16.01.2026: Das Hauptgebäude des Finanzamts Worms-Kirchheimbolanden befindet sich am Karlsplatz 6 in Worms. Das historische Dienstgebäude wurde in den 1920er Jahren im Stil des Expressionismus errichtet und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz:
16.01.2026: Die evangelische Lutherkirche im Westen der Innenstadt wurde zwischen 1910 und 1912 nach Plänen von Prof. Friedrich Pützer erbaut. Unschwer zu erkennen sind die starken Anklänge an den Darmstädter Jugendstil mit sparsamer Ornamentik an den Aussenseiten. Mehrfach erscheint als durchgängiges Kennzeichen der Kirche die achteckige Lutherrose. Der einschiffige Hallenbau verfügt über einen Kanzelaltar:
16.01.2026: Die Villa Sonneck in Worms ist ein denkmalgeschütztes, historisches Wohngebäude aus dem Jahr 1909, das für seine markante Architektur und seine direkte Verbindung zur Stadtgeschichte bekannt ist. Das Gebäude wurde im Stil des Historismus errichtet und vereint neugotische Elemente sowie Motive der Neurenaissance. Entworfen wurde die stattliche Villa von dem Architekten Adolf Fuhrmann. Das Haus steht auf einem stark bewegten Grundriss und verfügt über hölzerne Wintergartenanbauten. Der wehrhafte, hohe Turm mit integriertem Turmzimmer bildet das optische Highlight der Villa. Seine Dachbekrönung korrespondierte ursprünglich über eine direkte Sichtachse mit dem Pavillon im darunterliegenden Weiher. Die Villa wurde am Hang erbaut und bot eine freie Aussicht über den tiefer gelegenen Park. Das Areal gehörte zum erweiterten Gelände des Lederindustriellen Karl (Charles) Bittel, der das Viertel massgeblich prägte:
16.01.2026: Die 1.471,4 m lange Autobahnbrücke befindet sich in Pfeddersheim, westlich von Worms, und wurde zwischen 1972 und 1975 hergestellt. Die Brücke setzt sich aus zwei getrennten Überbauten (Ost und West) zusammen, welche sich jeweils in Längsrichtung in vier aufeinander folgende Durchlaufträgersysteme unterteilen. Die Querschnittsform ist ein zweizelliger Hohlkasten mit einer durchgängigen Konstruktionshöhe von 2,7 m. Der bestehende Brückenüberbau ist sowohl in Längs- als auch in Querrichtung vorgespannt. Zur Verstärkung der Koppelfugen wurde eine zusätzliche, externe Vorspannung in den beiden Zellen des Hohlkastenquerschnitts ausgeführt. Zur Lasteinleitung bzw. Endverankerung wurden Stahlbetonkonsolen hergestellt. Die Kraftübertragung zwischen Hohlkastensteg und Konsole wurde durch verzahnte Kontaktfugen und eine Quervorspannung sichergestellt:
16.01.2026: Nach dem Erbfolgekrieg wurde das schwer beschädigte Gotteshaus im Zuge der Pfälzer Kirchenteilung 1705 zur Simultankirche umgewandelt. Das Kirchenschiff wurde der reformierten, der Chorraum der katholischen Gemeinde zugesprochen. Eine Trennwand teilte das Gebäude, und beide Konfessionen erhielten eigene Eingänge. Der mittelalterliche Turm, einst Teil der Stadtmauer, blieb Eigentum der Kommune – ebenso wie zwei der insgesamt sechs Glocken, je zwei weitere gehören den Kirchengemeinden. Die katholische Kirche besitzt seit 1792 eine original erhaltene Orgel der renommierten Familie Stumm. Der barocke Altar zur Aufnahme Mariens in den Himmel, mit einer Figur Johannes des Täufers, kam 1993 nach Pfeddersheim und stammt aus dem ehemaligen Wormser Zisterzienserinnenkloster Maria Münster:
16.01.2026: Das Wingertshäuschen steht nördlich des Orts, am Fuss des Georgenberges. Es ist ein Rundbau mit flacher Kuppel und wohl Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Diese in Rheinhessen öfter anzutreffende Bauform hat Ähnlichkeit mit den so genannten Trulli in Apulien:
16.01.2026: 1989 öffnete das erste Schulmuseum Rheinhessens, dessen Bestände Prof. Dr. Hermann Bertlein in jahrelanger Suche zusammengetragen hat, im Wormser Vorort Pfeddersheim seine Pforten. In den Räumen der Bergschule, einem über 100 Jahre alten Volksschulhaus, vermitteln originale Schulbänke der Schulmöbelfabrik Liquid aus Frankenthal, Lehrerpult, Wandbilder, Griffel und Tintenfass einen Eindruck der Schulatmosphäre von anno dazumal. Das Prof. Bertlein Schulmuseum zeigt Unterrichtsmaterialien der verschiedenen Volksschulfächer wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Eine besondere Attraktion bildet der sogenannte Fünf-Finger-Rechenapparat aus dem Jahr 1921, der Rechenprobleme mit insgesamt zwanzig Fingern zu lösen ermöglichte. Weitere Themenbereiche beschäftigen sich unter anderem mit dem Lehrplan sowie Beruf und soziale Stellung des Lehrers:
16.01.2026: Das ehemalige Amtsgericht Pfeddersheim bestand von 1879 bis 1934 als eigenständiges Gericht in Pfeddersheim. Das historische Gebäude befindet sich in der Schlossstrasse 52 und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Es handelt sich um einen charakteristischen Bruchsteinbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dem Gericht war ein Gefängnistrakt angegliedert. Im Obergeschoss befanden sich drei Arrestzellen. Nach der Aufhebung des Gerichts und dem Zweiten Weltkrieg wurde der Komplex unter anderem als Schulgebäude genutzt (Volksschule und Landwirtschaftsschule). Heute dient das Anwesen Wohnzwecken:
16.01.2026: Zwischen 1760 und 1770 wurde das Gebäude als so genanntes Schloss der Familie von Orb erbaut und seit dem 19. Jahrhundert als Rathaus genutzt. Das stattliche, zweigeschossige Gebäude ist massiv aus Stein gebaut und verputzt. Bedeckt ist das Gebäude mit einem Mansarddach mit Gauben:
16.01.2026: Am Bahnhof halten stündlich, in den Hauptverkehrszeiten halbstündlich, Regionalbahnen auf der Rheinhessenbahn (Worms–Alzey–Bingen). Das Empfangsgebäude wurde 1884 im Zuge des Baus der Rheinhessenbahn von der Hessischen Ludwigsbahn errichtet. Es weist dabei eine für die damalige Zeit grosszügige, aber dennoch eine für mittelgrosse Gemeinden typische Grösse eines Empfangsgebäudes auf. Der dreigeschossige Bau wurde aus Sandsteinquadern mit einem flach geneigten Satteldach errichtet. Als das Empfangsgebäude gebaut wurde, erhielt es im Obergeschoss Wohnungen, die Räume des Erdgeschosses dienten als Diensträume und für Reisende. In den folgenden Jahrzehnten folgte eine Erweiterung des Empfangsgebäudes um einen erdgeschossigen Anbau nach Westen, der als Warteraum diente. Er erhielt ebenfalls ein Satteldach: