Kalender
September 2021
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  
Archiv
076672
Users Today : 156
Users Yesterday : 157
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

1 2 3 57

06.09.2021: Das Schloss und heutige Rathaus liegt zentral in der Gemeinde Ober-Mörlen, idyllisch am Flüsschen Usa. Das Schlossgebäude wurde errichtet im 16. Jahrhundert und der Treppenhausvorbau im 17. Jahrhundert. Das Mansardendach und die Stuckdecken erneuerte man 1717. Der hintere Wirtschaftshof wurde 1704 errichtet. Bevor das Schloss 1920 von der Gemeinde gekauft wurde, gab es eine wechselvolle Geschichte mit mehreren Besitzern. Zu nennen sind die adeligen Geschlechter von und zu der Hees (von Schlitz genannt), von Görtz, von Frankenstein, von Wetzel, von Wetzel (genannt von Carben), von Nordeck zur Rabenau und von Fechenbach-Laudenbach. Ab 1920 wird das Schloss als Verwaltungssitz der Gemeinde Ober-Mörlen genutzt. Das Schloss und die gesamte Anlage wurde 1966 nach einem Dachstuhlbrand (16. April 1966) mit Unterstützung des Landes Hessen und des Hessischen Landesamtes für Denkmalpflege neu konzipiert:

06.09.2021: Der Saalbau stammt aus den Jahren 1716-1728. Die Vorgängerkirche wurde bei einem Dorfbrand zuvor zerstört. Im Unterbau befinden sich jedoch noch Bauteile vom mittelalterlichen Westturm des Vorgängerbaus. Nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters Professor Becker wurde der barocke Saal 1929 zu einer kreuzförmigen Kirche mit neuem Querschiff und neuem Chor mit Sakristeianbau erweitert:

04.09.202 Johannisberg besass schon im Ausgang des Mittelalters ein Rathaus das zuerst 1516 erwähnt wurde. Noch zu Beginn des dreissigjährigen Krieges (1618-48) liess der damalige Schultheiss Niclaus Itzstein umfangreiche Umbauten vornehmen. Bereits im 16. Jahrhundert wurde am Rathaus eine Uhr angebracht. 1626 wurden die 120 Gulden abgelegt, die 36 Jahre zuvor beim Stift Bleidenstadt zum Kauf der Uhr entliehen wurden waren. Während man das alte Rathaus im Jahr 1976 neu verputzte, stellte man fest, dass das zweite -heute massive- Geschoss einst aus Fachwerk bestand. Durch den Verputz wurden ein rundbogiger Kellereingang an der Seite zur Oberen Brunnengasse und je ein rundbogiges Fenster im Erd- und Obergeschoss auf der linken Seite des strassenseitigen Giebels verdeckt. Die vorhandene Rathausglocke, 1972 auf Elektrobetrieb umgestellt, misst in Höhe und Durchmesser 54 cm. Als Emblem zeigt die Rathausglocke eine Kreuzigungsgruppe. Heute ist das Rathaus im Besitz der Stadt Geisenheim und wurde vom Johannisberger-Carneval-Verein 1913 e.V. im Jahr 1999 für zunächst 10 Jahre als Vereinsheim angemietet:

04.09.2021: Die Burg Schwarzenstein liegt bei Geisenheim auf 212 m Höhe unterhalb des Johannisberger Stadtteils Schlossheide an der Strasse nach Stephanshausen. Sie wurde 1873 als historisierende künstliche Ruine einer Höhenburg durch Peter Arnold Mumm erbaut. Der Frankfurter Bankier, Weinhändler und Begründer der Wein- und Sektdynastie Mumm kaufte in einem extrem heissen und trockenen Sommer, in dem kaum noch jemand Hoffnung auf einen nennenswerten Wein hatte, die gesamte Ernte von Schloss Johannisberg vorzeitig auf. Sein Mut wurde belohnt. Ein absoluter Spitzenjahrgang geht mit dem Titel „Kometenjahrgang“ in die Geschichte ein, da ein solcher im selben Jahr gesichtet wurde. Mumm erwirbt vom fast sagenhaften Gewinn weitere Weinberge rund um Johannisberg. Seine Nachkommen schliesslich strebten nach dem Status des Hoflieferanten des Kaisers. Dafür benötigte die Familie einen repräsentativen Stammsitz und errichtete 1873 Burg Schwarzenstein. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde das märchenhafte Burgensemble 2004 aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und ist heute im Besitz einer Familienstiftung. In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz wird die Burganlage samt dem weitläufigen, an englische Landschaftsgärten orientierten Park saniert. Das Ergebnis ist eine feine Oase der Ruhe mit zehn geschmackvollen Zimmern, einem eleganten Gourmetrestaurant und einem regionalen Burgrestaurant:

04.09.2021: Idyllisch mitten in den Weinbergen und am Rande des Vollradser Wäldchen liegt die Schlossanlage ca. 2 km nördlich von Winkel. Mittelpunkt ist der wuchtige Wasserturm, der mitten in einem Weiher steht. Der Turm ist nur über eine Brücke zu erreichen. Der Name Vollrads stammt von dem Ritter Volradus von Winkel. Friedrich Greiffenclau lies um 1300 das Areal roden. In den Folgejahren entstand hier der Wohnturm der Adligen von Greiffenclau. Zum Schutz vor Überfällen und Raub wurde er auf einem Felsen inmitten eines kleinen Teiches errichtet. Später wurde der Wohnturm für die kinderreiche Familie zu eng. So wurde der Wohnsitz der Greiffenclaus im Laufe der Jahrhunderte immer mehr erweitert, so dass heute ein stattliches Schloss den Besucher empfängt. Das zweiflügelige Herrenhaus wurde 1684 von Georg Phillip Greiffenclau von Vollrads erbaut. Es folgten weitere Wirtschaftsgebäude sowie Begrenzungsmauern rund um den Schlossgarten:

04.09.2021: Die ehemalige Zisterzienserabtei Eberbach im Rheingau gehört zu den grossartigsten Denkmälern der Klosterbaukunst des europäischen Mittelalters. Die stilbildende Formensprache der Romanik, Früh-, Hoch- und Spätgotik, der Renaissance und des Barock hat seit der Gründung des Klosters im Jahre 1136 bewirkt, dass Eberbach im Laufe der Jahrhunderte zu einem so besonderen Architekturkunstwerk mit herausragender geschichtlicher Aussagekraft werden konnte.
Heute stellt die Klosterlandschaft die am besten erhaltene historische Klosteranlage Europas dar. Die Grösse und Bedeutung der ehemaligen Rheingauer Abtei ist ihrem Reichtum zu verdanken, der im Mittelalter durch erfolgreichen Weinbau und vielfältige Zustiftungen entstanden war. Noch heute ist die Weinbautradition durch das Weingut Kloster Eberbach, übrigens Deutschlands grösstes Weingut, lebendig. Die Traube im Maul des Eberbacher Wappentiers und die weltberühmte Schatzkammer sind sichtbare Zeichen für einen fast 900jährigen Erfolg.
Eigentümerin der Klosteranlage und damit verantwortlich für die Bauunterhaltung und den Betrieb der Klosteranlage als kulturtouristische Destination und attraktive Veranstaltungsstätte ist seit 1998 die Stiftung Kloster Eberbach. Die einmalige Generalsanierung trägt das Land Hessen.

Vom Rheinteig aus Richtung Osten:

Teile der das gesamte Kloster umgebenden Mauer:

Grundrisstafel:

Der südliche Eingangsbereich mit heutigem Haupteingangstor, dem Torhaus und der Basilika:

Am Kloster Eberbach beginnt der 30 Kilometer lange Rheingauer Klostersteig:

01.09.2021: Das Gotische Haus wurde 1823 bis 1826 als Jagd- und Lustschlösschen der Landgrafen von Hessen-Homburg errichtet. Sein Baustil verbindet klassizistische Elemente mit denen der Tudor-Gotik. Damit entspricht das Gebäude den architektonischen Vorlieben seiner Erbauerin, der Landgräfin Elizabeth von Hessen-Homburg (1770–1840), einer Tochter König Georgs III. von England. 1980 vernichtete ein Brand das Haus bis auf die Grundmauern. 1985 wurde in dem wiederaufgebauten, mehrstöckigen Gebäude das 1916 gegründete Städtische historische Museum von Bad Homburg eröffnet, das sich zuvor an verschiedenen Standorten in der Innenstadt befand:

25.08.2021: Das Alte Rathaus in Niederjosbach aus dem Jahr 1937 in der Kirchgasse 4a. Die Feuersirene wurde im Jahr 1954 auf dem Dach installiert. Ab 31. Dezember 1971 schlossen sich Niederjosbach und Bremthal unfreiwillig zur neuen Gemeinde Bremthal zusammen. Diese ging am 1. Januar 1977 in der Stadt Eppstein auf. Heute ist das Haus Sitz des Ortsgerichts Eppstein IV (Niederjosbach) ohne regelmässige Öffnungszeiten, Termine nach Vereinbarung:

25.08.2021: Am 8. Juli 1928 wurde der Grundstein für die Katholische Kirche in Niederjosbach von Dekan Alexander Stein feierlich geweiht und gelegt. Die Kirche wurde an der Stelle der alten Kirche – einem Fachwerkbau aus dem Jahr 1813 –gebaut. Die Kirche erhielt wie schon ihr Vorgängerbau das Patrozinium des Hl. Erzengels Michael. Der für die kleine Gemeinde grosse und moderne Entwurf (der Bau kann als Weiterentwicklung des neugotischen Stils gesehen werden) stammt von den Architekten Hans und Christoph Rummel aus Frankfurt, denen auch die Bauleitung aufgetragen war. Die Kirche hat in ihrem Baustil neugotische Züge. Das einschiffige, sparsam gegliederte Gebäude läuft in seiner Form oben spitz zusammen, wie man es von gotischen Kirchen kennt. Das gleiche Merkmal ist bei den Fenstern, der ehem. Taufkapelle, an der Orgelempore und der Nische in der Apsis des Altarraums festzustellen. Die Kirche hat in der Folge zwei grosse Innenrenovierungen erfahren und präsentiert sich heute so, wie die Architekten das ursprünglich gedacht haben, als gross dimensionierter Raum, der sofort beim Eintreten eine sakrale Atmosphäre stiftet:

25.08.2021: Die Kirche wurde unter Leitung von Johann Jakob Bager erbaut und am 20. August 1730 eingeweiht. Der oktogone Zentralbau im barocken Stil lädt zum Verweilen ein. Die Kirche bietet rund 350 Personen Platz. Sie wirkt, obgleich sie achteckig ist, rund, da die Außenpilaster neben den Fenstern so platziert sind, dass die Ecken kaum sichtbar werden. Hinzu kommt das in sich gerundete Dach. Um auf dem feuchten Boden bauen zu können, musste zuerst ein Pfahlrost aus rund 250 Eichenstämmen in den Boden getrieben werden, auf dem die Kirche bis heute gegründet ist:

1 2 3 57