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Kirchen

15.11.2019: Die evangelische Stadtkirche befindet sich im Zentrum von Gross-Gerau. Ihr Errichtungsdatum ist nicht eindeutig nachweisbar. Es gibt jedoch schriftliche Belege über eine Kirche in Gross-Gerau, die aus dem 15. Jahrhundert stammen. Nachgewiesen ist auch, dass der am Portal zu findende Schmuck aus der Zeit vor 1450 stammt. Im 17. Jahrhundert erfolgten an der Kirche umfassende Erweiterungen unter Pfarrer Georg Leuchter. Damals galt das Gotteshaus als das schönste der Obergrafschaft. Kurz nach der Vollendung der Umbauten fiel die Kirche im November 1634 einem Brand zum Opfer, ihre Wiedereinweihung erfolgte im Jahr 1656. Im Laufe seiner Geschichte fanden an dem Gotteshaus immer wieder Umgestaltungen und Erweiterungen statt. Bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadtkirche schwer beschädigt, die Gottesdienste fanden nach Kriegsende zunächst im Gemeindehaus statt. Anfang der 1950er Jahre begann man mit dem Wiederaufbau des Gotteshauses, die erste Konfirmation in seinen Räumlichkeiten wurde im Jahr 1955 gefeiert. Neben den regulären Gottesdiensten hebt sich die Stadtkirche heute durch ihre kirchenmusikalischen Aktivitäten in besonderer Weise hervor:

22.09.2020: Erste Aufzeichnungen der Pfarrei St. Nikolaus beginnt nach der Reformation wieder im Jahr 1655. Nach zwei kleineren Kapellen wurde im Jahr 1725 die erste St. Nikolaus Kirche eingeweiht. Die St. Nikolaus Kirche in Bad Vilbel in heutiger Form wurde 1970 erbaut und in den Jahren 1986 und 1987 saniert. Sie ist heute das Gotteshaus für knapp 3.000 Katholiken:

11.10.2019: Die Kirche St. Denis (Collégiale Saint-Denis de Liège) ist eine römisch-katholische Kirche in Lüttich. Die zum Bistum Lüttich gehörende ehemalige Kollegiatkirche ist dem heiligen Dionysius von Paris geweiht. Das Kollegiatstift war eines von sieben Stiftskapiteln in Lüttich. Die Kirche wurde 987 durch den Fürstbischoff von Lüttich Nottger gegründet. Die Kirche war Teil der ersten Stadtmauer und der schwere Turm war Teil der Verteidigung der Stadt. Studien über die Jahresringe im Holz der Dachbalken des Schiffes haben gezeigt, dass diese aus der Zeit 1012–1015 stammen. Der romanische Chor wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts durch den heutigen gotischen Chor ersetzt. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Innere der Kirche in Anlehnung an den damals vorherrschenden Barock umgebaut. Nach der Revolution und der Aufhebung des Kapitels 1797 verlor St. Denis einen Teil seines Kirchenschatzes. Nach dem Konkordat von 1801 zwischen Napoleon Bonaparte und Papst Pius II. öffnete sie ihre Türen als Pfarrei wieder. Im Jahr 1987 wurde die Kirche restauriert:

14.09.2019: Das Gotteshaus mit seinem wuchtigen, leicht schiefen Turm gehört zur Silhouette der Stadt insbesondere des Marktplatzes unverzichtbar dazu. Wann genau die Kirche erbaut wurde, lässt sich nicht sagen. Es wird vermutet, dass Bischof Gerold zwischen 1155 und 1163 eine hölzerne Kapelle am heutigen Standort erbauen liess. Nach Begutachtung der künstlerischen und handwerklichen Merkmale vermutet man, dass der Bau frühestens 1180 begonnen haben kann und wohl erst unter Bischof Berthold (1210 – 1230) fertig gestellt wurde. Die Kirche ist ein Bauwerk der Romanik:

14.09.2019: Die 1889 erbaute katholische Marienkirche in Eutin, welche beide Weltkriege unbeschadet überstanden hat, wurde nach den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) innen komplett umgebaut. So wurden u. a. die Altarschranken (Kommunionbänke) entfernt und der Volksaltar zeigte von nun an zur Gemeinde hin, sodass der Priester jetzt zum Altar und zum Publikum steht:

12.09.2019: Die Entstehung des Ratzeburger Doms, einer romanischen Backsteinbasilika, ist Heinrich dem Löwen zu verdanken. Nach gut sechzigjähriger Bauzeit galt mit der spätromanischen Südvorhalle der Bau im Jahre 1220 als beendet. Heinrich der Löwe war zu dem Zeitpunkt bereits 40 Jahre zuvor gestürzt worden. Die Geschichte des Doms entwickelte sich parallel zur Geschichte der Stadt. Es gab insgesamt 29 Bischöfe des Ratzeburger Doms. 25 von ihnen sind dort beigesetzt, ihre Siegel sind in der Schatzkammer des Doms ausgestellt. Heute sind die Aufführungen und Konzerte der „Ratzeburger Dommusiken“ weit über Ratzeburgs Grenzen hinaus bekannt. Die überaus populären nächtlichen Dombegehungen haben fast spirituellen Charakter. Im Rahmen der jährlichen Veranstaltungsreihe „Ratzeburger Nächte“ bildet entweder ein Kunstwerk des Doms oder die Besteigung des sonst geschlossenen Domturms den eindrucksvollen Abschluss:

Der Ratzeburger Löwe vor dem Dom:

03.09.2019: Die katholische Pfarrkirche Sankt Peter und Paul wurde in den Jahren 1730 bis 1732 auf den Fundamenten der Vorgängerkirche von dem Mainzer Ingenieur-Hauptmann Johann Farolsky erbaut. Urkundlich erwähnt wurde die Pfarrei erstmals 1239. 1775 schuf der aus Ulm-Söflingen stammende Johann Baptist Enderle die spätbarocken Fresken im Kirchenschiff und Hochchor sowie an den beiden Emporenbrüstungen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Dach der Kirche stark beschädigt. Die beim Neubau eingezogenen Holzbalken waren mit einem ölhaltigem Insektizid behandelt, welches die Deckenfresken im Laufe der Zeit stark beschädigten. Der Innenraum wurde zwischen 2000 und 2005 für mehrere Millionen Euro restauriert. Die Gelder hiefür wurden unter anderen von Hochheimer Bürgern gespendet:

21.08.2019: Bereits am 7. Dezember 1293, also vor mehr als 700 Jahren wird die Wickerer Kirche erstmals urkundlich erwähnt und schon 1294 spricht eine weitere Urkunde von der Pfarrei Wicker. Im Jahr 1480 wurde der Turm der Kirche umgebaut. 1814 wurde das gotische Gewölbe des Kirchenschiffes wegen Einsturzgefahr abgetragen. Nun wurde das Kirchenschiff um rund siebeneinhalb Meter verlängert und um rund drei Meter erhöht, ebenso wurden die Fenster erneuert. Von dem gotischen Bau blieben nur der gotische Chorbogen, das zierliche Sterngewölbe der Apsis im Erdgeschoss des Turmes und die Spitzbogenfenster im Chor erhalten. Der wehrhafte Turm ist wohl wesentlich älter als die Kirche und war vielleicht ursprünglich als Wachturm gebaut worden. Er soll auf einen römischen Wachturm zurückzuführen sein. Der Schlussstein des später in das Erdgeschoss des Turmes eingebauten Sterngewölbes trägt das Wappen der Grafen von Eppstein, unter deren Herrschaft Wicker vom Ende des 12. Jahrhunderts bis ins Jahr 1535 stand. Beim Um- und Erweiterungsbau von 1814 wurde zugleich ein Teil des ebenfalls baufälligen Turmes abgetragen und mit einem niedrigen Zeltdach abgeschlossen:

21.08.2019: Im Jahr 836 wurde der Bau einer Kapelle geplant, 1848 folgte die Grundsteinlegung und am 18.9.1849 die feierliche Einweihung. 1894 wurde die Kapelle zur Kirche erweitert. Caroline Burgeff stiftete die Fenster, auf denen Jesus Christus segnend, Kelch und Bibel dargestellt sind. Inschrift und Jahreszahl erinnern daran. Die Orgel der Kapelle, Stiftung eines Wiesbadener Gemeindegliedes, wurde von der Firma Weigle aus Stuttgart durch eine neue ersetzt. Anstelle des Türmchens trat der Turm, die Turmuhr stiftete die Stadt. Die Kirche wurde in den Jahren 1930, 1960/61, 1968 und zuletzt 1996/97 renoviert:

21.08.2019: St. Quintin gilt als älteste Pfarrkirche von Mainz (sie wird 774 urkundlich erwähnt). Sie ist eine spätgotische Hallenkirche, die in den Jahren 1288 bis 1330 erbaut wurde. Ihr Turm wurde 1489 erbaut und beherbergte auch eine Türmerwohnung.
Heute trägt er vier Glocken (unter anderem die älteste Glocke von Mainz, das so genannte Lumpenglöckchen, eine Bienenkorbglocke etwa aus dem Jahr 1250). Der Heilige Quintin ist als überlebensgrosse Statue links im Hochaltar dargestellt – er ist der Schutzpatron der Gefangenen. Auf der rechten Seite des Hochaltars steht der Heilige Blasius, der zweite Patron der Kirche.Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei den Luftangriffen auf Mainz 1942 schwer beschädigt, die Mauern blieben jedoch erhalten. Die Rekonstruktion und Renovierung begann sofort. Ein Notdach wurde noch während des Krieges aufgesetzt und schon 1948 konnte die Kirche wieder genutzt werden: