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BUXTEHUDE

(40.900 Einwohner, 5 m ü. NHN) ist eine selbständige Gemeinde am südlichen Rande des Alten Landes im Landkreis Stade in Niedersachsen. Die Stadt liegt in der Metropolregion Hamburg geografisch zwischen dem Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek und der Kreisstadt Stade an der Bundesstrasse 73. Buxtehude ist Mittelzentrum und die zweitgrösste Stadt des Landkreises Stade. 1285 machte Buxtehude einen Entwicklungssprung vom Hude- und Klosterort zur Hafenstadt. Im Moorstreifen zwischen Geest und Marsch gründete der Bremer Erzbischof Giselbert von Brunkhorst anderthalb Kilometer von der Ursiedlung entfernt die Neue Stadt Buxtehude. War in Hamburg, Lüneburg und Stade der Hafenbetrieb von der einen Seite des Wasserlaufes auf die gegenüberliegende hinübergewachsen, wurde Buxtehude als erste deutsche Stadt planmässig um ein zentrales Hafenbecken herumgebaut. Sie war damit die modernste Hafengründung auf deutschem Boden. Rasch stieg Buxtehude zur Hansestadt auf. 1363 wird sie erstmals als Mitglied der Hanse erwähnt. Sie stand auf einer Rangstufe mit Kiel und Uelzen. Im Rahmen des hansischen Fernverkehrs erlangte die Stadt Bedeutung als Fährstation zum anderen Elbufer, denn die Niederelbe war im Mittelalter und der frühen Neuzeit nur von Stade und von Buxtehude aus zu überqueren. Nach dem Niedergang der Hanse bestand weiterhin reger Fährverkehr durch umfangreiche Viehtransporte von Jütland bis in die Niederlande. Ende des 17. Jahrhunderts zur Zeit der Schwedenherrschaft betrieben Buxtehuder Reeder auf der Handelsroute Hamburg–Archangelsk–Italien–Hamburg Hochseeschifffahrt. Das 18. Jahrhundert brachte mit dem Versiegen des Rinderhandels und der beginnenden Verlagerung des Elbübergangs nach Harburg schwierige Zeiten für die Stadt. Die Einwohnerzahl erreichte im Jahre 1812 mit 1.843 einen Tiefstand. Erst mit dem Aufkommen der Industrialisierung zeigte sich ein neuer Aufschwung. In Buxtehude setzte diese Entwicklung bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. Hierzu trug vor allem die Lage an der schiffbaren Este bei. Die ersten Industriebetriebe entstanden in Hafennähe – eine Zementfabrik, eine Ölmühle, eine Steingutfabrik, eine Dampfsägemühle sowie eine Werft. Mit weiteren Betrieben in der Altstadt und einer Papierfabrik in Altkloster entwickelte sich Buxtehude zu einem prosperierenden Wirtschaftsstandort. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat es Buxtehude verstanden, an diese Tradition anzuknüpfen und sich kontinuierlich zum attraktiven Standort des Mittelstandes zu entwickeln. Zahlreiche neue Betriebe, darunter einige Weltfirmen, wurden im Westen und vor allem im Osten auf geestrandnahen Flächen des Stadtgebietes angesiedelt. Auch weiterhin bietet die Stadt interessierten Unternehmen günstige Bedingungen. Gute Verkehrsanbindungen und die Nähe Hamburgs sind entscheidende Vorzüge.

Bahnhof Buxtehude:

Stadthaus:

Fernmeldeturm:

Amtsgericht:

Brücke über die Este:

Este am Buxtehuder Fleth:

Villa Kähler:

Ehemalige Flethmühle und heutiges Hotel:

Buxtehuder Bürgerhaus:

Rathaus:

Fleth:

Evangelische Kirche St. Petri:

Alte Markthalle:

Alte Lateinschule – Von 1792 bis 1793 wurde das Schulgebäude neu errichtet. Es beherbergte bis 1871 die höhere Schule. Restauriert und umgebaut dient es der St.-Petri-Kirchengemeinde seit 2003 als Pfarr- und Gemeindehaus:

Abthaus:

Heimatmuseum:

Stadtbibliothek:

Hafenbrücke:

Marschtorzwinger:

Hansekogge – ein Miniatur-Nachbau (Massstab 1:3) der Hanse-Kogge aus dem Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven ist in Buxtehude vor Anker gegangen – am Kreisel an der Estebrügger Strasse – und wurde am 20. Mai 2017 beim Hanse ahoi-Fest feierlich eingeweiht:

Kattau-Mühle:

Der Siebte Schornstein:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 30.09.2025.

 

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