Kalender
Juli 2021
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  
Archiv
068830
Users Today : 91
Users Yesterday : 158
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Kirchen

1 2 3 14

02.06.2021: Die älteste Kirche im Gebiet der Stadt Dreieich steht in der Gemeinde Offenthal. Wo zunächst nur eine Marienwallfahrtskapelle stand, ließ Anna von Falkenstein um 1400 die heute noch immer erhaltene gotische Kirche errichten. Dabei wurde die ältere Kapelle zu einem Teil des Kirchenchores der neueren gotischen Kirche. Viele architektonische Elemente zeigen den Wehrcharakter der Kirche, wie die schmalen Turmfenster, das massive Mauerwerk oder der ummauerte, ehemalige Wehrkirchhof. Umbauten im 18. Jahrhundert sind leider typisch gotische Elemente wie das Deckengewölbe zum Opfer gefallen:

 

02.06.2021: Das heutige Kirchengebäude wurde von 1775 bis 1776 im Stil des Barocks errichtet und am 25. Dezember 1776 geweiht. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche einer Innenrenovierung unterzogen. Weitere umfangreiche Renovierungsarbeiten folgten gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei wurde das Gebäude modernisiert und die Anzahl der Sitzplätze erhöht. Die barocke Kirche wurde als einfacher unverputzter Werksteinbau aus Rotliegendem errichtet. Der Kirchturm weist einen Haubendachhelm auf. Das Bauwerk prägt den historischen Ortskern von Götzenhain und gilt als Wahrzeichen des Ortes:

02.06.2021: Dem Schüler und Freund Martin Luthers, Erasmus Alberus, wurde die Sprendlinger Pfarrkirche am Lindenplatz geweiht. Er war zwischen 1527 und 1538 der erste evangelische Pfarrer in Sprendlingen. Die heutige Kirche wurde allerdings erst 1718 auf den Grundmauern einer Vorgängerkirche fertig gestellt. Ehemals hat an diesem Ort eine Laurentius-Kirche gestanden, was durch ein freigelegtes, möglicherweise gotisches Portalgewände in der östlichen Aussenwand bestätigt wird. Im Innern findet sich noch immer eine Laurentiusstatue aus dem 18. Jahrhundert und Reste einer Wandbemalung von ca. 1730. Gegenüber der Kirche findet sich das denkmalgeschützte Pfarrhaus der Gemeinde, ein Fachwerkbau von 1779:

20.05.2021: Gräfenhausen gehörte in der Zeit vom 6. – 8. Jahrhundert zur Mutterkirche Gross-Gerau. Eine Martinskapelle in Gräfenhausen wird zwar erst zum Jahre 1310 urkundlich erwähnt, ihr ältester Teil, der heute noch bestehende Turm, stammt aber aus der Zeit um 1200. Darauf weisen die wuchtige Bauweise, die eigenartige Profilierung des steinernen Türgewändes am Portal und vor allem die zwei und zwei gekoppelten Rundbogenfenster der Glockenstuben hin. Die ursprüngliche, mittelalterliche kleine Kirche aus dem 13. Jahrhundert war sehr eng und dunkel, in der Zeit des Dreissigjährigen Krieges (1618 – 1648) ruinös und baufällig. Sie wurde aber nach der Einführung der Reformation (1537) noch 270 Jahre lang weiter benutzt. Im Jahre 1815 wurde das Kirchenschiff abgebrochen. Der Turm der alten Martinskapelle blieb stehen. Er ist noch heute der Kirchturm und das älteste Bauwerk in Gräfenhausen.
Der schon für 1790 geplante Neubau nach den Entwürfen von Georg Moller (1784 – 1852, seit 1810 Großherzoglich Hessischer Oberbaudirektor) begann am 12. Oktober 1816 und wurde am 18. Juli 1818 eingeweiht. Der Turm hat eine Grundfläche von 4,5 mal 4 Meter, seine Höhe beträgt 36,70 Meter, einschliesslich Wetterhahn:

20.05.2021: Schon im 13. Jahrhundert muss an der Stelle der heutigen Kirche ein sakraler Bau gestanden haben. Davon zeugt nur noch die kleine zugemauerte Rundbogentür neben dem heutigen Seiteneingang an der Südseite der Kirche. Etwa 200 Jahre später entstand dort eine kleine Pfarrkirche, von der bis heute der Chor und die Sakristei erhalten geblieben sind. Dort kann man an den spitzbogigen mit gotischem Masswerk gefüllten Fenstern die Entstehungszeit (Ende 15. Jahrhundert) ablesen. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche 1688, nachdem das alte Kirchenschiff abgerissen werden musste. Heute ist es eine einschiffige Hallenkirche mit Langhaus, Chor und Sakristei. Im Chor befinden sich vier der oben erwähnten Spitzbogenfenster, ausserdem eine flache vergitterte Wandnische rechts, in der sich die Taufgerätschaften befinden und eine kleine Fensteröffnung. Nicht zu vergessen die Tür zur Sakristei mit ihrer spätgotischen Einfassung. Eine geschwungene Treppe führt zur überdachten Renaissancekanzel. 1927 wurde die erste grosse Renovierung vorgenommen:

02.05.2021: Die Deutschordenskirche St. Maria ist eine katholische Kirche im Stadtteil Sachsenhausen, sie ist Teil derDeutschordenskommende Sachsenhausen. Das barocke Kirchenportal wurde 1709 bis 1715 vor die gotische Kirche gesetzt. Die Deutschordenskirche ist die einzige historische Kirche in Frankfurt, die nicht der Stadt gehört. Nach ihrer Zerstörung durch Luftangriffe 1943 im Zweiten Weltkrieg wurde sie von 1963 bis 1965 wieder aufgebaut. Im Deutschordenshaus neben der Kirche befindet sich heute u. a. das Frankfurter Ikonenmuseum und ein Konvent mit Noviziat des Deutschen Orden:

02.05.2021: Die spätgotische Alte Nikolaikirche ist die einzige mittelalterliche und älteste evangelische Gemeindekirche in Frankfurt und liegt in der Altstadt. Ihr Namenspatron ist der Heilige Nikolaus, der Schutzheiligen der Fischer. Sie liegt nahe dem Main am Römerberg. Die Kirche ist nach neuesten Erkenntnissen in drei Bauphasen entstanden. Die Alte Nikolaikirche wurde ursprünglich als königliche Hofkirche errichtet. Eine Kapelle mit fast quadratischem Grundriss wurde bereits im 11./12. Jahrhundert gebaut. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde ein Turm angebaut, am Ende des Jahrhunderts u. a. der Chor und das Langhaus vergrössert. Seit dem 15. Jhdt. ist die Nikolaikirche als Ratskirche bekannt. In Folge der Reformation wurde die Kirche geschlossen und als Lagerhaus vermietet.
Anfang des 18. Jhdts. wurde sie wiederhergestellt und 1721 für den Gottesdienst eröffnet. Danach diente sie als Garnisonskirche und als Nebenkirche für die Frankfurter Gemeinden. Sie wurde nach 1813 erneut geschlossen und wieder zum Lagerraum umgewandelt. Anfang 1949 war sie nach Kriegszerstörungen wiederhergestellt und wurde der evangelischen Paulsgemeinde übergeben. In den Jahren 1989 bis 1992 erfolgte eine umfassende Renovierung:

02.05.2021: Ehrwürdige Herren ziehen feierlich in die Paulskirche ein. So zeigen zeitgenössische Bilder die ersten gewählten Volksvertreter im Jahre 1848. Die Paulskirche war erst 1833 als evangelisch-lutherische Hauptkirche der Stadt Frankfurt am Main geweiht worden. Der elliptische Zentralbau aus Rotsandstein war der grösste und modernste Saal Frankfurts und bot sich als Sitz für das erste gesamtdeutsche Parlament an. Hier schuf die Nationalversammlung die erste demokratische Verfassung für Deutschland. Auch nach Auflösung des Parlaments fanden in der Paulskirche nationale Gedächtnisfeiern statt. 1944 wurde die Paulskirche komplett zerstört. Ihr Neuaufbau begann kurz nach Kriegsende. Eingeweiht wurde sie am 18. Mai 1948 anlässlich der Hundertjahrfeier der Deutschen Nationalversammlung. Seitdem dient sie ausschliesslich als Ort der Erinnerung an den Beginn der deutschen Demokratie. Von 1988 bis 1991 wurde die Paulskirche renoviert. 1991 wurde im Untergeschoss das kolossale Wandgemälde „Der Zug der Volksvertreter zur Paulskirche“ des Berliner Malers Johannes Grützke feierlich enthüllt. Die Dauerausstellung „Die Paulskirche. Symbol demokratischer Freiheit und nationaler Einheit“ zeigt die Entwicklung der deutschen Einheit und Demokratie in ihren wechselvollen Stationen. Gelegentlich finden hier und im Tiefgeschoss Sonderausstellungen statt. Der Versammlungssaal im Obergeschoss ist staatlichen oder städtischen Veranstaltungen vorbehalten – der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und der Goethepreis der Stadt Frankfurt werden an diesem historischen Ort verliehen:

02.05.2021: Die Weissfrauenkirche war eine evangelische Kirche in der Frankfurter Altstadt. Sie brannte nach einem Bombenangriff am 22.03.1944 aus. Ihre Reste wurden beim Wiederaufbau 1952 zugunsten des Strassendurchbruches der Berliner Strasse beseitigt. 1956 errichtete der Architekt Werner W. Neumann eine neue Weissfrauenkirche westlich der Innenstadt in der Gutleutstrasse im Bahnhofsviertel, damals ein bürgerliches Wohngebiet mit ca. 10.000 protestantischen Christen. Die neuen Fenster des Kirchenraums im Obergeschoss gestaltete der Darmstädter Bildhauer Helmut Lander. Aufgrund der stark zurückgegangenen Gemeindegliederzahlen schloss sich die Gemeinde 1997 mit der Gutleutgemeinde zur Evangelischen Gemeinde am Hauptbahnhof zusammen, die zuvor in der Gutleutkirche war. Nach dem 2002 erfolgten Zusammenschluss mit der Matthäusgemeinde zur Hoffnungsgemeinde wurde die Weissfrauenkirche nicht mehr als Gemeindekirche genutzt. Anfang 2004 wurde sie von der evangelischen Hoffnungsgemeinde an das Diakonische Werk übergeben und wird nun als Diakoniekirche genutzt:

1 2 3 14