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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

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04.02.2021: Die Staustufe Eddersheim besteht aus Schleuse, Kraftwerk, Wehr und Sportbootschleuse. Sie wird seit Januar 2013 von der Leitzentrale Kostheim aus fern bedient. Die Staustufe mit einer 350 m langen Doppelschleuse wurde im Zuge der letzten Stauregelung des Mains in den Jahren 1929 bis 1934 errichtet. Sie ist ein herausragendes Denkmal der Industriearchitektur dieser Zeit.

Aus Richtung Südwest:

27.11.2020: Der erste Spatenstich erfolgte am 2. Dezember 1895, der Grundstein konnte schon am 3. Mai 1896 gelegt werden und am 10.Oktober 1897 erfolgte die Konsekration der Kirche durch den damaligen Bischof von Limburg Dr. Klein. Am 18. März 1944 wurde die Kirche von Brandbomben getroffen und schwer beschädigt. Ab 1948 begann man mit dem Wiederaufbau, zunächst wurden die Orgelbühne und das Dach instand gesetzt und die Fenster durch einfaches Glas ergänzt. 1952 erhielt der Kirchturm die bis heute bestehende Form. Am 4. Dezember 1955 erklang wieder das Geläut, der nun wieder aus Bronze bestehenden Glocken. Erst ab 3. Oktober 1959 konnte die Gemeinde ihre Messe wieder mit Orgelbegleitung feiern:

22.09.2020: Der Bahnhof Eltville (Rhein) ist der Bahnhof der Stadt Eltville im Rheingau an der rechten Rheinstrecke von Wiesbaden nach Koblenz. Der Bahnhof mit einer anfangs offenen Empfangshalle wurde 1856 mit dem Streckenabschnitt Wiesbaden–Rüdesheim eröffnet. Das jetzige Empfangsgebäude ist ein doppelgeschossiger Putzbau mit Walmdach, beidseitig mit flacheren Anbauten. Der Bahnhof wird stündlich bedient, im Berufsverkehr teilweise auch halbstündlich, durch die Rheingau-Linie RB 10 und seit dem Fahrplanwechsel 2018/2019 die Linie RE 9 als neue Expressverbindung nach Frankfurt (Main) Hbf, die den Wiesbadener Hauptbahnhof auslässt und die direkte Strecke zwischen Wiesbaden-Biebrich und Mainz-Kastel befährt:

22.09.2020: St. Valentinus und Dionysius ist die katholische Basilica minor von Kiedrich im Rheingau. Sie gilt als eine der schönsten Kirchenbauten der Region. Sie wurde um 1380 erbaut und ist dem heiligen Dionys und dem heiligen Valentin, dem Nothelfer gegen die fallende Sucht, geweiht. Die benachbarte Michaelskapelle wurde um 1440 erbaut und besitzt u.a. eine Aussenkanzel für Wallfahrer. Spital und Herberge für Pilger waren schon seit 1417 vorhanden. Die „Elende Bruderschaft“ kümmerte sich um die Wallfahrer. Dank ihrer reichlich erhaltenen spätgotischen Ausstattungen ist sie eine sehr bedeutende und reizvolle Anlage. Die Ummauerung umfasst neben Basilika, Pfarr- und Küsterhaus die zweigeschossige Totenkapelle St. Michael. Der architektonisch reich gestaltete Bau steht in der unmittelbaren Nachfolge des Frankfurter Dombaumeisters Madern Gerthener:

22.09.2020: Das in den Jahren 1585/86 erbaute zweite und jetzige Rathaus. Die Jahreszahl mit Gemeindewappen und Wappen des Mainzer Erzbischofs Wolfgang von Dalberg befindet sich an der Außenfassade des Gebäudes. Die Vorgängergebäude Pilgerhospital und Küsterwohnung wurden für den Neubau teilweise abgebrochen. Mit Erkern, Treppenturm und Kaminaufsatz ist er der damalige repräsentativste derartige Bau im Rheingau:

22.09.2020: Die Burg Scharfenstein ist die Ruine einer Spornburg in der Nähe der Gemeinde Kiedrich im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Sie befindet sich auf einem 230 m hohen Bergsporn. Auf dem Gelände um den ehemaligen Bergfried, der einen weiten Ausblick auf die Rebhänge des Rheingaues bietet, finden gelegentlich Burgfeste statt. Im Jahr 1160 wurde die Burg als Landesburg unter Erzbischof Christian I. von Buch erbaut. Von der ehemaligen Burganlage ist heute noch der 28 Meter hohe Bergfried mit einem Durchmesser in der Basis von 9 m sehr gut erhalten:

Blick von der Burganlage in Richtung Südosten…:

…und Kiedrich:

15.09.2020: Oberhalb der Stadt Kassel liegt der Bergpark Wilhelmshöhe. Hier entstand auf dem Platz eines ehemaligen Augustinerklosters aus dem 12. Jahrhundert, ab dem Jahr 1786 das Schloss Wilhelmshöhe. Der Architekt Simon Louis Du Ry (1726–1799) entwarf zunächst die beiden Seitenflügel, der südliche Weißensteinflügel und der nördliche Kirchflügel und schließlich das Corps de Logis, der Mitteltrakt des Schlosses. Das Corps de Logis wurde durch klassizistische Elemente, einem Portikus und eine vom römischen Pantheon abgeleitete Kuppel monumental erhöht. Erst im 19. Jahrhundert unter Kurfürst Wilhelm II. (reg. 1821–1831) erhielt das Schloss seine geschlossene Form, indem Verbindungsbauten zwischen den Flügeln errichtet wurden. Anfang 1945 wurde das Corps de Logis von einer Bombe zerstört und konnte erst 1968–1974 wiederaufgebaut und als Kunstmuseum umgestaltet werden. Die Kuppel wurde dabei nicht wieder errichtet:

Das BALLHAUS befindet sich direkt nördlich des Schlosses Wilhelmshöhe. König Jérôme von Westphalen, der jüngste Bruder Napoleons, ließ es von 1809 bis 1810 als Hoftheater erbauen. Das freistehende, klassizistische Gebäude wurde neben dem Nordflügel des Schlosses platziert und ist ein Frühwerk des später berühmten Architekten. Zwischen 1828 und 1830 wurde es in einen Ballsaal umgewandelt:

Das GROSSE GEWÄCHSHAUS steht etwas westnordwestlich des Ballhauses. Es ist eine der ersten Stahl-Glas-Konstruktionen überhaupt und wurde 1822 nach Plänen von J. C. Bromeis errichtet. Bauherr war Kurfürst Wilhelm II. 1887 wurde der ursprünglich runde Mittelbau durch ein kubisches Palmenhaus ersetzt:

Das unter Landgraf Friedrich II. zunächst als Hofgärtnerwohnung errichtete und um 1780 als Wohnhaus für die berittene Leibgarde umgebaute KAVALIERHAUS wurde versetzt und 1825 erneut umgebaut. Das Haus ist heute eines der Verwaltungsgebäude der Museumslandschaft Hessen Kassel:

Der MARSTALL wurde Erbaut 1791 nach Plänen von Heinrich Christoph Jussow erbaut, umgebaut und erweitert 1822 von Johann Conrad Bromeis, ein dreiflügeliger Pferdestall mit Kammern im Obergeschoss, der sich um einen Innenhof gruppiert:

Das auch ALTE WACHE genannte ehemalige Wachhaus entstand 1824 – 1826 nach Plänen von Johann Conrad Bromeis. Seit langem befindet sich im klassizistischen Gebäude ein Café-Betrieb:

15.09.2020: Die Löwenburg ist ein ab 1793 erbautes Lustschloss im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe. Das als künstliche Burgruine errichtete Schloss steht oberhalb des Schlosses Wilhelmshöhe im südlichen Teil des Bergparks und damit südlich der Sichtachse Schloss Wilhelmshöhe-Herkules auf etwa 350 m Höhe. Die Löwenburg diente ihrem Bauherrn Wilhelm I. von Hessen-Kassel als privater Rückzugsort und wurde 1821 auch seine Grabstätte. Kunstgeschichtlich gilt die Anlage als wegweisend als eines der ersten bedeutenden Gebäude der Neugotik in Deutschland:

09.09.2020: Das dreigeschossige massiv gemauerte Gebäude wurde 1862 zur Eröffnung der Ludwigsbahn errichtet. Es stellt mit seiner ruhigen, klassischen, fünfachsigen Architektur ein typisches Bahnhofsgebäude des 19. Jahrhunderts dar. Die Laibungen der Rundbogenfenster und türen im Erdgeschoss bestehen, wie die der hochrechteckigen Fenster im Obergeschoss und die umlaufenden Fensterbankgesimse, aus rotem Sandstein. Später wurden nordwestlich und südöstlich eingeschossige Anbauten angefügt. Seit Inbetriebnahme des neuen Empfangsgebäudes diente der alte Bahnhof als Wohn- und Verwaltungsgebäude:

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