Kirchen
21.07.2021: Der tatsächliche Name des Limburger Doms lautet Georgsdom, da er dem heiligen Schutzpatron St. Georg geweiht ist. Der Limburger Dom stammt aus dem Hochmittelalter und wurde über mehrere Jahrzehnte erbaut. Der Platz für seine Erbauung wurde schon vorher für Kirchenbauten verwendet. Direkt neben der Burg und auf einem Felsen gelegen thront der Limburger Dom über der Altstadt und ist somit schon von sehr weit her zu sehen. Das Gebäude selbst wird als eines der wichtigsten und bedeutendsten vollendeten Gebäude spätromanischer Baukunst verstanden. Der Dom selbst ist eine Basilika bestehend aus drei Schiffen. Er verfügt über sieben Türme, wobei der Vieringsturm mit 66 Metern der höchste ist. Wer sich in Limburg aufhält sollte neben der atmosphärischen Altstadt in jedem Falle einen Abstecher zum Dom machen. Neben dem eindrucksvollen Gebäude hat man vom Domplatz auch einen wunderschönen Rundumblick auf die zum Fusse liegende Stadt mit der Lahn:

21.07.2021: Die evangelische Kirche Runkel ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude, das in der Stadt Runkel im Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen) steht. Die Kirchengemeinde gehört zum Dekanat an der Lahn in der Propstei Nord-Nassau der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Der ehemalige Wachturm der Stadtmauer trägt heute die Glocken der Kirche. Er wurde 1634 und 1700 durch Brände zerstört. Die erste Glocke wurde 1725 aufgehängt, die jüngste 1986:

21.07.2021: Die Evangelische Kirche Limburg ist eine markante dreischiffige Kirche in der nähe des Bahnhofs. Sie verfügt über eine Einturm-Fassade und wurde nach den Plänen des Regierungsbaumeister Prußer 1864-65 errichtet. Während des Zweiten Weltkriegs erfuhr die Kirche grössere Schäden, so dass der Chorbereich erneuert werden musste. Im Jahre 1970 richtete man in der Kirche das evangelische Gemeindezentrum ein. Vierzig Jahre später wurde die gesamte Fassade erneuert und in einem markanten roten Farbton gestrichen:

20.07.2021: Im Jahr 1883 beschloss der damalige Kirchenvorstand den Neubau der heutigen Christuskirche. Die Kirche wurde im neugotischen Stil geplant und erbaut. Nach entsprechender Bauzeit wurde am 01.07.1896 der erste Gottesdienst gefeiert. Im 2. Weltkrieg wurden sowohl die Kirche, als auch das Pfarrhaus schwer beschädigt. Der Altarraum wurde vollständig zerstört. Direkt nach Kriegsende wurde je nach Verfügbarkeit der Baumaterialien mit dem Wiederaufbau begonnen. Die Kirche wurde getreu den alten Plänen, jedoch ohne Seitenemporen wieder aufgebaut. Am 25.09.1949 wurde die zweite Einweihung gefeiert:

08.05.2018 + 20.07.2021: Die Fuldaer Michaelskirche gilt als eine der ältesten Kirchen Deutschlands. Ab 819 wurde sie unter Abt Eigil, dem vierten Abt des Klosters Fulda, als Begräbniskirche des Klosters errichtet. Der Ursprungsbau war vermutlich ein eingeschossiger Rundbau mit Kegeldach, östlichem Nischenanbau und Krypta. Die Krypta mit ihrem Gewölbe und der Säule in der Mitte ist bis heute fast unverändert erhalten geblieben. Das Hauptgeschoss war ähnlich wie heute ein Zentralbau. Nach der Zerstörung der Kirche mit Ausnahme der Krypta wurde das Gotteshaus wenig später in den alten Formen neu errichtet. Im 11. Jahrhundert wurde die Rotunde erhöht und das heutige Langhaus mit dem Turm angebaut. Durch kleinere Anbauten im Norden und Süden entstand eine kreuzförmige romanische Anlage. Die einstige Friedhofskapelle wurde zur Kirche des Nebenklosters, der Propstei Michaelsberg. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde das Kircheninnere barockisiert und die Rochuskapelle angebaut:

20.07.2021: Schon kurz nach der Gründung des Klosters Fulda siedelten sich in unmittelbarer Nähe Handwerker und Kaufleute an. Um die pfarrliche Betreuung sicherzustellen, wurde um 970 eine erste Kirche errichtet, welche wahrscheinlich dem Hl. Mauritius geweiht war. 1049 wurde die Pfarrei als Marktpfarrei erstmals urkundlich erwähnt. Nach einem Brand im Jahre 1103 wurde die Kirche im romanischen Stil wieder aufgebaut. Seit der Regierungszeit des Abtes Konrad von Malkos ist der Hl. Blasius als Patron der Kirche verbürgt. In der Zeit von 1447 bis 1470 wurde die Kirche im gotischem Stil neu errichtet, wovon heute noch der Nordwestturm erhalten ist. In der Zeit der hessischen Besetzung Fuldas bis zur Gegenreformation fand in der Stadtpfarrkirche evangelischer Gottesdienst statt. 1771 wurde unter Fürstbischof Heinrich vob Bibra die alte Kirche abgerissen und mit dem Bau einer barocken Kirche begonnen. Die Pläne hierzu stammen vom Jesuitenpater Andreas Anderjoch. Die Weihe erfolgte am 17. August 1785. Die Kirche wurde als eine dreischiffige Pfeilerbasilika im Stile des Barocks errichtet. Sie besitzt zwei Türme, zum einen den noch von der Vorgängerkirche stammenden Nordturm, der als Glockenturm dient. In dem aus der Barockzeit stammenden Südturm befindet sich die ehemalige Türmerwohnung des Fuldaer Türmers. An der von den beiden Türmen umgebenen Westfassade befindet sich über dem Hauptportal das Fuldaer Stadtwappen. Darüber folgt ein Rundbogenfenster sowie das Wappen Heinrich von Bibras. Über diesem Wappen findet sich eine Steinplastik des Hl. Blasius:

25.06.2021: Die über 850 Jahre alte, im romanischen Stil errichtete Vicelin- Kirche ist eine der am besten erhaltenen Kirchen des 12. Jahrhunderts in Ostholstein. Auf besonders interessante Weise erfährt man die Geschichte vom Wahrzeichen der Gemeinde Ratekau bei der Teilnahme an der kostenlosen Soundinstallation. Auf eindrucksvolle Art wird hierbei u. a. die Belagerung Ratekaus unter General Blücher zum Leben erweckt. Ein Gedenkstein erinnert an dieses Ereignis. Unter der „Jahrhunderteiche“, gepflanzt zu Ehren des 100. Geburtstages von Kaiser Wilhelm dem I., findet sich auch ein sehenswertes Megalithgrab aus der Zeit etwa 2700 v. Christus. Die Fundstücke hierzu sind im Dorfmuseum ausgestellt:

16.06.2021: 1734 hatten einige Männer und Frauen in Offenbach eine lutherische Gemeinde begründet und der tolerante reformierte Graf Wolfgang Ernst III. erlaubte ihnen eine eigene Kirche zu bauen. 1735 bestanden die Lutheraner bereits aus 40 Familien. 1737 erwarb die Gemeinde den Kirchbauplatz in der Neugasse, der jetzigen Herrnstrasse. Der Grundstein für den Kirchenbau wurde am 2. September 1739 gelegt. In etwa zehnjähriger Bauzeit entstand die barocke Stadtkirche. Ende des 19. Jahrhunderts war neben der Schlosskirchengemeinde und der Französisch-Reformierten Gemeinde auch die Stadtkirchengemeinde Gastgeber für die Alt-Katholiken. Den Eintretenden empfängt ein rechteckiger Saalbau mit dreiseitigem Chorschluss. Die Stadtkirche ist 1944 nach einem Luftangriff ausgebrannt. Erst 1949 war sie, mit veränderter Fassade und verändertem Innenraum, wieder aufgebaut. Zum 1. Advent 1949 wurde sie wieder eingeweiht. Die jüngste Renovierung des Innenraums fand 2003 statt. Das Farbkonzept des Innenschiffes unterstreicht jetzt stärker die barocken Elemente. Die Aussenfassade wurde 2004 nach historischem Vorbild neu gestaltet. Das Gemeindezentrum wurde 1959 in der Nähe des Isenburger Schlosses in der Kirchgasse errichtet. Die Struktur der Gemeinde ist durch die innerstädtische Wohnungssituation geprägt und umfasst vor allem ältere Bürger. Durch den Ausbau der Innenstadt zu einem Dienstleistungszentrum sank die Zahl der Gemeindemitglieder. Während sie 1960 noch rund 7.000 Personen betrug, ist die Stadtkirchengemeinde heute mit knapp 900 Gemeindegliedern eine der kleinsten in Offenbach. Umso grösser ist jedoch ihre Beteiligung bei öffentlichen Anlässen, sei es die Offenbacher Woche oder das Mainufer-Fest:

16.06.2021: Als Begräbnisstätte der Grafen von Schönborn entstand 1739 –1741 die heutige Pfarrkirche St. Cäcilia in Heusenstamm. Gräfin Maria Theresia von Schönborn, geborene Reichsgräfin von Montfort, erbaute die Kirche im Angedenken an ihren 1726 verstorbenen Gatten, Anselm von Schönborn. Unterstützung erhielt das repräsentative Vorhaben durch die Brüder des verstorbenen Grafen, Franz Georg von Schönborn, Erzbischof von Trier, Friedrich Karl von Schönborn, Fürstbischof von Würzburg und Bamberg, und Damian Hugo von Schönborn, Kardinal und Bischof von Speyer. Die drei Brüder haben mit dem Schönbornschen Hofarchitekten Balthasar Neumann durch viele Bauten im südwestdeutschen Raum eine ganze Epoche geprägt. Die Kirche hatte nicht nur nutzungs- und altersbedingte Schäden zu verzeichnen, sondern auch 1902 einen durch Blitzschlag verursachten Brandschaden zu erleiden. Im Zweiten Weltkrieg wurden durch den Luftdruck von explodierenden Fliegerbomben die Kirchenfenster zerstört und nach dem Krieg wieder ersetzt. Durch mehrere unsachgemässe Restaurierungsarbeiten im 18. und 19. Jahrhundert wurden ebenfalls Schäden verursacht, welche erst 1979 bei einer umfassenden Restaurierung kostenintensiv behoben werden konnten. Insgesamt mussten bis heute das Geläut viermal und die Kirchenorgel dreimal ersetzt werden:
