Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten
04.08.2025: Die 1888 erbaute Kirche Sankt Joseph war die römisch-katholische Kirche in Osterwieck. Sie gehörte zur Pfarrei St. Bonifatius mit Sitz in Wernigerode, im Dekanat Halberstadt des Bistums Magdeburg. Die nach dem heiligen Josef von Nazareth benannte Kirche hat die Adresse Teichdamm 1. Die geostete Backsteinkirche wurde im Baustil der Neuromantik erbaut. Ihr Turm, der von einer Spitze mit Wetterhahn und Kreuz bekrönt ist, wurde vermutlich 1905 zugefügt. Eine an der Aussenwand angebrachte Kreuzigungsgruppe erinnert an die Volksmission von 1974. Am 8. Februar 2015 wurde der letzte ortsansässige Priester verabschiedet, er trat in den Ruhestand und verliess das Bistum. Nachdem die Kirche zuletzt nur noch für Werktagsgottesdienste genutzt worden war, erfolgte am 27. November 2022, dem 1. Sonntag im Advent, die Profanierung der Kirche nach der letzten Heiligen Messe. Katholische Werktagsgottesdienste finden seitdem im Gemeindesaal statt, das Kirchengebäude soll verkauft werden:

04.08.2025: Die St. Nicolai Kirche, ein prächtiges Beispiel der nachgotischen Architektur, wurde im Jahr 1583 errichtet. Sie ersetzte ein früheres Bauwerk, das erstmals 1262 erwähnt wurde, und integrierte einen Westturm aus dem ursprünglichen Gebäude. Der Turm, geschmückt mit doppelten Schallöffnungen und feinen Säulen, erzählt von längst vergangenen Zeiten. Diese Kirche trägt das Erbe ihrer Vorgänger und zeigt gleichzeitig die architektonischen Fortschritte ihrer Zeit. Die Ursprünge der Kirche sind eng mit den spirituellen und kulturellen Veränderungen der Region verknüpft. Als die Reformation Europa erfasste, nahm Osterwieck den lutherischen Glauben an, und die St. Nicolai Kirche wurde zu einem Symbol dieser neuen spirituellen Ära. Ihr Bau, der Elemente aus dem 13. Jahrhundert nutzt, spiegelt eine harmonische Verbindung von Alt und Neu wider und symbolisiert die Kontinuität und den Wandel, die die Geschichte der Stadt prägen:

04.08.2025: Das Heimatmuseum ist im ehemaligen Rathaus der Stadt eingerichtet und dient heute als Anlaufstelle für Heimatgeschichte, Ausstellungen und Führungen. Es trägt nicht zu Unrecht die Hausnummer 1 am Markt und ist das zweitwichtigste Gebäude neben der Stephanikirche in der Stadt Osterwieck. Es handelt sich um das Alte Rathaus und ist seit 1930 durch die Gründer Fritz Gille und Paul Eisert ein Heimatmuseum. Die Ersterwähnung erfolgte 1265, ein weiterer Umbau des Hauses erfolgte in den Jahren 1554 bis 1560 und so sind die Bauepochen heute noch zu besichtigen. Bis 1923 nutzten der Bürgermeister und die Ratsherren es als Rathaus. Vor 1933 gab es in diesem Haus ein Arbeitsamt und die Stempelstelle. Während des Krieges wurde auch der Ratssaal als Standesamt genutzt. Nach 1945 befanden sich eine Bauschule, das Wirtschaftsamt, die Ausgabe der Lebensmittelkarten und Bezugsscheine sowie die Schulküche mit der Schulspeisung. Ab 1948 war es wieder möglich das Heimatmuseum als Besucher zu erkunden. Im neugestalteten unteren Raum befindet sich die Sonderausstellung zum Lutherfest Der Osterwiecker Rat und die Reformation. Die spindellose Wendeltreppe führt zum ehemaligen grossen Ratssaal mit den bemerkenswerten Stücken über die 7 Gilden, die Ratstabula der Hochzeitsteller aus Ahornholz (15. Jahrhundert), den Familienwappen, der Schuhmacherwerkstatt, dem Klafterschornstein und die erste Innentoilette. Auch das Bürgermeisterzimmer bietet Einblicke in die Geschichte der Fachwerkstadt Osterwieck. Besonders erwähnenswert sind das Ledergeld und eine Waffenkammer:

04.08.2025: Das Neue Rathaus befindet sich Am Markt 11 in einem ehemals villenartigen Wohnhaus, Ende des 19. Jahrhunderts, mit historischer Fassade im Stil der Neorenaissance:

Das Alte Rathaus ist seit 1930 durch die Gründer Fritz Gille und Paul Eisert ein Heimatmuseum. Die Ersterwähnung erfolgte 1265, ein weiterer Umbau des Hauses erfolgte in den Jahren 1554 bis 1560 und so sind die Bauepochen heute noch zu besichtigen:





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