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Burgen

22.09.2020: Die Burg Scharfenstein ist die Ruine einer Spornburg in der Nähe der Gemeinde Kiedrich im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Sie befindet sich auf einem 230 m hohen Bergsporn. Auf dem Gelände um den ehemaligen Bergfried, der einen weiten Ausblick auf die Rebhänge des Rheingaues bietet, finden gelegentlich Burgfeste statt. Im Jahr 1160 wurde die Burg als Landesburg unter Erzbischof Christian I. von Buch erbaut. Von der ehemaligen Burganlage ist heute noch der 28 Meter hohe Bergfried mit einem Durchmesser in der Basis von 9 m sehr gut erhalten:

Blick von der Burganlage in Richtung Südosten…:

…und Kiedrich:

15.09.2020: Die Löwenburg ist ein ab 1793 erbautes Lustschloss im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe. Das als künstliche Burgruine errichtete Schloss steht oberhalb des Schlosses Wilhelmshöhe im südlichen Teil des Bergparks und damit südlich der Sichtachse Schloss Wilhelmshöhe-Herkules auf etwa 350 m Höhe. Die Löwenburg diente ihrem Bauherrn Wilhelm I. von Hessen-Kassel als privater Rückzugsort und wurde 1821 auch seine Grabstätte. Kunstgeschichtlich gilt die Anlage als wegweisend als eines der ersten bedeutenden Gebäude der Neugotik in Deutschland:

23.06.2020: Die Burganlage Vetzberg entstand als Zweitburg der Gleiberger Grafen. Vetzberg wurde erstmals 1226 als Vogtisburg erwähnt und war demnach von einem Gleiberger Vogt bewohnt. Später hatte die Burg bis zu 34 adlige Besitzer. Die Oberburg wurde vermutlich zwischen 1100 und 1150 erbaut und ab Mitte des 13. Jahrhunderts erweitert (Unterburg). Erhalten sind der 22,7 m hohe Bergfried, die Giebelwand des Palas, Teile der Burgringmauern und Reste der Unterburg. Die Besonderheiten des Bergfrieds sind die drei Kuppelgewölbe und die zwei Hocheingänge. Üblich waren ein Gewölbe und ein Hocheingang. Der heute gepflasterte Weg zur Burg war auch der frühere Aufgang. Er folgte nicht einer natürlich vorhandenen Trasse, sondern wurde absichtlich rechts um den Burgberg geführt, damit die Angreifer ihre rechte Seite, die nicht durch den Schild geschützt war, den Verteidigern zuwenden mussten. Zur Verteidigungsanlage des Dorfes gehörte eine 6 m hohe und 340 m lange Ringmauer mit 6 Halbrundtürmen, die heute überbaut ist. Der einzige Eingang zum Dorf war der gotische Torturm (14. Jahrhundert) mit zwei Flügeltorpaaren, Fallgatter und Schiesscharten. Im Jahr 2000 hat der Vetzbergverein die Stahltreppe zwischen Palasmauer und Turm montieren lassen. Sie führt über den Hocheingang in das mittlere Bergfried-Stockwerk und zu einer Aussichtsplattform in Richtung Dünsberg.

Ansicht aus Südost:

Burgruine mit Bergfried:

Blick zur Burg Gleiberg:

Torgebäude der ehemaligen Burg- und Ortsbefestigung:

Blick zurück aus Richtung Südwesten:

23.06.2020: Die Burg Gleiberg kann auf eine über tausendjährige, bewegte Vergangenheit zurückblicken. Ihre strategische und politische Bedeutung wechselte in den Jahrhunderten, aber eines ist geblieben: Sie ist eines der weithin sichtbaren Wahrzeichen der Region, beliebtes Ausflugsziel und gibt dem Gleiberger Land seinen Namen. Die Burg besteht aus der älteren Oberburg und einer später erbauten Unterburg. Der Entstehungszeitraum der Oberburg wird ins Jahr 950 n.Chr. datiert. Besitzstreitigkeiten und Kriege führten zu teilweisen Zerstörungen. Bei dem Wiederaufbau entstand auch die Unterburg. Von der Aussichtsplattform auf dem Bergfried hat man eine schöne Aussicht über das Giessener Becken zum Vogelsberg, zum Westerwald und zum Taunus hinüber. Der große Burghof mit der bewirtschafteten Terrasse, der Rittersaal, das Luxemburger Zimmer und die neu gestalteteten Restauranträume im Nassauer Bau, der Albertuskeller im Albertusbau und der idyllische Albertusgarten laden zum Verweilen ein.

Ansicht von Süden:

Durch das alte Stadttor erreicht man Gleiberg unterhalb der Burg mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern, restaurierter und erhaltener Befestigungsanlage, Stadtmauer mit Toren und Burgmannenhäusern:

Daneben führt ein kurzer, steiler Aufgang direkt zum Burggelände:

Nassauer Bau rechts mit Zugang zur Unterburg und links der Albertus-Bau:

Bergfried von der Unterburg aus gesehen:

Blick zur Burgruine Vestberg, zum Dünsberg mit gleichnamigem Sendeturm und auf Gleiberg:

Innerstes Burgtor und Oberburgzugang:

Mit einem Durchmesser von 12 m erhebt sich die untere Abteilung des Bergfrieds bis zu einer Höhe von 14,20 m ohne jede Öffnung, Schlitze oder Fenster. Dann erscheint ein schwacher Mauerabsatz, der mit harten Steinplatten gedeckt ist, und von diesen erhebt sich der Turm, bei 11,25 m Durchmesser, um weitere 15,00 m bis zum Plateau, über welchem sich dann der jetzt verschwundene Zinnenkranz befand, so dass die ganze Höhe des Turmes, ohne sein spitzes Steindach, 31,50 m betrug:

Um 1170 gelangte Burg Gleiberg an die Herren von Merenberg. Dieses ursprünglich auf dem Merenberg bei Weilburg ansässige Geschlecht residierte fast 150 Jahre lang auf Burg Gleiberg. In dieser Zeit wurden neue und stärkere Befestigungsanlagen sowie der Merenberger-Bau errichtet, der 1646 bis auf den Westgiebel völlig zerstört wurde:

Am Fuße der Unterburg steht die 1350 erbaute evangelische Katharinenkirche, die 1619 in der Querachse erweitert wurde:

Albertusbau, der älteste Teil der Unterburg:

Hof der Unterburg mit dem Nassauer Bau:

Ansicht von Nordwesten:

02.06.2020: Die ältesten sichtbaren Mauerteile von Burg Königstein stammen aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Sie stehen im Fischgrätmauerwerk im Süden und Westen der Befestigungsanlage. Die Burg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert zur Sicherung der wichtigen Reichstraße Frankfurt – Köln erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg immer wieder umgestaltet und ausgebaut. Die Herren von Falkenstein (1255-1418) errichteten beispielsweise die unteren Geschosse des Burgturms und den Palas. Im Reichskrieg 1364 wurde die stark beschädigte Burg zur Residenz ausgebaut durch die späteren Grafen von Eppstein. Zu ihren Baumaßnahmen gehörten u.a. die Gewölbeküche, der Sternensaal und die Burgkirche. Aufgrund der Zerstörung durch die Franzosen Ende des 18. Jahrhunderts erscheint die Burg heute als Ruine. Die zweitgrösste Festungsruine Deutschlands bietet ein großartiges Panorama mit Blick über die Rhein-Main-Ebene und in die Taunuswälder:

Die Burg aus Richtung Südosten vom Bahnhof Königstein:

Ansicht vom Burgweg zum Eingang der Burganlage:

Eingang und Infotafel:

Mittleres Rondell:

Eingang zum Gewölbegang Heller Bogen:

Pulverturm auf der Westseite des Kasernenhofs:

Bergfried vom ehemaligen Kasernenhof und Exerzierplatz aus gesehen:

Seit September 2015 ziert eine sogenannte Stauferstele den Innenhof der imposanten Anlage. Stauferstelen sind oktogonale Gedenksteine, die im Rahmen eines Projekts des Komitees der Stauferfreunde „an Europas herausragendsten Stauferstätten“ installiert wurden:

Kanone auf der Aussenanlage:

Auf dem Äusseren Rondell:

Äusseres Rondell:

Der Pulverturm vom frei zugänglichen Rundweg um die Burg aus gesehen:

Scharfes Eck vom Burgweg:

Aussichten von der Burganlage…Grosser Feldberg mit seinen drei Türmen…rechts im dritten Bild der Altkönig:

Blick auf Königstein und den Falkenstein mit gleichnamiger Burgruine:

Tiefblick auf den Bahnhof Königstein:

24.10.2019: Mitten in der Stadt Bad Vilbel, im nördlichen Teil des Kurparks, stehen am Ufer der Nidda in idyllischer Lage, die Reste einer Wasserburg. Sie war einst Wohnsitz der Ritter von Vilbel, von 1581 bis 1796 diente sie als Amtssitz der kurmainzischen Verwaltung. Ihre ältesten Bauteile stammen aus dem 12. Jahrhundert. Nach ihrer Zerstörung im Jahre 1399 wurde sie erneut und vergrössert wieder aufgebaut. Seit der zweiten Zerstörung im Jahre 1796 ist sie Ruine geblieben. Bemerkenswert sind der umgebende Wassergraben, das Tor mit Wappenschild, ein barocker Brunnen im Hof und der große Palas über einem langen tiefen Keller. Im Burghof finden seit 1987 jährlich die Burgfestspiele Bad Vilbel statt. Die Ruine der Wasserburg ist ein hessisches Kulturdenkmal aus geschichtlichen Gründen, da sie für das 15. Jahrhundert ein seltenes Beispiel einer Wasserburg in Hessen darstellt:

Gefallene Engel, Narren, Ratgeber, Träumer, drei Schwestern und eine Königsfamilie bilden „Das Paradies“ in Bad Vilbel. Sie gehören zur 69-teiligen Eichenholz-Skulpturen-Installation rund um die Wasserburg. Geschaffen hat sie der freischaffende Künstler Stephan Guber:

Die Ruinen der sechseckigen Ringmauer der Wasserburg aus dem Neuaufbau des 15. Jahrhunderts:

23.05.2019: Die ehemalige Königspfalz in ist mit 215 Metern Länge, bis zu 88 Metern Breite und mit ursprünglich drei Bergfrieden die größte staufische Pfalzanlage in Deutschland. Sie liegt auf einem Bergsporn über dem Neckar an einer strategisch vorteilhaften Stelle. Im Norden, Osten und Süden ist die Pfalz noch heute von einem fast geschlossenen Mauerzug umfasst. Die Bauarbeiten begannen unter Friedrich I. Barbarossa (1152–1190) kurz nach der Mitte des 12. Jahrhunderts. 1190 oder spätestens 1197 erfolgte ein Baustopp. Unter Friedrich II. (1212–1250) setzte nach 1217 eine zweite Bauphase ein, die möglicherweise unter Heinrich VII. fortgesetzt wurde. Vermutlich 1320/22 wurde die Pfalz in grossen Teilen zerstört und nach dem ersten Drittel des 14. Jahrhunderts vom Königtum kaum noch genutzt. Im Laufe der Zeit verschmolz sie mit der westlich anschliessenden Stadt, in der das ehemalige Pfalzareal heute das sogenannte Burgviertel bildet.

ROTER TURM: Der staufische Wehrturm und östliche Bergfried der Kaiserpfalz hat ein mächtiges Buckelquaderwerk, das aus verschiedenen Baumaterialien (Sandstein, Tuffstein und Kalksteinaufbau) besteht. Das rote Ziegeldach wurde im 30-jährigen Krieg zwar zerstört, dennoch hat er der Rote Turm seinen Namen bis heute behalten:

NÜRNBERGER TÜRMCHEN: Auf der angrenzenden Burgmauer über dem Unteren Stadttor steht das Nürnberger Türmchen, das in dankbarer Erinnerung an die Hilfe der Reichsstadt Nürnberg für das zerstörte Wimpfen im 30-jährigen Krieg erinnert:

PFALZKAPELLE: Sie ist eine ehemalige Hofkapelle mit direktem Zugang vom Palas auf die Königsempore. An der Südseite befinden sich Doppelfenster der Kaiserempore, die Wand ist durch Lisenen und Rundbogenfries gegliedert. Die Sakristei und der Chor wurden im 14. Jahrhundert nachträglich angebaut:

STEINHAUS: Das Steinhaus im Burgviertel ist einer der grössten romanischen Profanbauten in Deutschland und neben dem Blauen Turm der auffälligste Bau der ehemaligen Kaiserpfalz. Es dient ursprünglich als Kemenate der Königin. Im 15. Jahrhundert wurde es umgebaut und privatisiert. Im 1. Obergeschoss, dem großen Saal, sind wertvolle Wandmalereien zu sehen. Seit 1511 ist das Steinhaus in städtischem Besitz:

21.03.2019: Die zur Ruine gewordene Kaiserpfalz von Kaiserslautern, im Volksmund auch Barbarossaburg oder Burg Kaiserslautern genannt, ist eine durch Kaiser Friedrich Barbarossa im 12. Jahrhundert als Königspfalz erbaute Wehr- und Verwaltungsburg in der westpfälzischen Stadt Kaiserslautern. Die Reste der Anlage liegen auf 232 m am nach Süden geneigten Hang des Rittersbergs im Stadtzentrum von Kaiserslautern direkt an der Burgstrasse unterhalb der Stelle, wo sich heute das neue Rathaus befindet. Im 12. Jahrhundert war dort noch ein von der Lauter umflossenes Felsplateau. Die Reste der Burgruine sind frei zugänglich, lediglich der Casimirsaal und die unterirdischen Gänge können nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden:

21.03.2019: Die Burg Hohenecken ist die Ruine einer Spornburg oberhalb des Kaiserslauterer Stadtteils Hohenecken in Rheinland-Pfalz. Weithin sichtbar liegt dieses eindrucksvolle Zeugnis staufischer Baukunst auf dem Sporn am Ende eines Bergrückens. Die aus Ober- und Unterburg bestehende Ruine misst mitsamt Zwinger und Graben immerhin 50 mal 90 Meter. Obwohl die Wehr-und Wohnanlage 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg von den Franzosen zerstört wurde, sind bis heute beachtliche Teile erhalten geblieben. Besonders beeindruckt die mächtige, 25 m breite und 11 m hohe Schildmauer mit dem Rest des dahinterstehenden fünfeckigen Bergfrieds:

Blick auf Hohenecken:

18.12.2018: Die Burg Landskron, ehemalige Reichsburg Oppenheim, ist die Ruine einer Höhenburg im Landkreis Mainz-Bingen. Sie ist auf einem strategisch günstigen Punkt auf dem Berg von Oppenheim vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut worden. Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung der Reichsburg Oppenheim stammt von 1244. Das Bauwerk brannte 1621 während des Stadtbrands von Oppenheim aus. Erst nach dem Dreissigjährigen Krieg erhielt die Burg 1668 den heutigen Namen Burg Landskron. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg sprengten französische Truppen 1689 den Bergfried. In den folgenden Jahren nutzten die Bürger die Ruine als Steinbruch. Im 19. Jahrhundert ging die Ruine in das Eigentum der Stadt Oppenheim über, die 1875 eine Aussichtsplattform auf dem Stumpf des Bergfrieds errichtete. 1978 wurde die Burg dem Land Rheinland-Pfalz übereignet. Das Land ließ die Ruine in den Jahren 1990 bis 1994 umfangreich sanieren und archäologisch untersuchen: