Städtetrips
QUEDLINBURG
(23.100 Einwohner, 123 m ü. NHN) ist eine Stadt an der Bode nördlich des Harzes im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt), staatlich anerkannter Erholungsort und seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe. Als ottonische Königspfalz und Damenstift war sie im Mittelalter ein Zentrum deutscher Geschichte. Bekannt ist sie für den Stiftsberg mit der Stiftskirche St. Servatii (Grablege Heinrichs I.) und über 2.000 denkmalgeschützte Fachwerkhäuser. 922 erstmals erwähnt, wurde der Ort unter König Heinrich I. zu einem zentralen Machtort. Das 966 gegründete Damenstift, geleitet von einflussreichen Äbtissinnen wie Mathilde, verlieh der Stadt über Jahrhunderte enorme Bedeutung. Durch den Beitritt zur Hanse und Fernhandel entwickelte sich Quedlinburg zu einem wohlhabenden Handelszentrum mit einer gut erhaltenen Neustadt. Die Altstadt zeichnet sich durch einen der grössten und besterhaltenen Bestände an Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten aus. Nach der DDR-Zeit, in der viele Gebäude verfielen, wurde die Stadt nach der Wende umfassend saniert und als Weltkulturerbe gesichert. Heute gilt Quedlinburg als lebendiges Geschichtsmuseum und ist eine der bedeutendsten Fachwerkstädte Europas.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Bronzestatue Flora:

Bismarckturm:

Evangelische Kirche St. Johannis:

Bahnwasserturm:

Wasserturm ehemaliges Gaswerk:

Ehemaliges Elektrizitätswerk:

Wasserturm ehemaliger Schlachthof:

Amtsgericht:

Bankgebäude Bahnhofstrasse 11 – Das Haus entstand als Geschäftshaus der Mitteldeutschen Bank in der Zeit um das Jahr 1910 im Stil des Neobarock. Die Gestaltung erinnert an barocke römische Stadtpaläste:

Kaiserturm:

Kuhhirtenturm:

Gänsehirtenturm:

Schweinehirtenturm:

Die Bode unterhalb der Vossbrücke:

Evangelische Pfarrkirche St. Nikolai:

Martinsturm:

Altes Postamt:

Bildungshaus Carl Ritter:

Kaiserhof:

Rathaus:

Evangelische Marktkirche St. Benedikti:

Café Ruinenromantik – in den Ruinen eines abgebrannten Gebäudes befindet sich heute das Café, Bistro und Biergarten:

Schreckensturm:

Evangelische Kirche St. Aegidii:

Katholische Pfarrkirche Sankt Mathilde:

Harztheater Quedlinburg:

Sternkiekerturm:

Schlosshotel Zum Markgrafen:

Pulverturm:

Kruschitzkyturm:

Deutsches Fachwerkzentrum:

Kulturkirche St. Blasii:

Blasiistrasse:

Quedlinburger Marktplatz:

Adelshof mit Taubenturm:

Spiegelturm:

Blick hinauf zum Schlossberg mit Stiftskirche St. Servatius:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzurlaubs vom 01.08. bis 05.08.2025.
HALBERSTADT
(37.900 Einwohner, 122 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des Landkreises Harz in Sachsen-Anhalt. Die Industriestadt an der Holtemme im nördlichen Harzvorland ist ein überregionaler Eisenbahnknoten. Die Stadt liegt an den Bundesstrassen B 79, B 81 sowie der B 245. Aufgrund des Zusammentreffens mehrerer historischer Fernstrassen aus dem Westen von Goslar und Wolfenbüttel, im Norden von Magdeburg und im Osten von Halle (Saale) und Leipzig und im Süden Nordhausen und einem Fächer von Strassen zu den Harzer Orten Thale, Quedlinburg, Blankenburg und Wernigerode wird sie auch Tor zum Harz genannt. Halberstadt wurde 814 als Bischofssitz durch Kaiser Ludwig den Frommen erhoben und entwickelte sich im Mittelalter zu einem bedeutenden Handelszentrum und Mitglied der Hanse. Die historische Fachwerkstadt wurde im Dreissigjährigen Krieg schwer getroffen und am 8. April 1945 durch einen Bombenangriff zu über 80 % zerstört. Seit den 1990er Jahren wurden das Stadtzentrum und das Rathaus neu gestaltet. Die Stadt ist heute ein wichtiges Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum am Rande des Harzes.
Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs:
Wasserturm Wehrstedter Brücke:

Jagdschloss Spiegelsberge:

Aussichtsturm Belvedere:

Bismarckturm:

Blick aus Richtung Süden auf Halberstadt:

Blick zum Brocken:

Wasserturm:

Franziskanerkloster und Pfarrkirche Sankt Andreas:

Evangelische Kirche St. Johannis:

Westendorf 16 – Fachwerkhaus und Baudenkmal:

Evangelische Liebfrauenkirche:

Kreuzgang Liebfrauenkirche mit Architekturmuseum:

Stadtbibliothek Heinrich Heine:

Dom St. Stephanus und St. Sixtus:

Evangelische Martinikirche:

Domprobstei:

Gleimhaus – Museum der deutschen Aufklärung:

Stolbergische Kurie – nach schwerer Zerstörung im Jahr 1945 wurde das Gebäude 2012/13 saniert und dient heute als Teil der Infrastruktur um Dom und Domschatz:

Städtisches Museum:

Gymnasium Martineum:

Wohn-und Geschäftshaus Dominikaner Strasse 2 und dahinter das Kolpinghaus:

Katholische Kirche Sankt Katharina und Barbara:

Haus Sankt Florian – eins der schönsten Fachwerkhäuser Halberstadts erinnert heute noch an die Legende des Schutzpratons der Feuerwehrleute. Das Haus wurde 1578 erbaut und von 1976 bis 1979 restauriert:

Ruine der Franzosenkirche:

Wassertorturm:

Fischmarkt:

Rathaus:

Roland:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 02.08.2025.
SCHÖNEBECK (ELBE)
(10.200 Einwohner, 43 m ü. NHN) ist eine Stadt östlich der Magdeburger Börde an der Elbe, etwa 15 km südlich der Landeshauptstadt Magdeburg. Das Stadtzentrum liegt auf einer Höhe von etwa 50–52 m, das Stadtgebiet steigt nach Westen leicht an. Die östlich der Elbe gelegenen Ortsteile liegen niedriger, auf einer Höhe von etwa 47–48 m. Die höchsten Erhebungen sind der Hummelberg (94,4 m) und die Frohser Berge (115,5 m). Südwestlich der Stadt liegt der Bierer Berg mit Tierpark und Bismarckturm. Der Ort wurde 1223 erstmals als sconebeke (Ort am kleinen Bach) urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte prägte das Salz die Stadt. 1802 wurde hier das älteste Soleheilbad Deutschlands gegründet. Der historische Solepark Schönebeck/Bad Salzelmen erinnert bis heute an diese Ära. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Schönebeck zum Industriestandort. Bekannt war die Stadt später vor allem für das Traktorenwerk Schönebeck, das ab 1959 auf einem ehemaligen Junkers-Gelände aufgebaut wurde. Zu den ältesten Bauwerken zählen die Stadtkirche St. Jakobi und der Salzturm. Wer tiefer graben will, findet im Salzlandmuseum umfassende Exponate zur regionalen Geschichte. Heute ist die Stadt ein Knotenpunkt für den Tourismus, direkt am Elberadweg gelegen und Austragungsort des jährlichen Operettensommers am Bierer Berg.
Ehemaliges Bahnhofs-Empfangsgebäude Bad Salzelmen:
Gradierwerk Bad Salzelmen:

Soleturm Bad Salzelmen:

Lindenbad Bad Salzelmen:

Kurverwaltung und Grosses Kurhaus:

Bismarckturm Schönebeck auf dem Bierer Berg:

Blick vom Kastanienweg nach Bad Salzelmen auf dem Rückweg vom Bismarckturm:

Pfännerturm Bad Salzelmen:

Evangelische Kirche St. Johannis Bad Salzelmen:

Ehemaliges Rathaus von Gross Salze und heutiges Salzlandmuseum in Bad Salzelmen:

Burg Schadeleben und Burgkapelle:

Katholische Kirche Sankt Marien:

Amtsgericht:

Salzturm:

Rathaus Schönebeck:

Evangelische Kirche St. Jakobi:

Elbauenbrücke:

Ernst-Thälmann-Brücke:

Ehemaliges Gerätehaus der Stadtteilfeuerwehr:

Hauptbahnhof Schönebeck (Elbe):

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 31.07.2025.
TANGERMÜNDE
(10.200 Einwohner, 43 m ü. NHN) liegt an der Elbe im Südosten des Landkreises Stendal im nördlichen Sachsen-Anhalt. Die Kleinstadt liegt auf einer Hochfläche, die durch eine eiszeitliche Endmoräne gebildet wurde. Sie liegt am linken Ufer der Elbe direkt an der Mündung des Tangers in die Elbe, woher auch der Name Tangermünde stammt. Der historische Stadtkern, die Stephanskirche und die Burg sind durch ihre Hochlage vor Hochwasser sicher. „Die Elbfahrt nach Hamburg ist langweilig, nur bei Tangermünde, wo Reste einer aus den Tagen Kaiser Karls IV. herstammenden Burg aufragen, belebt sich das Bild ein wenig.“ So schrieb Theodor Fontane im Jahr 1844. Die über 1000 Jahre alte Stadt Tangermünde liegt in der Altmark, die zur ehemaligen Kurmark Brandenburg gehörte. Der Bischof Thietmar von Merseburg berichtete 1009 in seiner Chronik von einem Streit zweier Adliger. Tangermünde tritt darin als civitas tongeremuthi (Siedlung an der Tangermündung) erstmals in der geschriebenen Geschichte auf. Auch die Burg am Tanger wird in dieser Chronik des Merseburger Bischofes das erste Mal genannt. Sie war zum Schutz der damaligen deutschen Ostgrenze eine Reichsfestung, etwa 10 bis 15 Meter hoch über der Elbe und Tanger gelegen. Später ging sie in den Besitz der Markgrafen von Brandenburg über. Von 1373 bis 1378 diente sie Karl IV., römisch deutscher Kaiser und König von Böhmen als Nebenresidenz. Danach war sie eine zeitlang Sitz der Kurfürsten und Markgrafen aus dem Hause Hohenzollern. In Anlehnung an die Burg entwickelte sich im 12. Jahrhundert eine kaufmännisch gewerbliche Niederlassung, aus der die Stadt hervorging, 1275 erstmals urkundlich als solche erwähnt. Sie gehörte der Hanse an und erlebte, gemeinsam mit den anderen altmärkischen Städten, im 15. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blütezeit. Damals entstanden viele Baudenkmäler, heutige Sehenswürdigkeiten. Später wurde Tangermünde eine kleine Landstadt, deren Bürger im 17. Jahrhundert an den Folgen mehrer Brände und an denen des Dreissigjährigen Krieges zu leiden hatten. Auch von der Schwarzen Pest blieb die Stadt nicht verschont. So hinterliess dieses 17. Jahrhundert nichts als ein darnieder liegendes Städtchen, die letzten Spuren seiner einstigen Blüte waren durch Brand, Krieg und den schwarzen Tod dahingerafft. So kam es, dass Tangermünde Ende des 17. Jahrhunderts eine unbedeutende Landstadt ohne wirtschaftliche Bedeutung war. Dennoch entstanden gerade in dieser Zeit, die von Not und Armut geprägt war, Fachwerkhäuser mit schönen Portalen und sehenswerten Schmuckformen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zu einer Industriestadt mit bis zu 14.000 Einwohnern. Da sich die Industriealisierung nördlich, ausserhalb Tangermündes vollzog und auch beide Weltkriege kaum Spuren hinterlassen haben, konnte die Stadt ihr ursprüngliches Fachwerkbild mit altem Gepräge bis in die heutige Zeit erhalten. Schon 1920 wird Tangermünde als das Nordische Rothenburg bezeichnet.
Empfangsgebäude des Bahnhofs:
Wasserturm:

Schrotturm:

Neustädter Tor:

Zecherei Sankt Nikolai:

Südlicher Eckturm der Stadtbefestigung:

Hafen und Tangermündung hinter dem Schleusentor:

Getreidespeicher am Hafen:

Evangelische Kirche St. Stephan:

Putinnen:

Stadtmauer vom Ufer der Tanger:

Historisches Rathaus:

Bronzeplastik der Grete Minde:

Stadthaus:

Ehemalige Kupferschmiedewerkstatt in der Kirchstrasse 17:

Historische Adler-Apotheke und das benachbarte Hotel Schwarzer Adler:

Lange Strasse 46 – eines der vielen Fachwerkhäuser in der Altstadt:

Hünerdorfer Tor (Eulenturm):

Elbtor:

Elbepegelanzeige:

Pegelhäuschen auf dem Hafendeich:

Restaurantschiff Störtebeker:

Südöstlicher Eckmauerturm:

Burg Tangermünde:

Burgmuseum:

Stadtrelief vor St. Stephan:

Exempel Gast- und Schlafstuben:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 30.07.2025.
STENDAL
(37.850 Einwohner, 32 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des Landkreises Stendal und die grösste Stadt sowie Verkehrsknotenpunkt in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Aufgrund ihrer historischen Zugehörigkeit zur Hanse seit dem Jahr 1359 trägt die Stadt seit dem 1. Januar 2010 den amtlichen Beinamen Hansestadt. In der dünn besiedelten Landschaft im nördlichen Sachsen-Anhalt ist die Mittelstadt Stendal die grösste Ortschaft weit über die Grenzen der Altmark hinaus. Und diese Prominenz gilt auch für grosse Phasen ihrer Geschichte. Von 1359 bis 1517 war Stendal Mitglied der Hanse und zu ihrer Blütezeit im 15. Jahrhundert die grösste und reichste Stadt der Mark Brandenburg. Ihr Aufstieg war bedingt durch die Lage an der Fernhandelsstrasse von Magdeburg nach Hamburg und Lübeck. Die Gründungsgeschichte Stendals geht bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück, als um 1160 der askanische Markgraf Albrecht der Bär der Siedlung zwischen zwei Armen des Flüsschens Uchte das Marktprivileg verlieh. Durch archäologische Grabungen sowie dendrochronologische Befunde ist diese frühe Phase der Stadtwerdung lokalisierbar. Diese lässt sich auf die Bereiche um Markt und Marienkirche sowie am Uppstall südlich der Jakobikirche eingrenzen. Zudem zeichnet sich ein älteres Angerdorf nahe der Jakobikirche im Norden der heutigen Altstadt als weitere Keimzelle Stendals ab. Ein dortiger Strassenzug trägt noch heute den Namen Altes Dorf. Im 12. und 13. Jahrhundert ging es dann steil aufwärts mit der Entwicklung Stendals. Seit 1215 lag die Stadtregierung und die Gerichtsbarkeit in den Händen führender Kaufmannsfamilien. Bis 1345 entstammten die Ratsherren ausschliesslich der Gewandschneidergilde. Danach wurden auch Vertreter anderer Gilden ratsfähig. Ende des 13. Jahrhunderts wurden die zusammengewachsenen Siedlungskerne mit einem grossen Mauerring umgeben. 1160 hat Stendal Magdeburger Stadtrecht, umfangreiche Zollprivilegien und eine eigene Münzprägestätte erhalten. 1359 bis 1517 gehörte die Stadt der Hanse an. Ihren Reichtum bezog die Stadt – einer der bedeutendsten Handelsplätze Norddeutschlands – aus dem Fernhandel und der Tuchherstellung. Wegen Teilnahme an einem Aufstand altmärkischer Städte gegen den Landesherren im Jahre 1488 verlor Stendal seine städtischen Privilegien und die Gerichtsbarkeit. Von da an erlitt Stendal einen wirtschaftlichen Niedergang. In der DDR-Zeit wurde die Stadt zum Industriezentrum ausgebaut. Ein geplantes Atomkraftwerk bei Stendal wurde nie fertiggestellt. Nach 1990 erlebte die Stadt einen Bevölkerungsrückgang und den Rückbau von Plattenbauten. Seit 2010 trägt die Stadt offiziell den Titel Hansestadt Stendal. Sie ist Kreisstadt und Verkehrsknotenpunkt in der Altmark.
Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs:
Evangelische Stadtkirche St. Jacobi:

Uenglinger Tor:

Winckelmann Museum:

Evangelische Stadtkirche St. Petri:

Petrikirchstrasse mit Blick zu St. Marien:

Stadtbibliothek Anna Seghers:

Katholische Kirche St. Anna:

Evangelische Stadtkirche St. Marien:

Rathaus:

Stendaler Roland:

Löwen-Apotheke:

Winckelmann-Denkmal – Das Denkmal für den am 09.12.1717 in Stendal geborenen Johann Joachim Winckelmann befindet sich auf dem Winckelmannplatz. Winckelmann war ein deutscher Archäologe und gilt als der Begründer von wissenschaftlicher Archäologie und Kunstgeschichte und als geistiger Begründer des Klassizismus im deutschsprachigen Raum. Das Bronzestandbild schuf der Berliner Bildhauer Ludwig Wichmann, ein Schüler Gottfried Schadows:

Stadtrelief am Winckelmannplatz:

Kaufhaus Ramelow – von 1929 bis 1930 errichtetes Bekleidungs-Kaufhaus im Stil des Neuen Bauens:

Altmärkisches Ständehaus:

Theater der Altmark – Hofseite mit dem Eingang des ehemaligen Haus Vaterland:

Landgericht Stendal:

Evangelischer Dom St. Nikolaus:

Pulverturm:

Tangermünder Tor:

Altmärkisches Museum und Musikforum Katharinenkirche:

Eingangsbereich der ALSTOM Lokomotiven Service:

Wasserturm Bahnbetriebswerk:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 29.07.2025.
BURG BEI MAGDEBURG
(22.600 Einwohner, 46 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des Landkreises Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Sie ist eine Rolandstadt und wird zudem Stadt der Türme genannt. Burg liegt etwa 25 Kilometer nordöstlich der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg. Berlin befindet sich etwa 100 Kilometer in nordöstlicher Richtung. Wichtige Gewässer in Burg sind der Fluss Ihle und der Elbe-Havel-Kanal. Die Elbe bildet die nordwestliche Stadtgrenze. Die Stadt blickt auf eine über 1075-jährige Geschichte zurück, die 948 von Otto dem Grossen begründet wurde. Die Siedlung entstand auf slawischen Wurzeln nahe der Elbe. Im 11. Jahrhundert begann der Bau der Stadtbefestigung, was Burg zur wehrhaftesten Stadt der Region machte. Der Hexenturm ist ein Zeuge dieser Epoche. Der Dreissigjährige Krieg brachte verheerende Zerstörungen, Pest und Plünderungen. Ab 1687 brachten französische Flüchtlinge Innovationen im Ackerbau und Handwerk, was den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg förderte. 1713 wurde Burg zum Standort militärischer Einheiten. Der Militärtheoretiker Carl von Clausewitz (1780-1831) wurde hier geboren. Heute prägen mehrere historische Türme (Hexenturm, Kuhturm, Berliner Torturm, Bismarckturm, Wasserturm) das Stadtbild. Seit 1994 Kreisstadt des Jerichower Landes, hat sich Burg durch Sanierung der Altstadt und moderne Infrastruktur weiterentwickelt. Die Landesgartenschau 2018 trug zur Stadtentwicklung bei.
Bahnhof-Empfangsgebäude und Vorplatz:

Eisenbahndrehkran und Bahnwasserturm:

Bismarckturm:

Berliner Torturm:

Stadtbibliothek Brigitte Reimann:

Freiheitsturm (Kuhturm):

Hexenturm:

Evangelische Stadtkirche Unser Lieben Frau:

Historisches Rathaus:

Ehemalige Stadtmühle:

Kaiserliches Postamt:

Neue Flora Apotheke:

Hugenottenkabinett:

Evangelische Kirche St. Petri:

Wasserturm:

Astonscher Schornstein:

Katholische Kirche St. Johannes der Täufer:

Evangelische Stadtkirche St. Nicolai:

Ehemalige Schuhfabrik Contad Tack & Cie.:

Stadthalle:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 28.07.2025.
WOLFENBÜTTEL
(52.600 Einwohner, 77 m ü. NHN) ist eine an der Oker gelegene Kreisstadt und grösste Stadt des Landkreises Wolfenbüttel in Niedersachsen. Wolfenbüttel eine selbständige Gemeinde und Mittelstadt. Die Stadt ist Fachhochschulstandort und beheimatet einige mittelständische Unternehmen. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von über 78 km². Wolfenbüttel blickt auf eine über 900-jährige Geschichte zurück und ist vor allem als ehemalige Residenzstadt und Zentrum der Aufklärung bekannt. Über vier Jahrhunderte war das Schloss Wolfenbüttel die Hauptresidenz der Welfenherzöge von Braunschweig-Lüneburg. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum Norddeutschlands. Im 18. Jahrhundert wirkte hier Gotthold Ephraim Lessing als Bibliothekar an der Herzog August Bibliothek. Hier schrieb er unter anderem sein berühmtes Werk Nathan der Weise. Die Bibliothek beherbergt heute wertvolle Schätze wie das Evangeliar Heinrichs des Löwen, eines der teuersten Bücher der Welt. Die historische Altstadt ist durch über 1.000 erhaltene Fachwerkhäuser geprägt. Ein besonderes Merkmal ist das Klein-Venedig, ein Kanalsystem der Oker, das früher zur Verteidigung und Versorgung diente. Der weltweit bekannte Kräuterlikör Jägermeister wurde 1934 in Wolfenbüttel von Curt Mast erfunden, wo das Unternehmen bis heute seinen Hauptsitz hat. Nachdem die Residenz 1754 nach Braunschweig verlegt wurde, wandelte sich die Stadt von einem herrschaftlichen Zentrum zu einer bedeutenden Schul- und Verwaltungsstadt.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Evangelische St.-Trinitatis-Kirche:

Lessing-Theater:

Stadtgraben mit ehemaligem Wasserturm:

Evangelische Hauptkirche Beatae Mariae Virginis:

Braunschweiger Landesmuseum – Archäologisches Museum in der ehemals neuen herzoglichen Kanzlei:

Klein Venedig:

Schünemannsche Mühle:

Grosse Schule – altsprachlich humanistisches Gymnasium, das 1543 als Hochfürstliche Schule in Wolfenbüttel gegründet wurde – Hauptgebäude von 1879:

Amtsgericht:

Bankhaus Seeliger Rückfront:

Kornspeicher:

Bürger Museum:

Herzog-August-Bibliothek:

Zeughaus:

Schloss Wolfenbüttel:

Kleines Schloss:

Ehemalige Höhere Töchterschule:

Das Schmale Haus:

Vormalige Herzogliche Factorei:

Rathaus und Ratskeller mit Herzog-August-Denkmal am Stadtmarkt:

Katholische Pfarrkirche Sankt Petrus:

Bismarckturm Wittmar im Landkreis Wolfenbüttel:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 25.07.2025.
SALZGITTER
(105.000 Einwohner, 93 m ü. NHN) ist eine Grossstadt im nördlichen Harzvorland, im Südosten des Landes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt ist Sitz der Salzgitter AG und bildet mit den Städten Braunschweig und Wolfsburg eine Regiopolregion und eines der neun Oberzentren des Landes. Sie ist Bestandteil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Salzgitter besteht in seiner jetzigen Form seit 1942 und war eine der wenigen neuen Stadtgründungen in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Stadtgebiet von Salzgitter besteht aus sieben Ortschaften, die sich aus insgesamt 31 Stadtteilen zusammensetzen. Jede Ortschaft hat als Gremium einen von der wahlberechtigten Bevölkerung gewählten Ortsrat mit einem Ortsbürgermeister. Mit einer Fläche von 223,93 km² gehört die Stadt zu den flächengrössten Städten Deutschlands. Im Gegensatz zu historisch gewachsenen Städten, die sich meist um ein Zentrum entwickelten, gibt es hier keine Kernstadt. Nur Salzgitter-Lebenstedt kann wegen seiner Grösse (als weitaus bevölkerungsreichster Stadtteil) und Lage sowie wegen des Sitzes der Verwaltung eine gewisse Leitungsfunktion für sich beanspruchen. Salzgitter kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die schon weit vor der Stadtgründung begann und bis in die jüngste Zeitgeschichte reicht.
Ortschaft Süd – Salzgitter-Bad
Seinen Namen erhielt die Siedlung vom benachbarten Dorf und heutigen Stadtteil Gitter (erste Nennung 1347 als up dem solte to Gytere). Vieles spricht dafür, dass Salzgitter im Mittelalter Stadtrecht hatte, doch fehlt der eindeutige Quellennachweis. Nach dem Ende der Hildesheimer Stiftsfehde wurde Salzgitter 1523 braunschweigisch. Später gehörte Salzgitter zum Bistum Hildesheim. Bei dessen Übergang an Preussen 1803 wurden Stadtrechte bestätigt, doch bereits 1815, als Salzgitter dem Königreich Hannover einverleibt wurde, erneut aberkannt. 1830 wurde in Salzgitter ein Solbad eingerichtet.Mit dem Übergang des Königreichs Hannover an Preußen (Provinz Hannover) 1866 wurde Salzgitter eine preußische Kommune, die im Jahre 1929 erneut die Stadtrechte erhielt. Zuvor waren die Ansiedlung Vorsalz (1926) und derSalinenbezirk Liebenhall (1928) eingemeindet worden. Die Stadt gehörte zum Landkreis Goslar und umfasste neben der Kernstadt Salzgitter auch einige kleine heute nicht mehr abgrenzbare Siedlungen zum Beispiel Gittertor. 1936 erfolgte die Eingliederung des Dorfes Kniestedt. Wegen des äusserst grossen Eisenerzvorkommens in Salzgitter, das schon 1310 erstmals erwähnt wurde, gründeten die Nationalsozialisten 1937 die Reichswerke-AG (Hermann Göring Werke) für Erzbergbau und Eisenhütten. 1938 wurde die benachbarte Gemeinde Gitter eingegliedert. Damit sich das Werk wirtschaftlich gut entwickeln konnte, war eine einheitliche Verwaltungsstruktur im gesamten Raum erforderlich. Daher wurde gemäss Verordnung über Gebietsbereinigungen im Raume der Hermann-Göring-Werke Salzgitter 1941 mit Wirkung zum 1. April 1942 verfügt, einen einheitlichen Stadtkreis (kreisfreie Stadt) zu bilden. Zu diesem Zweck wurden die Stadt Salzgitter und die ebenfalls zum Landkreis Goslar gehörigen Gemeinden Beinum, Flachstöckheim, Gross-Mahner, Hohenrode, Ohlendorf und Ringelheim sowie 21 zum braunschweigischen Landkreis Wolfenbüttel gehörige Gemeinden zum Stadtkreis Watenstedt-Salzgitter vereinigt. 1951 wurde die Stadt in „Salzgitter“ umbenannt, der bisherige Stadtteil Salzgitter erhielt den Zusatz Bad („Salzgitter-Bad“), wegen des dort bestehenden Solebads. Heutiges Zeichen der reichen Sole ist das Thermalsolbad und der Gradierpavillon im Rosengarten:
Empfangsgebäude des Bahnhofs Salzgitter-Bad:
Kniestedter Kirche:

Kniestedter Herrenhaus:

Bismarckturm:

Wegweiser am Bismarckturm:

Kleines Rathaus und Informationstafel über Salzgitter-Bad:


Gradierpavillon im Rosengarten:

Garssenhof:

Tillyhaus:

Wildschwein-Skulptur am Rosengarten:

Evangelische St.-Mariae-Jacobi-Kirche:

Katholische Pfarrkirche St. Marien:

Altes Steinhaus:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzaufenthalts am 24.07.2025.
UELZEN
(5.450 Einwohner, 87 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Nordosten Niedersachsens und Teil der Metropolregion Hamburg. Unter dem Namen Löwenwalde erhielt Uelzen 1270 das Stadtrecht und im Jahr 1374 trat die Stadt der Hanse bei. Durch diese Mitgliedschaft erlebte Uelzen eine wirtschaftliche Blütezeit und kam als wichtiger Warenumschlagplatz für den gesamten nordeuropäischen Handel zu Wohlstand. Ein grosser Brand im Jahr 1646 zerstörte jedoch den Grossteil der Stadt, wovon diese sich nur langsam wieder erholte. Die Wende kam schliesslich im Jahr 1847 mit dem Anschluss der Stadt Uelzen an die Bahnstrecke Hamburg – Hannover. Mit dieser Anbindung wurde Uelzen in den kommenden Jahren zum bedeutenden Bahnknotenpunkt und schaffte einen erneuten wirtschaftlichen Aufschwung. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Uelzen abermals weitgehende Zerstörungen des Stadtgebiets, wovon noch heute das enge Nebeneinander von Alt- und Neubauten zeugt. Die Stadt Uelzen und der gleichnamige Landkreis haben sich seither aber stark weiterentwickelt und besitzen heute vor allem in der deutschen Agrarindustrie und Lebensmittelherstellung eine bedeutende Stellung:
Hundertwasser-Bahnhof (31.05.2017):

Wasserturm Ebstorfer Strasse:

Katasteramt Lüneburg:

Evangelische Heilig-Geist-Kapelle:

Ehemaliger Uelzener Hof aus dem 17. Jahrhundert:

St.-Marien-Kirche:

Probstei:

Neues Schauspielhaus:

Museum Uelzen:

Kaiserliches Postamt:

Städtisches Bauamt – erbaut als dritte Stadtschule 1852:

Dat Nige Hus – Ratsweinhandlung:

Altes Rathaus:

City Hotel Stadt Hamburg:

Haus Töbing:

Neues Rathaus:

Amtsgericht:

Ehemaliger Wasserturm (Hans-Hergot-Thurm):

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 19.07.2025…Ausnahmen in Klammern).
ESCHEDE
(5.450 Einwohner, 87 m ü. NHN) ist eine Gemeinde zwischen Celle und Uelzen, am Rand des Naturparks Südheide, in der Lüneburger Heide. Eschede gehört zum Landkreis Celle in Niedersachsen. Eschede entwickelte sich über Jahrhunderte als Siedlung in der Südheide. Anfang des 20. Jahrhunderts (um 1907) galt der Ort als Aufsteigerdorf mit Bestrebungen zur Kleinstadt. Im Jahr 1940 wurde in Eschede ein Kriegsgefangenenlager errichtet. Am 21.2.1945 explodierte am Bahnhof ein vollbeladener Munitionszug. Es gibt mehrere Tote und Verletzte. Kaum ein Haus bleibt von der Druckwelle verschont. Eschede wird ab Ende Januar Knotenpunkt für Flüchtlingstrecks aus den Ostgebieten. Am 12./13. April rücken amerikanische Truppen ein, britische Besatzer folgen. 1967 wurde die Samtgemeinde Eschede als erste ihrer Art im Landkreis Celle gegründet. In ihrer heutigen Form besteht sie seit der niedersächsischen Gebietsreform von 1973/74. Eschede ist weltweit bekannt für das schwerste Zugunglück der Bundesrepublik Deutschland. Ein Ermüdungsriss in einem Radreifen führte bei einer Geschwindigkeit von etwa 200 km/h zur Entgleisung des ICE Wilhelm Konrad Röntgen. Der Zug kollidierte mit einer Brücke, die daraufhin einstürzte. 101 Menschen verloren ihr Leben, 105 wurden verletzt. Am Ort der Katastrophe wurde 2001 eine Gedenkstätte eingeweiht. Dort stehen 101 Kirschbäume – einer für jedes Opfer – sowie eine Granitwand mit den Namen der Verstorbenen.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Kaiserliches Postamt:

Markmanns Spielzeugstuben:

Evangelische Johanniskirche:

Hotel Deutsches Haus:

Haus Mertens:

(Altes) Rathaus der Gemeinde Eschede:

Flohrmühle:

Informationstafel Ortsmitte:

Escher Musenmöhl:

Gedenkstätte:





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