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Funk- und Fernsehtürme

01.10.2021: Auf der 545 m hohen Alarmstange steht der 99 Meter hohe Fernmeldeturm Hillscheid-Alarmstange der Deutschen Funkturm (Telekom). Technische Funktionen sind das Herstellen von Telefon- und Datenverbindung zu anderen Richtfunkstellen, Sendestandort für das Mobilfunknetz D1, Einspeisepunkt für Kabelanschluss sowie das Fernsehsignal zwischen Fernsehstudio und Fernsehsender zu übertragen:

22.09.2021: Der Sender Weinheim ist eine Sendeanlage des Südwestrundfunks (ehemals des Süddeutschen Rundfunks) zur Ausstrahlung von Hörfunksignalen. Er befindet sich am Südwesthang des Hirschkopfes, einer 365 Meter hohen Erhebung nördlich von Weinheim im Odenwald. Als Antennenträger dient ein freistehender Gittermast. Von hier werden die Stadt Weinheim sowie umliegende Gebiete versorgt, die aufgrund der topographischen Gegebenheiten des Odenwaldes nur unzureichend vom Fernsehturm Heidelberg erreicht werden:

06.09.2021: Auf der Gipfelregion des Steinkopfs (518 m) steht ein 105 m hoher Fernmeldeturm (Typenturm), der bei gutem Wetter von Frankfurt am Main über die Wetterau bis zum Vogelsberg zu sehen ist. Der 1972 in Betrieb genommene Turm wurde ursprünglich auch als Fernsehsender genutzt, dient heute jedoch nur noch als Richt- und Mobilfunkanlage:

18.08.2021: Der Sender Bingen ist eine Sendeanlage (kurz Sender) für Hörfunk, die sich auf dem 242 Meter hohen Rochusberg, der höchsten Erhebung der Stadt Bingen am Rhein, befindet. In direkter Nachbarschaft steht der Kaiser-Friedrich-Turm. Der Sendestandort befindet sich zwar in Rheinland-Pfalz, versorgt aber primär das hessische Rheingau zwischen Bingen und Wiesbaden mit Hörfunkprogrammen:

07.09.2020: Colonius ist der ab 1978 gebaute und am 3. Juni 1981 eingeweihte Fernmeldeturm an der Inneren Kanalstrasse in Köln, der für die Öffentlichkeit heute nicht mehr zugänglich ist. Er ist der höchste in Nordrhein-Westfalen und der siebthöchste Fernmeldeturm in Deutschland. Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung war der Colonius 253 m hoch. Anfang der 1990er Jahre wurde die Turmspitze ausgewechselt und durch eine längere ersetzt. Die Höhe beträgt seitdem 266 Meter. In 166 Meter Höhe befindet sich eine dreigeschossige Turmkanzel, deren untere Stockwerke die Cafeteria mit einer Aussichtsplattform (seit 1999 geschlossen), sowie ein Restaurant mit einem drehbaren Sitzbereich beherbergen. Im oberen Geschoss der Turmkanzel sind technische Anlagen der Telekom untergebracht. Bis 1994 war in dieser Etage auch ein Leitplatz Funk der Telekom untergebracht. Dieser hatte die Aufgabe, verschiedene Sender und Funkstrecken zu überwachen und zu steuern.

Ansichten von der rechten Rheinseite:

10.08.2020: Mit seiner Höhe von 293 Metern ist der Nürnberger Fernsehturm das Gebäude, das aus vielen Stadtteilen das Bild der Frankenmetropole prägt. Von weitem ist der Turm, der aufgrund seiner Form auch von den Nürnbergern liebevoll als das Nürnberger Ei bezeichnet wird, zu sehen. Von den Einheimischen wird der Turm, welcher die offizielle Bezeichnung Fernmeldeturm Nürnberg trägt, aber auch gerne nur Fernsehturm genannt. Die Planungen des Fernmeldeturms, der wegen einer Station für die Richtfunkbrücke Frankfurt-München erforderlich wurde, gehen auf das Jahr 1971 zurück. Es sollten allerdings noch einige Jahre vergehen, bis der Turm Wirklichkeit wurde. Im Frühling 1977 wurde im Stadtteil Schweinau mit den Bauarbeiten begonnen. Etwas mehr als drei Jahre später, nämlich im Sommer 1980 wurde der Fernmeldeturm fertiggestellt. Ebenfalls von Anfang an geplant und betrieben wurde ein touristischer Bereich mit einem Drehrestaurant mit einer Umlaufdauer von einer Stunde und einer Aussichtsplattform im unteren Bereich des Turmkorbs. Diese Angebote trugen sich jedoch nicht und trotz mehrerer Pächter und wechselnder Angebote ist der Turm daher seit 1991 für Besucher geschlossen:

17.07.2019: Der Sender Feldberg ist ein im Jahr 2003 in Betrieb genommener, 82 Meter hoher Fernsehturm in der Nähe des Feldberggipfels. Der alte Turm auf dem Seebuck (jetzt Aussichtturm Feldberg) genügte nicht mehr den funktechnischen Anforderungen im neuen Jahrtausend und so wurde er vom SWR durch einen neuen 82 Meter hohen Stahlbetonturm ohne Aussichtsplattform auf dem Feldberggipfel ersetzt:

18.05.2019: Das höchste Gebäude in Frankfurt ist kein Hochhaus, sondern ein Fernmeldeturm. Der Bau vom Fernsehturm Frankfurt (Europazurm) erfolgte vom Architekten Johannes Möhrle unter der Mitarbeit von Peter Metzger und Erwin Heinle und wurde im Jahre 1974 begonnen. Der Betrieb vom Europaturm konnte fünf Jahre später in Betrieb genommen werden. Seit dieser Zeit war er mit einer Höhe von 331,15 Metern bei seiner Fertigstellung das höchste freistehende Bauwerk der Bundesrepublik Deutschland. Das Ringfundament gründet 18,50 Meter tief im Mergelboden, der mit Zement und Silikat vollständig aufgefüllt wurde, um ihn tragfähig zu machen. Der Turmschaft wurde mit einer Kletterschalung hochgezogen. Der Schaft verjüngt sich nach oben hin, 20 m Durchmesser hat er am Fuss, 11 m direkt unter der Kanzel. Diese befindet sich in 227 Metern Höhe, umfasst sechs Stockwerke, hat einen Durchmesser von 59 Metern und ist damit die weltweit breiteste ihrer Art. Der Frankfurter Fernsehturm ist mit 337,5 Meter Höhe (nach der Installation einer höheren Antenne vor einigen Jahren) heute der zweithöchste Deutschlands nach dem Fernsehturm in Berlin. Dieser ist zwar insgesamt ca. 30 Meter höher, dies allerdings nur wegen seiner wesentlich längeren Antenne. Beachtet man nur die Höhe der eigentlichen Bausubstanz (also ohne Antenne), so ist der Frankfurter Europaturm höher. Die Kanzel des Frankfurter Europaturms hängt rund 20 Meter höher als beim Berliner Fernsehturm: