Andere Türme
14.12.2026: Der 1909 erbaute Pegel Biebrich mit seinen Hochwassermarken zeugt
von den schlimmsten Hochwassern der Jahre 1882, 1920, 1995 und 1993. Die am Pegel angebrachte kleine Informationstafel verweist auf das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen sowie der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes:

30.09.2025: Am Fleth in der Innenstadt von Buxtehude ist seit 1289 eine Kornmühle dokumentiert. Diese wurde immer wieder umgebaut und erweitert. Die heutige Flethmühle geht auf einen dreistöckigen Neubau aus dem Jahr 1860-61 zurück, der 1869-70 durch einen vierstöckigen Erweiterungsbau ergänzt wurde. Eine Aufstockung erfolgte 1936. Nach der Stilllegung der Mühle im Jahr 1975 ist das Mühlenensemble zu einem Wohn- und Geschäftshaus inkl. Hotel umgebaut worden:

29.09.2025: Der Energiebunker Wilhelmsburg ist einer von vielen Bunkern in Hamburg. Denn wenn man durch die Stadtviertel Hamburgs fährt, fallen einem an den Verkehrsknotenpunkten und auch zwischen den Häuserzeilen grosse umgebaute Bunkeranlagen auf. In keiner Stadt wurden während des Zweiten Weltkrieges so viele Bunker gebaut wie in Hamburg. Aktuell befinden sich noch ca. 700 Bunker im Hamburger Stadtgebiet, die meisten davon unterirdisch. Das spektakulärste Umbauprojekt unter den Bunkern ist ohne Zweifel der im Rahmen der Internationalen Bauausstellung umgebaute Energiebunker Wilhelmsburg. Seither produziert der mächtige Flakturm VI als Öko-Kraftwerk Energie für 4.000 Haushalte. Der Energiebunker bietet auf 30 Meter Höhe ein Café und eine Aussichtsterrasse mit Panoramablick über Wilhelmsburg und den Hafen und kann auch bei Führungen erkundet werden:

27.08.2025: Der Gasbehälter am Stader Stadthafen wurde 1955 errichtet und ist als Industriedenkmal geschützt. 2013-15 sind nach Plänen des Architekturbüros Gerhard Buttge Wohnungen in den Gasometer eingebaut worden. Ergänzend sind benachbart zwei weitere Wohngebäude auf dem früheren Industrieareal erbaut worden:
21.08.2025: Der alte Feuerwehrschlauchturm der Freiwilligen Feuerwehr Malchin steht in der Poststrasse 19 gegenüber der heutigen Feuerwehrwache. Der Turm steht unter Denkmalschutz:

15.08.2025: Die weithin sichtbare Silhouette seines 85 Meter über der Ostsee aufragenden Turms prägt das Gesicht der Kieler Aussenförde. Zwei Aufzüge oder 341 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus sich ein einzigartiger Rundblick über Land und Meer öffnet. Ursprünglich dem Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach erneuter Übernahme durch den Deutschen Marinebund am 30. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren. Auf 5,7 Hektar Gesamtfläche – nahezu der Grösse von acht Fußballfeldern – gehören zu der Anlage neben dem markanten Turm eine unterirdische Gedenkhalle, die Historische Halle mit zahlreichen Schiffsmodellen und anderen marine- und schifffahrtgeschichtlichen Exponaten sowie eine 7000 Quadratmeter grosse, mit Wesersandstein belegte Freifläche. Die Planung des auf dem Gelände eines früheren Panzerturms erbauten Denkmals geht auf eine Idee von 1925 zurück. Am 30. Mai 1936 wurde es nach fast siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Etwa 700.000 Reichsmark – überwiegend aus Spenden von Mitgliedern der Marinevereine und der Marineoffizier-Vereinigung stammend – waren in den Bau geflossen, der heute zu den wenigen architektonischen Beispielen des Expressionismus zählt. Von 1993 – 1998 wurde die Anlage einer umfassenden Renovierung unterzogen – angefangen mit einem neuen Belag der Freifläche und endend mit der notwendig gewordenen Sanierung und Neuverfugung des geklinkerten Turms. Die dafür erforderlichen Finanzmittel in Höhe von nahezu 4,5 Millionen DM/2,3 Millionen Euro wurden aus Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen aufgebracht sowie aus Spenden, die über die Hälfte des Gesamtbetrages ausmachten. Öffentliche Gelder standen nicht zur Verfügung:

31.07.2025: Der Turm wurde 1776 im Auftrage des Pächters der Saline Schönebeck Abraham Gansauge erbaut. Er wurde aus Bruchsteinen errichtet, verfügt über sechs Stockwerke und ist 32 Meter hoch. Ursprünglich war der runde, sich nach oben verjüngende Turm der Rumpf einer Holländerwindmühle. Die Windkunst dient dazu die Sole aus dem unterhalb des Turms befindlichen 85 Meter tiefen Schacht III zu fördern, um sie zur Salzgewinnung zu nutzen. Die Solequelle lieferte täglich 1000 Kubikmeter Sole mit einem Salzgehalt von 10 bis 12 %. Bis etwa 1850 erfolgte der Solebezug der Saline Schönebeck ausschliesslich über diesen Schacht. Bereits 1792 erfolgte jedoch die Umstellung auf eine Förderung durch eine Dampfmaschine welche östlich des Turms errichtet wurde. Die mit 40 PS arbeitende Maschine gehörte zu den ersten Dampfmaschinen Preussens. Der Windmühlenaufsatz wurde entfernt. Ab 1829 folgten weitere Maschinenhäuser in der Umgebung des Turms, der sogenannte Kunsthof. Der Turm wurde auch weiterhin in Zusammenhang mit der Soleförderung genutzt, bis diese Ende des 20. Jahrhunderts auf eine andere Quelle, die Erlenquelle, verlagert wurde. Der Soleturm ist Teil des musealen Kunsthof Bad Salzelmen. Dort wird im Schausiedehaus von den Salzsiedern des späten Mittelalters berichtet, sowie Wissenswertes über die Salzproduktion und das Leben der Sieder dargestellt. Im Turm sind auch mehrere technische Einrichtungen der Soleförderung erhalten. Hier werden Details über die Erschliessung der Solequellen in Bad Salzelmen und über technische Fortschritte in der Soleförderung erklärt. Der Soleturm wird auch für Ausstellungen und Konzerte genutzt:

Schausiedehaus:

Rotes Haus:






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