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Kirchen

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22.09.2021: Die Wurzeln der heutigen Stadtkirche reichen bis ins 8. Jahrhundert, wo an der gleichen Stelle die Kapelle „Maria in den Feldern“ bezeugt ist. Im Jahre 1293 stiftete Hedwig v. Swende eine neue Kirche. Belege hierfür finden sich auf einem Grabstein und einem Gedenkstein im Inneren der Kirche. Das neue, der Mutter Gottes geweihte Gotteshaus wurde von der Familie Swende dem Karmeliterorden übereignet, der neben der  Kirche ein Kloster erbaute. Infolge der Reformation und der anschliessenden Glaubenswirren mussten die Karmeliter 1565 das Kloster verlassen und kehrten erst 1720 wieder nach Weinheim zurück. Etwa um 1700 wurde die Kirche dem Hl. Laurentius geweiht und war bis zur Aufhebung des Ordens 1802 Klosterkirche. Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts wurden in der Klosterkirche wesentliche bauliche Veränderungen vorgenommen, wobei der gotische Stil und der nach Osten gerichtete Chor zunächst erhalten blieben. Schließlich dachte man an einen Neubau. So wurde die heutige Kirche im Stil einer oberitalienischen Basilika nach dem Vorbild von San Lorenzo in Rom konzipiert, von 1911-13 erbaut und am 13. Mai 1914 vom Erzbischof von Freiburg geweiht. Die Barockaltäre und Kanzel der gotischen Kirche wurden übernommen. Der Turm, der 60 Jahre früher erbaut worden war, wurde in den neuen Kirchenbau integriert. In den Jahren 1964-65 wurde die Kirche innen umgestaltet, wobei Vieles einem neuen Kunstverständnis zum Opfer fiel. Von 1981-1994 wurde die Kirche weitesgehend im ursprünglichen Bestand restauriert:

22.09.2021: Architekt der Weinheimer Peterskirche war Kirchenoberbaurat Hermann Behaghel, der 30 Kirchen in Nordbaden baute. Die Peterskirche ist eine neuromanische Jugendstilkirche und war Behaghels letztes Bauwerk. Die älteste in Weinheim nachweisbare Kirche am Zusammenfluss von Grundelbach und Weschnitz stand schon um die Jahrtausendwende, etwa in der Zeit, als Kaiser Otto III. Weinheim das Marktrecht nebst Zoll und Bann erteilte. Mehrmalige Um- und Anbauten liessen das kleine Kirchlein zu einem stattlichen Bau heranwachsen. So ist sie auf dem Kupferstich von Merian 1621 zu sehen. Der Wunsch nach einer neuen Kirche wurde mit der Zeit immer lauter. Als die Gemeinde stark anwuchs und weiteres Wachstum wegen der Industrialisierung zu erwarten war, nahmen die Neubaupläne deutliche Formen an. Am 31.12.1909 hielt Pfarrer Issel den letzten Gottesdienst in der alten Kirche, am 23.9.1911 wurde das Richtfest gefeiert und am 27.10.1912 konnte die jetzige Peterskirche schliesslich eingeweiht werden:

06.09.2021: Der Saalbau stammt aus den Jahren 1716-1728. Die Vorgängerkirche wurde bei einem Dorfbrand zuvor zerstört. Im Unterbau befinden sich jedoch noch Bauteile vom mittelalterlichen Westturm des Vorgängerbaus. Nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters Professor Becker wurde der barocke Saal 1929 zu einer kreuzförmigen Kirche mit neuem Querschiff und neuem Chor mit Sakristeianbau erweitert:

25.08.2021: Am 8. Juli 1928 wurde der Grundstein für die Katholische Kirche in Niederjosbach von Dekan Alexander Stein feierlich geweiht und gelegt. Die Kirche wurde an der Stelle der alten Kirche – einem Fachwerkbau aus dem Jahr 1813 –gebaut. Die Kirche erhielt wie schon ihr Vorgängerbau das Patrozinium des Hl. Erzengels Michael. Der für die kleine Gemeinde grosse und moderne Entwurf (der Bau kann als Weiterentwicklung des neugotischen Stils gesehen werden) stammt von den Architekten Hans und Christoph Rummel aus Frankfurt, denen auch die Bauleitung aufgetragen war. Die Kirche hat in ihrem Baustil neugotische Züge. Das einschiffige, sparsam gegliederte Gebäude läuft in seiner Form oben spitz zusammen, wie man es von gotischen Kirchen kennt. Das gleiche Merkmal ist bei den Fenstern, der ehem. Taufkapelle, an der Orgelempore und der Nische in der Apsis des Altarraums festzustellen. Die Kirche hat in der Folge zwei grosse Innenrenovierungen erfahren und präsentiert sich heute so, wie die Architekten das ursprünglich gedacht haben, als gross dimensionierter Raum, der sofort beim Eintreten eine sakrale Atmosphäre stiftet:

25.08.2021: Die Kirche wurde unter Leitung von Johann Jakob Bager erbaut und am 20. August 1730 eingeweiht. Der oktogone Zentralbau im barocken Stil lädt zum Verweilen ein. Die Kirche bietet rund 350 Personen Platz. Sie wirkt, obgleich sie achteckig ist, rund, da die Außenpilaster neben den Fenstern so platziert sind, dass die Ecken kaum sichtbar werden. Hinzu kommt das in sich gerundete Dach. Um auf dem feuchten Boden bauen zu können, musste zuerst ein Pfahlrost aus rund 250 Eichenstämmen in den Boden getrieben werden, auf dem die Kirche bis heute gegründet ist:

21.07.2021: Die Stadtkirche zu Limburg ist eine katholische Kirche gelegen am Bischofsplatz. Das mittelalterliche Gebäude stammt vermutlich aus dem anlaufenden 14. Jahrhundert und wurde vom Orden der Franziskaner errichtet. Als Vorgängerbau diente eine hölzerne Kirchenanlage. Ursprünglich wurde das steinere Nachfolgegebäude im Stile der Gotik errichtet, erfuhr jedoch massive Umbaumaßnahmen im 18. Jahrhundert, wobei man sich am Barock orientierte. Im Jahre 1820 übernahm die Stadt Limburg selbst die Kirche und erklärte sie zur Stadtkirche. Sie wurde ab 1827 in das neu errichtete Bistum Limburg eingegliedert – dem sie bis heute angehört:

21.07.2021: Der tatsächliche Name des Limburger Doms lautet Georgsdom, da er dem heiligen Schutzpatron St. Georg geweiht ist. Der Limburger Dom stammt aus dem Hochmittelalter und wurde über mehrere Jahrzehnte erbaut. Der Platz für seine Erbauung wurde schon vorher für Kirchenbauten verwendet. Direkt neben der Burg und auf einem Felsen gelegen thront der Limburger Dom über der Altstadt und ist somit schon von sehr weit her zu sehen. Das Gebäude selbst wird als eines der wichtigsten und bedeutendsten vollendeten Gebäude spätromanischer Baukunst verstanden. Der Dom selbst ist eine Basilika bestehend aus drei Schiffen. Er verfügt über sieben Türme, wobei der Vieringsturm mit 66 Metern der höchste ist. Wer sich in Limburg aufhält sollte neben der atmosphärischen Altstadt in jedem Falle einen Abstecher zum Dom machen. Neben dem eindrucksvollen Gebäude hat man vom Domplatz auch einen wunderschönen Rundumblick auf die zum Fusse liegende Stadt mit der Lahn:

21.07.2021: Die Evangelische Kirche Limburg ist eine markante dreischiffige Kirche in der nähe des Bahnhofs. Sie verfügt über eine Einturm-Fassade und wurde nach den Plänen des Regierungsbaumeister Prußer 1864-65 errichtet. Während des Zweiten Weltkriegs erfuhr die Kirche grössere Schäden, so dass der Chorbereich erneuert werden musste. Im Jahre 1970 richtete man in der Kirche das evangelische Gemeindezentrum ein. Vierzig Jahre später wurde die gesamte Fassade erneuert und in einem markanten roten Farbton gestrichen:

25.06.2021: Die über 850 Jahre alte, im romanischen Stil errichtete Vicelin- Kirche ist eine der am besten erhaltenen Kirchen des 12. Jahrhunderts in Ostholstein. Auf besonders interessante Weise erfährt man die Geschichte vom Wahrzeichen der Gemeinde Ratekau bei der Teilnahme an der kostenlosen Soundinstallation. Auf eindrucksvolle Art wird hierbei u. a. die Belagerung Ratekaus unter General Blücher zum Leben erweckt. Ein Gedenkstein erinnert an dieses Ereignis. Unter der „Jahrhunderteiche“, gepflanzt zu Ehren des 100. Geburtstages von Kaiser Wilhelm dem I., findet sich auch ein sehenswertes Megalithgrab aus der Zeit etwa 2700 v. Christus. Die Fundstücke hierzu sind im Dorfmuseum ausgestellt:

16.06.2021: Die Kirche wurde in den Jahren 1717 bis 1718 in der für hugenottische Bauweise typischen Scheunenform erbaut. Fügte sich der Kirchenbau damals unscheinbar in die bestehende Bebauung ein, so steht das Kirchengebäude heute isoliert zwischen modernen Neubauten in der Innenstadt. Das heutige Erscheinungsbild mit der neobarocken Fassade gründet auf einer Renovierung aus den Jahren 1874/1875. 1913 wurde die Kirche mit elektrischem Licht und einer Gasheizung ausgestattet. Durch eine private Erbschaft kam die Französisch-Reformierte Gemeinde in den Besitz des fast gegenüberliegenden Pfarrhauses in der Herrnstrasse. Dieses dient heute noch als Gemeindezentrum und steht unter Denkmalschutz. Das Barockhaus aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts erhält seinen besonderen Rang unter den Kulturdenkmälern Offenbachs als eines der wenigen erhaltenen Hugenottenhäuser. Am 20. Dezember 1943 wurde die Kirche als auch das Pfarrhaus durch Bomben stark beschädigt. Eine abschließende Renovierung konnte erst 1953 durchgeführt werden, nachdem sie 1947 bereits provisorisch instand gesetzt wurde. Im Inneren der Kirche finden sich entsprechend dem 2. Gebot der reformierten Theologie kaum Ausschmückungen. 1838 erhielt die Kirche eine 13-registrige Orgel, die 1905 erweitert wurde und heute, nach mehrmaligen Renovierungen, immer noch bespielt wird. Die Kirche ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz:

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