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Bahnhöfe

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09.03.2024: Am nördlichen Rande des Gemeindegebietes Biebergemünd verläuft parallel zur Autobahn die Kinzigtalbahn Fulda–Frankfurt. Der Bahnhof Wirtheim liegt in Neuwirtheim. Hier verkehrt die Regionalbahn Wächtersbach – Frankfurt im Stundentakt. Die nächsten behindertengerechten Bahnhöfe liegen in Wächtersbach und Gelnhausen. Das kleine ehemalige Empfangsgebäude wurde 1912 in neobarocken Formen erbaut. Es handelt sich um einen eingeschossigen Massivbau mit offener Wartehalle:

11.09.2023: Der Streckenabschnitt von Hanau nach Babenhausen wurde am 1. Mai 1882 von der Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft in Betrieb genommen. Die 88,7 Kilometer lange Gesamtstrecke der Hessischen Odenwaldbahn ging am 27. Mai 1882 in Betrieb. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs – damals noch weit ausserhalb der Stadt liegend – wurde 1882 als Typenbau von der Hessischen Ludwigsbahn in einem einfachen klassizistischen Stil errichtet. Es dient heute als Eventlocation. Aus dem Eröffnungsjahr stammt auch die ehemalige Restauration zum Bahnhof, welche noch heute als Gasthaus genutzt wird. Vias betreibt im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) im Stundentakt die Linie RB 86 von Gross-Umstadt Wiebelsbach nach Hanau. Ergänzend kommen im Zweistundentakt die Züge der Linie RE 85 von Gross-Umstadt Wiebelsbach und teilweise Erbach nach Frankfurt (Main) HBF dazu:

10.09.2023: Der Bahnhof Dieburg liegt an Bahnkilometer 53,2 der Rhein-Main-Bahn, die von Mainz über Darmstadt nach Aschaffenburg führt. Weiter mündet hier die Rodgaubahn aus Offenbach am Main ein. Der Bahnhof wird heute ausschliesslich von Regionalbahnen bedient. Es verkehren 80 Regionalzüge (zwei RB-Linien) und 40 Busse (vier Linien) pro Werktag. Das gut erhaltene Empfangsgebäude von 1862/63 aus der Anfangszeit der Bahn wurde im Rundbogenstil errichtet. Der Mittelteil ist giebelständig, dreigeschossig und dreiachsig, wobei sich die drei Achsen im Obergeschoss in fünf kleinere Fenster auflösen. Links und rechts des Mittelteils schliesst je ein eingeschossiger, ebenfalls dreiachsiger aber traufständiger Seitenflügel an. Soweit ist das Gebäude weitgehend identisch mit dem Empfangsgebäude des Bahnhofs Babenhausen. Im Westen schliesst sich in Dieburg allerdings als weiterer Baukörper noch ein ebenfalls eingeschossiger Pavillon mit Walmdach an. Das Empfangsgebäude ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz:

09.09.2023: Der Bahnhof von Sankt Goar liegt an der linken Rheinstrecke Frankfurt – Mainz – Bingen – Koblenz – Köln und ist nicht mehr personenbesetzt. Der Fahrkartenverkauf erfolgt nur noch über SB-Automaten. Bedient wird der Bahnhof tagsüber stündlich von der Mittelrheinbahn RB 26 Köln – Mainz. Der Baustil des Bahnhofsgebäudes von 1927 wird als leicht expressionistischer Heimatstil angesehen. Auffällig ist das architektonische Gesamtkonzept rund um den Bahnhof, welches sich in der Bauweise stark ähnelt. Grund dafür ist eine Auflage der Stadt, sich bei Neubauten am benachbarten Bahnhof zu orientieren. Bei dem heutigen Gebäude handelt es sich um ein 2,5-geschossiges traufständiges Gebäude mit Walmdach, welches aus grob bearbeitetem Schieferbruchstein besteht. Das Obergeschoss mit den sieben Sprossenfenstern ist verputzt und durch einen Sims zum Bruchstein abgesetzt. Auf der Süd- bzw. Nordseite finden sich drei Fenster. Im Dachstuhl finden sich zur Strasse fünf Giebelfenster. Hier sind es auf der Nord- und Südseite nur noch zwei Fenster. Aufgrund der höher liegenden Eisenbahngleise ist die Gebäuderückseite 1,5-geschossig:

09.09.2023: Der Bahnhof Sankt Goarshausen liegt an der rechten Rheinstrecke, hier verkehren die Linie RB 10 (Neuwied – Koblenz – Sankt Goarshausen – Wiesbaden – Frankfurt-Höchst – Frankfurt (Main) HBF der Vias GmbH nach dem Rheinland-Pfalz-Takt täglich im Stundenrhythmus. Bis 1956/57 endete einer der Äste der nassauischen Kleinbahn am Hafenbahnhof und verband den Ort mit Nastätten. Auch war Sankt Goarshausen früher ein Verladebahnhof und D-Zug-Haltestelle. Beim Empfangsgebäude handelt es sich um einen klassizistischen Typenbau von 1862:

08.09.2023: Im Jahr 1904 wurde eine Nebenstrecke der Main-Weser-Bahn eröffnet, die Butzbach mit dem östlich gelegenen Lich verband. Die neue Strecke erhielt in Butzbach östlich vor der Stadt einen eigenen Bahnhof. Trotz seiner Zweckentfremdung, er dient gegenwärtig einer gewerblichen Nutzung, ist der Bahnhof für denjenigen, der sich Butzbach aus östlicher Richtung nähert, ein markanter Punkt im Weichbild der Stadt. Seine besondere Gestalt gewann er in Anlehnung an Herrensitze der Renaissance und des Barock:

04.09.2023: Der Bahnhof Niederbrechen liegt an Streckenkilometer 60,8 der von Frankfurt (Main) HBF nach Limburg (Lahn) führenden Main-Lahn-Bahn (RE 20, RB 22). Mit derem Bau 1875 wurde auch in Niederbrechen ein Haltepunkt gebaut, das Empfangsgebäude entstand 1879. 1913 begann der Bau einer Brücke für die Bahnhofstrasse. Nach deren Fertigstellung wurde der Bahnübergang im Zuge der Jahnstrasse geschlossen. 1988 wurde eine Güterhalle abgetragen, die an den Bahnhof angeschlossen war. Am 26. September 1989 war die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks. Das alte Stellwerk von 1913 wurde am 12. Oktober 1989 abgerissen. Von 1989 bis 1991 dauerte der Bau einer Unterführung. 1992 wurde der Bahnübergang zur Feldgemarkung Flachsau geschlossen. Letztmals fand 1993 eine Güterabfertigung in Niederbrechen statt. 2005 folgte die Entfernung eines Rangier- und eines Anschlussgleises. Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude beherbergt heute unter anderem eine Gaststätte und ein Schreibwarengeschäft:

11.08.2023: Betrieblich war der Bahnhof zunächst recht bedeutend. Hier trafen die nassauische Rheintalbahn vom damaligen Taunusbahnhof, später dem Wiesbadener Hauptbahnhof, aus Wiesbaden kommend auf die Verbindungskurve zwischen der Rheintalbahn und der Taunusbahn nach Frankfurt (Main). So gab es eine Zeit lang sogar Kurswagenläufe zwischen Wiesbaden und Biebrich für Züge zwischen dem Rheintal und Frankfurt, deren Lauf Wiesbaden und seinen Kopfbahnhof vermied. Der Biebricher Bahnhof wird stündlich, im Berufsverkehr teilweise auch halbstündlich, durch zwei Angebote der RheingauLinie bedient, die Linie RB 10 und seit dem Fahrplanwechsel 2018/2019 die Linie RE 9 als neue Expressverbindung nach Frankfurt (Main) Hbf, welche den Wiesbadener Hauptbahnhof auslässt und die direkte Strecke zwischen dem Bahnhof Wiesbaden-Biebrich und Mainz-Kastel befährt. Das Empfangsgebäude ist architektonisch besonders repräsentativ gestaltet, da es zugleich Bahnhof für das Schloss Biebrich war, dessen Park sich direkt gegenüber der Strassenseite des Bahnhofsgebäudes entfaltet. Architekt war Heinrich Velde, der das Gebäude in klassizistischem Stil auf einem H-förmigen grundriss erstellte. Die Gestaltungselemente des Gebäudes wurden bei einer späteren Renovierung vereinfacht. Das Empfangsgebäude steht inzwischen als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz:

11.08.2023: Vom ehemaligen Bahnhof mit fünf Gleisen dienten zwei dem Personenverkehr, wobei das zweite über einen vom Hausbahnsteig abgehenden niveaugleichen Übergang erreicht wurde. Das traufständige Empfangsgebäude mit zwei übergiebelten Seitenrisaliten umfasste ursprünglich einen Warteraum mit Fahrkartenschalter sowie Wohnräume im Obergeschoss. Zudem befand sich hier ein Drucktastenstellwerk der Firma Siemens. Neben dem Empfangsgebäude stand für den Stückgutverkehr ein Güterschuppen zur Verfügung. Östlich des Bahnhofs zweigten Industriegleise ab zur Alten Schmelze, zum Industriegebiet an der Hagenauer Straße sowie zum Raiffeisen-Werk und der Knochemühle am Schiersteiner Hafen. Das ehemalige Bahnhofsgebäude wurde 2014 verkauft, das Erdgeschoss mit dem ehemaligen Wartesaal wird inzwischen von einem Malerbetrieb genutzt:

05.08.2023: Dem ehemaligen Bahnhof von 1903 südlich des Gambacher Ortskerns ist trotz des Verlustes originaler Bauteile wie z.B. Fenster in der Gesamtform der Charakter eines an Vorbildern des Barock und der Renaissance ausgerichteten Gebäudes erhalten geblieben. Der Gambacher Bahnhof ist in dieser Hinsicht den übrigen dieser aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts stammenden Bahnlinie ähnlich (vgl. etwa Butzbach, Butzbach-Griedel oder Münzenberg). Nicht zuletzt der Zusammenklang dieser Bahnhöfe spricht für eine Bewertung auch des Gambachers als Kulturdenkmal:

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