09.02.2026: Das Schwanentor war eines der vier Haupttore Duisburgs, wie sie der Stadtplan des Johannes Corputius von 1566 zeigt. Es bestand mindestens mit der Stadtmauer seit dem 13. Jahrhundert. 1815 wurde das Schwanentor als erstes der Duisburger Stadttore abgebrochen. Sein ehemaliger Standort des Tores ist der heutige Calaisplatz. In der Umgebung des einstigen Stadttores ist sein Name noch präsent. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist am Schwanentor noch ein Turmrest erhalten:
09.02.2026: Um 1150 gründete der Johanniter-Orden in Duisburg seine erste deutsche Niederlassung. Er errichtet die Kirche zu Ehren der Heiligen Maria und des Täufers Johannes sowie ein Hospital. 1187 wird der Ordenskirche ein Pfarrbezirk zugewiesen. Der Johanniter Johannes Wassenberg schreibt um 1475 die erste Chronik der Stadt. Um 1500 weist die Marienkirche zwei Kapellen und 13 Altäre auf. 1554 predigt Johannes Rithlinger nach evangelischer Weise und teilt das Abendmahl mit Brot und Wein für alle Gläubigen aus. 1566 zeichnet Johannes Corputius die Marienkirche in seinen Plan der Stadt Duisburg ein, die im 15. Jahrhundert um einen gotischen Chor und eine Kapelle ergänzt wurde. Wegen Baufälligkeit wurde die Kirche 1789 teilweise abgetragen und es entstand der klassizistische Umbau von 1797 bis 1802. Das Kirchenschiff wurde entkernt, die beiden Türme durch einen Einzelturm ersetzt. 1665 stiftet Regina Degheners die noch heute in der Kirche in Gebrauch befindliche Taufschale. Die Emporen wurden 1896/97 eingebaut, ebenso errichtete man damals den Konfirmandensaal. Im Zweiten Weltkrieg wird die Marienkirche nur leicht beschädigt. Erst 1969 kamen das Pfarrhaus und das Gemeindezentrum hinzu. Bei Ausgrabungen wurden 1987 noch Reste des Fundamentes aus dem 10./11. Jahrhundert entdeckt:
09.02.2026: Das Hansator aus dem Jahr 1978 ist ein markantes, 12-stöckiges Bürogebäude im Westen der Duisburger Innenstadt. Die rund 5.300 qm Mietfläche sind komplett an die Stadt Duisburg vermietet, die dort das Amt für Rechnungswesen und Steuern angesiedelt hat. Zum Objekt gehört ein Parkhaus mit 114 Stellplätzen. Aufgrund des hohen Bedarfs an Bürokapazitäten durch die Stadt Duisburg wurde die ehemalige Kantine im Gebäude vor einigen Jahren ebenfalls in Büroräume umgebaut:
09.02.2026: Das Duisburger Musicaltheater wurde im Januar 1996 mit Les Misérables eingeweiht. Inzwischen hat sich das Theater mit seinen 1.540 Plätzen als variable Spielstätte bewährt. Durch ein modernes Raumakustik-System ist der Saal akustisch veränderbar und erfüllt somit die unterschiedlichsten Anforderungen. Im Theater am Marientor sind Kammer- und Philharmonische Konzerte ebenso möglich wie Musicals, TV-Aufzeichnungen, Opern, Comedy-Shows, Ballettabende und andere musikalische Aufführungen:
09.02.2026: Die Kirche im Dellviertel gehört zum Bistum Essen und ist die offizielle Pfarrkirche der Grosspfarrei Liebfrauen. Das geschichtsträchtige Bauwerk steht heute unter Denkmalschutz. Sie wurde zwischen 1871 und 1874 nach den Plänen des Kölner Architekten Heinrich Wiethase im neugotischen Stil errichtet, um dem rasanten Bevölkerungswachstum durch die Industrialisierung gerecht zu werden. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche ab 1948 unter Einbeziehung des erhaltenen neugotischen Seitenschiffs durch den berühmten Kirchenbaumeister Dominikus Böhm wiederaufgebaut. Sehenswert sind die beeindruckenden Betonglasfenster von Ludwig Baur im Chorraum sowie die im Wiederaufbau integrierte Krypta unter dem Hochchor:
09.02.2026: Das Lehmbruck-Museum in Duisburg zeigt im Schwerpunkt Arbeiten des Künstlers Wilhelm Lehmbruck sowie internationale Skulpturen der Moderne. Erbaut wurde das Museum 1964 im Immanuel-Kant-Park nach Plänen von Manfred Lehmbruck, einem Sohn des Künstlers. Das ursprünglich aus Grosser Glashalle und Lehmbruck-Trakt bestehende Haus ist 1983-87 um einen Erweiterungsbau ergänzt worden (im Bild). Im Aussenraum des Museums befindet sich ein Skulpturengarten mit weiteren Exponaten:
16.01.2026: Das Hauptgebäude des Finanzamts Worms-Kirchheimbolanden befindet sich am Karlsplatz 6 in Worms. Das historische Dienstgebäude wurde in den 1920er Jahren im Stil des Expressionismus errichtet und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz:
16.01.2026: Die evangelische Lutherkirche im Westen der Innenstadt wurde zwischen 1910 und 1912 nach Plänen von Prof. Friedrich Pützer erbaut. Unschwer zu erkennen sind die starken Anklänge an den Darmstädter Jugendstil mit sparsamer Ornamentik an den Aussenseiten. Mehrfach erscheint als durchgängiges Kennzeichen der Kirche die achteckige Lutherrose. Der einschiffige Hallenbau verfügt über einen Kanzelaltar:
16.01.2026: Die Villa Sonneck in Worms ist ein denkmalgeschütztes, historisches Wohngebäude aus dem Jahr 1909, das für seine markante Architektur und seine direkte Verbindung zur Stadtgeschichte bekannt ist. Das Gebäude wurde im Stil des Historismus errichtet und vereint neugotische Elemente sowie Motive der Neurenaissance. Entworfen wurde die stattliche Villa von dem Architekten Adolf Fuhrmann. Das Haus steht auf einem stark bewegten Grundriss und verfügt über hölzerne Wintergartenanbauten. Der wehrhafte, hohe Turm mit integriertem Turmzimmer bildet das optische Highlight der Villa. Seine Dachbekrönung korrespondierte ursprünglich über eine direkte Sichtachse mit dem Pavillon im darunterliegenden Weiher. Die Villa wurde am Hang erbaut und bot eine freie Aussicht über den tiefer gelegenen Park. Das Areal gehörte zum erweiterten Gelände des Lederindustriellen Karl (Charles) Bittel, der das Viertel massgeblich prägte:
16.01.2026: Die 1.471,4 m lange Autobahnbrücke befindet sich in Pfeddersheim, westlich von Worms, und wurde zwischen 1972 und 1975 hergestellt. Die Brücke setzt sich aus zwei getrennten Überbauten (Ost und West) zusammen, welche sich jeweils in Längsrichtung in vier aufeinander folgende Durchlaufträgersysteme unterteilen. Die Querschnittsform ist ein zweizelliger Hohlkasten mit einer durchgängigen Konstruktionshöhe von 2,7 m. Der bestehende Brückenüberbau ist sowohl in Längs- als auch in Querrichtung vorgespannt. Zur Verstärkung der Koppelfugen wurde eine zusätzliche, externe Vorspannung in den beiden Zellen des Hohlkastenquerschnitts ausgeführt. Zur Lasteinleitung bzw. Endverankerung wurden Stahlbetonkonsolen hergestellt. Die Kraftübertragung zwischen Hohlkastensteg und Konsole wurde durch verzahnte Kontaktfugen und eine Quervorspannung sichergestellt: