Kalender
Juli 2022
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
Archiv
116307
Users Today : 185
Users Yesterday : 170
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Kirchen

1 2 3 18

05.12.2021: Erst 1926 wurde die Wilhelmskirche nach einem Umbau als Evangelisches Gemeindehaus wieder neu und angemessen genutzt als Gemeindezentrum. Dies ist die Wilhelmskirche auch nach einem erneuten Umbau zusammen mit dem Gemeindehaus und dem Kindergarten geblieben. Am 23. August 1964 wurde sie durch Propst Schubring wieder eingeweiht. Mit einem Gemeindefest und einer Veranstaltungsreihe wurde die Wilhelmskirche mit Leben erfüllt, so wie es eigentlich für ein Gemeindezentrum wichtig ist. Nach dem verheerenden Brand 1999 wurde das Gemeindezentrum Wilhelmskirche erneut modernisiert. Der grosse Saal, zwei Gemeinderäume sowie die Küche bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Mit ihrem Aufzug ist die Wilhelmskirche zudem barrierefrei:

05.12.2021: Eine so wechselvolle Vergangenheit haben nur wenige Kirchen. Das Gebäude wurde 1733 erbaut und als lutherische Kirche geweiht, Bauherr war Graf Johann Reinhard III (Wappen über dem Eingangsportal). Später wurde die Kirche katholische Pfarrkirche und 1908 russisch-orthodox geweiht. Damals kamen viele Kurgäste aus Russland nach Bad Nauheim.  Gottesdienstbesucher waren auch Zar Nikolaus II. und seine Familie. Der Zar, die Zarin und ihre vier Kinder nahmen während ihres Kuraufenthaltes 1910 mehrfach an Gottesdiensten teil. Zarin Alexandra Feodorowna und ihre Schwester Elisabeth übernahmen sogar das Patronat über dieses Gotteshaus. Heute finden in der Kirche wieder regelmässig russisch-orthodoxe Gottesdienste statt:

27.11.2021: Mit ihrem 70 Meter hohen Turm ist sie ein Wahrzeichen Bad Nauheims. In Anwesenheit des Grossherzogs Ernst Ludwig von Hessen (1868-1937) wurde sie nach zweijähriger Bauzeit am 21. Juni 1906 feierlich eingeweiht. Ihr Name soll an die besonderen Heilquellen der Stadt als Geschenk Gottes erinnern, nachdem der Grosse Sprudel im Jahr 1846 ausgebrochen war. Die Dankeskirche wurde von Ludwig Hofmann (1862-1933), der viele Kirchen in Oberhessen gestaltet hat, im Stil des Historismus entworfen. Gemeinde­glieder und dankbare Kurgäste spendeten in langen Jahren die Mittel für ihren Bau. Bis in die höchste Spitze aus tiefgrauem, fast schwarzem oberhessischen Lungstein gemauert, bietet das Gotteshaus äusserlich einen in sich geschlossenen, ja trutzigen Anblick. Der Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Dem nörd­lichen Querarm ist der mächtige Turm mit unten offener Halle vorgelagert. Das Innere ist durch die eingebauten Emporen der evangelischen Saal- oder Predigtkirche angenähert. Die Dankeskirche bietet bis zu 800 Besuchern Platz und wird oft von Künstlern für Konzerte und Ausstellungen genutzt. Eine Besonderheit stellt die Walcker-Orgel mit ihrem Fernwerk dar:

27.11.2021: Der Kirchenbau wurde dreischiffig im neugotischen Stil aus Backsteinen errichtet und hell verputzt. Für die integrierten Sandsteine verwendete man wegen der Salzempfindlichkeit dieses Materials – die Gradierwerke und Salinen waren nahe – den harten Maintalsandstein aus der Miltenberger Gegend. Die Pfarrkirche ist ein asymmetrischer Bau, während das Mittelschiff eine innere Höhe von 13,5 m besitzt, ist das rechte Seitenschiff ca. 11,5 m, das linke nur ca. 6,5 m hoch. Die Gesamtlänge der Kirche beträgt 36 m, die Breite 24 m. Auf dem Nordwesteck, von der Baufluchtlinie der Westfront etwas zurückgesetzt, steht der 56 m hohe imposante Turm. Ihn krönen ein schmiedeeisernes Kreuz und ein vergoldeter Wetterhahn. Auf dem kleinen Turm über dem Mittelschiff ist eine Wetterfahne mit der stilisierten Figur des Heiligen Bonifatius angebracht. Von Nordosten her fällt der Blick auf die reichhaltige Gestaltung des Daches mit Türmchen und Gauben. Das Hauptportal im Westen der Kirche schmückt ein Giebel mit Wasserspeiern, Fialen und einer Christkönigsfigur. Direkt über dem Eingang befindet sich das Kalksteinrelief mit der Darstellung des Kirchenpatrons, des Heiligen Bonifatius, der die Donar-Eiche bei Geismar fällt. Das Werk stammt von Anton Mormann aus Wiedenbrück:

01.10.2021: Die katholische Pfarrkirche St. Peter in Ketten gilt als die älteste Kirche des unteren Westerwaldes. 940 wurde das erste Bauwerk aus Holz errichtet, woraufhin 959 der zweite Bau auf steinernem Fundament vermutlich unterhalb des Kastells Humbach am heutigen Standort folgte. Die Kirche war den Heiligen Petrus und Georg geweiht. Am Ende des 12. Jahrhunderts wurde mit dem heutigen Bau begonnen, der erst in mehreren Bauabschnitten von der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis etwa 1350 fertig gestellt worden war. Dies konnte durch Bauuntersuchungen belegt werden, da schriftliche Belege fehlen. Die Grundform einer uneingewölbten römischen Basilika entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Später folgten die Erweiterung des südlichen Seitenschiffes, der Südturm wurde errichtet und das Hauptschiff wurde eingewölbt. Weitere Bauabschnitte waren der Ausbau des Nordportals zu einer Vorhalle, die heute als Taufkapelle fungiert, der Bau der Querhäuser und der Einbau von Emporen. Aufgrund von Bränden und Zerstörungen musste die Kirche in der Folgezeit immer wieder saniert und neu aufgebaut werden. Die letzte umfassende Sanierung fand von 2003 bis 2006 statt. Das aussen verputzte dreischiffige Gebäude ist als Emporenbasilika mit Querhaus zu charakterisieren, die seit dem 16. Jahrhundert mit einem großen Satteldach versehen worden ist. Eine Besonderheit stellen die unterschiedlich breiten Seitenschiffe dar. Der Baustil ist von der späten Romanik und der frühen Gotik geprägt. Bemerkenswert sind die vier Türme. In den zwei Westtürmen befinden sich die Glocken. Sie bilden zusammen mit dem Giebel des Langhauses eine imposante und beeindruckende Fassade, die im Westerwald wohl als einmalig anzusehen ist. Die beiden anderen kleineren Türme befinden sich an der Nord- und Südseite. Die vier Türme sind mit Lisenen und Blendarkaden ausgestattet und haben spitze, mit Schiefer gedeckte Helme:

01.10.2021: Im Jahre 1811 wohnten 11 Protestanten in Montabaur. Bis 1826 war die Gemeinde auf 93 evangelische Christen angewachsen. Nach einer Initiative und unterthänigsten Bitte von sechzehn evangelischen Bürgern vom 2. Dezember 1826, genehmigte der Landesherr, Herzog Wilhelm, am 7. April 1827 die Errichtung einer evangelischen Gemeinde in Montabaur. Mit dieser Genehmigung ging auch die Überlassung der ungenutzten Schlosskapelle einher, die bis zum Neubau der evangelischen Pauluskirche im Jahre 1876 als Kirchenraum diente. Namenspatron des neugotischen Backsteinbaus wurde der Apostel Paulus:

22.09.2021: Die Wurzeln der heutigen Stadtkirche reichen bis ins 8. Jahrhundert, wo an der gleichen Stelle die Kapelle „Maria in den Feldern“ bezeugt ist. Im Jahre 1293 stiftete Hedwig v. Swende eine neue Kirche. Belege hierfür finden sich auf einem Grabstein und einem Gedenkstein im Inneren der Kirche. Das neue, der Mutter Gottes geweihte Gotteshaus wurde von der Familie Swende dem Karmeliterorden übereignet, der neben der  Kirche ein Kloster erbaute. Infolge der Reformation und der anschliessenden Glaubenswirren mussten die Karmeliter 1565 das Kloster verlassen und kehrten erst 1720 wieder nach Weinheim zurück. Etwa um 1700 wurde die Kirche dem Hl. Laurentius geweiht und war bis zur Aufhebung des Ordens 1802 Klosterkirche. Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts wurden in der Klosterkirche wesentliche bauliche Veränderungen vorgenommen, wobei der gotische Stil und der nach Osten gerichtete Chor zunächst erhalten blieben. Schließlich dachte man an einen Neubau. So wurde die heutige Kirche im Stil einer oberitalienischen Basilika nach dem Vorbild von San Lorenzo in Rom konzipiert, von 1911-13 erbaut und am 13. Mai 1914 vom Erzbischof von Freiburg geweiht. Die Barockaltäre und Kanzel der gotischen Kirche wurden übernommen. Der Turm, der 60 Jahre früher erbaut worden war, wurde in den neuen Kirchenbau integriert. In den Jahren 1964-65 wurde die Kirche innen umgestaltet, wobei Vieles einem neuen Kunstverständnis zum Opfer fiel. Von 1981-1994 wurde die Kirche weitesgehend im ursprünglichen Bestand restauriert:

22.09.2021: Architekt der Weinheimer Peterskirche war Kirchenoberbaurat Hermann Behaghel, der 30 Kirchen in Nordbaden baute. Die Peterskirche ist eine neuromanische Jugendstilkirche und war Behaghels letztes Bauwerk. Die älteste in Weinheim nachweisbare Kirche am Zusammenfluss von Grundelbach und Weschnitz stand schon um die Jahrtausendwende, etwa in der Zeit, als Kaiser Otto III. Weinheim das Marktrecht nebst Zoll und Bann erteilte. Mehrmalige Um- und Anbauten liessen das kleine Kirchlein zu einem stattlichen Bau heranwachsen. So ist sie auf dem Kupferstich von Merian 1621 zu sehen. Der Wunsch nach einer neuen Kirche wurde mit der Zeit immer lauter. Als die Gemeinde stark anwuchs und weiteres Wachstum wegen der Industrialisierung zu erwarten war, nahmen die Neubaupläne deutliche Formen an. Am 31.12.1909 hielt Pfarrer Issel den letzten Gottesdienst in der alten Kirche, am 23.9.1911 wurde das Richtfest gefeiert und am 27.10.1912 konnte die jetzige Peterskirche schliesslich eingeweiht werden:

08.09.2021: Die St.-Nikolaus-Kirche stammt aus dem Mittelalter und hat den Status eines Kulturdenkmals. Sehenswert sind unter anderem das gotische Kirchenschiff aus dem 15. Jahrhundert, eine flach gedeckte Stufenhalle mit vier Jochen, die umfangreichen Wandmalereien und vor allem der geschnitzte Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert. Gestiftet hat diesen Sibylle von Baden-Sponheim (1485-1518), die Frau des Grafen Philipp III. von Hanau-Lichtenberg. Beide sind in der Kirche beigesetzt.In den Jahren 1939 und 1940 erfolgte eine umfangreiche Renovierung des Innenraums. So wurden die Emporen abgebaut, nur die untere Etage des Grafengestühls an der Nordseite blieb stehen. Kurze Zeit später wurde die Kirche allerdings durch Bomben im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt:

06.09.2021: Der Saalbau stammt aus den Jahren 1716-1728. Die Vorgängerkirche wurde bei einem Dorfbrand zuvor zerstört. Im Unterbau befinden sich jedoch noch Bauteile vom mittelalterlichen Westturm des Vorgängerbaus. Nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters Professor Becker wurde der barocke Saal 1929 zu einer kreuzförmigen Kirche mit neuem Querschiff und neuem Chor mit Sakristeianbau erweitert:

1 2 3 18