Sonstige
15.02.2024: Die Rheinpegelstandsmessung existiert in Worms bereits seit dem Jahr 1819. Seit den späten 1920er Jahren steht unmittelbar am Rhein das Wormser Pegelhaus, ein turmartiger Rundbau mit einem Kegeldach. Es wird beiderseits umfasst von zwei weiteren, kleinen Gebäuden, die 1855 bei der Anlage der Schiffsbrücke über den Rhein errichtet wurden, also gut 70 Jahre älter als das Pegelhaus sind. Links vom Pegelhaus befindet sich das sogenannte Gelderhaus, das als Zahlstelle für den Brückenzoll der Schiffsbrücke diente. Rechts vom Pegelhaus befindet sich das sogenannte Dammwächterhaus für die Dammwache:

15.02.2024: Das Hagendenkmal an der Wormser Rheinpromenade erinnert an Hagen von Tronje, einen Held aus dem Nibelungenlied. Er soll den sagenumwobenen Nibelungenschatz geraubt und im Rhein versenkt haben. Das Hagendenkmal wurde 1906 als Galvanoplastik von dem Wormser Bildhauer Johann Hirt geschaffen und von Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim gestiftet. Sein ursprünglicher Platz befand sich bis in die 1930er Jahre im Stadtpark Bürgerweide, im Juni 1932 versetzte man es jedoch an seinen heutigen Standort am Rheinufer:

15.02.2024: Das Ludwigsdenkmal ist ein Denkmal für Grossherzog Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein, das 1895 auf Initiative der Stadtverwaltung und mit Mitteln aus der Bevölkerung auf dem Paradeplatz errichtet wurde. Es erinnert an die militärischen Leistungen des 1892 verstorbenen Grossherzogs als Kommandeur der grossherzoglich hessischen Truppen, besonders der Grossherzoglich Hessischen Infanterie-Division vor Gravelotte und Metz im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71:

02.02.2024: Der Kochbrunnentempel oder -pavillon wurde im Jahr 1888 über einem 1366 erstmals als Bryeborn (Brühborn) erwähnten Thermalbrunnen erbaut. Die Natrium-Chlorid-Thermalquelle hat eine Wassertemperatur von 66°C und gehörte bereits im 19. Jahrhundert zu den zentralen Wiesbadener Heilquellen:
02.02.2024: Auf dem Marktplatz zwischen dem Rathaus und der Marktkirche steht die 1900/1902 errichtete Marktsäule, die mit dem Marktkeller das Stadtbild prägt. Die historistische Anlage erhebt sich auf quadratischem Grundriss und wird von einer Balustereinfriedung umschlossen. Zum Ensemble gehört eine erhöhte, aus Sandstein errichtete Platzanlage mit Freitreppen. Eine Treppenanlage führt in den Marktkeller. Die Marktsäule ist ein Säulenbrunnen mit Entlüftungsschacht. Die Basis bildet eine etwa 2,5 Meter hohe, sich nach oben verjüngende Sockelzone mit Brunnen auf der Süd- und Nordseite. Den 3,50 Meter hohen roten Säulenschaft schmücken schräge Kanneluren, die im oberen Säulendrittel von einem Reliefband mit Darstellungen der Tierkreiszeichen begrenzt werden. Das etwa 1 Meter hohe Kapitell ragt mit seinem plastischen Schmuck weit über den Säulenschaft hinaus und zeigt unter dem Abakus, der den Laternensockel trägt, in jeder Himmelsrichtung ein Gesicht für die Tageszeiten. Den Abschluss bildet eine aus diagonalen Metallbändern gefertigte kuppelförmige Laterne mit bekrönendem Dachknauf:
11.09.2023: Die ehemalige Benediktinerabtei Seligenstadt ist eine der wenigen nahezu komplett erhaltenen Klosteranlagen in Hessen. Die Gründung des Klosters Seligenstadt geht auf Einhard, den Biographen Karls des Grossen zurück. Im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert wurde das Kloster im Zuge der Barockisierung stark umgebaut. Fast tausend Jahre lebten und arbeiteten Mönche hinter den Klostermauern nach den Regeln des heiligen Benedikts, bis das Kloster 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst wurde. Seit den 1980er Jahren wird die Klosteranlage von der VSG behutsam im Sinne der letzten Blütezeit des 17. und 18. Jahrhunderts restauriert. Heute bietet das ehemalige Benediktinerkloster mit den Klausur- und Wirtschaftsgebäuden sowie dem Klostergarten einen unvergesslichen Einblick in das klösterliche Leben. Ab 1986 wurden die Gärten auf Basis von Quellen und Grabungsfunden gemäss ihrer historischen Struktur und Bepflanzung rekonstruiert. Sie vermitteln ein anschauliches Bild vom vielfältigen Einsatz der in barocker Zeit hier kultivierten Nutz- und Zierpflanzen. Die gesamte Anlage erfreut sich grösster Beliebtheit bei der Bevölkerung und wird gerne und häufig von Vertretern der Landesregierung für Veranstaltungen genutzt.
Klostermauer mit Klosterpforte:

Abteigebäude mit Klosterhof:

Taubenhaus:

Klostermühle:

Orangerie:

Infotafel im Klosterhof:

Klostergarten:





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