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BAD NAUHEIM

(32.500 Einwohner, 151 m ü. NHN) ist eine Kurstadt und nach Bad Vilbel die zweitgrösste Stadt im hessischen Wetteraukreis in Deutschland. Die Bedeutung Bad Nauheims ist in den Solquellen begründet, die am Fusse des Johannisbergs zutage treten. Ihre Nutzung lässt sich bis in das 5. vorchristliche Jahrhundert zurück verfolgen, als keltische Salzsieder an der Usa siedelten. Fränkische Siedler gründen um 900 n. Chr. das Dörfchen Niwiheim, ein Söderdorf. Auch sie leben von der Salzgewinnung, die in der Römerzeit nicht weitergeführt worden war. Während des Mittelalters betreibt eine Söderzunft die Salzgewinnung. Nauheim wäre sicher ein kleines Städtchen mit bäuerlicher Struktur geblieben, hätte man nicht die heilende Wirkung der salzigen Quellen entdeckt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verschicken die Bad Nauheimer Sole zur Behandlung Kranker nach Wilhelmsbad und Hanau. Im benachbarten Friedberg nutzen bereits zwei Ärzte die heilende Wirkung des salzigen Wassers. Mit der Gründung der „Ersten Solbadeanstalt zu Nauheim“ beginnt der Aufstieg zum Heilbad. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen neue Badehäuser und immer mehr Unterkünfte für die Kurgäste. Dank des 1846 hervorgebrochenen Grossen Sprudels und des kurze Zeit später erbohrten Friedrich-Wilhelm-Sprudels hat man genug Quellwasser für die Behandlung der zahlreichen Badegäste. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts reichen die bestehenden Badeanlagen für die wachsende Zahl der Kurgäste nicht mehr aus. Auf Veranlassung von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein entstehen neue Bade- und Kuranlagen im Jugendstil. Die Zahl der Kurgäste steigt auf mehr als 35.000 im Jahr, darunter viele Russen und Amerikaner. Doch auch den weniger begüteten Menschen kann ein Kuraufenthalt ermöglicht werden. Die erste soziale Einrichtung entsteht bereits 1898 durch die Stiftung von Francis Theodora Konitzky. In der Folge wandelt sich das Kurhospital von bescheidenen Anfängen zu einer vielbeachteten Institution. Seit Mitte der fünfziger Jahre etablieren sich in Bad Nauheim zunehmend Kurheime der Versicherungsanstalten des Landes und Bundes. Durch die offenen Kuren der Krankenkassen erlebt Bad Nauheim einen neuen Aufschwung als Sozialbad. Zur Sicherung des Kurbetriebs siedeln sich immer mehr Fachkliniken für Herz- Kreislauferkrankungen an und bescheren dem Herzheilbad eine zweite Blütezeit. 1975 kommen über 60.000 Kurgäste nach Bad Nauheim. Das Kurhaus entwickelt sich zu einem bedeutenden Tagungs- und Kongresszentrum. 1972 werden im Zuge der hessischen Gebietsreform Nieder-Mörlen, Schwalheim, Rödgen, Wisselsheim und Steinfurth eingemeindet. Bad Nauheim ist nun die grösste Stadt des Wetteraukreises.

Den Johannisberg erreicht man über bequeme Fusswege – oder auch mit dem Auto. Oben angekommen, eröffnet sich ein einmaliger Blick über Bad Nauheim, weit hinaus in die Wetterau bis hin zum Vogelsberg und zur Stadt Frankfurt. Bad Nauheims Hausberg befindet sich 268 m über dem Meeresspiegel. Durch seine herausragende Lage war der Johannisberg bereits lange vor dem Christentum Kultstätte heidnischen, keltischen und germanischen Brauchtums. Funde belegen eine Besiedlung bereits in der Stein- und Bronzezeit. Bereits 779 soll hier eine Missionskirche errichtet worden sein. Die Johanniskirche wurde als Tauf- und Mutterkirche zur Urpfarrei der ganzen nördlichen Wetterau. Während der Reformationszeit wurde die Kirche allerdings aufgegeben und verfiel schnell. Einzig der Kirchturm blieb in seinen Grundmauern erhalten und wurde 1866 zum Aussichtsturm umgebaut. Seit 1965 beherbergt der Turm die Volkssternwarte. Nur wenige Schritte von der Volkssternwarte entfernt steht man vor den Überbleibseln eines römischen Signalturms aus dem 2. Jahrhundert, der zum UNESCO Weltkulturerbe Limes gehört. Er ist der besterhaltenste Signalturm entlang des Limes.

Die Volkssternwarte im Johannisbergturm:

Überreste eines römischen Signalturms:

Hinweistafeln auf dem Johannisberg:

Das geschlossene Café Restaurant Johannisberg:

Ausblicke vom Johannisberg auf Bad Nauheim mit seinen Kirchen und Gradierwerken…:

…und auf Friedberg mit seiner Burg:

Treppenauf- und abtieg zum Johannisberg:

Bahnhof Bad Nauheim:

Kurhaus und Jugendstiltheater:

Direkt neben dem Hotel Villa Grunewald befindet sich die Elvis Stele auf dem Elvis-Presley-Platz. Sie wurde am 26. August 1995 eingeweiht und ist seit dem Gedenkstätte für Elvis-Fans aus der ganzen Welt. Blumen und kleine Botschaften werden von den Fans in allen Sprachen der Welt niedergelegt:

Maschinenzentrale und ehem. Saline mit Werkstattgebäude:

Blick vom Bahnhof zum Johannisberg:

Gradierwerke V + IV mit dem Mühlenturm:

Blick zum Steinkopf:

Gradierwerk III mit Wasserrad am Ludwigsbrunnen und Café:

Die Usa am Gradierwerk III:

Gradierwerk II:

Gradierwerk I:

Katholische Pfarrkirche St. Bonifatius:

Jeder Elvis-Fan kennt es, das auf der Usa-Brücke geschossene Foto von Elvis in Uniform, wie er lässig am Geländer lehnt. Die deutschlandweit einmalige Elvis Statue aus Bronze steht seit August 2021 auf der sanierten Brücke:

Evangelische Dankeskirche:

Ein heiß begehrtes Fotomotiv ist die Burgpforte, wo das Bild für das Plattencover von „A Big Hunk O‘ Love“ entstand:

Ein Schmuckstück der Stadtgeschichte Bad Nauheim ist das Gasthaus Zur Krone. Nicht als Gasthaus gedacht, wurde es im Jahre 1661 im fränkischen Fachwerkbaustil errichtet:

Rathaus:

Altes Rathaus am Marktplatz:

Der junge Franklin begleitete seine Eltern James und Sara Roosevelt in den Jahren 1891 bis 1896 zu mehreren Kuraufenthalten nach Bad Nauheim. Während des ersten Aufenthaltes besuchte der Neunjährige für etwa sechs Wochen die städtische Volksschule, die sich von 1869 bis 1902 im späteren Rathausgebäude, Friedrichstrasse 3, befand:

Der Waitzsche Turm:

Der Sprudelhof:

Alle Aufnahmen entstanden während eines zweiwöchigen Kuraufenthalts am 27.11. + 05.12.2021.

MONTABAUR

(14.200 Einwohner, 230 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des Westerwaldkreises in Rheinland-Pfalz. Sie ist gleichzeitig Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Montabaur, der weitere 24 Ortsgemeinden angehören. Gemäss Landesplanung ist Montabaur als Mittelzentrum ausgewiesen. Überregional bekannt sind das Schloss Montabaur, das Fashion-Outlet-Center und der Bahnhof Montabaur mit ICE-Anbindung an der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main. Stadt, Land und Schloss gehen hier seit alters her eine innige Verbindung ein. Früher hielten in Montabaur die Händler auf ihrer Handelsroute an, heute ist es der moderne ICE-Haltepunkt, der von hier Menschen und Orte verbindet. Handel findet auch heute statt, in den Läden rund um die attraktive Altstadt, auf dem bunten Wochenmarkt und nicht zuletzt im neu erbauten Fashion Outlet Center. Folgen Sie einfach den künstlerisch gestalteten, überdimensional großen Damenpumps. Der Kern von Montabaur aber ist und bleibt historisch. 959 zum ersten Mal urkundlich unter dem Namen Humbach erwähnt, erhielt der Ort Ende des 13. Jahrhunderts die Stadt- und Marktrechte und entwickelte sich zum Handelszentrum im Westerwald. Seuchen und Kriege brachten herbe Rückschläge. Die grösste Zerstörung verursachten drei Brände, die weite Teile der Innenstadt in Schutt und Asche legten. Wiederholt musste sie neu aufgebaut werden. Wer heute durch die Altstadt mit ihren Plätzen und engen Gassen schlendert, kann viele hübsche Fachwerk-Ensembles entdecken. Frisch renovierte Fassaden beindrucken am Kleinen Markt, am Vorderen und Hinteren Rebstock oder an einem Hotel in der Kirchstrasse.

Bahnhof:

Wolfsturm:

Evangelische Pauluskirche:

Rechteckiger Schalenturm in der ehemaligen Stadtbefestigung in Höhe Hospitalstrasse/Ecke Kolpingstrasse:

Altes Gymnasium:

Katholische Pfarrkirche St. Peter in Ketten:

Schwedenturm:

Stadtturm „Das Schiffgen“:

Blick vom Schiffgen in das Sauertal:

Altes Rathaus:

Neues Rathaus:

Grosser Markt mit dem 1989 errichteten Marktbrunnen. Auf seiner Säule sieht man die 13 ehemaligen Stadttore. Außerdem sind die Symbole der 13 mittelalterlichen Zünfte dargestellt. Des weiteren ist ein Abriss der Stadtgeschichte zu sehen. Auf dem Brunnenbecken befinden sich die Wappen der Stadt und seiner Stadtteile:

Sauerbrunnen – Der Löwenkopf des Brunnens zeigt die ursprüngliche Funktion des Ortes. Dieser wurde früher als Gerichtsplatz genutzt. Das Wasser aus dem Brunnen ist Trinkwasser. Es schmeckt tatsächlich sauer, denn es hat einen sehr hohen Gehalt an Kohlensäure (über 2000 mg/l) und Eisen. Aus diesem Grund wird ihm eine gesundheitsfördernde Wirkung bei vielen Krankheiten zugeschrieben:

Schloss Montabaur:

Amtsgericht:

Kurfürstlicher Marstall:

Alter Bahnwasserturm:

Blick zum Köppel mit dem gleichnamigen Aussichtsturm (siehe dort):

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 01.10.2021.

 

WEINHEIM

(45.200 Einwohner, 135 m ü. NHN) ist eine Mittelstadt im Nordwesten Baden-Württembergs. Sie liegt etwa 18 km nördlich von Heidelberg und etwa 15 km nordöstlich von Mannheim an der Badischen Bergstrasse und ist die grösstete Stadt des Rhein-Neckar-Kreises und seit dem 1. April 1956 eine Grosse Kreisstadt. Wegen ihrer beiden Wahrzeichen, der Ruine Windeck und der Wachenburg, trägt sie den Beinamen Zwei-Burgen-Stadt. Sie blickt auf eine lange Siedlungsgeschichte zurück. Wo der Grundelbach in die Weschnitz mündet und die Weschnitz wiederum auf die Rheinebene trifft, liegen die Ursprünge der Stadt Weinheim. Fünf Gutshöfe aus römischer Zeit fand man bei Ausgrabungen. Sie bildeten eine Art Vorposten der Römerstadt Lopodunum, dem heutigen Ladenburg. Später begünstigte der stetige Wasserfluss im Grundelbach die Ansiedlung von Gerbern an seinen Ufern. Namen wie Gerbergasse oder Gerberviertel zeugen noch heute von dieser Vergangenheit. Aus dem einstigen Gerberhandwerk entwickelte sich schliesslich eine industrielle Produktion, die heute durch die Firma Freudenberg als grösstem Arbeitgeber am Ort verkörpert wird.

Weinheim (Bergstrasse) Hauptbahnhof:

Alter Bahnwasserturm:

Stadthalle:

Siloturm der ehemaligen Hildebrand’schen Unteren Mühle:

Evangelische Peterskirche:

Die Wachenburg:

Die Burgruine Windeck:

Blick auf Weinheim von der Burgruine Windeck:

Ehemaliges Gerberhaus:

Blauer Hut:

Hexenturm:

Roter Turm:

Katholische St.-Laurentius-Kirche:

Weinheimer Schloss und Rathaus:

Altes Rathaus am Marktplatz:

Die evangelische Stadtkirche – sie steht im Zentrum der Altstadt in der Nähe des Marktplatzes an der Hauptstrasse. Sie fügt sich traufständig in die umgebenden Häuser ein. Auf dem Satteldach sitzt ein achtseitiger Dachreiter mit welscher Haube. An der Strassenfront und an der Rückseite befinden sich je vier grosse Rundbogenfenster:

Alter OEG-Bahnhof Weinheim:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesausflugs nach Weinheim am 22.09.2021.

 

BABENHAUSEN

(16.900 Einwohner, 124 m ü. NHN) ist eine Stadt im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg. Sie liegt in der Ebene am Unterlauf der Gersprenz und ist die östlichste Stadt des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Die ehemalige Residenzstadt der Grafen von Hanau-Lichtenberg lohnt sich zu Fuss oder mit dem Rad zu erkunden, denn die historische Altstadt mit ihren romantischen Winkeln ist eindrucksvolles Beispiel gelungener Sanierung und Restaurierung von Gassen, Plätzen und Fachwerkhäusern. Wer schliesslich die alten Gemäuer durchstöbert und erfahren hat, was einst wie und wo gewesen ist, kann sich hier auch vielen neuzeitlichen Aktivitäten widmen: Tennis spielen, Minigolfen, Bogenschiessen und Reiten ist in Babenhausen möglich, aber auch Wandern, Rad fahren und Joggen. Wer es geruhsamer liebt, findet bei Konzerten, Tanz, Theater, Kabarett oder Lesungen ein abwechslungsreiches Angebot. Höhepunkt für alle Kunstfreunde sind die jährlich wiederkehrenden Kunst- und Kulturtage am zweiten Wochenende im November.

Bahnhof:

Wasserturm Babenhausen:

Stadthalle:

Evangelische Stadtkirche St. Nikolaus:

Neues Rathaus:

Das im März 2014 neu eröffnete Territorialmuseum befindet sich in dem ehemaligen Amtshaus der Gaylinge von Altheim in der Altstadt von Babenhausen. Auf drei Stockwerken werden hier wichtige Epochen der Stadt- und Regionalgeschichte präsentiert. Die modern gestaltete Ausstellung enthält zahlreiche Hörstationen:

Burgmannenhaus und Breschturm:

Hexenturm und Stadtmauer:

Schloss Babenhausen mit seinen vier Batterietürmen:

Historische Stadtmühle:

Brücke über die Gersprenz an der Platanenallee:

Reste der einstigen Stadtbefestigung am Bachtor – begonnen im 13. Jahrhundert:

Hinweis in Babenhausen auf die Partnerstadt Buchsweiler:

Der Alte und der Neue Wasserturm und einige Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne der US-Streitkräfte:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 08.09.2021.

NIEDERNHAUSEN

(14.800 Einwohner, 257 m ü. NHN) ist eine Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis des Regierungsbezirks Darmstadt von Hessen. Sie liegt im westlichen Teil des Rhein-Main-Gebietes und grenzt unmittelbar an die Landeshauptstadt Wiesbaden. Die aufstrebende, umweltfreundliche Wohngemeinde mit ihrem hohen Freizeit- und Erholungswert, besteht aus den sechs Ortsteilen Niedernhausen, Königshofen, Niederseelbach, Engenhahn, Oberseelbach und Oberjosbach. Die Ortsteile Niedernhausens haben eine lange geschichtliche Vergangenheit. Oberjosbach ist bereits im Jahre 1196 erstmals urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde die evangelische Kirche in Niederseelbach erbaut, ein Kleinod, malerisch in einem Talgrund gelegen und begehrte Hochzeitskirche. Traditionen und altes Brauchtum wie Backes- und Kelterfest sowie Kerben werden in Niedernhausen gepflegt. Berühmt ist die Zeltkerb im Ortsteil Königshofen. Das Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner spiegelt sich auch im regen Vereinsleben wider. Rund 95 Vereine ermöglichen vielschichtige Freizeitbeschäftigungen – vom Sport bis zum Theaterspiel.

Bahnhof Niedernhausen (Taunus):

Alter Wasserturm:

Katholische Kirche Maria Königin:

Zentrum Alte Kirche (ZAK):

Rathaus Niedernhausen:

Rhein-Main-Theater:

Altes Rathaus Oberjosbach:

Katholische Pfarrkirche Oberjosbach:

Alle Aufnahmen entstanden am 25.08.2021.

RÜDESHEIM AM RHEIN

(9.970 Einwohner, 87 m ü. NHN) ist eine Weinstadt im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis und liegt mit dem gegenüberliegenden Bingen am südlichen Tor zum Mittelrheintal. Rüdesheim gehört mit zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Es liegt am Fuß des Niederwaldes. Die Stadt gehört zum Rhein-Main-Gebiet und ist als die kleine Weinstadt mit dem grossen Namen weltweit bekannt. Mittelalterliche Burgherrlichkeit in enger Nachbarschaft mit Fachwerkromantik und eine Avenue stuckverzierter Hotelbauten der Jahrhundertwende locken Weinfreunde aus der ganzen Welt Jahr für Jahr in Scharen nach Rüdesheim. Die berühmte Drosselgasse besitzt einen internationalen Ruf. Alljährlich drängen sich mehr als 3 Millionen Besucher durch diese Gasse, wo rheinische Fröhlichkeit, Wein, Musik und Tanz beinahe rund um die Uhr geboten werden. Hoch über der Stadt thront das Standbild der Germania. Von dort hat man einen weiten Blick in das Rhein- und Nahetal. Bis vor die Römerzeit reichen die Ursprünge der ersten Siedlung zurück. Römische Trinkbecher und Pokale werden in der Brömserburg gezeigt, hinter deren dicken Mauern ein Museum zur Weinkultur untergebracht ist. Im Stadtteil Eibingen erhebt sich inmitten gepflegter Weingärten die Benediktinerabtei St. Hildegard, eine Gründung der heiligen Hildegard von Bingen aus dem 12. Jahrhundert. Nicht weit entfernt liegt die Gemeinde Assmannshausen. Sie ist die Heimat des weltbekannten Blauen Spätburgunders, der hier im Höllental seit über 500 Jahren gekeltert wird. In den verwinkelten Gassen mit ihren erker- und türmchengeschmückten Fachwerkhäusern ist noch viel von der alten Weinromantik erhalten geblieben.

Bahnhof:

Brömserburg:

Boosenburg:

Rüdesheimer Seilbahn :

Bassenheimer Hof:

Brömserhof:

Oberstrasse:

Katholische St.-Jakobus-Kirche:

Vorderburg:

Rüdesheimer Rathaus:

Amtsgericht:

Evangelische Kirche:

Adlerturm:

Niederwalddenkmal und Abtei St. Hildegard von der gegenüberliegenden Rheinseite:

Hotel-Pension Post an der Rheinstrasse:

Hotel Lindenwirt in der Amselgasse:

Die Drosselgasse ist zwar nur 144 Meter lang und drei Meter breit, stellt aber dennoch das unbestrittene Herzstück der Altstadt am Rhein dar, und ist ein dementsprechend beliebter Treffpunkt der Einheimischen. Und auch für die ungefähr drei Millionen Touristen aus aller Welt pro Jahr wäre ein Besuch in Rüdesheim ohne einen kurzen Spazierganggang auf den Kopfsteinpflastern der historischen Gasse unvorstellbar:

Alle Aufnahmen enstanden während eines Tagesbesuchs am 20.08.2021.

BINGEN AM RHEIN

(25.800 Einwohner, 89 m ü. NHN) ist eine grosse kreisangehörige Stadt im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Der ursprüngliche Name der Siedlung war Bingium, keltisches Wort eventuell für „Loch im Fels“, Bezeichnung für die Untiefe hinter dem Mäuseturm, bekannt als Binger Loch. Bingen war Ausgangspunkt der Ausoniusstrasse, einer römischen Militärstraße, welche die Stadt mit Trier verband. Bekannt ist Bingen unter anderem durch die Geschichte um den Binger Mäuseturm, in dem angeblich der Mainzer Erzbischof Hatto von Mäusen gefressen wurde. Die Region ist wirtschaftlich durch den Weinbau geprägt, zumal sich in Bingen vier Weinanbaugebiete (Rheinhessen, Mittelrhein, Nahe und Rheingau) treffen. Die Stadt ist auch Namensgeber für den Bereich Bingen im Weinrecht. Andere Industrien, die sich früher aufgrund des Hafens in Bingen angesiedelt hatten, sind im Laufe der Jahre abgewandert. Die heutigen Dienstleistungsgewerbe befinden sich hauptsächlich im Industriegebiet (Anschlussstelle Bingen-Ost/Kempten/Industriegebiet) und im Gewerbepark Scharlachberg. Auch der Tourismus spielt eine wichtige Rolle. Es gibt Anleger der Touristiklinien Köln-Düsseldorfer, Bingen-Rüdesheimer Fahrgastschifffahrt und der Rösslerlinie. Die Rheinfähre Bingen-Rüdesheim bietet als Personenfähre und als Kraftfahrzeugfähre dicht getaktet eine ständige Verbindung mit der Nachbarstadt Rüdesheim am Rhein. Für die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz vom 18. April bis 19. Oktober 2008 wurde das Rheinufer zwischen dem Autofähranleger und den ehemaligen Gleisanlagen in Bingerbrück am Hauptbahnhof (früher Bahnhof Bingerbrück) komplett neu gestaltet. Die Veranstaltung wurde entlang des Rheinufers auf 2,8 km Länge und 24 Hektar Ausstellungsfläche durchgeführt. Mit 1,3 Millionen Besuchern wurde die erwartete Zahl von mindestens 600.000 Personen deutlich übertroffen. Die drei Teilbereiche sind zwar weiterhin umzäunt, aber als Rheinanlagen kostenfrei zugänglich.

Hauptbahnhof:

Nahebrücke:

Binger Mäuseturm mit der Burgruine Ehrenfels:

Gustav-Adolf-Kirche in Bingerbrück:

Das Rathaus der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe in Bingerbrück:

Pfarrkirche St. Ruprecht und St. Hildegard in Bingerbrück:

Basilika Sankt Martin:

Blick vom Weg auf den Rochusberg auf Bingen und Bingerbrück mit dem Panoramahaus Rheinblick und seinen beiden Kirchen:

Kaiser-Friedrich-Turm und Sender Bingen auf dem Rochusberg:

Drususbrücke über die Nahe:

Museum am Strom:

Rheintal-Kongress-Zentrum:

Alte Stadthalle:

Burg Klopp und Rathaus der Stadt Bingen:

Gesundheitsamt:

Stadtverwaltung mit verschiedenen Ämtern:

Finanzamt:

Blick von der Rochusallee auf die gegenüber liegende Rheinseite mit dem Niederwalddenkmal und der Abtei St. Hildegard:

Wallfahrtskiche St. Rochus auf dem östlichen Rochusberg:

Evangelische Johanneskirche:

Alter Rheinkran:

Altes Zollamt:

Das Bingener Pegelhaus:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzurlaubs in Bingen vom 18. – 21.08.2021.

 

LIMBURG AN DER LAHN

(35.700 Einwohner, 116 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des mittelhessischen Landkreises Limburg-Weilburg und zugleich dessen einwohnerstärkste Stadt. Limburg wurde urkundlich zum ersten Mal im Jahr 910 erwähnt, Anlass war die Gründung des St.-Georg-Stifts. Deutlich früher tauchen die Stadtteile Lindenholzhausen (Holzhusen) und Ahlbach in den Urkunden auf (772). Dietkirchen wird erstmalig im Jahr 841 anlässlich der Reliquienübertragung des heiligen Lubentius aus Kobern an der Mosel erwähnt. Die übrigen Stadtteile werden wesentlich später urkundlich erstmals erwähnt. Eng verbunden ist die Stadt mit ihrem 1235 geweihten Wahrzeichen, dem Dom. Mit der Gründung des Bistums Limburg 1827 wurde die Stadt zum Bischofsitz erhoben. 1886 folgte die Benennung zur Kreisstadt des gleichnamigen Kreises, seit 1974 ist sie Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Limburg-Weilburg. Limburg ist Sitz von Verbänden und Institutionen, von Landgericht und Staatsanwaltschaft. Limburg profitiert von seiner verkehrsgünstigen Lage und den ausgezeichneten Verbindungen. Das war schon im Mittelalter der Fall, als die Leinenweber und Kaufleute im 13. Jahrhundert für eine Blütezeit sorgten. Nach einem deutlichen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten sorgte im 19. Jahrhundert ein neues Verkehrsmittel für neuen Aufschwung. Mit der Eisenbahn (zunächst 1862 die Lahntalbahn, anschliessend weitere Strecken über den Taunus und in den Westerwald) wurde Limburg erneut zu einem zentralen Verkehrsknotenpunkt. Mit der Bahnwerkstatt verfügte die Stadt zudem über eine wichtige Einrichtung für die Infrastruktur dieses neuen Verkehrssystems. Im Umfeld des Bahnhofs und der Bahnwerkstatt siedelten sich Unternehmen an, die auf das Transportsystem Bahn angewiesen waren. Die zentrale Lage der Stadt wurde durch den Ausbau des Strassensystems weiter betont. Heute ist Limburg nicht nur als Einkaufsstadt ein Standort von herausgehobener Bedeutung in der Region (sehr hohe Einzelhandelszentralität), sondern sie ist ein zentraler Wirtschaftsstandort zwischen Wiesbaden, Koblenz, Köln und Frankfurt.   

Evangelische Stadtkirche:

Hochbunker Limburg:

Burg und Dom-Ensemble aus Südosten:

Burg Limburg oder auch Limburger Schloss:

Limburger Dom:

Lahntalbrücken:

Johanneskapelle des Zisterzienserklosters – Um 1300 errichteten die Zisterzienser aus dem Kloster Eberbach im Rheingau auch in Limburg einen Klosterhof, den sogenannten Erbacher Hof. Hiervon zeugen noch die ab 1322 errichtete Johanneskapelle und ein barocker Wohnbau von 1777:

Der Domschatz und das Diözesanmuseum erzählen die Geschichte des Bistums Limburg bzw. des Stifts St. Georg anhand von historischen Objekten. Das Museum dokumentiert Wendungen in der Frömmigkeitsgeschichte, die Pflege der Liturgie durch die Jahrhunderte, die Wechselwirkungen zwischen der abendländischen Geschichte und der Region, aber auch besondere Ereignisse und Persönlichkeiten, die mit dem Bistum Limburg verbunden sind. Mehrere unterschiedliche Sonderausstellungen im Jahr ergänzen die Schau:

Alte Lahnbrücke mit Brückenturm:

Katzenturm:

Direkt an der Lahn erstreckt sich das nach Originalplänen im Jahre 1991 wieder aufgebaute Hotel Nassauer Hof:

Das Wohn- und Geschäftshaus Barfüsserstraße 1 von 1912 ist das schmuckreichste Beispiel des Fachwerkhistorismus in Limburg, wobei Fachwerkgefüge und -formen, Giebelsilhouette sowie Reichtum und Charakteristika des figürlichen Reliefschmucks wohl Vorbildern des frühneuzeitlichen Holzbaues in Deutschland folgen:

Stadtkirche zu Limburg:

Die meisten Stadtführungen durch Limburg an der Lahn beginnen bei einem Wahrzeichen der Stadt, der Pusteblume. Mit einer Metall-Säule an deren Ende 127 Düsen eine Kugel bilden, erinnert der Brunnen auf dem Serenadenhof von seiner Form her an eine Pusteblume. Der Platz rund um den Brunnen lädt zum Verweilen ein und ist besonders in den Sommermonaten ein beliebter Anziehungspunkt:

Neues Rathaus und Rathausanbau:

Alle Aufnahmen entstanden bei einem Limburg-Besuch am 21.07.2021.

OFFENBACH AM MAIN

(130.900 Einwohner, 98 m ü. NHN) ist die fünftgrösste hessische Stadt und eines von zehn Oberzentren in Hessen. Die kreisfreie Stadt liegt im Rhein-Main-Gebiet und grenzt direkt an Frankfurt am Main, mit dem es über den Regionalverband FrankfurtRheinMain kooperativ verbunden ist. Die ursprünglich hugenottisch geprägte Industriestadt war vor allem als Zentrum der Lederwarenindustrie bekannt. Heute ist Offenbach ein wichtiges Dienstleistungszentrum und Hochschulstandort mit Schwerpunkt im Designbereich. Ausserdem befindet sich in Offenbach der Sitz des Deutschen Wetterdienstes. Offenbach ist eine Gründung aus der Zeit nach der fränkischen Reichsteilung von 561. Der Ortsname hat eine für diese Zeit typische Endung auf -bach und steht – einer Theorie zufolge – in Verbindung mit dem Personennamen Ovo. Die Herkunft des Namens ist jedoch nicht endgültig geklärt. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Offenbach am Main stammt vom 12. April 977. Kaiser Otto II. beurkundete eine Schenkung in Offenbach an die Salvatorkirche (der spätere Dom) in Frankfurt. Davor war Offenbach Teil des Maingaues und die umliegenden Wälder gehörten zum Wildbann Dreieich. Dieser unterhielt in Offenbach auch eine seiner 30 Wildhuben. Vom Mittelalter bis 1819 war Offenbach Teil der Biebermark. Lange Zeit wurde Offenbach durch Bauten der Hugenotten aus dem späten 17. und 18. Jahrhundert geprägt. Typisch sind Bauten mit Mansarddach. Von diesen sind die Französisch-Reformierte Kirche sowie ein Geschäftshaus in der Frankfurter Straße/Ecke Aliceplatz weitestgehend original erhalten. Der Wiederaufbau nach dem Krieg und der Bau der Berliner Strasse haben das Bild der Innenstadt wesentlich verändert. Die angrenzenden Gründerzeitquartiere sind von grösseren Schäden meist verschont geblieben. Die Stadt hat 403 einzelne Kulturdenkmäler und zusammen etwa 1.600 denkmalgeschützte Bauwerke.

Deutsches Ledermuseum:

Evangelische Stadtkirche:

Französisch-Reformierte Kirche:

City-Tower:

Haus der Wirtschaft:

Büsingpalais mit Monopteros im Büsingpark:

Haus der Stadtgeschichte im Bernardbau mit ehemaligem Wasserturm:

Turm der ehemaligen Schlosskirche:

Isenburger Schloss:

Maincubes Offenbach:

EVO Energieversorgung Offenbach mit einer alten Kondensationsturbine vor dem Verwaltungsgebäude:

Gasturm des ehemaligen Gaswerks:

Alle Aufnahmen enstanden am 16.06.2021 und 10.11.2018.

HEUSENSTAMM

(19.000 Einwohner, 121 m ü. NHN) ist eine Stadt im südhessische  Landkreis Offenbach und an der Bieber gelegen. Das Dorf im Schatten einer vermutlich im 12. Jahrhundert errichteten Burg wurde urkundlich erstmals 1211 als Heissenstein erwähnt. Burg und Dorf gingen als Lehen durch verschiedene Adelshände. Im 16. Jahrhundert dann baute das heimische Rittergeschlecht der Herren von Heusenstamm seinen Sitz zu einem geräumigen Schloss mit Wasserburganlagen aus. Der Bannturm hinter dem Schloss erinnert noch heute an diese Zeit. Kriegswirren und Seuchen führten im folgenden Jahrhundert zum Niedergang der Herrschaftsfamilie und des Ortes. Zu neuer Blüte gelangte Heusenstamm, nachdem es 1661 an das Schönborn-Adelsgeschlecht verkauft worden war. Philipp Erwein von Schönborn nahm umgehend den Bau des Renaissance-Schlosses in Angriff, das er vor die alte Anlage setzte. 1896 wurde die Bahnstrecke Offenbach-Bieber-Dietzenbach, eine Zweigstrecke der Rodgaubahn von Offenbach nach Dieburg, eröffnet, an der Heusenstamm einen Bahnhof erhielt. Am 26. Mai 1959 erhielt Heusenstamm die Stadtrechte und entging damit den Eingemeindungsbestrebungen der Stadt Offenbach. 1978 kaufte die Stadt das zu Patershausen gehörende Hofgut, den Klosterwald und den Forst Patershausen sowie den Forst Heusenstamm von Rudolf Graf von Schönborn. Das Schloss erwarb die Stadt 1979 ebenfalls von den Grafen von Schönborn und baute es im darauffolgenden Jahr zum Rathaus aus.

Bahnhof Heusenstamm:

Der Maria-Theresia-Brunnen wurde im Rahmen des Bahnhofsfestes im Mai 2007 eingeweiht. Das Kunstwerk zu Ehren der Gräfin fertigte der bekannte Bildhauer Hubertus von Pilgrim:

Heusenstammer Schloss (Schloss Schönborn) und Rathaus:

Kleines Schlösschen und Bannturm:

Pfarrkirche St. Cäcilia:

Torbau über die Schlosstrasse im Süden der Stadt:

Altes Rathaus und heutiges Haus der Musik:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 16.06.2021.

 

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