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Brücken

19.08.2020: Die 1886 bis 1888 über den Zollkanal errichtete Kornhausbrücke ist eine Sichelbogenbrücke auf steinernen Auflagern mit abgehängter Fahrbahn. Auf den Auflagern erheben sich Statuen von 1903 (Nordseite: Christoph Kolumbus und Vasco da Gama – Südseite: Ferdinand Magellan und James Cook (beide nicht mehr vorhanden). Benannt ist die Brücke nach dem abgerissenen Kornhaus:

19.08.2020: Die dreibogige Poggenmühlenbrücke führt über das Holländischbrookfleet in der Hamburger HafenCity. Von der ganz im Osten liegenden Brücke hat man den vielleicht schönsten Blick auf die Speicherstadt. Man sieht das Wasserschloss auf der Inselspitze thronen, wo Wandrahmsfleet und Holländischbrookfleet zusammenfliessen, eingerahmt von den langen Reihen der Speichergebäude:

10.08.2020: Die Cinecittà-Brücke ist ein 1996 erbautes und 2016 umfassend restauriertes Brückenbauwerk in Nürnberg. Sie überquert die Pegnitz und verbindet die Insel Schütt mit der Lorenzer Stadtseite in der Höhe des Kinokomplexes Cinecittà. An dessen Stelle befand sich der Katharinensteg, damals auch genannt Schleifersteg, nicht zu verwechseln mit dem Schleifersteg an der Trödelmarktinsel:

10.08.2020: Die Heubrücke überspannt den südlichen Flussarm der Pegnitz. Die Strassenbrücke verbindet den Stadtteil St. Lorenz mit der Insel Schütt. Die Heubrücke wurde ehemals von zwei Türmen begrenzt. Einer der beiden Türme heisst Schuldturm und steht noch heute. Die Brücke wurde damals auch Schuldturmbrücke oder Brücke bei dem Schuldturm genannt. Sie wurde als Holzbrücke hinter dem Wehrgang der vorletzten Stadtmauer von 1320/25 errichtet. 1485 wurde sie zusammen mit ihrer nördlichen Fortsetzung, der die Insel mit dem gegenüberliegenden Hans-Sachs-Platz verbindenden Spitalbrücke, durch einen Steinbau ersetzt. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts musste man im Rahmen des notwendig gewordenen Ausbaus bestehender Straßen beide Brücken verbreitern:

10.08.2020: Die Museumsbrücke ist die zentrale Verbindung der beiden Nürnberger Stadtseiten Lorenz und St. Sebald. Sie wurde erstmals im Jahre 1484 erichtet und war damals eine Holzbrücke auf zwei steinernen Bögen. Im Jahre 1603 wurde sie durch ein hölzernes Provisorium ersetzt, da sie durch ein Hochwasser der Pegnitz zerstört worden war. Im Jahre 1700 entstand dann schließlich eine Steinbrücke mit kanzelartigen Auskragungen. Die vielen Inschriftstafeln an der Brücke waren zu Ehren von Kaiser Leopold I. (1658 bis 1705) und König Joseph I. (1690 bis 1711), zudem war das Wappen des Heiligen Römischen Reiches angebracht, das Wappen des Königreichs Ungarn und Böhmen, der Nürnberger Wappendreipass und die Wappen der ranghöchsten Ratsherren:

10.08.2020: Die Fleischbrücke in Nürnberg befindet sich am südöstlichen Rand des Nürnberger Hauptmarktes und zählt zu den ältesten Brücken der gesamten Stadt und ist zugleich eine der bedeutendsten deutschen Brückenbauwerke der Spätrenaissance. Die Fleischbrücke, wie sich heute zeigt, ist bereits über 400 Jahre alt. An der Stelle, an der die Brücke steht, wurde bereits um das Jahr 1200 eine Brücke als Holzkonstruktion erbaut, welche über die engste Stelle der Pegnitz führte. Da sich direkt neben der Kirche die Fleischbänke befinden, erhielt die Brücke auch den Namen Fleischbrücke. Die Holzbrücke brannte im Jahr 1418 vollständig ab und wurde im Jahr 1487 durch eine Steinbrücke, die durch einen Mittelpfeiler gestützt wurde und daher zwei Bögen aufwies, ersetzt. Diese Brücke musste allerdings nach einem Beschluss der Stadt Nürnberg im Jahr 1595 wieder abgetragen werden, da das Hochwasser starke Schäden an dem Bau hinterliess. Um den Durchfluss nicht zu beeinträchtigen verfolgte man damals das Ziel, eine neue Brücke ohne Mittelpfeiler zu erbauen. Und so entstand damals mit der neuen Fleischbrücke ein Bauwerk, welches für die damalige Zeit als technisches Wunder angesehen wurde. Die Brücke wurde nämlich mit einer Spannbreite von 27 m und einer Breite von 15,3 m ohne einen Mittelpfeiler erbaut:

10.08.2020: Die Maxbrücke ist die älteste massiv aus Stein errichtete Brücke über die Pegnitz. Sie wurde 1457 errichtet und befindet sich in der Nähe Maxplatz und Weinstadel. Der Baumeister war Jakob Grimm aus Rotheburg. Ursprünglich wurde sie Steinerne Brücke genannt, allerdings im Jahre 1810 zu Ehren des ersten bayerischen Königs Maximilian Joseph I. (1806 bis 25) in Maxbrücke umbenannt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie nach Plänen von Bernhard Solger erneuert und 1852 wieder dem Verkehr übergeben. Sie ist heute eine imposante dreibogige Steinbrücke:

10.08.2020: Der Henkersteg verbindet den Trödelmarkt, mit seinen vielen exklusiven Geschäften idyllisch auf einer kleinen Pegnitzinsel gelegen, und den Unschlittplatz. Über diesen Holzsteg gelangte der Henker, im Mittelalter ein Mann, mit dem ein ehrbarer Bürger nichts zu tun haben durfte, von seiner abgeschiedenen Wohnung im Henkerhaus in die Stadt. Errichtet wurde der Henkersteg an seinem heutigen Platz nach dem grossen Hochwasser im Jahr 1595, dem sein Vorgänger zum Opfer gefallen war:

06.08.2020: Der Eiserne Steg (174 m lang) ist eine seit 1868 bestehende Fussgängerbrücke über den Main in Frankfurt am Main zwischen der Altstadt und dem Stadtteil Sachsenhausen. Die erste Ausführung wurde 1912 durch eine verbreiterte und verstärkte Konstruktion ersetzt, die ausserdem höher gelegt wurde. Der Eiserne Steg, mittlerweile eines der bekanntesten Baudenkmäler Frankfurts, wurde zwar im Zweiten Weltkrieg zerstört, doch ein Jahr nach Kriegsende wiedererrichtet. In den Jahren 1993/94 erfolgte eine grundlegende Renovierung, bei der die Brücke an jedem Aufgang einen Fahrstuhl erhielt, um sie auch für Rollstühle und Kinderwagen passierbar zu machen. Geschmückt wird die Eisenkonstruktion von einem Banner mit einem Zitat aus Homers „Odyssee“ in griechischer Sprache: ΠΛΕΟΝ ΕΠΙ ΟΙΝΟΠΑ ΠΟΝΤΟΝ ΕΠ ΑΛΛΟΘΡΟΟΥΣ ΑΝΘΡΩΠΟΥΣ (Auf weinfarbenem Meer segelnd zu anderen Menschen). Die Inschrift des Künstlers Hagen Bonifer entstand im Rahmen der Veranstaltung „Osterspaziergang“ anlässlich des Goethejubiläums im Jahr 1999: