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Tages-Archive: 6. September 2020

06.09.2020: 1874 erwarb Friedrich Giesler die Brauerei „Zum Vorgebirge“ an der Uhlstrasse. Der wachsende Markt führte 1901 zum Neubau des Sudhausgebäudes mit Turm. Im Zweiten Weltkrieg beschädigten Fliegerbomben die Produktionsanlagen stark. Erst 1948 konnte die Friedrich Giesler’sche Brauerei ihren Betrieb wieder aufnehmen. Die Brauerei konnte ihren Wachstum fortsetzen. 1980 wurde zum ersten Mal ein Ausstoss von über 100.000 hl erreicht. Im hart umkämpften Brauereimarkt übernimmt die Kölner Dom-Brauerei 1998 den Brühler Traditionsbetrieb Giesler. Wenig später wird die Bierproduktion in Brühl eingestellt. 2005 erfolgt der Abriss der Produktionsanlagen. Nur das unter Denkmalschutz stehende Sudhausgebäude mit Turm bleibt erhalten, eingerahmt vom neuen Einkaufszentrum „Giesler Galerie“:

06.09.2020: Das Amtsgericht für Brühl und die umliegenden Städte Erftstadt, Hürth und Wesseling befindet sich in der Clemens-August-Straße 34 in Brühl. Das Gebäude wurde zwischen 1911 und 1913 unter Aufsicht des Architekten Josef Blied als neues Rathaus für Brühl erbaut. Anfang der 1970er zog die Stadtverwaltung in die Gebäude am Franziskanerhof um und das Amtsgericht, welches zuvor in der Kaiserstrasse residierte, konnte hier mit mehr Platz die Prozesse ab 1974 bearbeiten. Seit dem 22. November 1993 befindet sich das Gebäude unter Denkmalschutz und ist in der Denkmalliste der Stadt Brühl unter der Nummer 171 eingetragen:

06.09.2020: Der Bahnhof Brühl-Kierberg (bis Dezember 2016 nur Kierberg) liegt an der Bahnstrecke Hürth-Kalscheuren-Ehrang (Eifelstrecke) im Brühler Stadtteil Kierberg. Die Station ist heute nur noch ein Haltepunkt und kein Bahnhof im betrieblichen Sinne mehr. Sie wird von der RB 24 von Köln über Euskirchen nach Kall bedient. Das repräsentative ehemalige Empfangsgebäude des einstigen Kaiserbahnhofs ist ein Baudenkmal und dient heute als Restaurant Kaiserbahnhof. Es gilt als eines der schönsten Empfangsgebäude Deutschlands. Es wurde 1877 am Ende der von der Brühler Innenstadt heraufführenden Kaiserstrasse in einem kleinen Park errichtet. Seine besonders aufwändige Gestaltung verdankt es Kaiser Wilhelm I., dem der Bahnhof als Zwischenhalt für seine jährlichen Besuche der Herbstmanöver in der Eifel diente:

06.09.2020: Dieses zweigeschossige, verputzte Gebäude mit Walmdach wurde 1912 nach den Entwürfen des Architekten Böhm erbaut und konnte am 01.04.1913 bezogen werden. Vor Fertigstellung des Rathauses mussten die Wesselinger Bürger zum acht Kilometer entfernten Bürgermeisteramt in Hersel reisen, um amtliche Angelegenheiten zu regeln. Noch bis zur Neugliederung der Landkreise Köln und Bonn im Jahr 1932 war das Rathaus Sitz der Bürgermeisterei Hersel:

06.09.2020: Das Neue Rathaus wurde am Tag der Stadtwerdung 1972 offiziell eingeweiht. Als Kunst am Bau wurde eine kinetische Wandplastik, die auch Uhr ist, von Wolfgang Göddertz angebracht. Auf dem Dach wurden viele Antennen installiert, die auf einer weiten Strecke den Schiffsfunk auf dem Rhein abdecken. Sie wurden in den letzten Jahren um Antennen für den Mobilfunk ergänzt:

06.09.2020: Der „Wesselinger Dom“ wurde 1891-1894 nach Plänen von Pfarrer Boehning und Theodor Kremer erbaut. Bereits im 10. Jahrhundert ist eine Kirche in „Waslicia“ bezeugt. Diese erste Kirche in Wesseling stand etwa 500 m nördlich der heutigen Pfarrkirche. Unter Pfarrer Boehning reifte der Plan zum Bau eines neuen Gotteshauses, der heutigen Pfarrkirche. Der Architekt Theodor Kremer verwirklichte 1891/94 auf hochwasserfreiem Gelände unmittelbar am Rhein den Bau der dreischiffigen Basilika mit zwei Westtürmen. Vom Rhein aus bietet der Chor mit den flankierenden Treppentürmen und der umlaufenden Zwerggalerie einen malerischen Anblick. Einzige bauliche Zutat des 20. Jahrhunderts ist der an der Südseite 1966 errichtete Sakristeiraum:

WESSELING

(36.400 Einwohner, 50 m ü. NHN) ist eine mittelgrosse Stadt im Rhein-Erft-Kreis im Südwesten von Nordrhein-Westfalen und grenzt unmittelbar an den Süden der Stadt Köln. Aufgrund der innerhalb ihrer Stadtgrenzen ansässigen drei Chemiewerke und einer Erdölraffinerie besitzt sie in der internationalen Petrochemieindustrie einen bedeutenden Stellenwert. Unterteilt ist Wesseling in die Stadtteile Wesseling-Mitte, Keldenich, Berzdorf und Urfeld. Wesseling wurde ähnlich wie Köln Anfang März 1945 im Rahmen der Operation Lumberjack von der 1. US-Armee erobert und besetzt. Am 1. Januar 1975 wurde Wesseling in die Stadt Köln eingemeindet, erhielt aber nach erfolgreicher Klage mit Wirkung zum 1. Juli 1976 seine Selbständigkeit zurück. Dies bedeutete auch, dass Köln trotz der Eingemeindungen nicht mehr eine Millionenstadt war. Diesen Status erreichte Köln erst 2010 wieder.

Willkommensschild an der Brühler Strasse:

Godorfer Hof und Burg in Berzdorf:

Berzdorfer Wasserturm:

Katholische Pfarrkirche Schmerzhafte Mutter in Berzdorf:

Wasserturm auf dem Gelände der Evonik Industries:

Personenfähre RHEINSCHWAN zwischen Wesseling und Lülsdorf am Wesselinger Anleger an der Uferpromenade:

Katholische Pfarrkirche St. Germanus:

Neues Rathaus:

Altes Rathaus:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs in Wesseling am 06.09.2020.

06.09.2020: Bei den Ausschachtungsarbeiten zur jetzigen Kirche stiess man auf Gräber aus dem 6./7. Jahrhundert. Erste schriftliche Nachrichten liegen aus dem 12. Jahrhundert vor. 1856/57 wurde das heute noch stehende Gotteshaus auf Initiative von Pfarrer Sieger durch den Architekten Heinrich Nagelschmidt erbaut. Die dreischiffige neugotische Backsteinbasilika mit vorgestelltem Backsteinturm hat im Wesentlichen ihren Ursprungscharakter bewahrt, lediglich im Süden wurde sie 1963/64 durch die Erweiterung der Sakristei sowie 1980/83 durch die Anfügung einer Andachtskapelle an der Südseite des Turmes verändert:

06.09.2020: Der 1894 errichtete Wasserturm diente noch bis 1952 als Wasserspeicher für Brühl und Umgebung, danach ging das Berzdorfer Wahrzeichen in den Besitz der Gemeinde Berzdorf über. Nach der Eingemeindung im Jahr 1961 wurde der Turm von der Gemeinde Wesseling übernommen. 1978 verkaufte die Stadt Wesseling das Objekt: