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Andere Profanbauten

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04.03.2022: Das St. Paulusheim ist ein allgemeinbildendes, staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium in freier Trägerschaft mit christlichem Profil. Es wurde 1927 durch die „Gesellschaft des Katholischen Apostolates“ (Pallottiner) gegründet und wird seit 1994 von der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg getragen. Das Miteinander orientiert sich am christlichen Welt- und Menschenbild. Dabei sind die Ideale des Heiligen Vinzenz Pallotti (1795- 1850), des Gründers der pallottinischen Gemeinschaft, Grundlage und Massstab ihres Handelns. 1922 wurde das nach einem Entwurf des Architekten Hans Herkommer erbaute Gebäude auf dem Klosterberg eingeweiht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Schule von den Nationalsozialisten geschlossen, konnte dann jedoch als erste Schule Nordbadens den Lehrbetrieb wieder aufnehmen:

04.03.2022: Die Geschichte des Hügels Steinsberg beginnt in den 1730er Jahren mit dem Bau des Bruchsaler Schlosses. Auf dem Hügel wurde ein Wasserbassin angelegt, in dem das Wasser von umliegenden Quellen gesammelt und durch eine Leitung zum Schloss geleitet wurde. Über dem neuen Wasserreservoir wurde ein eingeschossiges Wasserhaus (Lusthaus), auch Wasserburg oder Wasserschloss genannt, gebaut. In den späteren Jahren wurde das Gebäude als „Die Reserve“ bezeichnet und der Name dann für die Hügelkuppel des Steinsberg, dem heutigen Stadtgarten, übernommen. 1751 wurde das Ökonomiehaus und 1756 das Schiesshaus als Schützenhaus und als Aussichtspunkt gebaut. Von der Terrasse und den beiden Türmchen hatte man einen guten Blick in die Rheinebene. Richtung Osten lag der Schiessplatz, und hier wurde auch das Wild in ein Gatter zur Jagd getrieben. So konnten die Herrschaften, ohne sich weit vom Schloss zu entfernen, Jagd und Feste an einer Örtlichkeit durchführen.1803 ging die Reserve in den Besitz des Grossherzogtum Baden über. Das Schloss und die Nebengebäude wurden von der Markgräfin Amalie von Baden bis zu ihrem Tode 1832 genutzt. 1877 kaufte Bruchsal das Gelände der Reserve mit allen Gebäuden. Das Areal war nun frei zugänglich und wurde von den Bürgern zum Spazierengehen und als Ausblick auf die Stadt und Rheinebene genutzt. Wann sich dann der Name Belvedere für das Schiesshaus durchsetzte kann nicht mehr festgestellt werden. Nachdem die Wasserversorgung des Schlosses nicht mehr von der Reserve erfolgte, wurde das Lusthaus 1892 aufgestockt und in ein Schulhaus, das heutige Schönborn-Gymnasium, umgewandelt:

04.03.2022: Das Amtsgericht Bruchsal ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von acht Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichts Karlsruhe. Seit 1876 ist das Gericht im Kanzleibau des Bruchsaler Schlosses Schönbornstraße 18 untergebracht. Einzelne Abteilungen befinden sich in weiteren Gebäuden des Schlosses. Dem Amtsgericht Bruchsal ist das Landgericht Karlsruhe übergeordnet. Zuständiges Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht Karlsruhe:

04.03.2022: Genau gegenüber dem Landhospital und diesem in seiner Fassadenaufteilung und gestaltung genau entsprechend, liegt der sogenannte Grosse Dienerbau. Er wurde um 1729 fertiggestellt. 1730 wurde an der Ostseite des Gebäudes das Hirschtor angebaut, aber 1863 wieder abgebrochen. In grossherzoglich-badischer Zeit waren hier Dienstwohnungen eingerichtet. Heute hat das Bruchsaler Finanzamt hier seinen Sitz:

Auch das von Bischof Damian Hugo von Schönborn im 18. Jahrhundert gegründete Priesterseminar wird heute vom Finanzamt Bruchsal genutzt:

28.02.2022: Das Landgericht Siegen ist das jüngste Gericht im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm. Es wurde nach langen Bemühungen des Magistrats der Stadt, der Anwaltschaft, aber auch der Bevölkerung durch Gesetz vom 23. Juni 1933 am 1. Oktober 1933 gegründet. Von den 19 Amtsgerichten des Arnsberger Landgerichtsbezirkes wurden die inzwischen aufgelösten Amtsgerichte Attendorn, Burbach, Grevenbrück, Hilchenbach, Kirchhundem und Laasphe sowie die noch bestehenden Amtsgerichte Bad Berleburg, Olpe und Siegen dem neuen Landgerichtsbezirk Siegen zugeteilt. Die Amtsgerichte Grevenbrück und Kirchhundem hat man im Zuge der kommunalen Neugliederung gerichtsorganisatorisch zum Amtsgericht Lennestadt zusammengefasst. Als Sitz des Landgerichts wurde das Untere Schloss ausgewählt. Dieses diente bereits seit 1864 als Logis des damaligen Kreisgerichts Siegen. Durch heftige Luftangriffe auf die Stadt wurde das Gebäude des Gerichts und der Staatsanwaltschaft im zweiten Weltkrieg total zerstört. Nahezu alle Akten waren verbrannt. Nachdem am 9. August 1945 das Landgericht Siegen wieder eröffnet wurde, nahm auch die Siegener Justiz ihre Tätigkeit wieder auf. Der Geschäftsanfall und der Mangel an Sitzungssälen führten dazu, dass Land- und Amtsgericht, aber auch die Staatsanwaltschaft zunehmend unter Raummangel litten, so dass die Pläne für einen Neubau des Gerichtsgebäudes reiften. Seit Mai 1976 gehen Amts- und Landgericht sowie die Staatsanwaltschaft ihren Aufgaben im Hochhaus an der Berliner Straße nach. Beim Landgericht Siegen sind 6 Strafkammern, 2 Strafvollstreckungskammern und 7 Zivilkammern gebildet. Es beschäftigt zur Zeit ca.100 Mitarbeiter in den einzelnen Dienstzweigen:

05.12.2021: Das Kurhaus von Bad Nauheim mit seiner Terrasse ist bereits in den Jahren 1862 – 1864 erbaut worden. Doch hatte sich schnell herausgestellt, dass es in vielen Bereichen zu klein war und den gehobenen Ansprüchen der immer grösser werdenden Besucherströme nicht genügte. Daher entschloss man sich auch das Kurhaus mit seiner Terrasse im Zuge der Neugestaltung von Bad Nauheim umzubauen. Denn eines wusste man, der Kurgast kam nicht nur wegen seiner Gesundheit nach Bad Nauheim. Er frequentierte nicht nur die Badehäuser und die Anlagen von Sprudelhof, Trinkkuranlage und Inhalatorium – die Freizeitgestaltung während des Kuraufenthaltes war mindestens genauso wichtig. Auch hier war es wieder Wilhelm Jost, der federführend für die Arbeiten verantwortlich war. Bereits im Jahr 1906 ging man daran das Kurhaus auf den neuesten Stand zu bringen und das auch in Sachen Küchentechnik. Vor allem aber ging es beim Umbau von Kurhaus und Terrasse um die Freizeitgestaltung und das Vergnügen der Kurgäste. Insbesondere Musikveranstaltungen und Kurkonzerte erfreuten sich beim internationalen Publikum grosser Beliebtheit. Doch die bisherigen Räume und Terrassenbereiche vom Kurhaus Bad Nauheim waren zu klein für die stetig wachsende Zahl der Kurgäste. Also wurde in der Konsequenz nicht nur die Terrasse des Kurhauses umgestaltet, sondern vor allem auch ein großer Konzertsaal eingebaut, das heutige Jugendstiltheater:

27.11.2021: Das als Burgscheune bezeichnete Wirtschaftsgebäude entstand im 18. Jahrhundert, als die Adelsfamilie von Greiffenclau einen befestigten Herrensitz nordwestlich vor dem Nauheimer Ortskern zu einem Hofgut ausbaute. Im gegenwärtigen Ortsbild wird die Scheune vor allem durch eine rundbogige Tordurchfahrt markant. Sie wurde 1906 nachträglich geschaffen, um das Stadterweiterungsgebiet westlich des ehemaligen Burgareals mit dem Kerngebiet Nauheims zu verbinden. Der Schlußstein des Torbogens erhielt das Nauheimer Stadtwappen als Schmuck, südlich neben dem Torbogen auf der zum Stadtinneren gekehrten Seite ein plastischer Bauschmuck. Er zeigt Szenen bäuerlicher Arbeit im Relief und soll vermutlich an die Vergangenheit Nauheims als Dorf erinnern.

Mit der Single „A Big Hunk O‘ Love“ gewann Elvis Presley 1959 eine goldene Schallplatte. Das Foto auf dem Cover wurde an der Burgpforte in Bad Nauheim aufgenommen und ist ein beliebtes Fotomotiv vieler Fans. Seit 2018 wird das Erinnerungsfoto noch authentischer, denn ein lebensgrosses Graffiti des britischen Künstlers Gnasher ziert den Bogen der Burgpforte:

27.11.2021: Im grössten geschlossenen Jugendstilensemble Europas ist der Bezug zum Wasser als Gesundheit spendende Kraft allgegenwärtig. Die ehemalige Kuranlage ist ein Gesamtkunstwerk und zeigt eindrucksvoll die Verbindung von Architektur, freier und angewandter Kunst sowie Garten- und Platzgestaltung. Beim Betreten des Sprudelhofs ist der Besucher fasziniert. Von den oberen Stufen der großen Freitreppe zwischen zwei Torhäusern öffnet sich der Blick auf Bad Nauheims Wahrzeichen. Leuchtend weisse Wände mit in Muschelkalkstein gehauenen Ornamenten laden zu einem Streifzug durch die Badeanlage der Jahrhundertwende ein. Über den Gebäuden ragen grosse Uhrentürme empor. Im Zentrum befindet sich eine monumentale Beckenfassung mit sprudelnden Fontänen, die von klar gestalteten Arkaden umschlossen ist. Im Sprudelhof spürt der Besucher sogleich die Geschichte Bad Nauheims als Weltbad. Die Kuranlage wurde zwischen 1905 und 1911 im Jugendstil erbaut. Sie beinhaltete sechs Badehäuser mit Wartesälen und insgesamt 265 Badezellen, zwei Verwaltungsgebäude, die eine zum Kurpark offene, hofähnliche Anlage bilden und in deren Zentrum sich noch heute zwei charakteristische Sprudel befinden. Das Besondere am Bad Nauheimer Jugendstil ist, dass alles noch im Original erhalten ist – Wartesäle, Innenhöfe und die Wannen im Badehaus 3 versetzen Besucher in die Zeit um 1900. Auch bei Besichtigung der Innenräume findet sich der in Bad Nauheim besondere Jugendstil wieder, bei dem stets der Bezug zum Wasser als Gesundheit spendende Kraft zu sehen ist. So offenbaren die Badehäuser und Schmuckhöfe ein Kleinod nach dem anderen: Masken aus Keramik, Brunnen aus honigfarbenen Terrakotta, Kohlensäurebläschen, Nixen, Wellenornamente und Seepferdchen. Bedeutende Vertreter der Künstlerkolonie auf der Darmstädter Mathildenhöhe, die sich dem Jugendstil verschrieben haben, übernahmen Anfang des 20. Jahrhunderts den Neubau der Bad Nauheimer Badeanlagen. Der Architekt Wilhelm Jost verlieh dem Sprudelhof seine Gestalt. Viele namhafte Künstler wirkten bei der künstlerischen Ausgestaltung mit – darunter Jakob Julius Scharvogel, Wilhelm Kleukens, Albin Müller und Heinrich Jobst. Dabei schufen sie ein Gesamtkunstwerk, das heute das grösste geschlossene Jugendstilensemble Europas darstellt.

Das ehemalige Balneologische Institut ist heute das Domizil der Musikschule Bad Nauheim:

Die verschiedenen Badehäuser, Informationstafeln und der grosse Sprudel im Sprudelhof:

Torhaus am Südeingang zum Sprudelhof:

Gebäudeensemble am östlichen Eingang:

01.10.2021: Das repräsentative Gebäude am Fusse des Schlossbergs wurde 1766 als Pferdestall und Zuchtstation für die herrschaftlichen Rösser errichtet. Es war einst umgeben von weitläufigen Koppeln, im dahinter liegenden Tiergarten wurden die wertvollen Zuchthengste gehalten. Später, als sich die Pferdehaltung im grossen Stil erübrigt hatte, wurde das Gebäude umgebaut und dient seither als Sitz verschiedener Behörden:

01.10.2021: Das Gebäude im Neobarockstil wurde in den Jahren 1909/1910 in der Bahnhofstraße errichtet. Im Jahre 1911 wurde es seiner Bestimmung übergeben und ersetzte damit das 1887 in Montabaur gegründete königlich preussische Amtsgericht, dass bis dahin im alten Franziskanerkloster im Amtsgarten untergebracht war. Nach dem 1. und 2. Weltkrieg diente das Amtsgericht als Unterkunft für die Stäbe der Besatzungstruppen. Das Amtsgericht beschäftigte im Jahr 2010 neun Richter und ca. 75 Mitarbeiter:

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