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Tages-Archive: 9. September 2020

09.09.2020: Der Opelturm (86 m) ist ein 14-stöckiges Bürogebäude im Opelwerk Rüsselsheim nahe dem Bahnhof Opelwerk. Nach einem Grossbrand 1911 prägte der Stil von Professor Paul Meissner die Gebäude der Opelwerke. Er schuf eine Mischung aus Tradition und Moderne. Im wahrsten Sinne des Wortes herausragend ist der Komplex Opel-Reklameturm, der von 1916 – 1929 erbaut wurde. Dieser besticht durch sein klares Raster mit den vertikal verlaufenden Fenstern und den horizontalen Pilastern:

09.09.2020: Das dreigeschossige massiv gemauerte Gebäude wurde 1862 zur Eröffnung der Ludwigsbahn errichtet. Es stellt mit seiner ruhigen, klassischen, fünfachsigen Architektur ein typisches Bahnhofsgebäude des 19. Jahrhunderts dar. Die Laibungen der Rundbogenfenster und türen im Erdgeschoss bestehen, wie die der hochrechteckigen Fenster im Obergeschoss und die umlaufenden Fensterbankgesimse, aus rotem Sandstein. Später wurden nordwestlich und südöstlich eingeschossige Anbauten angefügt. Seit Inbetriebnahme des neuen Empfangsgebäudes diente der alte Bahnhof als Wohn- und Verwaltungsgebäude:

09.09.2020: Der Wasserturm der hessischen Gemeinde Bischofsheim wurde 1912 zusätzlich zu einem im Bahnbetriebswerk stehenden zur Versorgung des westlichen Teils des örtlichen Güterbahnhofs mit Speisewasser errichtet. Er steht im südwestlichen Bereich des Geländes des Bahnhofs Mainz-Bischofsheim in unmittelbarer Nähe zu dem ab 1904 ausschliesslich für den Güterumschlag genutzten Alten Bahnhof. Der 19 Meter hohe Turm ist ein technischer Zweckbau. Der runde Schaft besteht aus verputztem Ziegelmauerwerk. Das Erdgeschoss ist mit rotem Sandstein verblendet und weist Elemente des Jugendstils auf. Der offene einkammerige Kugelbodenbehälter der Bauart Barkhausen besteht aus genietetem Eisenblech. Verkleidet ist er mit einer zehneckigen Holzkonstruktion mit Schieferdeckung und dem pagodenartig abgetreppten Zeltdach. Seit dem Ende des Dampflokbetriebes 1964 ist der Wasserturm funktionslos und lediglich von kulturellem Wert. Engagierten Bischofsheimer Eisenbahnfreunden ist es zu verdanken, dass er 1980 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Seit 1995 ist die hessische Gemeinde Erbbauberechtigte an dem Turm, der als Wahrzeichen von Bischofsheim gilt:

09.09.2020: Das Museum Bischofsheim, vom Heimat- und Geschichtsverein betrieben, ist in einem historischen Gebäude untergebracht, dass den Namen Altes Rathaus trägt. Ursächlich für den Bau des Hauses waren die Zerstörungen, die marodierende und brandschatzende Truppen im Laufe des 30jährigen Krieges herbeiführten. Neben zahlreichen Bauernhäuser und der evangelischen Kirche, wurde auch der Vorgängerbau zerstört, ein Neubau daher erforderlich. Der Schultheiss, Bierbrauer und Wirt Walther Schildge stellte der Gemeinde 1649 eine Hofreite zur Verfügung und forderte den Gemeinderat auf, ein Rathaus zu bauen, das auch einen Raum für schulischen Unterricht beherbergen sollte. Nach der Fertigstellung des Hauses im Jahre 1652 fand dort am 1 . März desselben Jahres die erste Gemeinderatssitzung statt. Es diente fortan als Bürgermeisterei, Schulhaus und Lehrerwohnung. An diese Nutzung wird auch heute in den Dauerausstellungen erinnert:

09.09.2020: Der erste Beleg für das Vorhandensein einer Kirche in Bischofsheim stammt aus dem Jahr 1211. 1267 ist dann eine ecclesia erwähnt und später eine Pfarrkirche. Als Kirchenpatron ist Ägidius erwähnt und 1267 schenkt der Propst von St. Viktor in Mainz das Patronat den Kanonikern seines Stifts. Die Pfarrkirche ist wahrscheinlich im Dreissigjährigen Krieg um 1635 abgebrannt. 1650 erhält die Gemeinde durch eine Schenkung ein neues Gestühl und 1680 wird der Chor neu erbaut. Im Jahr 1740 wurde ein Erweiterungsbau beschlossen der durch das St. Viktorstift und die Gemeinde finanziert wurde. Die bis heute erhaltene Erweiterung zum Barockbau erfolgte 1747/48:

BISCHOFSHEIM (Mainspitze)

(13.160 Einwohner, 86 m ü. NHN) ist eine Gemeinde im Kreis Gross-Gerau in Hessen. Von 1930 bis 1945 war Bischofsheim ein Stadtteil der heutigen rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Bischofsheim ist mit dem Bahnhof Mainz-Bischofsheim ein Eisenbahnknotenpunkt mit Rangierbahnhof. Weiterhin ist die Gemeinde über die Autobahnen 60 und 671 direkt erreichbar. Kein Bischof, sondern die Lage an einer Mainbiegung gab Bischofsheim seinen Namen (bieschen = biegen). Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im 11. Jahrhundert als „Bissescheim circa menum“ (Bissescheim in der Nähe des Mains). Insgesamt 351 Jahre gehörte Bischofsheim zu Hessen bis es 1930, wie auch Ginsheim-Gustavsburg, Kastel, Kostheim und Amöneburg, ein Stadtteil von Mainz wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg wieder der Wechsel. Die rechtsrheinischen Gemeinden werden durch eine Entscheidung der Kriegsgewinner Hessen zugeschlagen. Nach 15 Jahren endet die Zugehörigkeit zur Stadt Mainz. Ab 1945 bis heute gehört Bischofsheim zum Landkreis Gross-Gerau. Die Bahnstation heißt dennoch weiterhin Mainz-Bischofsheim. Wie schon im Ersten Weltkrieg, spielte der Bischofsheimer Bahnhof als Eisenbahnknotenpunkt auch während des Zweiten Weltkrieges eine wichtige Rolle. Deshalb wurden der Ort und der Verschiebebahnhof Ziel schwerer Bombenangriffe. Bischofsheim, erst Bauerndorf, dann Eisenbahnergemeinde, bietet seinen Einwohnern sowohl dörfliches Leben mit vielen Vereinen, als auch multikulturelles Miteinander.

Bahnhof Mainz-Bischofsheim:

Die katholische Christkönig-Kirche:

Evangelische Kirche Bischofsheim:

Das älteste Gebäude der Gemeinde – Fachwerkhaus und Restaurant „Zur Krone“:

Altes Rathaus – jetzt Heimatmuseum:

Rathäuser I – III:

Wasserturm Bischofsheim:

Alter Bahnhof Bischofsheim:

Alle Aufnahmen enstanden während eines Kurzbesuchs am 09.09.2020.

09.09.2020: Die Kirche gehört zur Pfarrgruppe Mainspitze mit den Pfarren Herz Jesu Gustavsburg, St. Marien Ginsheim und eben Christkönig in Bischofsheim im Dekanat Rüsselsheim, zugehörig zum Bistum Mainz. Die Kirche trägt das Patrozinium Christus König und befindet sich in der Hochheimer Strasse 3 in Bischofsheim. Nach dem Abriss der alten Kirche, die dem heiligen Josef geweiht war, wurde der Neubau nach einem Entwurf von Architekt Dominikus Böhm in nur drei Monaten gebaut. Seit Einführung des Christkönigsfestes durch Papst Pius XI. im Jahre 1925 war die Christkönigkirche in Bischofsheim das erste Gotteshaus in Deutschland, das Christus, dem König am 22. November 1926 durch Bischof Ludwig Maria Hugo geweiht wurde. Die Kirche ist einer der ersten Rohbeton-Bauten in Deutschland und erregte schon aus diesem Grund zur Bauzeit Aufsehen:

09.09.2020: Der Bahnhof Mainz-Bischofsheim ist der Bahnhof der hessischen Gemeinde Bischofsheim. Da Bischofsheim zwischen 1930 und 1945 ein Stadtteil von Mainz war und der Bahnhof danach nicht rückbenannt wurde, hat sich der Zusatz „Mainz-“ erhalten.
Im Personenverkehr wird Bischofsheim von S-Bahnen und Regionalzügen bedient, deutlich grösser ist seine Bedeutung für den Güterverkehr. Mainz-Bischofsheim ist der grösste Rangierbahnhof in der Region Frankfurt Rhein-Main. Im Bahnhof halten die S-Bahn-Linien S8 und S9, wodurch direkte Verbindungen nach Wiesbaden, Mainz, Mainz-Kastel, Rüsselsheim am Main, Frankfurt am Main (Flughafen, Hauptbahnhof und Innenstadt), Offenbach am Main und Hanau bestehen. Weiterhin stellt eine Regionalbahn die Verbindung mit Darmstadt und weiter bis nach Aschaffenburg sicher. Das neue Empfangsgebäude wurde in Hanglage als massiver zweigeschossiger Bau im zeitgenössischen Jugendstil errichtet. Der Zugang zum Bahnhof liegt im 1. Obergeschoss. Von dort aus sind die Bahnsteige über einen überdachten Steg erreichbar. Nach zahlreichen baulichen Änderungen wurde das Gebäude 2002/03, am historischen Original orientiert, von der Gemeinde Bischofsheim zurückgebaut und modernisiert: