20.11.2025: Eschhofen besass bis zum 1895 erfolgten Abbruch die spätmittelalterliche Antoniuskapelle im älteren Ortskern. Den Neubauplan lieferte 1888 Diözesanbaumeister Jakob Fachinger aus Limburg, der damit einen anspruchsvolleren Entwurf Max Meckels verdrängte. Aber auch der Entwurf Fachingers wurde nur mit einem niedrigeren Turm und vermutlich kürzerem Chor ausgeführt. Die Weihe erfolgte 1891. Die neugotische Saalkirche aus unverputztem grünem Schalstein zeigt einen mittigen Fassadenturm mit Masswerkrosette an der Westseite und einen kleinen, eingezogenen 5/8-Chor. Das schlichte, harmonisch proportionierte Äussere mit gestuften Strebepfeilern und grossen Masswerkfenstern setzt einen deutlichen Akzent in der Abfolge der Häuserzeile der fast schnurgeraden Limburger Strasse:

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