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16.06.2021: 1734 hatten einige Männer und Frauen in Offenbach eine lutherische Gemeinde begründet und der tolerante reformierte Graf Wolfgang Ernst III. erlaubte ihnen eine eigene Kirche zu bauen. 1735 bestanden die Lutheraner bereits aus 40 Familien. 1737 erwarb die Gemeinde den Kirchbauplatz in der Neugasse, der jetzigen Herrnstrasse. Der Grundstein für den Kirchenbau wurde am 2. September 1739 gelegt. In etwa zehnjähriger Bauzeit entstand die barocke Stadtkirche. Ende des 19. Jahrhunderts war neben der Schlosskirchengemeinde und der Französisch-Reformierten Gemeinde auch die Stadtkirchengemeinde Gastgeber für die Alt-Katholiken. Den Eintretenden empfängt ein rechteckiger Saalbau mit dreiseitigem Chorschluss. Die Stadtkirche ist 1944 nach einem Luftangriff ausgebrannt. Erst 1949 war sie, mit veränderter Fassade und verändertem Innenraum, wieder aufgebaut. Zum 1. Advent 1949 wurde sie wieder eingeweiht. Die jüngste Renovierung des Innenraums fand 2003 statt. Das Farbkonzept des Innenschiffes unterstreicht jetzt stärker die barocken Elemente. Die Aussenfassade wurde 2004 nach historischem Vorbild neu gestaltet. Das Gemeindezentrum wurde 1959 in der Nähe des Isenburger Schlosses in der Kirchgasse errichtet. Die Struktur der Gemeinde ist durch die innerstädtische Wohnungssituation geprägt und umfasst vor allem ältere Bürger. Durch den Ausbau der Innenstadt zu einem Dienstleistungszentrum sank die Zahl der Gemeindemitglieder. Während sie 1960 noch rund 7.000 Personen betrug, ist die Stadtkirchengemeinde heute mit knapp 900 Gemeindegliedern eine der kleinsten in Offenbach. Umso grösser ist jedoch ihre Beteiligung bei öffentlichen Anlässen, sei es die Offenbacher Woche oder das Mainufer-Fest:

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