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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

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15.11.2019: Die evangelische Stadtkirche ist eines der wenigen historischen Gebäude in Rüsselsheim. Der Sakralbau ist ein Baudenkmal und steht unter Denkmalschutz. Errichtet auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus wurde der Grundstein für das Gotteshaus in seiner heutigen architektonischen Gestalt am 6. Juni 1791 gelegt. Im September 1793 wurde die Stadtkirche feierlich eingeweiht:

Im Rathaus am Marktplatz 4 hat die Stadtverwaltung ihren Hauptsitz und es steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Hier befinden sich die Büros des Oberbürgermeisters und der Dezernenten sowie zahlreiche Ämter. Rathaus und Marktplatz wurden 1952-53 nach Plänen des Architekturhistorikers Karl Gruber erbaut (15.11.2019):

03.09.2019: Der Domänenhof Schloss Hochheim war seit etwa 1273 Fronhof des Mainzer Domkapitels. In der historischen, grossen „Zehntscheune“ aus mächtigem Bruchstein-Mauerwerk wurde seitdem der „Zehnte“, das sind die Naturalabgaben der zehntpflichtigen Untertanen, vor allem Feldfrüchte und Wein, eingebracht und gelagert. Das spätbarocke Schloss und die Wirtschaftsgebäude in der „Domdechaney“, oberhalb des gleichnamigen Weinbergs, wurden um 1750 als Sommerresidenz für die Dechanten des Mainzer Domkapitels errichtet. Seit der Säkularisierung gehörte das Schloss mit Weingut den Herzögen von Nassau und wurde von Prinzessin Caroline Friederike von Anhalt- Köthen bewohnt. Nach 1866 wurde das Weingut königlich-preussische Domäne, später Betriebshof der Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach. Seit 2006 befindet sich der Domänenhof im Privatbesitz. Das bei Kriegsende beschädigte Schloss – im Volksmund auch „Schlösschen“ genannt – mit seinen Wirtschaftsgebäuden wurde seit 2006 als historische Anlage saniert. Die Zehntscheune wird während der Weinernte für Traubenannahme und Kelterung sowie für kulturelle und festliche Veranstaltungen genutzt:

03.09.2019: Die katholische Pfarrkirche Sankt Peter und Paul wurde in den Jahren 1730 bis 1732 auf den Fundamenten der Vorgängerkirche von dem Mainzer Ingenieur-Hauptmann Johann Farolsky erbaut. Urkundlich erwähnt wurde die Pfarrei erstmals 1239. 1775 schuf der aus Ulm-Söflingen stammende Johann Baptist Enderle die spätbarocken Fresken im Kirchenschiff und Hochchor sowie an den beiden Emporenbrüstungen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Dach der Kirche stark beschädigt. Die beim Neubau eingezogenen Holzbalken waren mit einem ölhaltigem Insektizid behandelt, welches die Deckenfresken im Laufe der Zeit stark beschädigten. Der Innenraum wurde zwischen 2000 und 2005 für mehrere Millionen Euro restauriert. Die Gelder hiefür wurden unter anderen von Hochheimer Bürgern gespendet:

21.08.2019: Die Eisenbahnbrücke Hochheim (Länge 293 m) ist eine zweigleisige Eisenbahnbrücke über den Main zwischen den südhessischen Orten Hochheim am Main und Mainz-Gustavsburg. Das Bauwerk ist zusammen mit der Kaiserbrücke Teil des elektrifizierten Eisenbahnrings um Mainz. Die Brücke ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Die Stahlfachwerk-Bogenbrücke wurde 1902 – 1904 errichtet und am 2. Mai 1904 in Betrieb genommen. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Brücke 1945 von der Wehrmacht gesprengt und nach Kriegsende in den wesentlichen Teilen wiederaufgebaut und 1947 in Betrieb genommen. Auf den Bildern mit Güterzug und S9 in Richtung Norden…:

…und am 17.08.2017 von der südlichen Mainseite mit S9 in Richtung Süden:

21.08.2019: Die Theodor-Heuss-Brücke (Länge 425 m) verbindet über den Rhein den Stadtteil Mainz-Kastel der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden mit der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Die Brücke besteht aus fünf zweigelenkigen Fachwerkbögen, die sich zwischen den beiden Brückenköpfen über vier Pfeiler aus Sandstein spannen. Die Rheinbrücke wurde in den Jahren 1882 bis 1885 erbaut. Am 17. März 1945, kurz bevor die US-amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg die Stadt erreichten, wurde die Brücke von den sich zurückziehenden Deutschen Truppen gesprengt und 1948 – 1950 wiedererrichtet. Am 15. Mai 1950 wurde die Brücke im Beisein des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss in Betrieb genommen…im Vordergrund der Aufnahmen ist der Mainzstrand, Freizeit-u. Feiermeile am Rhein, zu sehen:

Die römisch-katholische Pfarrkirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Architekten Georg Schäfer erbaut. Der neoromanische Bau zitiert neben Stilformen der Renaissance auch die des Barocks und gilt damit als Einzelfall von grossem kunsthistorischen Wert. Durch den erhöhten Standort ist das Gotteshaus weithin in der Stadt sichtbar und gilt als ihr Wahrzeichen (16.07.2019):

Und aus Sicht der Hasenhornbahn (Doppelsessellift):

Die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus in Schluchsee im südlichen Schwarzwald ist das alles überragende Bauwerk im Ort. Der denkmalgeschützte Turm aus dem Jahr 1275 stammt von einem größeren Kirchenbau. Die jetzige Kirche wurde nach wiederholten Um- und Erweiterungsbauten und sodann vollzogenem Abriss der Vorgängerkirche in den Jahren 1979-1980 errichtet, wobei der Turm in das neue Gebäude integriert wurde. Die Einweihung erfolgte am 26.09.1982 (16.07.2019):

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