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Türme

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22.09.2020: Der Sebastiansturm (ehemalige Stadtmauer, 14. Jahrhundert) in Eltville ragt am Rheinufer hoch hinaus und sein altes Gemäuer in Mitten eines gepflegten Gartens an der Villa der Matthäus Müller-Sektkellereien zieht stets Blicke auf sich. Der Turm trägt den Namen des heiligen Sebastian, dem zu Ehren jedes Jahr am 20. Januar die Eltviller Bürger einen Festtag begehen. Die Feier des Sebastianus-Tages hatte in der Sekt- und Rosenstadt Eltville eine jahrhundertealte Tradition:

15.09.2020: Besuch Bismarckturm Kassel (Höhe: 25,50 m, Einweihung: 1904) Das Bauwerk steht auf dem Brasselsberg (434 m) im Hohen Habichtswald in Nordhessen und ist der höchste von 47 Bismarcktürmen nach dem Entwurf Götterdämmerung. Der im neoklassizistischen Stil errichtete Turm wirkt heute etwas düster. Der quadratische Turm mit vier massigen Ecksäulen steht auf einem mächtigen Sockel. Über dem Eingang befindet sich die Inschrift BISMARCKTURM, darüber wurde der Reichsadler als Relief ausgeführt. Auf der Plattform befand sich früher eine Feuerschale mit abnehmbaren Feuerkästen…Hinweistafel zu den verschiedenen Wandermöglichkeiten rund um den Turm:

Kurz vor Erreichen des Turms:

Unterhalb des Turms:

Blicke von der Aussichtsplattform in Richtung Stadtteil Brasselsberg und Kassel:

Aufstieg von oben:

09.09.2020: Der Opelturm (86 m) ist ein 14-stöckiges Bürogebäude im Opelwerk Rüsselsheim nahe dem Bahnhof Opelwerk. Nach einem Grossbrand 1911 prägte der Stil von Professor Paul Meissner die Gebäude der Opelwerke. Er schuf eine Mischung aus Tradition und Moderne. Im wahrsten Sinne des Wortes herausragend ist der Komplex Opel-Reklameturm, der von 1916 – 1929 erbaut wurde. Dieser besticht durch sein klares Raster mit den vertikal verlaufenden Fenstern und den horizontalen Pilastern:

 

09.09.2020: Der Wasserturm der hessischen Gemeinde Bischofsheim wurde 1912 zusätzlich zu einem im Bahnbetriebswerk stehenden zur Versorgung des westlichen Teils des örtlichen Güterbahnhofs mit Speisewasser errichtet. Er steht im südwestlichen Bereich des Geländes des Bahnhofs Mainz-Bischofsheim in unmittelbarer Nähe zu dem ab 1904 ausschliesslich für den Güterumschlag genutzten Alten Bahnhof. Der 19 Meter hohe Turm ist ein technischer Zweckbau. Der runde Schaft besteht aus verputztem Ziegelmauerwerk. Das Erdgeschoss ist mit rotem Sandstein verblendet und weist Elemente des Jugendstils auf. Der offene einkammerige Kugelbodenbehälter der Bauart Barkhausen besteht aus genietetem Eisenblech. Verkleidet ist er mit einer zehneckigen Holzkonstruktion mit Schieferdeckung und dem pagodenartig abgetreppten Zeltdach. Seit dem Ende des Dampflokbetriebes 1964 ist der Wasserturm funktionslos und lediglich von kulturellem Wert. Engagierten Bischofsheimer Eisenbahnfreunden ist es zu verdanken, dass er 1980 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Seit 1995 ist die hessische Gemeinde Erbbauberechtigte an dem Turm, der als Wahrzeichen von Bischofsheim gilt:

06.09.2020: 1874 erwarb Friedrich Giesler die Brauerei „Zum Vorgebirge“ an der Uhlstrasse. Der wachsende Markt führte 1901 zum Neubau des Sudhausgebäudes mit Turm. Im Zweiten Weltkrieg beschädigten Fliegerbomben die Produktionsanlagen stark. Erst 1948 konnte die Friedrich Giesler’sche Brauerei ihren Betrieb wieder aufnehmen. Die Brauerei konnte ihren Wachstum fortsetzen. 1980 wurde zum ersten Mal ein Ausstoss von über 100.000 hl erreicht. Im hart umkämpften Brauereimarkt übernimmt die Kölner Dom-Brauerei 1998 den Brühler Traditionsbetrieb Giesler. Wenig später wird die Bierproduktion in Brühl eingestellt. 2005 erfolgt der Abriss der Produktionsanlagen. Nur das unter Denkmalschutz stehende Sudhausgebäude mit Turm bleibt erhalten, eingerahmt vom neuen Einkaufszentrum „Giesler Galerie“:

06.09.2020: Der 1894 errichtete Wasserturm diente noch bis 1952 als Wasserspeicher für Brühl und Umgebung, danach ging das Berzdorfer Wahrzeichen in den Besitz der Gemeinde Berzdorf über. Nach der Eingemeindung im Jahr 1961 wurde der Turm von der Gemeinde Wesseling übernommen. 1978 verkaufte die Stadt Wesseling das Objekt:

19.08.2020: Der Glockenturm bildet den östlichen Abschluss des Gebäudekomplexes Landungsbrücken. Auf halber Höhe des Turmes auf der Elbseite ist oben in der Mauer ein Wasserstandsanzeiger eingelassen, der über den aktuellen Stand der Tide informiert. In seiner zweiten Funktion ist der Pegelturm auch Uhren- und Glockenturm. Das Zifferblatt ist weithin sichtbar. Die Glocke erklingt zur vollen und halben Stunde:

19.08.2020: Von 1939 bis 1941 wurden insgesamt elf Luftschutztürme der Bauart Zombeck in Hamburg errichtet, von denen heute noch neun existieren. Diese Türme stehen zumeist in der Nähe von Bahnhöfen oder Brücken und waren vor allem für den kurzfristigen Aufenthalt von Zugreisenden und Passanten gedacht. Jeder Zombeck-Turm war für 600 Personen ausgelegt. Tatsächlich suchten bei den Bombenangriffen auf Hamburg aber jeweils über 1000 Menschen in ihnen Schutz. Der Turm am Baumwall in der Strasse Vorsetzen, gegenüber der CAP SAN DIEGO, 1940 errichtet, steht seit 2003 unter Denkmalschutz und beherbergt aktuell ein Restaurant:

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