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Bismarcktürme

12.03.2022: Besuch Bismarckturm Göttingen (Höhe: 31 m, Einweihung: 1896, Entwurf: Baurat Gerber). Der sechseckige Hauptturm erhebt sich in einer Höhe von 21,24 Meter, der Steigturm in einer Höhe von 31,10 Meter über dem Hainberg. Von der Spitze des Steigturmes erblickt man im Osten das ausgedehnte Gebirgsplateau des Göttinger Waldes, im Süden die Berge des Eichsfelds sowie des Werragebirges (Hörnekuppe, Meißner, Bilstein), im Westen die Weserberge, im Norden den Harz (Brocken). Eigentlich sollte es nur ein Aussichtsturm werden. Nach langem Hin und Her in Bezug auf die Standortfrage entstand auch die Frage, wem man den Turm widmen sollte. Zur damaigen Zeit war Bismarck wegen der Einigung des Deutschen Reiches recht populär und so wurde er zu Ehren Bismarcks „Bismarckturm“ genannt. Er ist einer von mehr als hundert Bismarcktürmen in Deutschland. Der Göttinger Aussichtsturm „Bismarckturm“ befindet sich auf der höchsten Stelle des Kleperberges im Göttinger Wald weit oberhalb der Schillerwiesen. Von den Schillerwiesen kommt man zu Fuss durch den Wald über Kleperweg und Kleperstieg zum Turm:

15.09.2020: Besuch Bismarckturm Kassel (Höhe: 25,50 m, Einweihung: 1904) Das Bauwerk steht auf dem Brasselsberg (434 m) im Hohen Habichtswald in Nordhessen und ist der höchste von 47 Bismarcktürmen nach dem Entwurf Götterdämmerung. Der im neoklassizistischen Stil errichtete Turm wirkt heute etwas düster. Der quadratische Turm mit vier massigen Ecksäulen steht auf einem mächtigen Sockel. Über dem Eingang befindet sich die Inschrift BISMARCKTURM, darüber wurde der Reichsadler als Relief ausgeführt. Auf der Plattform befand sich früher eine Feuerschale mit abnehmbaren Feuerkästen…Hinweistafel zu den verschiedenen Wandermöglichkeiten rund um den Turm:

Kurz vor Erreichen des Turms:

Unterhalb des Turms:

Blicke von der Aussichtsplattform in Richtung Stadtteil Brasselsberg und Kassel:

Aufstieg von oben:

23.06.2020: Besuch Bismarckturm Giessen (Höhe: 15 m, Einweihung: 1906, Entwurf „Götterdämmerung“). Der Aussichtsturm mit Befeuerungsmöglichkeit und quadratischem Grundriss ist über eine der Eingangsseite vorgelagerte Terrassenanlage zugänglich, die über fünf mittige Steinstufen zu erreichen ist. Er steht zwischen dem Evangelischen Krankenhaus und dem Oberen Hardthof und bietet einen einzigartigen Panoramablick über das Giessener Becken. Das Gurtband des oberen Turmteils trägt auf der Eingangsseite in erhabener Schrift den Namen BISMARCK, darüber befindet sich ein Reichsadlerrelief von Bildhauer Prof. Augusto Varnesi aus Frankfurt am Main:

18.07.2019: Besuch Bismarckturm Freiburg im Breisgau (Höhe: 12,60 m, Einweihung: 1900) Das Bauwerk ist aktuell in einem verwahrlosten Zustand. Der Zugang zum Bismarckturm (Frontseite) über eine marode Brücke ist seit mehreren Jahren gesperrt. Der Turm ist dicht von Bäumen umstanden:

10.04.2019: Besuch Bismarckturm Würzburg (Höhe: 15 m, Einweihung: 1905, Entwurf „Götterdämmerung“). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründete Prof. Dr. Oskar Schultze einen Verein zur Errichtung einer Bismarck-Feuersäule in Würzburg. Ausgeführt wurden die Arbeiten durch vom Kommerzienrat und Baumeister J.E. Weber unter der Regie des Architekten Franz Ostberg. Die Grundsteinlegung und Fertigstellung des Turm erfolgte im Jahre 1905. Als Baumaterial wählte man Muschelkalk aus Steinbrüchen vor den Toren Würzburgs. Noch heute trägt der 15 Meter hohe Turm eine gusseiserne Feuerschale mit 2,5 m Durchmesser, welche von einem Werk in Eisenach gefertigt wurde. Die Eingangstüre ziert auch heute noch ein Relief mit Reichsadler und Schlange, welches von dem Würzburger Bildhauer Arthur Schleglmünig gefertigt wurde:

Blick vom Fusse des Turms auf Würzburg:

01.04.2019: Besuch Bismarckturm Landau/Pfalz (Höhe: 12 m, Einweihung: 1910). Der im Jugendstil gehaltene Turm wurde in dem für die Südpfalz typischen roten Sandstein erbaut, den man aus der von Marquis de Vauban erbauten Landauer Festung brach:

23.03.2019: Besuch Bismarckturm Aachen (Höhe: 27 m, Einweihung: 1907). Architektonisch ist dieses Bauwerk im Vergleich zum Einheitsentwurf und zu allen anderen Bismarcktürmen ein Unikum. Der Turm erhebt sich in Form eines bekrönten großen „B“ über einer halbkreisförmigen, bis zu 5,20 m hohen Terrasse (Sockelgeschoss):

31.08.2018: Besuch Bismarckturm Friedrichsruh (Höhe: 19 m, Einweihung: 1903, Entwurf „Götterdämmerung“). Entgegen der Bezeichnung steht das Denkmal nicht in Friedrichsruh, sondern auf dem Hammelsberg (Hamberg) in der Gemarkung Silk der Stadt Reinbek, östlich des Reinbeker Ortsteils Schönningstedt und nördlich der Landesstrasse 314 nördlich des Ortsteils Krabbenkamp:

31.08.2018: Besuch Bismarckturm Aumühle (Höhe: 27 m, Einweihung: 1901). Entworfen wurde das als Aussichts- und Wasserturm mit einem Wasserbassin von 90 m³ konzipierte Bauwerk von Architekt Hermann Schomburgk aus Hamburg. Emil Specht, der Besitzer der Villenkolonie Sachsenwald-Hofriede regte den Bau dieses Bismarckturmes im Jahr 1897 noch zu Lebzeiten Bismarcks an. Er hatte zuvor das Grundstück neben der Station Aumühle, der höchsten Erhebung von Aumühle (39 m) von Otto von Bismarck erworben und darauf eine Villenkolonie angelegt: