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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

12.12.2025: Bad Homburg ist durch die S-Bahn-Linie S5 auf der Homburger Bahn mit Frankfurt verbunden. Er ist ausserdem Endbahnhof der Regionalbahn-Linie RB 15. Sie verbindet die Kreisstadt mit den Orten des Hintertaunus und wird in den Hauptverkehrszeiten über Oberursel nach Frankfurt Hauptbahnhof durchgebunden.. Er wurde im Jahr 1907 als Durchgangsbahnhof in Betrieb genommen. Das Empfangsgebäude ist sehr repräsentativ in Neorenaissance und asymmetrisch gestaltet. Massgebend beteiligt war der Architekt, Regierungs- und Baurat Armin Wegner. Eventuell stützte er sich auf Vorarbeiten des geheimen Baurates Louis Jacobi. Aber auch der Kaiser selbst griff immer wieder in die Gestaltung ein:

12.12.2025: Die Walking Woman ist primär eine bekannte, bemalte Bronzeskulptur des britischen Künstlers Sean Henry (2008), die als überlebensgrosse Figur alltägliche Menschen im urbanen Raum darstellt. Die Bronzefigur ist farbig bemalt und zeigt eine in Alltagskleidung gehende Frau. Die Figuren sind nicht lebensgross, sondern oft grösser (ca. 2,17 m) oder kleiner als der Realität entsprechend, um eine hyperrealistische Wirkung zu vermeiden. Abgüsse befinden sich unter anderem in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz, seit 2016), London und Oslo (Ekebergparken):

12.12.2025: Die Brücke ist eine im Januar 2020 offiziell benannte Fussgängerbrücke, die als wichtiges architektonisches Bauwerk und gleichzeitig als Mahnmal für den 1989 ermordeten Vorstandssprecher der Deutschen Bank fungiert. Sie überspannt den Hessenring und verbindet direkt den Bahnhof mit der Innenstadt und dem Rathausplatz. Die Benennung erfolgte anlässlich seines 90. Geburtstags im Januar 2020 – gut 30 Jahre nach dem tödlichen Sprengstoffattentat der RAF auf Herrhausen in Bad Homburg. Am Zugang der Brücke befinden sich zwei offizielle Gedenktafeln aus gefrästem Aluminium, die das Leben des Bankiers würdigen. Seine Tochter Anna Herrhausen hob zur Einweihung hervor, dass ihr Vater zeit seines Lebens ein Brückenbauer gewesen sei:

12.12.2025: Beim Hauptgebäude des Rathauses handelt es sich um einen modernen Zweckbau mit markanter Glas- und Betonfassade. In der Fachwelt und von bekannten Architekten wird das Gebäude aufgrund seines wuchtigen Designs auch oft kritisch als Bausünde bezeichnet. Der Komplex wurde 1981 ursprünglich als Büro- und Geschäftshaus bezogen. Die Stadtverwaltung verlegte ihren Hauptsitz im Jahr 1996 hierher. Das Gebäude kombiniert öffentliche Verwaltung und Gewerbe. Im Erdgeschoss befindet sich eine Einkaufspassage (Ladengalerie im Rathaus). In den oberen Etagen sitzen der Magistrat und das zentrale Stadtbüro:

20.11.2025: Die Limbuger Schleuse liegt bei Lahnkilometer 76,6 und wird durch das Wasserstrassen- und Schifffahrtsamt Koblenz, Aussenbezirk Diez, verwaltet. Von der Lahnmündung aus betrachtet ist sie die zwölfte Schleuse. Sie steht unter Denkmalschutz. Zum Schleusenkomplex zählen die Kammerschleuse, der Schleusenkanal sowie ein Schleusenwärterhaus. Die heutige Kammerschleuse wurde in den Jahren 1856 und 1857 erbaut. Sie ist 34 Meter lang, 5,34 Meter breit und besitzt eine Fläche von circa 200 Quadratmetern. Die Fallhöhe beträgt 3,61 Meter. Die Seitenflächen der Schleuse wurden mit gehauenem Kalkstein (Lahnmarmor) aus Brüchen bei Villmar und Arfurt verkleidet. Dabei wurde ganz bewusst auf die solide Ausführung sowie den hochwertigen Eindruck Wert gelegt. Beteiligt waren dabei unter anderem der aus Villmar stammende Steinmetzmeister (Marmorierer) Johann Peter Leonhard (1793-1873) und seine Söhne:

20.11.2025: Die Lahntalbrücke Limburg ist eine 450 Meter lange Brücke der Autobahn 3 in Limburg. Die ab dem Jahr 2013 errichtete und 2016 fertiggestellte Balkenbrücke liegt östlich der Limburger Kernstadt und überspannt die Lahn, sowie die parallel verlaufende Lahntalbahn und die Landesstraße L3020 (Eschhöfer Weg) in einer Höhe von maximal etwa 62 Metern über Grund. Die erste Lahntalbrücke der Autobahn bei Limburg wurde in den Jahren 1937 bis 1939 als steinerne Bogenbrücke errichtet. Nach der Zerstörung durch ein Sprengkommando der deutschen Wehrmacht im Jahr 1945 war sie von 1949 bis 1962 mit Behelfsüberbauten wieder in Betrieb. In den Jahren 1960 bis 1964 wurde eine Spannbetonbalkenbrücke errichtet. Diese wurde im August 2017 nach der Fertigstellung des Neubaus abgerissen. Die Herstellung der Brücke erfolgte im Freivorbau in fünf Meter langen Abschnitten mit Hilfspfeilern, die sich direkt neben den Brückenpfeilern befanden, als Stabilisierungsmassnahme. Die Hilfspfeiler standen auf hydraulisch verschiebbaren Fundamenten, die nach Fertigstellung des ersten Überbaus für die Verwendung beim zweiten Überbau seitlich verschoben wurden:

20.11.2025: Eschhofen besass bis zum 1895 erfolgten Abbruch die spätmittelalterliche Antoniuskapelle im älteren Ortskern. Den Neubauplan lieferte 1888 Diözesanbaumeister Jakob Fachinger aus Limburg, der damit einen anspruchsvolleren Entwurf Max Meckels verdrängte. Aber auch der Entwurf Fachingers wurde nur mit einem niedrigeren Turm und vermutlich kürzerem Chor ausgeführt. Die Weihe erfolgte 1891. Die neugotische Saalkirche aus unverputztem grünem Schalstein zeigt einen mittigen Fassadenturm mit Masswerkrosette an der Westseite und einen kleinen, eingezogenen 5/8-Chor. Das schlichte, harmonisch proportionierte Äussere mit gestuften Strebepfeilern und grossen Masswerkfenstern setzt einen deutlichen Akzent in der Abfolge der Häuserzeile der fast schnurgeraden Limburger Strasse:

20.11.2025: Die Lahntalbrücke ist eine 438 m lange zweigleisige Eisenbahnüberführung der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main. Die einzige Bogenbrücke der Strecke liegt in Limburg an der Lahn bei Streckenkilometer 107. Sie überspannt die Lahn mit der parallel verlaufenden Lahntalbahn und, südlich des Bogens, der Landesstrasse 3020 (Eschhöfer Weg), in einer Höhe von maximal 50 m über Grund. Aufgrund der Nähe zur historischen Altstadt von Limburg und zur vorhandenen Autobahnbrücke erfolgte eine vertiefte Diskussion der Brückengestaltung. Die gewählte Variante, die mit einem 116 m weiten Bogen die Lahn überspannt, vermied bauliche Eingriffe am Fluss. Die Brücke wurde zwischen den Jahren 1998 und 2001 bei Kosten von ungefähr 25 Millionen DM erbaut. Die Herstellung des Bogens erfolgte im Freivorbau mit 12 bzw. 13 Abschnitten bei Taktlängen von 1,94 m bis 5,0 m. Gehalten wurde der Bogen mit Hilfsabspannungen, die über Hilfspylone auf den Kämpferpfeilern in den benachbarten Pfeilerfundamenten verankert waren. Während der Herstellung wurden sämtliche Bauwerksverformungen mit Hilfe eines umfangreichen Messprogramms überwacht:

20.11.2025: Die Schrägseilbrücke über die Lahn bei Dietkirchen im Schatten der Lubentiusbasilika verbindet seit 25 Jahren die Stadtteile Dietkirchen und Eschhofen als Fußgänger und Radfahrverbindung. Darüber hinaus dient sie aber auch gleichzeitig der Flussüberquerung einer Abwasserleitung und weiteren Versorgungsleitungen. Mit dem Konzept einer kombinierten nutzbaren Fussgänger-/Radfahrbrücke, die gleichzeitig auch als Flussüberquerung der Abwasserleitungen des Stadtteils Dietkirchen dient, konnten erhebliche Mehrkosten für einen Düker (Flussunterquerung) eingespart werden. 2010 wurde die sogenannte Holzbrücke umgetauft und erhielt den Namen des langjährigen Ortsvorsehers und Stadtverordnetenvorstehers Kurt van der Burg:

20.11.2025: Das Landesamt für Denkmalpflege führt das Alte Fährhaus in Dietkirchen als Kulturdenkmal. Demnach entstand das heutige Haus um 1830/50 als schlichter, ursprünglich verputzter Fachwerkbau mit Kniestock. Die ursprünglich dazugehörende Scheune wurde abgerissen. Die traditionsreiche Dietkirchener Lahnfähre ist seit dem 11. Jahrhundert als Lehen überliefert und wurde erst 1981 eingestellt. Das Wohn- und Gasthaus besitzt daher eine grosse ortsgeschichtliche Bedeutung: