Kalender
Juli 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
Archiv
785520
Users Today : 225
Users Yesterday : 1091
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

09.02.2026: Der Targobank-Turm ist ein Dienstleistungsgebäude im Stadtzentrum am Harry-Epstein-Platz 5. Das Gebäude mit seiner markanten Glasfassade wurde zwischen 1998 und 1999 in einer Rekordbauzeit von nur zehn Monaten errichtet und prägt seither massgeblich die Skyline der Duisburger Innenstadt. Zusammen mit einem 2015 fertiggestellten, achtstöckigen Erweiterungsbau auf dem Gelände des ehemaligen Hauptzollamts bildet das Hochhaus das sogenannte Targo Bank Quartier. Das Gebäude misst 72 Meter und erstreckt sich über 16 oberirdische Stockwerke. Es gilt als das höchste reine Bürogebäude der Stadt. Der Entwurf des ursprünglichen Turms stammt von HPP Architekten. Die Konstruktion besteht aus rund 1.700 Tonnen Stahl und 10.000 Kubikmetern Beton. Im gesamten Quartierskomplex (inklusive des Neubaus von 2015) arbeiten rund 2.500 Mitarbeiter. Die Targobank zählt damit zu den grössten privaten Arbeitgebern in Duisburg:

09.02.2026: Das Gebäude befindet sich an der zentralen Einkaufsmeile, der Königstrasse 64. Im Jahr 1913 erwarb eine lokale Brauerei das Gebäude und betrieb dort die bekannte Gaststätte Bürgerbräu im Rheingoldhaus. Es war ein beliebter Treffpunkt mit Café und Gasthaus. Im Gegensatz zu weiten Teilen der Duisburger Innenstadt blieb das Rheingoldhaus im Krieg fast vollständig verschont. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (eingetragen in der Liste der Baudenkmäler in Duisburg-Mitte). Die Räume der ehemaligen Traditionsgaststätte wurden in der jüngeren Vergangenheit unter anderem von Gastronomieketten genutzt:

09.02.2026: Der 1963 fertiggestellte Ruhr-Tower Duisburg ist ein markantes, 56 Meter hohes Bürohochhaus am Averdunkplatz nahe der Innenstadt. In seiner Geschichte war das Bauwerk auch als Calderoni-Hochhaus sowie als Haus Duisburg bekannt. Der Turm verfügt über 16 Geschosse und prägt seit den 1960er-Jahren als eines der frühen Nachkriegshochhäuser die Silhouette der Duisburger City. Die Immobilie wird primär gewerblich als Büro- und Praxisgebäude genutzt. Die oberen Etagen bieten einen weiten Rundumblick über die Duisburger Innenstadt. Das Objekt besitzt ein zentrales Foyer und wird in den Abendstunden bewacht:

09.02.2026: Das Amtsgericht Duisburg ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von sieben Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichts Duisburg. Das Gericht hat sein Hauptgebäude am König-Heinrich-Platz in der Duisburger Stadtmitte. Dem Amtsgericht Duisburg ist das Landgericht Duisburg übergeordnet. Zuständiges Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht Düsseldorf. Der Gebäudekomplex wurde in drei Abschnitten gebaut. 1874–1876 wurde das erste Gebäude mit der Front zur Königstrasse errichtet. Im Jahre 1878 erfolgte eine Erweiterung an der Landgerichtstrasse. Der Flügel am König-Heinrich-Platz (auf den Bildern) wurde in den Jahren 1909 bis 1912 errichtet:

09.02.2026: Die katholische Liebfrauenkirche ist eine der bedeutendsten Nachkriegskirchen an Rhein und Ruhr und ein vorbildliches Beispiel für bürgerschaftliches Engagement bei der Neuorientierung profanierter Kirchen. Ihr Vorgängerbau, der sich neben der Salvatorkirche in der Nähe des Innenhafens befand, war 1942 zerstört worden. Der Neubau wurde 1958–1961 realisiert. Architekt Toni Hermanns entwarf einen zweigeschossigen, kubischen Baukörper aus Stahlbeton mit Flachdach. Die Fassaden sind mit unregelmässig angeordneten Natursteinplatten verkleidet. An der Seite zum König-Heinrich-Platz liegt ein quaderförmiger Eingangsturm, der die gesamte Breite des Kirchenschiffs einnimmt und dieses in der Höhe leicht überragt. Über dem Hauptportal befindet sich ein Sandsteinrelief des Bildhauers Karl Heinz Türk. Es zeigt die biblische Szene von Moses mit dem brennenden Dornbusch. Im Rahmen von Reformen im Erzbistum Essen wurde die Kirche mit anderen Gemeinden in Duisburg zusammengelegt und das Gebäude von der katholischen Kirche aufgegeben. Um den drohenden Abriss zu verhindern, gründete die Liebfrauengemeinde zusammen mit Unternehmern, Vertretern von Stiftungen und Privatpersonen 2007 die Stiftung Brennender Dornbusch, benannt nach dem Relief an der Hauptfassade. Zusammen mit Geldern vom Land Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnte das Gebäude so erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Unterkirche dient weiterhin als Gottesdienstraum. Die Oberkirche wurde 2009 profaniert und zu einem Kunst- und Kulturzentrum umgewandelt, das vor allem den Dialog zwischen Religionen und Kulturen fördern soll:

09.02.2026: Das CityPalais ist ein moderner Mixed-Use-Komplex in der Duisburger Innenstadt, der Kultur, Entertainment, Gastronomie und Shopping unter einem Dach vereint. Es befindet sich in bester Lage an der Königstrasse direkt gegenüber dem Stadttheater und bildet zusammen mit dem benachbarten Forum das Herzstück der City:

Citroën Typ H Verkaufswagen vor dem Palais – er wurde ursprünglich zwischen 1948 und 1981 in Frankreich als vielseitiger Kleintransporter produziert. Das Modell ist heute ein beliebter Oldtimer, der oft zu einem Food Truck für Events umgebaut wird:

09.02.2026: Das Theater Duisburg ist ein echter Hingucker und ein wichtiger Teil der Kulturszene der Stadt. Hier trifft sich alles, was Rang und Namen hat, sei es für einen Abend voller Drama mit dem Schauspiel Duisburg, für grandiose Klänge der Duisburger Philharmoniker oder für beeindruckende Opernproduktionen der Deutschen Oper am Rhein. Das Gebäude selbst, ein neoklassizistisches Schmuckstück aus den frühen 1910er Jahren, hat im Laufe der Zeit einiges erlebt, einschliesslich eines Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit seinen 1.117 Plätzen ist das Theater ein vielseitiger Raum, der immer für eine Überraschung gut ist. Besonders spannend wird es jedes Jahr im Frühling, wenn im Rahmen der Duisburger Akzente das Theatertreffen stattfindet. Dann kommen nicht nur regionale Künstler, sondern auch Stars von grossen Bühnen, wie dem Berliner Ensemble oder dem Wiener Burgtheater, nach Duisburg:

09.02.2026: Das Stadthaus wurde zwischen 1924 und 1926 im Stil des Expressionismus erbaut. Heute beherbergt es primär die Dienststellen des Technischen Dezernats der Stadtverwaltung, wie das Bauaufsichts- und das Stadtentwicklungsamt. Im Gebäude befindet sich ein funktionierender Paternosteraufzug aus dem Jahr 1927. Es rahmt zusammen mit dem benachbarten ehemaligen Hotel das Stadttheater Duisburg ein:

09.02.2026: Die Geschichte des Duisburger Rathauses hat ihre Wurzeln in der Zeit des Mittelalters. Seine erste Erwähnung als domus consulum stammt aus dem Jahre 1361. Erst rund 200 Jahre später gibt es eine grafische Überlieferung des Gebäudes. 1566 zeigt der Corputiusplan der Stadt Duisburg neben der Salvatorkirche auf der Stelle des ehemaligen Königshofs ein kleines, bescheidenes Gebäude – das Rathaus. Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verdoppelte sich die Bevölkerung der Stadt, was zum Bau eines neuen, grösseren Rathauses 1843 führte. Doch bald genügt auch dieses Gebäude nicht mehr. Im Jahre 1895 schrieb man einen Wettbewerb aus, an dem 83 Architekten teilnahmen. Der Siegerentwurf von Friedrich Ratzel aus Karlsruhe wurde in drei Bauphasen von 1897-1902 realisiert. Das im Stil der historisierenden Frührenaissance ausgeführte Gebäude wurde auf dem Standort des Vorgängerbaus errichtet. Die Hauptfassade war zum Burgplatz gewendet, verfügte über zwei Innenhöfe und einen 67 Meter hohen Rathausturm. Der Haupteingang wurde durch einen Mittelrisalit mit prächtigem Giebel und einer barocken Haube gekennzeichnet. Auf dem Burgplatz vor dem Rathaus fand der Markt statt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus stark beschädigt, die Überdachung aller Baukörper war zerstört. Im Zuge der Restaurierung erhielt das Gebäude ein Satteldach, die Überdachung des Eingangsportals wurde nicht wiederaufgebaut, der Turm wurde mit einer einfachen Spitze gekrönt. Auch die Ringbebauung des Burgplatzes ging für immer verloren, so dass die Anlage bis heute offen und ungestaltet blieb:

09.02.2026: Im Jahr 1869 wurde in Duisburg bekannt, dass die belgische Stadt Rupelmonde als Geburtsstadt des Kartografen Gerhard Mercator ein sieben Meter hohes bronzenes Denkmal für Mercator plante. Zwar war der Kartograf dort geboren worden, seine berühmtesten Karten, die Europakarte von 1554 und seine Weltkarte von 1569, waren jedoch in seiner Werkstatt in der Duisburger Oberstrasse entstanden. Daher hob man in Duisburg kurzer Hand ein Konkurrenzprojekt zu dem belgischen Denkmal aus der Taufe. Bereits drei Monate nach dem Baubeginn in Belgien wurde der Grundstein des Duisburger Pendants gelegt. Der im Stil des Historismus errichtete Sandsteinbrunnen zeigt ein zweieinhalb Meter hohes Standbild Mercators in einer für die Renaissance typischen Tracht, herabblickend auf einen vor seinen Füßen stehenden Globus. Mercator steht auf einem Aufbau, der aus vier mit Rundbögen verbundenen Pfeilern besteht. Zwischen den Pfeilern speien vier Delphine Wasser in ein Becken. In den vier Ecken des Aufbaues sitzen vier Kinderfiguren, sie symbolisieren den Handel (Merkur- oder Heroldstab), das Gewerbe (Zahnrad), die Schifffahrt (Anker) und die Wissenschaft (Buch):