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Brücken

19.08.2020: Die 1886 bis 1888 über den Zollkanal errichtete Kornhausbrücke ist eine Sichelbogenbrücke auf steinernen Auflagern mit abgehängter Fahrbahn. Auf den Auflagern erheben sich Statuen von 1903 (Nordseite: Christoph Kolumbus und Vasco da Gama – Südseite: Ferdinand Magellan und James Cook (beide nicht mehr vorhanden). Benannt ist die Brücke nach dem abgerissenen Kornhaus:

19.08.2020: Die dreibogige Poggenmühlenbrücke führt über das Holländischbrookfleet in der Hamburger HafenCity. Von der ganz im Osten liegenden Brücke hat man den vielleicht schönsten Blick auf die Speicherstadt. Man sieht das Wasserschloss auf der Inselspitze thronen, wo Wandrahmsfleet und Holländischbrookfleet zusammenfliessen, eingerahmt von den langen Reihen der Speichergebäude:

12.06.2020: Die heutige Steinerne Brücke hatte vor ihrer Erbauung bereits mehrere Vorläuferinnen an gleicher Stelle. Die Ersten dort die Lahn querenden Brücken waren aus Holz. Der Bau der heute noch bestehenden Steinernen Brücke – 83 m lang und 8,65 m breit – wurde von Karl Christian von Nassau-Weilburg beauftragt. Der Bau erfolgte 1765-1769 unter der Leitung von Johann Friedrich Sckell. Eine Sprengung der Brücke durch die deutsche Wehrmacht am 27.03.1945 beschädigte zwar die Steinerne Brücke, zerstörte sie aber nicht. Bereits am 12.11.1946 konnte die Brücke wieder dem Verkehr übergeben werden. Vollständig waren die Restaurierungsarbeiten 1948 abgeschlossen:

12.06.2020: Der Ernst-Dienstbach-Steg in Weilburg ist eine Stahlträgerkonstruktion. Er besteht in seiner heutigen Form seit 1946 und ermöglicht den Übergang der Lahn durch Fussgänger. Zur Brücke gehören zwei Pfeilerpavillons, die aus dem Jahr 1784 von der zerstörten Kettenbrücke stammen:

15.02.2020: Die Konrad-Adenauer-Brücke (Fertigstellung 1959) verbindet Ludwigshafen mit Mannheim. Auf rheinland-pfälzischer Seite beginnt sie in der Nähe des Berliner Platzes und endet auf baden-württembergischer Seite nahe der Universität Mannheim hinter dem Mannheimer Schloss. Die Brücke kann von Fußgängern sowie Last- und Kraftfahrzeugen überquert werden. Auf Mannheimer Seite der Brücke befindet sich die gleichnamige Haltestelle. Dort halten die Linien 4, 7 und 8 des RNV. Konstruiert wurde die Brücke nach den verschiedenen Brückentypen: Deckbrücke, Stahlfachwerkbrücke und Bogenbrücke. Der Alte Teil ist eine Stahlfachwerkbrücke: Länge = 273,9 m/Höhe = 10 m, der Neue Teil ist eine Bogenbrücke: Länge = 273,9 m/Höhe = 20 m. Die Strassenbrücke ist eine Deckbrücke: Länge = 273,9 m/Höhe = 30,2 m. Das Baumaterial der Brücke ist Stahl, Beton, Eisen und Stahlbeton:

15.02.2020: Die Kurt-Schumacher-Brücke (Länge 1500 m) ist die jüngste Rheinquerung (Fertigstellung 1972) zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Sie war weltweit die erste Schrägseilbrücke, die mit Paralleldrahtbündeln ausgeführt wurde. Sie überführt die Bundesstrasse 44 sowie eine Straßenbahntrasse von Mannheims Stadtteil Innenstadt/Jungbusch über den Rhein nach Ludwigshafen. Die Grenze zwischen den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verläuft in der Flussmitte:

24.10.2019: Die schönste der Bad Vilbeler Brücken wurde um 1980 als Geh- und Radwegbrücke zur Alten Mühle erbaut. Die Holzkonstruktion mit Fachwerkträgern für die Statik bietet in ihrer Mitte einen Logenplatz mit Niddablick. Als die Alte Mühle 1991 zum Kulturzentrum umgebaut wurde, entstand der überdachte Mühlensteg. Die Brücke ist vom überstehenden Dach gemessen 39,46 Meter lang und 4,06 Meter breit. Die überdachte Holzbrücke war mit Blumenkästen geschmückt, bis man merkte, dass durch das Giessen Schimmelschäden im Gebälk entstanden:

12.10.2019: Die erste Brücke wurde 1866 fertiggestellt. Sie hieß Pont de Commerce. 1905 wurde im Rahmen der Weltausstellung eine neue Brücke gebaut, um dem wachsenden Verkehr gerecht zu werden. 1940 wurde die Brücke zerstört, um den deutschen Vormarsch zu bremsen. Die neue 170 Meter lange Brücke, die heute als Hommage an den Ritterkönig Albert I. heisst, wurde 1957 nach Plänen des Architekten Georges Dedoyard wieder aufgebaut:

14.09.2019: Die Bebensundbrücke oder Seescharwaldbrücke verbindet den Seepark Eutin mit dem Seeschaarwald und teilt die Fissauer Bucht vom Grossen Eutiner See ab. Die Bebensundbrücke wurde vom letzten Eutiner Hofgärtner Heinrich Lüth entworfen und entstand 1934 im Rahmen des Freiwilligen Arbeitsdienstes der Nationalsozialisten. Sie ersetzte damit eine Seilzugfähre, die zur 1914 erbauten Badeanstalt hinüberführte. Im Jahre 2003 wurde die Brücke renoviert und bekam unter anderem ein neues Geländer und Sicherheitspfeiler (die für den Fall einer Kollision des Fahrgastschiffes FREISCHÜTZ errichtet wurden: