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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

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08.03.2022: Das Pest- oder Totentor ist seit 1596 zugemauert. Sein Name erinnert an die Zeit, alsder Schwarze Tod in Iphofenwütete undreiche Ernte hielt. Durch dieses Tor wurdenallnächtlich die Pesttoten auf einem Karrenzudem ausserhalb der Stadt gelegenen Friedhofgebracht und dort in grossen Gruben verscharrt. Der massige viereckige Turmwurdenach dem dort wohnenden Zentbüttel,Zentturm genannt. Im 19. Jahrhundert diente er vorrübergehend als Armenhaus:

08.03.2022: Den östlichen Eingang zur Stadt bildet das Einersheimer Tor. Hier scheiterte am 4. April 1525 der Ansturm des Markt Bibarter Bauernhaufens, der sich der Stadt bemächtigen wollte. Wie beim Rödelseer Tor und beim Pesttor befindet sich auch hier an der Aussenseite eine Pechnase. Aus ihr wurde siedendes Pech oder heisses Wasser auf den angreifenden Feind gegossen. Ein Steinkreuz im Tordurchgang bezeichnet die Stelle, wo 1632 ein Iphöfer Bürger von den Schweden erstochen wurde:

08.03.2022: Das Rödelseer Tor, das bekannteste und älteste der drei noch erhaltenen Stadttore, gilt als Perle unter Iphofens berühmten Bauwerken. Mit seinem originellen hohlziegelbedachtem Turm, dem schmucken Fachwerk und dem Torhaus wurde es zum
Motiv unzähliger Maler und Fotografen
und zugleich zum Wahrzeichen der Stadt. Seine Erbauung fällt in die Regierungszeit des Bischofs Johann III. von Grumbach (1455–1466), dessen Wappen die Pechnase an der Aussenseite trägt. Bemerkenswert ist das Schlupflöchlein in den noch heute eingehängten Torflügeln, das dann geöffnet
wurde, wenn ein verspäteter Ankömmling
um Einlass bat:

08.03.2022: Am Mainbernheimer Tor, früher auch Spitaltor oder äusseres Gräbentor genannt, befindet sich vor dem kleinen Vorwerk noch das Häuschen für den Torwächter. Das Mainbernheimer Tor, dessen Entstehungszeit auf 1533 bis 1548 zurückzuführen ist, stand im Mittelpunkt der kriegerischen Ereignisse des Jahres 1533. Um die hier einmündende Strasse kam es Jahrhunderte hindurch immer wieder zu erbitterten Streitigkeiten mit den benachbarten Mainbernheimern. Heute präsentiert sich das Tor als quadratischer Bau, der zur Stadtseite hin einen Fachwerkaufbau aufweist. Eine Brücke aus dem 17. oder 18. Jahrhundert führt über den Stadtgraben zum Vorwerk, einem schlichten Durchgang mit Wehrgang:

08.03.2022: Der Bahnhof Iphofen liegt an der Bahnstrecke Nürnberg – Würzburg und wird im Stundentakt vom RE1 Würzburg – Nürnberg mit BR 440-Triebwagen bedient. Seit 1999 befindet sich zwischen den Bahnhöfen Neustadt (Aisch) und Iphofen eine LZB (Linienzugbeeinflussung) und die Strecke kann mit 200 km/h befahren werden. Das Empfangsgebäude wird heute von der Verwaltungsgemeinschaft Iphofen als Rathaus genutzt. Im Personenverkehr ist nur eine Haltestelle geblieben während die Gleisanschlüsse der Firma Knauf noch immer in Funktion sind:

04.03.2022: Die Stadtkirche Unsere Liebe Frau steht auf den Fundamenten eines 1268 erstmals urkundlich erwähnten Gotteshauses. Der Bau am Chor begann 1447. Davon künden bis heute sichtbare Inschriften an der äusseren Chormauer. Infolge von mehreren Zerstörungen präsentiert sich der Kircheninnenraum heute spartanisch.
Beachtung verdient jedoch die Madonnenstatue aus dem 15. Jahrhundert. Der angrenzende Marktplatz ist nicht nur das Zentrum der Fussgängerzone, sondern
mittwochs und samstags auch Schauplatz des über die Stadtgrenzen hinaus beliebten Wochenmarktes, der Treffpunkt für Jung und Alt:

04.03.2022: Die Barockkirche Sankt Peter ist für die Stadt Bruchsal eine ganz besondere Kirche – zum einen, weil sie ein Werk des berühmten Baumeisters Balthasar Neumann ist, zum anderen, weil sie als einziges Gotteshaus in Bruchsal den schweren Bombenangriff vom März 1945 unbeschadet überstanden hat. Unter ihrer 22 Meter hohen Kuppel befindet sich die Fürstengruft, in der die sterblichen Überreste von drei der vier Bruchsaler Fürstbischöfe ruhen. In der über 250jährigen Geschichte der Kirche wurde der Innenraum mehrfach umgestaltet, der moderne Zelebrationsaltar stammt aus dem Jahre 1999:

04.03.2022: Das St. Paulusheim ist ein allgemeinbildendes, staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium in freier Trägerschaft mit christlichem Profil. Es wurde 1927 durch die „Gesellschaft des Katholischen Apostolates“ (Pallottiner) gegründet und wird seit 1994 von der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg getragen. Das Miteinander orientiert sich am christlichen Welt- und Menschenbild. Dabei sind die Ideale des Heiligen Vinzenz Pallotti (1795- 1850), des Gründers der pallottinischen Gemeinschaft, Grundlage und Massstab ihres Handelns. 1922 wurde das nach einem Entwurf des Architekten Hans Herkommer erbaute Gebäude auf dem Klosterberg eingeweiht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Schule von den Nationalsozialisten geschlossen, konnte dann jedoch als erste Schule Nordbadens den Lehrbetrieb wieder aufnehmen:

04.03.2022: Die Geschichte des Hügels Steinsberg beginnt in den 1730er Jahren mit dem Bau des Bruchsaler Schlosses. Auf dem Hügel wurde ein Wasserbassin angelegt, in dem das Wasser von umliegenden Quellen gesammelt und durch eine Leitung zum Schloss geleitet wurde. Über dem neuen Wasserreservoir wurde ein eingeschossiges Wasserhaus (Lusthaus), auch Wasserburg oder Wasserschloss genannt, gebaut. In den späteren Jahren wurde das Gebäude als „Die Reserve“ bezeichnet und der Name dann für die Hügelkuppel des Steinsberg, dem heutigen Stadtgarten, übernommen. 1751 wurde das Ökonomiehaus und 1756 das Schiesshaus als Schützenhaus und als Aussichtspunkt gebaut. Von der Terrasse und den beiden Türmchen hatte man einen guten Blick in die Rheinebene. Richtung Osten lag der Schiessplatz, und hier wurde auch das Wild in ein Gatter zur Jagd getrieben. So konnten die Herrschaften, ohne sich weit vom Schloss zu entfernen, Jagd und Feste an einer Örtlichkeit durchführen.1803 ging die Reserve in den Besitz des Grossherzogtum Baden über. Das Schloss und die Nebengebäude wurden von der Markgräfin Amalie von Baden bis zu ihrem Tode 1832 genutzt. 1877 kaufte Bruchsal das Gelände der Reserve mit allen Gebäuden. Das Areal war nun frei zugänglich und wurde von den Bürgern zum Spazierengehen und als Ausblick auf die Stadt und Rheinebene genutzt. Wann sich dann der Name Belvedere für das Schiesshaus durchsetzte kann nicht mehr festgestellt werden. Nachdem die Wasserversorgung des Schlosses nicht mehr von der Reserve erfolgte, wurde das Lusthaus 1892 aufgestockt und in ein Schulhaus, das heutige Schönborn-Gymnasium, umgewandelt:

04.03.2022: Das von Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn 1724/25 erbaute Tor hatte nie militärische Bedeutung und beherbergte viele Jahre das Stadtgefängnis. Heute präsentiert der Kunstverein dort wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. An das nördliche Remisengebäude angeschlossen, riegelt das Damianstor mit seinen niederen Seitenflügeln die Schlossanlage nach Norden ab:

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