insgesamt acht Wohnhochhäuser gebaut werden, das höchste, das Alpha-Center, hätte insgesamt 35 Stockwerke erreicht. Tatsächlich errichtet wurde aber nur ein einziges Hochhaus, das heute den Namen Alpha-Hochhaus trägt. Das restliche Gelände steht bis heute leer. Mit einer Höhe von 87 Metern und 27 Stockwerken war es lange Zeit das höchste Wohnhochhaus in Hessen und eines der höchsten bundesweit. Das Alpha-Hochhaus besteht aus zwei Wohntürmen, die über einen mittig liegenden Aufzugs- und Treppenschacht miteinander verbunden sind. Ein Turm erreicht 26, der andere 27 Stockwerke. Es verfügt über insgesamt 226 Wohneinheiten, in denen insgesamt ungefähr 800 Menschen wohnen. Anders als vergleichbare Grosswohnsiedlungen ist das Alpha-Hochhaus kein sozialer Brennpunkt:

20.05.2021: Die Gebäude der X-Towers (Bj. 1994) befinden sich im Weiterstädter Stadtteil Riedbahn in unmittelbarer Sichtweite zur Autobahn A5 und direkt gegenüber des Shoppingcenters LOOP 5. Die X-Towers bestehen aus den Türmen X 1 und X 2 mit jeweils 10 Geschossen und einer Gesamtfläche von insgesamt ca. 63.533,58 m². Diese beiden, modern ausgestatteten Gebäude, zeichnen sich durch eine effiziente Flächenaufteilung und Grundvoraussetzungen für eine optimale technische Infrastruktur aus. Durch die X-Form des Grundrisses bieten die Gebäude eine aussergewöhnlich gute Belichtung. Im EG befinden sich grosse Räume für Tagungen und Veranstaltungen, die allen Mietern auf Anfrage zur Verfügung stehen, ebenso eine Cafeteria und eine Kantine:

 

02.05.2021: Das Main Plaza ist ein Hotel-Hochhaus am Main-Ufer in Sachsenhausen. Der Hotelturm hat eine Höhe von 88 Meter Ranking Frankfurt: Platz 45) und wurde vom Architekten Hans Kollhoff entworfen. Der charakteristische Hotelturm trägt eine vorgesetzte Backsteinfassade. Der filigrane Turmabschluss weist goldene Spitzen auf und erinnert in seiner Form an die Hochhäuser in New York der 1920er Jahre. In Details der Architektur wird das American Standard Building in New York von 1923 zitiert. Das Main Plaza ähnelt in seiner Architektur dem Kollhoff-Tower in Berlin, der auch vom Architekten des Main Plaza entworfen wurde. Das Main Plaza beherbergt das Lindner Hotel & Residence Main Plaza, das am 1. Oktober 2001 eröffnete. Das Lindner-Hotel nutzt die gesamten Geschosse vom Main Plaza. Das Main Plaza Hotel hat 118 Hotelzimmer und Suiten sowie 17 Wohnungen (Service Appartments). Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant sowie eine Bar, die nicht nur Hotelgästen zur Verfügung stehen. Der dunkelrote Bachsteinturm liegt am Mainufer und ist Teil vom Entwicklungsgebiet Deutschherrnufer. Auf dem Gelände vom Main Plaza stand bis in die 1990er Jahre der Schlachthof:

02.05.2021: Der Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt in der Frankfurter City-Ost und besteht aus zwei Elementen: der ehemaligen Großmarkthalle aus dem Jahr 1928 und einem 185 Meter hohen Doppelturm, der mit einer gemeinsamen Fassade versehen wurde (Ranking Frankfurt: Platz 8). Das EZB-Hochhaus wurde im Baustil Dekonstruktivismus gebaut. Von Weitem hat man das Gefühl, dass die in aneinander lehnenden Türme eigentlich nicht stehen bleiben können. Das Hochhaus der EZB trägt den Namen Skytower und erreicht mit seiner Antenne eine Höhe von 201 Metern. Der EZB-Skytower ruht auf einer kombinierten Pfahl-Platten-Gründung und hat 97 Bohrpfähle, die bis zu 37 Meter in den Untergrund reichen. Die Stahlskelettkonstruktion des Hochhauses lässt sich in zwei wesentliche Baugruppen unterteilen, die gegenseitige Aussteifung und Verbindung der beiden Hochhaustürme sowie die Stahlbauten auf den Hochhausköpfen mit den dortigen Stahlbauten und der Konstruktion des Ratssaals:

02.05.2021: Eines der interessantesten Hochhäuser des an Hochhäusern nicht armen Frankfurt ist das Schwesternwohnheim des Hospitals zum Heiligen Geist. Es ist nur zwanzig Etagen hoch, aber dennoch kaum zu übersehen. Während all die so viel höheren Bankhochhäuser im Westen vor allem durch ihre Anzahl und Dichte wirken, steht das Schwesternwohnheim völlig frei am Mainufer. Das Schwesternhochhaus (Höhe 60 m, Fertigstellung 1974) ist ein Inbegriff der Architektur des westdeutschen Sozialstaats. Entsprechend ist es ein Wohnhaus, ursprünglich eben für die Krankenschwestern des Hospitals, länger schon auch für andere. Alles an ihm ist horizontal, die Fensterbänder, die grauen Brüstungsbänder aus Beton. Anders als andere Hochhäuser in Frankfurt, die oben schmaler werden, verbreitert sich das Schwesternwohnheim oben sogar noch, weil die Konstruktion es erlaubt und die Funktion es erfordert. Die drei oberen Geschosse stehen an der monolithisch-fensterlosen Nordseite unregelmäßig hervor, während sie zu den anderen drei Seiten, zum Fluss hin, stark verglast und von weit vorgesetzten Balkonen oder vielmehr Plattformen mit hohen Geländern umlaufen sind:

18.05.2021: Zusammen mit der Alten Stadtbibliothek:

02.05.2021: Der Marienturm ist ein 155 Meter hohes Hochhaus (Ranking Frankfurt: Platz 14), das 2019 im Bankenviertel entstand (Hauptmieter Goldman Sachs). Es gehört zum Projekt Marieninsel, das noch ein 40 Meter hohes Bürogebäude namens Marienforum an der Mainzer Landstrasse beinhaltet. Der Standort ist eine prominente Stelle an den Wallanlagen, schliesst sie doch eine Lücke zwischen dem neuen Hochhaus der Credit Suisse und der Taunusanlage 11. Die Stadtverwaltung erhofft sich davon eine Belebung des bislang an Abenden und Wochenenden fast menschenleeren Viertels im Herzen der Stadt. Auf insgesamt 57.400 Quadratmetern Mietfläche entstanden neben Büros mehrere Läden, Restaurants, ein Fitness-Studio und eine Kindertagesstätte. Ausserdem gibt es zwischen dem Marienturm (38 Geschosse) und dem Marienforum (10 Geschosse) einen öffentlich zugänglichen Platz. Der Entwurf stammt aus der Feder vom Architekturbüro Müller Reimann Architekten (links dahinter das Trianon, 186 m):

02.05.2020: Der Eurotower ist ein von Architekt Richard Heil entworfenes Hochhaus (148 m, Ranking Frankfurt: Platz 18) im Bankenviertel. Der Euro Tower befindet sich an der Ecke Kaiserstrasse, Neue Mainzer Starsse und Willy-Brandt-Platz. Die charakteristische Euro-Skulptur vor dem Eurotower weist auf die Bedeutung des Gebäudes als Zentrale der Europäischen Zentralbank von 1998 bis 2014 hin. Auch nach dem Umzug der EZB in den 2014 fertiggestellten Skytower, ist die Zentralbank Mieter. Im Eurotower hat der einheitliche Bankenaufsichtsmechanismus (SSM) seinen Sitz. Der   wurde 2018 von PATRIZIA für Fubon Life, eine taiwanesische Versicherungsgesellschaft, erworben…aus Richtung Nordwesten und Westen (2. + 3. Foto rechts):

10.07.2019: Mit der Euroskulptur im Vordergrund:

02.05.2020: Westend 1, auch als Westendstrasse 1 bekannt, ist ein 208 Meter hohes Hochhaus (Ranking Frankfurt: Platz 3) im Westend und hat eine faszinierende Architektur. Der Wolkenkratzer wurde 1993 fertiggestellt und beherbergt die Zentrale der DZ Bank. Das Hochhaus wurde von Kohn Pedersen Fox entworfen. Die Fassade besteht aus feinem, hellem Granit wodurch er als weisser und heller Wolkenkratzer von Weitem gut zu sehen ist. An der Spitze des Turms sind elf Strahlen im Halbkreis angebracht, die elf Meter über die Fassade herausragen. Dieser charakteristische Kranz erinnert vermeintlich an die Freiheitsstatue in New York City, soll aber auf Frankfurt als Krönungsstadt der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches hinweisen. Die Spitze vom Westend 1 wird im Winter beheizt, damit sich keine Eiszapfen bilden, die möglicherweise Passanten oder Autos auf der darunterliegenden Strasse gefährden könnten. Dennoch wurden wegen Eisbruchgefahr wiederholt sowohl der Haupteingang und der Vorplatz an der Mainzer Landstrasse als auch zeitweise die Savignystraße für mehrere Tage gesperrt…Ansicht durch die Moselstrasse:

02.05.2020: Nach seiner Fertigstellung im Sommer 1997 war der 259 Meter hohe Commerzbank Tower in Frankfurt am Main jahrelang das höchste Bürogebäude in Europa (bis 2003). Neben seiner imposanten Grösse überzeugt der durch den britischen Architekten Sir Norman Foster geplante Entwurf vor allem durch seine charakteristische, über einem dreieckigen Grundriss aufsteigende Silhouette. Im hochwertig gestalteten Innenraum steht dem Finanzkonzern auf einer Nutzfläche von 86.000 Quadratmetern ein Arbeitsumfeld für rund 2.500 Mitarbeiter zur Verfügung. Ein wichtiger Schwerpunkt der Planung von Sir Norman Foster betraf die Entwicklung einer nachhaltigen Gebäudetechnik. Das seinerzeit hochinnovative Konzept basiert insbesondere auf der doppelschaligen Klimafassade aus Glas, die an neun Monaten im Jahr eine natürliche Belüftung ermöglicht. Norman Foster selbst bezeichnete das Gebäude daher nicht ohne Grund als „weltweit erstes ökologisches Hochhaus“. Zuletzt wurde der Commerzbank Tower mit dem Green Building Award der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet. Das Innere des Commerzbank Towers wird durch ein 160 Meter hohes Atrium bestimmt, das vom Foyer im Erdgeschoss bis zum 43. Obergeschoss aufsteigt. Eine Besonderheit sind dabei die verschiedenen als Pausenflächen nutzbaren Dachgärten, die über jeweils vier Geschosse verlaufen, sprialförmig versetzt angeordnet über die gesamte Höhe des beeindruckenden Raumes. Das Garten-Atrium ermöglicht nicht nur eine optimierte Klimatisierung des Gebäudes und eine deutlich verbesserte Aufenthaltsqualität, sondern bietet auch faszinierende Binnenperspektiven aus den innen liegenden Büros und auf die umliegende Stadtlandschaft. Um eine verbesserte Orientierung und identifizierbare Bereiche innerhalb des Gebäudes zu erreichen, wurden die jeweils 450 Quadratmeter großen Themengärten als unterschiedliche Vegetationszonen wie Wüste, Hochgebirge oder Regenwald mit teilweise bis zu neun Meter hohen Bäumen gestaltet:

Aus Richtung Südosten vom Eisernen Steg: