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Hessen

15.09.2020: Der Bergpark Wilhelmshöhe ist mit einer Fläche von 2,4 Quadratkilometern der größte Bergpark in Europa und ein Landschaftspark von Weltgeltung. Am 23. Juni 2013 wurde er als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt, und er wird von der Deutschen Zentrale für Tourismus unter den Top-100-Sehenswürdigkeiten in Deutschland geführt. Der Park ist insbesondere durch die in ihm befindlichen Wasserspiele, den Herkules mit gleichnamiger Statue, das Schloss Wilhelmshöhe und die künstliche Ruine Löwenburg bekannt.

HERKULES und WASSERSPIELE:

Auf der westlichsten und höchstgelegenen Stelle der Sichtachse Schloss Wilhelmshöhe-Herkules steht der von 1701 bis 1717 errichtete Herkules (515 m). Das Bauwerk (71 Meter hoch) gilt als das Wahrzeichen von Kassel und steht – schon von weitem sichtbar – auf dem östlichsten Bergkamm des Habichtswaldes. Die dem Herkules vorgelagerten Kaskaden sind der Ausgangspunkt der zahlreich besuchten Kasseler Wasserspiele. Ausgangspunkt der Wasserspiele im Park ist damals wie heute das Herkules-Bauwerk, genauer die dem Oktogon östlich, hangabwärts vorgelagerten Grotten, Kaskaden und Bassins. Von oben nach unten: Vexierwassergrotte (mit einer hydraulisch betriebenen Walzenorgel, der sogenannten Wasserorgel und Artischockenbassin, eingefasst durch die beidseitigen Krummen Kaskaden. Das Riesenkopfplateau, eingefasst durch die beidseitigen Halbrunden Kaskaden. Die zentralen Großen Kaskaden mit dem vorgelagerten Neptunbassin und der Neptungrotte:

LÖWENBURG:

Im südlichen Teil des Bergparks steht die Löwenburg auf etwa 350 m Höhe. Sie entstand nach Entwürfen von Heinrich Christoph Jussow in der Zeit von 1793 bis 1800. Die Löwenburg ist die Nachahmung einer mittelalterlichen englischen Ritterburg und wurde, romantisch historisierend, bewusst als verfallende Teilruine erbaut. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bomben einen der Türme. Dieser soll im Laufe der nächsten Jahre restauriert bzw. wiederaufgebaut werden. Ein weiterer Turm wurde bereits als verfallende Ruine konzipiert und erbaut:

JUSSOWTEMPEL UND PENEUSKASKADEN:

Erbaut 1817 – 1818 nach Plänen von Heinrich Christoph Jussow. Der Tempel mit offenem Säulenumgang und geschlossenem Innenraum steht am Fontänenteich am Ende der Peneuskaskaden. Er findet sein Vorbild im englischen Stowe. Der Jussowtempel wird auch heute noch oft als Apollotempel bezeichnet:

SCHLOSS WILHELMSHÖHE:

Keimzelle des gesamten Bergparks ist das Schloss Wilhelmshöhe (ca. 282 m), das auf der östlichsten und untersten Stelle der Sichtachse Schloss Wilhelmshöhe-Herkules steht. Am Ort des früheren Klosters Weissenstein der Augustinermönche ließ Landgraf Moritz von Hessen-Kassel 1606 bis 1610 ein Jagdschloss erbauen, aus dem sich von 1786 und 1798 das Schloss Wilhelmshöhe entwickelte. Heutzutage enthält es unter anderen die Gemäldegalerie Alte Meister und die Antikensammlung:

Neben dem Hauptschloss befinden sich das Ballhaus:

Grosses Gewächshaus:

Marstall:

Kavalierhaus:

Und das Alte Wachhaus:

Das Alte Stationsgebäude bei der Endhaltestelle der derzeitigen Straßenbahnlinie 1 wurde 1898 errichtet. Es beherbergt aktuell eines von zwei Besucherzentren des Bergparks:

BISCHOFSHEIM (Mainspitze)

(13.160 Einwohner, 86 m ü. NHN) ist eine Gemeinde im Kreis Gross-Gerau in Hessen. Von 1930 bis 1945 war Bischofsheim ein Stadtteil der heutigen rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Bischofsheim ist mit dem Bahnhof Mainz-Bischofsheim ein Eisenbahnknotenpunkt mit Rangierbahnhof. Weiterhin ist die Gemeinde über die Autobahnen 60 und 671 direkt erreichbar. Kein Bischof, sondern die Lage an einer Mainbiegung gab Bischofsheim seinen Namen (bieschen = biegen). Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im 11. Jahrhundert als „Bissescheim circa menum“ (Bissescheim in der Nähe des Mains). Insgesamt 351 Jahre gehörte Bischofsheim zu Hessen bis es 1930, wie auch Ginsheim-Gustavsburg, Kastel, Kostheim und Amöneburg, ein Stadtteil von Mainz wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg wieder der Wechsel. Die rechtsrheinischen Gemeinden werden durch eine Entscheidung der Kriegsgewinner Hessen zugeschlagen. Nach 15 Jahren endet die Zugehörigkeit zur Stadt Mainz. Ab 1945 bis heute gehört Bischofsheim zum Landkreis Gross-Gerau. Die Bahnstation heißt dennoch weiterhin Mainz-Bischofsheim. Wie schon im Ersten Weltkrieg, spielte der Bischofsheimer Bahnhof als Eisenbahnknotenpunkt auch während des Zweiten Weltkrieges eine wichtige Rolle. Deshalb wurden der Ort und der Verschiebebahnhof Ziel schwerer Bombenangriffe. Bischofsheim, erst Bauerndorf, dann Eisenbahnergemeinde, bietet seinen Einwohnern sowohl dörfliches Leben mit vielen Vereinen, als auch multikulturelles Miteinander.

Bahnhof Mainz-Bischofsheim:

Die katholische Christkönig-Kirche:

Evangelische Kirche Bischofsheim:

Das älteste Gebäude der Gemeinde – Fachwerkhaus und Restaurant „Zur Krone“:

Altes Rathaus – jetzt Heimatmuseum:

Rathäuser I – III:

Wasserturm Bischofsheim:

Alter Bahnhof Bischofsheim:

Alle Aufnahmen enstanden während eines Kurzbesuchs am 09.09.2020.

HATTERSHEIM AM MAIN

(27.700 Einwohner, 101 m ü. NHN) ist eine Stadt im südhessischen Main-Taunus-Kreis und liegt zentral im Rhein-Main-Gebiet zwischen Frankfurt am Main und Mainz. Die Endsilbe in Hattersheim und Eddersheim deutet auf fränkische Siedlungen hin, die im 6. oder 7. Jahrhundert gegründet worden sein könnten. Ähnlich alt war der benachbarte Ort Heddingheim auf der Gemarkung des heutigen Kriftel. Heddingheim wurde im 16. Jahrhundert aufgegeben. Hattersheim war von 1597 bis 1601 von Hexenverfolgung betroffen, sieben Frauen wurden Opfer der Hexenprozesse. Die Stadtverordnetenversammlung Hattersheim hat am 3. Dezember 2015 einstimmig die Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse/Hexenverfolgung beschlossen. Am 16. Juni 1970 wurde Hattersheim zur Stadt erhoben. Am 1. August 1972 schlossen sich im Zuge der Gebietsreform in Hessen den Gemeinden Hattersheim, Okriftel und Eddersheim freiwillig zu einer neuen Stadt mit dem Namen Hattersheim zusammen. Am 1. Januar 1978 wurde deren Name amtlich in Hattersheim am Main geändert:

Bahnhof:

Rathaus:

Alter Posthof:

Alten Briefkasten (Nachbildung aus dem Jahr 1896) am Alten Posthof:

Hinweistafel auf die Partnerstadt an der Mainzer Landstrasse:

Die katholische Pfarrkirche St. Martinus:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 22.07.2020.

BAD ORB IM SPESSART

(10.200 Einwohner, 189 m ü. NHN) ist eine Kurstadt im Main-Kinzig-Kreis, die zwischen den bewaldeten Bergen im Herzen des hessischen Spessarts liegt. Zu früheren Zeiten wurde auf der alten Handels- und Salzstrasse das Orber Salz zur Verschiffung an den Main transportiert. Die Salzgewinnung brachte der Stadt damals ihren Reichtum. Heute hat sich Bad Orb zu einer der wichtigsten Kurorte etabliert, was sich auch in den zahlreichen Wellness- und Kulturangeboten widerspiegelt. Entspannen und durchatmen lässt es sich im vor mehr als 100 Jahren angelegten Kurpark. Dort kann man auch Hessens grösstes und begehbares Gradierwerk bewundern und eine Kneippanlage nutzen. Der alte Stadtkern ist absolut sehenswert und weiss mit seinen liebevoll gestalteten Fachwerkhäusern zu beeindrucken.

Der Bahnhof Bad Orb war der Endbahnhof der Bad Orber Kleinbahn und dient heute in derselben Funktion einer touristischen Schmalspurbahn:

Teile der Stadtmauer mit einigen der ehemals 12 halbrunden Wehrtürme. Zinnen und Wehrgänge auf der Mauer gibt es heute nicht mehr zu sehen. Sie wurden bereits 1838 abgetragen. An einigen Stellen wurden beim Wiederaufbau nach einem Stadtbrand sogar die Scheunengiebel der Stadtmauer aufgesetzt, um eine Mauer zu sparen:

Marktplatz mit Maibaum:

Die Alte Posthalterei am Marktplatz:

Kleinstes Haus – erbaut im 17. Jahrhundert ist es das schmalste Fachwerkhaus Hessens (1,58 m):

Die Kirche St. Martin ist eine der beiden römisch-katholischen Pfarrkirchen der Stadt. Sie liegt auf einer Anhöhe, unmittelbar neben der ehemaligen Burg:

Palas der ehemaligen Burg Bad Orb. Die Burgreste sind heute im Eigentum des Main-Kinzig-Kreises. In den Gebäuden befindet sich das Stadtmuseum:

Der neun Meter Hohe Wartturm auf dem Molkenberg (293 m):

Aussicht vom Turm auf Bad Orb:

Digitalfunkmast der BOS – Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben:

Das Obertor – einziges der ehemals drei Stadttore, das erhalten ist:

Das 1806 errichtete Salinenhaus und Gradierwerk:

Blick von Bad Orb zum Molkenberg mit Wartturm und Digitalfunkmast:

Die evangelische Martin-Luther-Kirche, erbaut im gotischen Stil in den Jahren 1902-03:

Das ehemalige Hospital Orb mit dem Rathaus im angrenzenden Anbau:

Alle Aufnahmen entstanden bei einem Kurzbesuch in Bad Orb am 13.07.2020.

 

GERNSHEIM

(10.600 Einwohner, 89 m ü. NHN) ist eine Stadt im südhessischen Kreis Gross-Gerau und liegt am Rhein. Als Zusatz trägt Gernsheim den Namenstitel „Schöfferstadt“, der ihr 2003 vom Hessischen Innenministerium verliehen wurde. Er verweist auf den bedeutenden Sohn der Stadt Peter Schöffer. Die einstige Fischersiedlung hat sich in nahezu zwei Jahrtausenden zu einer modernen Hafen- und Industriestadt entwickelt. Der Rhein diente schon immer zum Transport von Waren. So wurde über die Schifffahrt das Industriezeitalter nach Gernsheim gebracht. Die Stadt ging aus einem römischen Kastell hervor, was 2014 archäologisch belegt werden konnte. 908 kam es in den Besitz des Klosters Lorsch und 1232 unter die Verwaltung der Kurfürsten und Erzbischöfe von Mainz. Von daher erklärt sich auch das Mainzer Rad im Wappen der Stadt. 1356 wurden Gernsheim mit einer Urkunde Karls IV. die Stadtrechte verliehen. Am 26. März 1945 wurde Gernsheim bei einem amerikanischen Angriff zu 40 Prozent zerstört. Zuvor wurde noch die Brücke von der deutschen Wehrmacht wegen der heranrückenden Alliierten gesprengt.

Unweit der Brücke steht in Nähe der Fähranlegestelle das Alte Fährhaus von 1893. Das unter Denkmalschutz stehende Haus fällt durch sein Krüppelwalmdach mit einem gefälligen Dachreiter auf, den ein 46 kg schweres Glöckchen ziert. Das ansprechende Gebäude ist im Erdgeschoss in massiver Bauweise und im Obergeschoss in attraktiver Fachwerkbauweise erstellt. Heute ist darin ein gemütlich, rustikales Restaurant zu finden:

Autofähre HELENE beim Ablegen vom Rheinanleger in Gernsheim:

Standort der Fa. Merck KGaA am Rheinufer in Gernsheim:

Gernsheim am Rhein ist der Hauptsitz der Waibel KG. Von hier aus werden sämtliche Standorte gesteuert und verwaltet. Mit Produktion und Vertrieb von Transport­beton, einem modernen Hafen, Umschlagsmöglichkeiten von der Strasse aufs Schiff – und umgekehrt – , einer Sortier­anlage sowie umfassenden Entsorgungs-Dienstleistungen ist das Unter­nehmen vor Ort breit aufgestellt:

Der Gernsheimer Hafen Hafenbecken I:

Schöfferplatz mit Schöfferhaus und Peter-Schöffer-Denkmal:

Ein weiteres augenfälliges Gebäude steht rechts neben dem Peter-Schöffer-Haus. Es ist das historische Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, das ebenfalls museal als solches genutzt wird:

Katholische Kirche St. Maria Magdalena:

Gernsheimer Stadthaus:

In der Stadthausstrasse befindet sich das älteste Gebäude von Gernsheim. Es wurde 1701 als erstes Haus nach dem Franzosenbrand von 1689 (Pfälzer Erbfolgekrieg) errichtet. In diesem Fachwerkhaus befindet sich heute die Gaststätte „Il Gufo“:

Stadthalle mit Eulenbrunnen:

Das Alte E-Werk wurde 1905 zur Gleichstromversorgung der Stadt im Jugendstil errichtet und 1954 wieder stillgelegt. Seit 1995 wird es als Lehrmuseum für Originalgrafik sowie als Atelier des Künstlers Mario Derra genutzt:

Evangelische Kirche Gernsheim:

Bahnhof:

Alle Aufnahmen entstanden bei einem Kurzbesuch am 24.06.2020.

WEILBURG

(13.000 Einwohner, 140 m ü. NHN) ist ein staatlich anerkannter Luftkurort und eine ehemalige Residenzstadt im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg. Die zwischen Westerwald und Taunus liegende Stadt ist nach Limburg an der Lahn und Bad Camberg die drittgrösste Stadt des Landkreises. Die Stadt Weilburg war jahrhundertelang Residenz eines dem Haus Nassau entstammenden Adelsgeschlechts, aus dem das heutige grossherzogliche Haus von Luxemburg hervorgeht. Die Regenten von Nassau-Weilburg errichteten dort das heute stadtbildprägende Schloss mit angegliederter Parkanlage. In der Fürstengruft der Schlosskirche befindet sich die Grablege einiger Angehöriger des Herrscherhauses. Die erste Erwähnung der Wilineburg findet sich im Jahre 906 in der Chronik des Abtes Regino von Prüm. Anlass ist die Beisetzung von Herzog Konrad dem Älteren von Franken, der hier seine letzte Ruhestätte fand. Vermutlich ist die Burg damals ein nach römischem Beispiel errichtetes fränkisches Kastell. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt nur geringfügige Beschädigungen. Die Mittelfront der Oberen Orangerie des Schlosses stürzte ein, nachdem eine für den Weilburger Bahnhof bestimmte Fliegerbombe unmittelbar vor dem Portal aufschlug und explodierte. Auch das Bahnhofsgebäude und das nahegelegene Wohnhaus der Brauerei Helbig wurden in Mitleidenschaft gezogen. Während der Einnahme der Stadt durch US-amerikanische Truppen am 27. März 1945 wurden durch die Gefechte nochmals leichte Schäden verursacht, allerdings wurden sämtliche Weilburger Brücken von der Wehrmacht gesprengt. Im Zuge der kommunalen Gebietsreform vereinigen sich zum 30.12.1970 die bis dahin selbständigen Gemeinden Ahausen, Bermbach, Drommershausen, Gaudernbach, Hasselbach, Hirschhausen, Kirschhofen, Odersbach und Waldhausen mit Alt-Weilburg zur neuen Stadt Weilburg, am 01.07.1974 kam Kubach als 11. Stadtteil hinzu.

Empfangsgebäude des Bahnhofs:

Das 1768 errichtete Landtor:

Chor der ehemaligen katholischen Kirche – Das Gebäude neben dem Landtor hat eine erlebnisreiche Ver­gangenheit. Es wurde von 1758 bis 1765 als Zuchthaus er­baut. Die Bauarbeiten zogen sich insbesondere auf­grund der französischen Besetzung im Siebenjährigen Krieg so lange hinaus. 1810 wurde das Zuchthaus aufge­löst und 1820 zur katholischen Kirche umgestaltet. Seit dem Neubau der katholischen Kirche im Jahr 1959 zogen verschiedene Geschäfte in das Gebäude, nach längerem Leerstand wurde es 2019 verkauft und renoviert:

Der Stadtturm:

Das Amtsgebäude von 1775 ist heute noch Sitz des Amtsgerichts:

Rathaus:

Kranenturm am Kanapee:

Ernst-Dienstbach-Steg über die Lahn als Verbindung der Innenstadt mit dem Kanapee:

Die Löwen von Weilburg – Seit dem Hessentag 2005 stehen diese Löwen überall in Weilburg:

Steinerne Brücke:

Haus des Handwerks und ehemalige Elementarschule:

Weilburger Stadthalle „Alte Reitschule“:

Weilburger Schloss:

Das Weilburger Tunnelensemble, bestehend aus den drei parallel verlaufenden Strassen-, Bahn- und Schiffahrtstunneln:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 12.06.2020.

 

KÖNIGSTEIN IM TAUNUS

(16.800 Einwohner, 362 m ü. NHN) ist ein heilklimatischer Kurort im hessischen Hochtaunuskreis und liegt an den waldreichen Hängen des Taunus im Umland der Stadt Frankfurt am Main im Rhein-Main-Gebiet. Königstein umfasst ausser der Kernstadt drei Stadtteile: Falkenstein, Mammolshain und Schneidhain. Falkenstein ist seit 2002 ebenfalls mit dem Prädikat Heilklimatischer Kurort versehen, eine bundesweit einzigartige Konstellation, dass ein Stadtteil einer Kurstadt über eine eigenständige Prädikatisierung verfügt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Königstein 1215. Zu dieser Zeit befand sich die Burg im Besitz der Herren von Hagen-Münzenberg. Als dieses Geschlecht im Jahr 1255 erlosch, kam Königstein in den Besitz der Falkensteiner. Unter ihrer Herrschaft erhielt Königstein 1313 die Stadtrechte. Am 1. Januar 1977 erhielt die Stadt ihren heutigen amtlichen Namen Königstein im Taunus.

Bahnhof Königstein mit Bahnhofsgebäude und Blick auf die Burg Königstein:

Das Bahnhofsgelände von der Burghöhe aus gesehen:

Katholische Pfarrkirche St. Marien:

Rathaus:

Das ehemalige Schloss des Herzogs Adolph von Nassau, seit 1890 Luxemburgisches Schloss genannt, wird heute als Amtsgericht verpachtet:

Altes Rathaus mit dem Restaurant Ratsstuben:

Die 1891 von dem Frankfurter Bankier Albert Andreae de Neufville erbaute Villa Andreae beherbergte von 1957 bis 1987 ein Schülerheim des Evangelischen Vereins für Innere Mission. Sie war bis zu seiner Aufsehen erregenden Milliardenpleite 1994 Firmensitz und privater Wohnsitz des kunstsinnigen Immobilienunternehmers Jürgen Schneider:

Evangelische Immanuelkirche:

Burg Königstein (weitere Bilderfolgen unter Baudenkmäler-Burgen):

Alle Bilder entstanden bei einem Königstein-Besuch am 02.06.2020

MÖRFELDEN-WALLDORF

(34.900 Einwohner, 104 m ü. NHN) ist als Doppelstadt nach Rüsselsheim am Main die zweitgrösste Stadt im südhessischen Kreis Gross-Gerau. Der südliche Teil des Frankfurter Flughafens liegt teilweise auf dem Gebiet der Stadt Mörfelden-Walldorf. Die Stadt entstand durch den Zusammenschluss der ehemals selbständigen Städte Mörfelden und Walldorf am 01.01.1977. Bedingt durch Eingemeindungsbegehren der Stadt Frankfurt, entschlossen sich die beiden Stadtverordnetenversammlungen am 28.02.1974 für einen Zusammenschluss und damit für eine gemeinsame Eigenständigkeit. Im Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Gross-Gerau war zunächst der Stadtname „Waldfelden“ vorgesehen. Daraufhin beauftragte die Stadtverordnetenversammlung der neugebildeten Stadt den Magistrat, bei der Hessischen Landesregierung die Änderung des Stadtnamens in Mörfelden-Walldorf zu beantragen. Die Landesregierung entsprach diesem Antrag. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von rund 4.500 Hektar – mehr als die Hälfte davon ist Wald mit 170 km Wander- und Radwanderwegen.

Bahnhof Walldorf:

Rathaus Walldorf:

Katholische Christkönig Kirche Walldorf:

Wasserturm Mörfelden:

Altes Rathaus Mörfelden:

Rathaus Mörfelden:

Der Goldene Apfel ist ein historisches Wirtshaus in Mörfelden-Walldorf mit langer Tradition. Seit 1751 steht der Goldene Apfel für gutes Essen, Gemütlichkeit und Gastfreundlichkeit:

Bahnhof Mörfelden:

Alle Aufnahmen enstanden während eines Kurzbesuchs am 27.05.2020.

NEU-ISENBURG

(38.100 Einwohner, 123 m ü. NHN) ist eine Mittelstadt im Landkreis Offenbach in direkter Nachbarschaft zu Frankfurt und Offenbach am Main. Die Stadt liegt in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Flughafens. Gegründet Ende des 17. Jahrhunderts als Zufluchtsort von Hugenotten wurde die Stadt ab 1900 immer stärker von Industrie geprägt. Heute ist sie vor allem Standort von Dienstleistungsunternehmen und Wohnstadt für Pendler nach Frankfurt. Regional bekannt ist die Stadt durch die Hugenottenhalle, das Autokino in Gravenbruch und das Waldschwimmbad.

Das Zeppelin-Museum in Zeppelinheim:

Bahnhof Neu-Isenburg:

Rathaus:

Pfarrkirche St. Josef:

Bürgeramt Neu-Isenburg in der Schulgasse:

Das Haus der Vereine – ehem. Sitz der Freiwilligen Feuerwehr:

Evangelische Kirche am Marktplatz:

Blick auf den Marktplatz:

Standesamt in der historischen Bansamühle:

Ehemaliges Empfangsgebäude der Waldbahn von 1888 – heute Endstation der Strassenbahnlinie 14 (Neu-Isenburg Stadtgrenze):

Alle Aufnahmen enstanden während einer Wanderung auf dem Hugenottenweg zwischen Zeppelinheim und Neu-Isenburg am 08.05.2020.

STEINHEIM AM MAIN

(12.400 Einwohner, 115 m ü. NHN). Die ehemalige Stadt Steinheim am Main ist einer der grösseren Stadtteile von Hanau im hessischen Main-Kinzig-Kreis. Der südwestlichste Stadtteil entwickelte sich aus einem nördlichen fränkischen Besiedlungskern bei der St.-Nikolaus-Kirche (dem ehemaligen Dorf Steinheim, Klein-Steinheim) und einem südlichen auf dem Basaltplateau mit der Burg der Herren von Eppstein (der ehemaligen Stadt Steinheim, Gross-Steinheim). Aber eigentlich reicht die Geschichte Steinheims viel weiter zurück. Bereits Jäger und Sammler kamen vor über 12.000 Jahren (Altsteinzeit) nach Steinheim, da der Main gute Möglichkeiten für den Fischfang, aber auch zum Erlegen tränkender Tiere, bot. Den ersten nachweisbaren Kontakt mit Hanau hatte Steinheim in römischer Zeit, als eine Brücke an der Mainspitze über den Main führte. Steinheim am Main entstand erst am 1. April 1938 durch den Zusammenschluss der Stadt Gross-Steinheim und der Gemeinde Klein-Steinheim. Am 1. Juli 1974 wurde Steinheim am Main dann im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Stadt Hanau eingegliedert. Damit endete auch die Zugehörigkeit zum Landkreis Offenbach, da im Zuge der Reform die Stadt Hanau zum Main-Kinzig-Kreis kam:

Wasserturm Steinheim:

Katholische Marienkirche:

St. Johann Baptist:

Die Steinheimer Stadtmauer mit Dilgesturm und Mühltorturm:

Zehntscheune Herrenhof:

Maintor:

Das Steinheimer Dürerhaus am Maintor soll der Überlieferung zufolge Übernachtungsherberge für Albrecht Dürer gewesen sein, der 1520 Gross-Steinheim passierte:

Pressmauer – Teil der Stadtbefestigung:

Schloss Steinheim mit Bergfried und dem kleinen Weissen Turm am Rande des Schlossgartens:

Evangelische Kirche Steinheim:

Alle Aufnahmen entstanden bei einem Kurzbesuch am 15.01.2020.