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Sonstige

21.06.2025: Die Statue wurde im Jahr 2003 von den Bildhauern Andreas Krämmer und Holger Lassen geschaffen und erinnert an Alexandrine von Preussen (1803–1892), die durch Heirat Grossherzogin von Mecklenburg-Schwerin wurde. Seither prägt die kunstvolle Bronzefigur auf einem Pferd reitend das Bild des Alexandrinenplatzes:

20.06.2025: Dieses Projekt greift das alte Schuhmacherhandwerk in Preetz auf, das die Stadt als Schusterstadt weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt machte. Noch 1850 arbeiteten in Preetz 160 selbständige Schuhmachermeister mit vielen Gesellen. Die ausgezeichnete Handwerksarbeit führte dazu, dass die Holzschuhe, bekannt als Preetzer Holzschuhe, den Namen der Stadt weit über die Grenzen hinaustrugen. 2007 beteiligte sich die Stadt Preetz an dem Wettbewerb „entente florale“. Ralf Reikat schlug vor, als sichtbare Verbeugung vor dem Schusterhandwerk den grössten Holzpantoffel der Welt zu bauen. Geeignet für die Herstellung traditioneller Holzschuhe sind Weichhölzer, beispielsweise Pappelholz. Doch anders als die traditionellen Holzschuhe, die aus einem einzigen Holzblock gefertigt werden, wird der Preetzer Holzschuh aus Holz und Leder hergestellt. So sollte auch der Riesenpantoffel aussehen. Doch woher bekommt man die Lauffläche für einen derart riesigen Holzpantoffel? Es traf sich gut, dass die Stadt Preetz eine umsturzgefährdete Pappel fällen musste und den Stamm für dieses Projekt kostenlos zur Verfügung stellte. Der Holzbildhauer Hinrich Schümann aus Ellerau bei Pinneberg formte aus dem dicken Holzstamm die Sohle und den Leisten. Der Holzschuhmacher Lorenz Hamann aus Preetz spendete dazu zwei Kuhfelle und bearbeitete diese gemeinsam mit dem Schuhmachermeister Richard Schwarz. Den letzten Schliff erhielt der Holzpantoffel anlässlich des Schusterfestes 2008, als er mit einem kleinen Kran an den endgültigen Standort verbracht wurde. Der Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde wurde leider vereitelt, weil der Schuh zwei unterschiedliche Materialien, also Holz und Leder, aufwies. Darum heißt er heute „Der wahrscheinlich größte Holzpantoffel der Welt“. Die Unterkunft, also das Holzgestell mit Reetdach, stiftete der Dachdecker Bernd Kodel, die farbenfrohe Blumenumrandung wurde von der Förde Sparkasse gespendet und die Einfassung stiftete der Metallbauer Thoralf Volkens. Nach der öffentlichen Vermessung hat der Förderverein Preetz und Umgebung e.V den Pantoffel der Stadt Preetz geschenkt:

20.06.2025: Im 19. Jahrhundert wuchs Preetz zur Handwerkerstadt heran. In den Werkstätten von Preetz florierte die Herstellung von Schuhen, um 1850 gab es hier allein 160 Schuhmachermeister. An die Handwerkertradition von damals erinnern die beiden Denkmäler der Schusterfiguren auf dem Marktplatz und dem Feldmannsplatz. Heute hält der letzte Schuhmacher im Ort, Lorenz Hamann, Holzschuhmacher in fünfter Generation, das alte Erbe von Preetz lebendig. Seine Preetzer Holzschuhe werden mittlerweile vor allem von Theaterhäusern nachgefragt oder auf historischen Märkten und Kunsthandwerkermessen ausgestellt. Hamann ist zugleich einer der letzten Holzschuhmacher Norddeutschlands.

Schuster mit Hund auf dem Marktplatz:

Schusterjunge auf dem Feldmannsplatz:

17.06.2025: Hein Lüth war Ende des 19. Jahrhunderts der Stadtausrufer, Schuhmacher und Schuldiener sowie Nachtwächter und Gendarm. Bis heute führt ein Hein Lüth mit Fantasieuniform den Marsch zum Bürgervogelschiessen der Gilde an. Von aussen zieren das 1994 erbaute Brunnenbecken Handels- und Handwerkerzeichen sowie die Wappen der Partnerstädte Lütjenburgs:

13.06.2025: Einer der letzten unter der Federführung der TAKRAF Schwermaschinenbau AG errichteten Hafenkräne steht im Aussenhafen Glückstadt an der Unterelbe. Das Bundesland Schleswig-Holstein hatte den Hafenkran beim Kranbau Eberswalde in Auftrag gegeben. Der 1993 errichtete Kran hatte damals 2,2 Mio. DM gekostet. 1994 wurde der Kranbau Eberswalde aus der TAKRAF Schwermaschinenbau AG herausgelöst und ging an Vulkan Kocks aus Bremen. Ebenfalls 1994 wurde der Aussenhafen Glückstadt privatisiert und seitdem von der Schramm Group aus Brunsbüttel betrieben. Eine Spezialität des Hafens ist der Umschlag von See- auf Binnenschiff bzw. umgekehrt. Einen Bahnanschluss hatte der Hafen auf der Südseite des Aussenhafens nie gehabt. Diesen gab es nur auf der Nordseite. Dort findet aber seit Jahren kein Umschlag mehr statt:

12.06.2025: Die 200-jährige Geschichte der Elbewerft Boizenburg ist geprägt von technischen Entwicklungen. Umfangreiche Baumassnahmen zwischen 1970 bis 1973 u.a. mit dem Bau des Hellingkrans dienen der Vorbereitung für die Produktion von 125 m langen Binnenfahrgastschiffen. In der Schiffbauhalle wurden Ringsektoren vorgefertigt, die dann in der Helling zum Schiffskörper zusammengeschweisst wurden:

02.05.2025: 1985 schuf der Neustadter Künstler Prof. Gernot Rumpf den Rossmarktbrunnen. Pferd und Brunnen stellen ein Denkmal für einen berühmten Sohn Alzeys dar, den sagenumwobenen Spielmann und Ritter Volker von Alzey aus dem Nibelungenlied. Das Epos aus dem 13. Jahrhundert hat seinen historischen Kern im Burgunderreich des 5. Jahrhunderts, welches Alzey zu einem seiner Mittelpunkte zählte, und beschreibt den adeligen Volker als einen Mann voller Kampfeskraft, der angeblich die Fahne des burgundischen Königs im Feldzug gegen Sachsen trug:

04.04.2025: Das Standbild des preussischen Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher (1742–1819) mit der vier Meter hohen Statue auf einem gleich hohen Granitsockel erinnert an den Rheinübergang Blüchers und seiner Schlesischen Armee in Kaub im Jahre 1813/14. Es zeugt von der Verehrung des Marschalls Vorwärts, wie Blücher auch volkstümlich genannt wurde, zur Zeit des Deutschen Reiches. Am 18. Juni 1894 wurde das vom Berliner Bildhauer Prof. Friedrich Schaper entworfene und von der Metallgiesserei Walter Gladenbeck in Friedrichshagen gegossene Denkmal feierlich enthüllt:

23.02.2025: Der gemeindeeigene Backofen gehört wahrscheinlich zu den ältesten Bauwerken des Dorfes. Erbaut wurde er im Jahre 1650 und war seit dem bis 1938 in Gebrauch. Der Backofen aus Bruchsteinmauerwerk war der älteste Bestandteil des damaligen Gemeinde-, Hirten- und Backhauses. Die Bauweise des quadratischen Aufbaus mit dem kegelförmigen Sockel ist heute ebenfalls noch in Niedersteinbach vorzufinden. Alle Kahler Familien waren dazu berechtigt den Backofen zu nutzen. Wöchentlich wurden sogenannte Backparteien gegründet, welche bis zu drei Familien umfassten, diese wurden durch ziehen von Losen auf die Woche verteilt. Die Backzeiten gingen die Woche durch von montagmorgens um sechs Uhr bis Samstag 24 Uhr. Im Schnitt verbrachten die einzelnen Parteien drei Stunden in der Backstube. Die Nutzung kostete die Bürger zehn Pfennige und einen Eintrag in das Backbuch. Die Familien bereiteten meist am Vortag ihre Teigwaren vor und backten diese in dem Ofen der je nach Größe, 30 bis 40 Leibe fasste. An Fest- und Feiertagen war ein grosser Ansturm auf die Lose, jedoch reichte die Zeit, auch mit Nachtbetrieb nicht aus, um alle Parteien in eine Woche einzuteilen und es wurden sogenannte blinden Lose eingeführt. Wer solch eines erwischte, musste seinen Backtag auf die nächste Woche verschieben: