Bahnhöfe
30.09.2025: Seit 1881 befindet sich der Bahnhof Buxtehude an der Eisenbahnstrecke Cuxhaven-Hamburg (Niederelbebahn). Dieser wird von start-Regionalzügen und der Hamburger S-Bahn angefahren. Eine weitere Bahnstation befindet sich im Stadtteil Neukloster (nur Halt von S-Bahn-Zügen). Seit 1928 gibt es auch eine Bahnstrecke nach Harsefeld, die Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn, die heute von der EVB betrieben wird. Das ländliche, anspruchslose, aber zweckmässige Stationsgebäude in Ziegelrohbauweise wurde bei Streckeneröffnung in Betrieb genommen. Im ersten Bauabschnitt entstand auf T-förmigen Grundriss das zweistöckige Hauptgebäude. Im Erdgeschoss befanden sich ein Dienstzimmer mit Fahrkartenschalter sowie eine Bahnhofsgaststätte. Im Obergeschoss befand sich die Dienstwohnung des Bahnhofsvorstehers. Der Bahnhof hatte drei Gleise und eine beheizbare Wasserstation, die westlich quer zu den Gleisen neben dem Stationsgebäude stand. Neben dem Hausbahnsteig gab es noch einen Schüttbahnsteig:
29.09.2025: Der Bahnhof Hamburg-Wilhelmsburg ist ein ehemaliger Rangierbahnhof und heute ein S-Bahn-Bahnhof im Stadtteil Wilhelmsburg. Er hat einen überdachten Mittelbahnsteig und ein Empfangsgebäude. 1983 wurde im Zuge des Baus der Harburger S-Bahn der heutige S-Bahnhof nahe der Neuenfelder Strasse eröffnet. Anlässlich der zeitgleich stattfindenden Internationalen Bauausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau wurde der Bahnhof 2013 umfangreichen Neugestaltungsmassnahmen unterzogen. Dabei wurden unter anderem die Zugangsanlage und die Fussgängerbrücke komplett neu errichtet. Die Haltestelle diente während der IGS als wichtigster Zugang und erschloss das Ausstellungsgelände für den ÖPNV. Im März 2013 wurde die erneuerte Muharrem-Acar-Brücke, die den S-Bahnhof mit den westlich gelegenen IBA/igs-Gelände und dem östlich gelegenen Einkaufszentrum verbindet, eingeweiht. Der Bahnhof wird regulär von den Linien S3 (Pinneberg – Neugraben/Stade) und S5 (Elbgaustraße – Stade) bedient:

20.09.2025: Seit 1875 besteht ein Bahnhof an der eingleisigen Bahnstrecke Neumünster – Bad Oldesloe. Auf dem Abschnitt nach Neumünster war vom 29. September 1984 bis zum 15. Dezember 2002 der Personenverkehr eingestellt. Seitdem wird die Strecke von Bad Oldesloe bis Neumünster von Zügen der Eisenbahngesellschaft nordbahn (Linie RB 82, früher R 11) befahren. Der Bahnhof wurde dafür um einige hundert Meter nach Norden in ein Industriegebiet verlegt. Im Bild das ehemalige Empfangsgebäude, es stammt aus der Zeit des Eisenbahnanschlusses der Stadt im Jahr 1875. Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und wird für verschiedene Zwecke genutzt, unter anderem als Veranstaltungsort und für Gewerbeeinheiten:

04.09.2025: Der Bahnhof Neumünster ist der Knotenpunkt zwischen den Strecken Neumünster-Flensburg, Neumünster-Heide, Hamburg-Altona-Kiel, Neumünster-Bad Oldesloe, Hamburg-Altona-Neumünster und bis 1985 Neumünster-Ascheberg. Er ist der wichtigste Bahnhof der Stadt Neumünster. Von hier fahren Personenzüge in sechs Richtungen. In Schleswig-Holstein ist dies sonst nur in Lübeck Hauptbahnhof der Fall. Bis 1984 fuhren Personenzüge sogar in sieben Richtungen. Im Fernverkehr verkehren ICE, EC und IC auf den Strecken von Hamburg nach Kiel und Flensburg. Das Empfangsgebäude aus der Anfangszeit wurde 1974 abgerissen und durch einen modernen Bau ersetzt:

27.08.2025: Der Bahnhof liegt am Rand der Altstadt an der Eisenbahnstrecke Hamburg Hbf – Hamburg-Harburg – Buxtehude – Stade – Cuxhaven (Niederelbebahn), die stündlich von Zügen der Verkehrsgesellschaft Start Unterelbe mbH bedient wird. Diese entsprechen dem Regionalexpress der Deutschen Bahn und verkehren mit Dieselloks und Doppelstockwagen. Der Regionalbahnverkehr zwischen Stade und Hamburg wurde seit 2007 zudem von Zügen der Hamburger S-Bahn-Linie S3 bedient, seit Dezember 2023 von der S5. Anders als der Regionalexpress halten sie an allen Stationen. Es handelt sich um spezielle Zwei-System-Triebwagen, die zwischen Stade und Hamburg-Neugraben mit Wechselstrom aus der Oberleitung, ab Neugraben mit Gleichstrom aus einer Stromschiene verkehren. Das heutige Empfangsgebäude wurde 1903–1905 neu errichtet. Reste des alten Bahnhofsgebäudes blieben noch länger bestehen, sind aber schon vor Jahrzehnten abgebrochen worden:

21.08.2025: Der Bahnhof wird im Regionalverkehr von Zügen der RE-Linie 4 bedient. Auf dem Abschnitt Bützow-Güstrow-Teterow-Neubrandenburg-Pasewalk besteht eine stündliche Verbindung. Anbindung an die weiteren Ziele der Linie in Lübeck, Ueckermünde und Szczecin besteht alle zwei Stunden. Das zweigeschossige, elfachsige, verklinkerte Empfangsgebäude mit einem Mittelrisalit, dem verzierten Gesims und zwei seitlichen eingeschossigen Anbauten sowie den Warteräumen I. + II. Klasse, der III. Klasse und für die Damen wurde 1864 auch eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wird betrieblich nicht mehr genutzt. Die Galerie Teterow des Kunstvereins Teterow – eine Galerie für zeitgenössische Kunst – zog 2020 in das Gebäude ein. Im 250 qm grossen neoklassizistischen Wartesaal werden regionale und internationale Malereien und Grafiken sowie Mode, Keramik, Porzellan, Glas und Schmuck ausgestellt:

21.08.2025: Die Bahnstrecke Bützow-Szczecin führt durch die Stadt, die Züge der Regionalexpresslinie RE 4 (Lübeck-Szczecin) halten im Bahnhof Malchin. Bis zur Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1996 führten zwei weitere Strecken von Malchin nach Dargun beziehungsweise nach Waren. Die Umlandverbindungen werden heute durch die regionalen Busse der MVVG sichergestellt. Die Direktion der Friedrich-Franz-Eisenbahn hatte 1863 ihren Hauptsitz bahnhofsnah in Malchin (das Gebäude beherbergte ab 1921 das Finanzamt), was wohl der Grund war, ein so grosses repräsentatives Bahnhofsgebäude für eine Kleinstadt zu planen. Das zweigeschossige 17-achsige historisierende verklinkerte Gebäude mit seinen zwei dreigeschossigen Seitenflügeln und dem mittigen Eingangs-Giebelrisalit wurde 1864 im Stil der Gründerzeit für eine eingleisige Bahnstrecke gebaut:

13.08.2025: Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Lübeck-Lüneburg, die von Lüneburg bis Ratzeburg in den Hamburger Verkehrsverbund HVV eingebunden ist. Mölln ist mit Buslinien an die Bahnhöfe in Schwarzenbek, Büchen und Hamburg-Bergedorf sowie an die U-Bahn-Station Wandsbek Markt in Hamburg angebunden. Das erste Empfangsgebäude wurde gleichzeitig mit Eröffnung der Strecke eröffnet. 1899 wurde südlich davon ein neues grösseres Gebäude, in typischer preussischer Bahnhofsarchitektur, errichtet. Das alte, erste Empfangsgebäude ist heute in Privatbesitz und steht als Bauliche Anlage unter Denkmalschutz. Das neuere ist im Besitz der Vereinigte Stadtwerke GmbH (VSG). Von 2003 bis 2018 gab es dort ein Restaurant und einen Kiosk. Die früher im Personenverkehr genutzte Schalterhalle war mindestens ab 2008 wegen Vandalismus geschlossen. 2015 wurde der Bahnsteig auf 76 cm erhöht und barrierefrei ausgebaut, dabei aber auch auf 100 m verkürzt. 2019 bis 2020 wurde das Gebäude saniert und umgebaut. Seitdem ist die Wartehalle wieder geöffnet. Weiter ist im Innenbereich eine Bäckerei, eine VSG-Kundenfiliale sowie ein WC zu finden:

08.08.2025: Der Bahnhof liegt an den Strecken Bützow-Szczecin, Güstrow-Schwaan und Güstrow-Meyenburg. Ab Güstrow bestehen S-Bahn-Verbindungen mit der S 2 und S 3 der S-Bahn Rostock nach Rostock und Regionalexpressverbindungen nach Rostock, Berlin, Neubrandenburg und Szczecin sowie Bützow und Lübeck. Ein weiterer Bahnhof befindet sich im Stadtteil Primerburg. Für den Güterverkehr gibt es einen Railport. Das Bahnhofsgebäude wurde 1855 fertig gestellt und ist im Wesentlichen in seiner Struktur erhalten geblieben. Es ist ein zweigeschossiger symmetrischer Bau mit zwei vierachsigen Seitenrisaliten und einem sechsachsigen Zentralteil. 1895 erhielt es einen eingeschossigen Vorbau im Eingangsbereich zum Vorplatz hin. Dieser wurde zunächst zur Jahrhundertwende durch einen grösseren Bau ersetzt, der wiederum 1926 einem Neubau weichen musste, welcher den Grossteil der Strassenfront einnimmt. Hier wurden die Fahrkarten- und Gepäckschalter eingerichtet. Ein weiterer Vorbau entstand auf der Bahnsteigseite:

02.08.2025: Im Juli des Jahres 1862 wurde die Eisenbahnlinie von Halberstadt nach Thale eröffnet. Entlang der Strecke befindet sich als grösster Ort die Stadt Quedlinburg. Diese erhielt ein grosses und repräsentatives Bahnhofsgebäude im Stil der Neogotik. Im Jahre 1885 erfolgte die Einweihung der in Quedlinburg beginnenden Bahnlinie nach Ballenstedt über Quarmbeck, Gernrode und Rieder. Des weiteren folgte 1908 die von der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn erbaute Bahnverbindung nach Blankenburg. Durch sie wurde eine Erweiterung des Bahnhofsgeländes notwendig. Die ursprüngliche Bahnstrecke aus dem Jahre 1862 gibt es noch heute. Sie wird seit einiger Zeit von einer privaten Betreibergesellschaft bedient. Im Jahre 2006 wurde der Umbau der stillgelegten normalspurigen Strecke nach Gernrode auf 1000-Millimeter-Spur zur Nutzung für die Selketalbahn abgeschlossen. Die Bahnlinie nach Blankenburg ist dagegen schon seit dem Jahre 1969 ausser Betrieb. In unseren Tagen sind nur noch wenige Relikte dieser einstmals bedeutenden Verkehrsverbindung sichtbar:
