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21.08.2025: Die Stadtmühle Teterow wurde 1800 gebaut. Sie beherbergt heute eine Gaststätte und ein Kulturzentrum. Das eingeschossige Fachwerkgebäude der Stadtmühle mit Mansarddach ist ein Beispiel für Bauten des Wiederaufbaus. Prägend sind die beiden Dacherker. Die Mühle stand am Mühlenteich, aufgestaut durch die Kleine Peene. Sie wurde betrieben durch ein unterschlächtiges Wasserrad, bei dem das Wasser unter dem Rad einen Kropf durchfliesst. Der offene Wasserzufluss wurde im Stadtinneren 1885 überdeckt und 2002/03 im Rahmen der Städtebauförderung im Bereich der Seestrasse wieder geöffnet. Ab 1973 gehörte die Mühle zur staatlichen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG). Bis 1991 war es ein Mischfutterwerk der LPG: 

21.08.2025: Das zweigeschossige verklinkerte historisierende Gebäude in L-Form von 1885 mit einem Walmdach wurde als Kaiserliches Postamt im Stil der Gründerzeit für das Post- und Fernmeldewesen gebaut. Prägend ist an der Ecke der dreigeschossige reich verzierte Risalit als Stufengiebel mit einer Uhr und dem Portal mit zwei Fialen. Die Deutsche Post AG verkaufte das Haus 2004 und es wurde im Rahmen der Städtebauförderung 2010/11 nach Plänen von Roman Schumacher für Lars Bennke saniert und zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut:

21.08.2025: Das zweigeschossige historisierende verklinkerte Gebäude wurde 1886 als Kaiserliches Postamt der I. Klasse mit Telegrafenstation vom Reichspostamt im Stil der Gründerzeit gebaut. Markant sind die dreigeschossige Eckausbildung sowie die zwei dreigeschossigen Giebelriesalite. Um 1900 führte Postdirektor Schult das Amt, ihm folgten Joerges und Schmühle. 1922 war es ein Postamt II. Klasse, das Oberpostmeister Dähling leitete. Von 1899 bis 1930 wurde die Telefonvermittlung noch manuell betrieben:

21.08.2025: Das Amtsgericht Malchin war ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Bezirk des Landgerichts Neubrandenburg und vorher in Mecklenburg-Schwerin. Das zweigeschossige denkmalgeschützte historisierende Gebäude wurde 1879 im Stil des Eklektizismus mit klassizistischen und barocken Elementen gebaut und befindet sich am Amtsgerichtsplatz. Auch die Zweigstelle war dort bis 2009 untergebracht. Heute ist es ein Wohnhaus:

18.08.2025: Die Alte Artilleriekaserne wurde nach der Revolution zu Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Schutz der inneren Sicherheit nach Plänen von Militärbaumeister Wachhusen auf dem Ostorfer Berg errichtet. Bei Volksaufständen hätte man durch den Schlossgarten Kanonen und Geschütze direkt zum Schloss bringen können. Daneben konnte man von hier aus eine wichtige Einfallsstrasse vom Berliner Tor zum Ostorfer Berg beobachten. Das aus drei grossen Flügelbauten bestehende Gebäude stellt als bewusst burgenhaft gestalteter Bau einen Blickfang über dem Burgsee dar. Heute befinden sich hier das Finanzamt sowie Räume des Archäologischen Landesmuseums:

18.08.2025: Wie fast alle Elemente des Schweriner Residenzensembles steht auch der Marstall in direkter Sichtbeziehung zum Schloss. Der Marstall wurde nach Plänen von Georg Adolf Demmler in den Jahren 1838–1842 auf den ehemaligen Wadewiesen erbaut. Der Name der Wiesen leitet sich aus der Nutzung, der Trocknung von Fischernetzen (Waden), ab. Auch befand sich dort zuvor der Holzhof des Schlosses. Der Bau orientierte sich an dem Ludwigsluster Marstall von Johann Georg Barca. Die Bauleitung für den Schweriner Marstall übernahm Baukondukteur Carl Behnke. In seinem Zentrum befindet sich die repräsentative Reithalle, rechts und links davon zwei weitere Gebäude, in dem einen waren die edlen Reittiere, die Wagen und das Reitzubehör untergebracht, in dem anderen die Wohnungen der Bediensteten. Der Marstall war nicht nur Funktions- sondern auch Repräsentationsgebäude. Die Reithalle wurde sowohl für Reitvorführungen als auch für höfische Festlichkeiten genutzt. Heute wird der Marstall vom Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales sowie dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur genutzt:

18.08.2025: An der Westseite des Alten Gartens, der Burgfreiheit des Grossherzoglichen Schlosses, liegt das Alte Palais oder auch Erbprinzenpalais oder eben auch Witwenpalais. Das in Fachwerk ausgeführte Gebäude zwischen Staatskanzlei und Theater hat viele Namen – warum lässt sich aus der Geschichte erschliessen. Um 1705 wurde das Palais für Erbprinz Karl Leopold erbaut. Auch Erbprinz Franz lebte bis zur Übernahme der Regierungsgeschäfte darin. 1799 wurde das Erbprinzenpalais modernisiert. Friedrich Franz hatte Johann Georg Barca dafür den Auftrag gegeben. Er sollte für Erbprinz Friedrich Ludwig und seine Frau Helena Pawlowna alles renovieren und um vier Achsen in nördlicher Richtung erweitern. Etwa 40 Jahre später erfolgte noch eine Erweiterung, diesmal für Grossherzog Paul Friedrich, der dort 1837 seine Übergangsresidenz einrichten wollte. Georg Adolph Demmler setzte diesen Umbau um. Nach dem plötzlichen Tod des Grossherzogs 1842 lebte seine Witwe Grossherzogin Alexandrine hier bis zu ihrem Tod 1892. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist heute Sitz der Landtagsverwaltung:

18.08.2025: Die Staatskanzlei ist als Dienstsitz der Ministerpräsi­dentin die Zentrale der Landesregierung. Hier führt die Ministerpräsi­dentin ihre Kabinetts- und Amtsgeschäfte. Amtsleiter ist der Chef der Staatskanzlei im Rang eines Parlamentarischen Staatssekretärs. Die Staatskanzlei hat ihren Sitz im sogenannten Kollegiengebäude I (auch Regierungsgebäude I oder Staatskanzleigebäude genannt). Entstanden ist das Gebäude 1825 – 1834 nach Plänen von Carl Heinrich Wünsch und Georg Adolph Demmler, abgebrannt war es 1865, wiederaufgebaut wurde es in unveränderter Architektur bis 1867, und die Sanierung des Baus erfolgte in jüngster Zeit zwischen 1990 und 2001:

18.08.2025: Im 19. Jahrhundert stand ab etwa 1850 hier der dreigeschossige einfache Fachwerkbau des Hotels Stadt Hamburg, das 1952/53 den Namen Hotel du Nord erhielt. 1909 wurde dieses Bauwerk für einen Neubau abgerissen. Das viergeschossige 15-achsige verputzte neoklassizistische Haus mit drei Giebelrisaliten und dem Portikus mit Rundbögen wurde bis 1911 als Hotel Nordischer Hof für den Bankier Hugo Berger gebaut. Der Entwurf stammt von dem Berliner Architekten Georg Roensch. 1912 übernahm eine Schweriner Hotelgesellschaft den Betrieb, erweiterte das Hotel um die Häuser Ritterstraße 5 und 7 und ergänzte das Ensemble um einen Ballsaal. 1920 kaufte die Landesregierung die Gebäude. Im Juli 1945 übernahm die sowjetische Militäradministration Mecklenburg (SMAD) den Komplex. 1951 erhielt der Rittersaal ein Bühnenhaus und den separaten Zugang nach Plänen von Paul Nehls. Bis 1990 waren hier auch Verwaltungsräume des Rates des Bezirks Schwerin. Seit Oktober 1990 wird es vom Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern genutzt, das sich auch im benachbarten neoklassizistischen Gebäude Schlossstrasse 5 befindet:

18.08.2025: Offiziell heißt das schneeweiße Säulengebäude am Marktplatz Neues Gebäude. Es entstand ursprünglich als Markthalle. Herzog Friedrich – genannt der Fromme – soll es gestört haben, dass auf dem Schweriner Marktplatz Handelsgüter wie Textilien, Kleidung und andere Waren neben Fisch und Fleisch und lärmenden Marktweibern und bei jedem Wetter draussen gehandelt wurden. Er ordnete Bau einer Markthalle für Händler von Textilien und anderen Waren an, die 1785 fertiggestellt wurde. Das Gebäude war fortan auch unter dem Namen Krambudenhaus bekannt. Heute ist der Name Säulengebäude geläufiger:

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