Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten
09.02.2026: Der Targobank-Turm ist ein Dienstleistungsgebäude im Stadtzentrum am Harry-Epstein-Platz 5. Das Gebäude mit seiner markanten Glasfassade wurde zwischen 1998 und 1999 in einer Rekordbauzeit von nur zehn Monaten errichtet und prägt seither massgeblich die Skyline der Duisburger Innenstadt. Zusammen mit einem 2015 fertiggestellten, achtstöckigen Erweiterungsbau auf dem Gelände des ehemaligen Hauptzollamts bildet das Hochhaus das sogenannte Targo Bank Quartier. Das Gebäude misst 72 Meter und erstreckt sich über 16 oberirdische Stockwerke. Es gilt als das höchste reine Bürogebäude der Stadt. Der Entwurf des ursprünglichen Turms stammt von HPP Architekten. Die Konstruktion besteht aus rund 1.700 Tonnen Stahl und 10.000 Kubikmetern Beton. Im gesamten Quartierskomplex (inklusive des Neubaus von 2015) arbeiten rund 2.500 Mitarbeiter. Die Targobank zählt damit zu den grössten privaten Arbeitgebern in Duisburg:
09.02.2026: Das Gebäude befindet sich an der zentralen Einkaufsmeile, der Königstrasse 64. Im Jahr 1913 erwarb eine lokale Brauerei das Gebäude und betrieb dort die bekannte Gaststätte Bürgerbräu im Rheingoldhaus. Es war ein beliebter Treffpunkt mit Café und Gasthaus. Im Gegensatz zu weiten Teilen der Duisburger Innenstadt blieb das Rheingoldhaus im Krieg fast vollständig verschont. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (eingetragen in der Liste der Baudenkmäler in Duisburg-Mitte). Die Räume der ehemaligen Traditionsgaststätte wurden in der jüngeren Vergangenheit unter anderem von Gastronomieketten genutzt:
09.02.2026: Der 1963 fertiggestellte Ruhr-Tower Duisburg ist ein markantes, 56 Meter hohes Bürohochhaus am Averdunkplatz nahe der Innenstadt. In seiner Geschichte war das Bauwerk auch als Calderoni-Hochhaus sowie als Haus Duisburg bekannt. Der Turm verfügt über 16 Geschosse und prägt seit den 1960er-Jahren als eines der frühen Nachkriegshochhäuser die Silhouette der Duisburger City. Die Immobilie wird primär gewerblich als Büro- und Praxisgebäude genutzt. Die oberen Etagen bieten einen weiten Rundumblick über die Duisburger Innenstadt. Das Objekt besitzt ein zentrales Foyer und wird in den Abendstunden bewacht:
09.02.2026: Das Amtsgericht Duisburg ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von sieben Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichts Duisburg. Das Gericht hat sein Hauptgebäude am König-Heinrich-Platz in der Duisburger Stadtmitte. Dem Amtsgericht Duisburg ist das Landgericht Duisburg übergeordnet. Zuständiges Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht Düsseldorf. Der Gebäudekomplex wurde in drei Abschnitten gebaut. 1874–1876 wurde das erste Gebäude mit der Front zur Königstrasse errichtet. Im Jahre 1878 erfolgte eine Erweiterung an der Landgerichtstrasse. Der Flügel am König-Heinrich-Platz (auf den Bildern) wurde in den Jahren 1909 bis 1912 errichtet:

09.02.2026: Die katholische Liebfrauenkirche ist eine der bedeutendsten Nachkriegskirchen an Rhein und Ruhr und ein vorbildliches Beispiel für bürgerschaftliches Engagement bei der Neuorientierung profanierter Kirchen. Ihr Vorgängerbau, der sich neben der Salvatorkirche in der Nähe des Innenhafens befand, war 1942 zerstört worden. Der Neubau wurde 1958–1961 realisiert. Architekt Toni Hermanns entwarf einen zweigeschossigen, kubischen Baukörper aus Stahlbeton mit Flachdach. Die Fassaden sind mit unregelmässig angeordneten Natursteinplatten verkleidet. An der Seite zum König-Heinrich-Platz liegt ein quaderförmiger Eingangsturm, der die gesamte Breite des Kirchenschiffs einnimmt und dieses in der Höhe leicht überragt. Über dem Hauptportal befindet sich ein Sandsteinrelief des Bildhauers Karl Heinz Türk. Es zeigt die biblische Szene von Moses mit dem brennenden Dornbusch. Im Rahmen von Reformen im Erzbistum Essen wurde die Kirche mit anderen Gemeinden in Duisburg zusammengelegt und das Gebäude von der katholischen Kirche aufgegeben. Um den drohenden Abriss zu verhindern, gründete die Liebfrauengemeinde zusammen mit Unternehmern, Vertretern von Stiftungen und Privatpersonen 2007 die Stiftung Brennender Dornbusch, benannt nach dem Relief an der Hauptfassade. Zusammen mit Geldern vom Land Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnte das Gebäude so erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Unterkirche dient weiterhin als Gottesdienstraum. Die Oberkirche wurde 2009 profaniert und zu einem Kunst- und Kulturzentrum umgewandelt, das vor allem den Dialog zwischen Religionen und Kulturen fördern soll:

09.02.2026: Das CityPalais ist ein moderner Mixed-Use-Komplex in der Duisburger Innenstadt, der Kultur, Entertainment, Gastronomie und Shopping unter einem Dach vereint. Es befindet sich in bester Lage an der Königstrasse direkt gegenüber dem Stadttheater und bildet zusammen mit dem benachbarten Forum das Herzstück der City:
Citroën Typ H Verkaufswagen vor dem Palais – er wurde ursprünglich zwischen 1948 und 1981 in Frankreich als vielseitiger Kleintransporter produziert. Das Modell ist heute ein beliebter Oldtimer, der oft zu einem Food Truck für Events umgebaut wird:






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