11.07.2025: Gettorf hat seit 1881 einen Bahnhof an der Strecke aus Flensburg, wodurch über Kiel HBF Anschlüsse zu weiteren Zielen bestehen. Es verkehren die Linien RE 72 (Kiel – Eckernförde – Flensburg) und RB 73 (Kiel – Eckernförde). Die Züge begegnen sich planmässig im Bahnhof. Zum Einsatz kommen moderne Akkuzüge der Nordbahn. Auf dem Bahnhofsvorplatz gibt es einen Busbahnhof. Im Rahmen des Projektes der S-Bahn Kiel, die nach 2030 realisiert werden könnte, ist der Bau eines zusätzlichen Haltepunktes in Gettorf-Süd geplant:
11.07.2025: Die ehemalige Post befand sich in der Kieler Chaussee 7 in Nachbarschaft zum Bahnhof. Heute befindet sich eine Praxis für Osteopathie in dem Gebäude:
11.07.2025: Die Gettorfer Mühle mit dem Namen Mühle Rosa ist eine alte wunderschöne Windmühle in Gettorf. Sie ist neben der St.-Jürgen-Kirche eines der Wahrzeichen Gettorfs. Es handelt sich um eine Galerieholländermühle, die mit einem zweigeschossigen, aus rotem Backstein errichteten viereckigen Unterbau (Turm), einem schiefergedeckten Dach und Jalousieflügeln sowie einer Windrose genannten Windrichtungsnachführung ausgestattet ist. Ein später angefügter Anbau erweitert die Nutzfläche. Die Mühle liess der Müller Wilhelm Theodor Johannsen 1869 durch den Mühlenbauer Carl Friedrich Trahn (1806–1888) errichten. Bis 1946 wurde die Mühle zum Mahlen von Getreide genutzt. Zwischen 1977 und 1982 wurde die Mühle vom Verein zur Erhaltung der Gettorfer Windmühle renoviert. Heute wird die Gettorfer Windmühle als Gemeindebücherei sowie für Hochzeiten genutzt:
11.07.2025: Gettorf ist ein Ort mit hoher Wohn- und Freizeitqualität, wo auch kulturelle und touristische Einrichtungen für den Besucher von Interesse sind. Das Heimatmuseum mit seinen verschiedenen Abteilungen, wie der Remise und dem historischen Archiv in der Mühle Rosa, sind hier besonders zu erwähnen. Präsentiert wird die Geschichte dieser Region von Handwerk, Landwirtschaft, Haus und Küche, sowie die eigene Geschichte des Dorfes und der umliegenden Landschaft:
11.07.2025: Das Verwaltungsgebäude dient der Gemeinde Gettorf als Rathaus und dem Amt Dänischer Wohld, das auch die Nachbargemeinden Felm, Lindau, Neudorf-Bornstein, Neuwittenbek, Osdorf, Schinkel und Tüttendorf verwaltet, als Dienstgebäude:
11.07.2025: Die St.-Jürgen-Kirche war bis zur Reformation ursprünglich eine Wallfahrtskirche. 1523 wurde hier die erste lutherische Predigt gehalten. Die mittelalterliche Kirche steht im Ortszentrum und ist gar nicht zu verfehlen. Denn mit ihrem stolzen 64 m hohen Kirchturm überragt sie alles, was in ihrem Umfeld steht. Und gerade dieser Kirchturm hat eine bewegte Vergangenheit. Nicht nur, dass er zweimal beinahe ausgebrannt wäre (1814 und 1913), er spielte auch im Deutsch-Dänischen Krieg eine wichtige Rolle als Beobachtungsposten. Um 1250 wurde an dieser Stelle ursprünglich das Gettorfer Langhaus errichtet, welches heute das Mittelschiff der Kirche bildet. Etwa um 1300 wurde der Chorraum angebaut und etwa 200 Jahre später entstand ein Speicher für Getreide und Landwirtschaftsprodukte. Von diesem Speicher sind heute noch die Reste in Form der Feldsteinwände vorhanden. Der Kirchturm wurde etwa um 1494 fertiggestellt. Er war zunächst mit Bleiplatten bedeckt, die aber im Dreissigjährigen Krieg entwendet wurden und bis heute durch Eichenschindeln ersetzt wurden:
11.07.2025: Die Seebrücke liegt am südlichen Ende der Eckernförder Bucht. Sie besteht zum einen aus der seeseitigen Halle, die über eine Stahlbeton-Trägerrost-Gründungsplattform auf Brunnenringen gegründet ist. Zum anderen besteht die Anlage aus der Spannbeton-Zugangsbrücke, über die die seeseitige Halle mit dem Land verbunden ist. Das Gesamtbauwerk wurde in den Jahren 1959 bis 1962 errichtet:
11.07.2025: Die Stadthalle Eckernförde liegt zentral am Exer, in unmittelbarer Nähe zur Strandpromenade und dem Hafen. Mit ihrer Funktion als Veranstaltungsort und kulturelles Zentrum ist sie ein prägender Teil des Stadtlebens. Die Stadthalle wird vielseitig genutzt: Konzerte, Theateraufführungen, Messen und Tagungen finden hier regelmässig statt. Zudem beherbergt sie eine Stadtbücherei, ein Restaurant und eine Kegelbahn, was sie zu einem lebendigen Treffpunkt für die Bürger und Besucher der Stadt macht. Der Gebäudekomplex wurde 1972 termingerecht realisiert und am 3. Juni feierlich eingeweiht:
11.07.2025: Die Alte Fischräucherei ist das einzig vollständig erhaltene Fischräucherei-Gebäudeensemble in Eckernförde. Von 1920 bis ca. 1962 war die Räucherei in Betrieb. Seit 2012 gehört das Anwesen dem Verein Alte Fischräucherei Eckernförde, der es mit verschiedenen Fördermitteln, grösstenteils aus dem Europäischen Fischereifonds und durch die Stadt Eckernförde zum lebendigen Museum denkmalgerecht mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern ausbaut. Die Gebäude sind restauriert, eine Ausstellung ist im Werden und in den Altonaer Öfen wird zu Schauzwecken geräuchert:
11.07.2025: Das Alte Seminar oder Lehrerseminar ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude. In dem in der Bergstrasse 50 im Ortsteil Borby gelegenen Gebäude ist heute die Hauptstelle des Finanzamts Eckernförde-Schleswig untergebracht. Gebaut wurde es von 1883 bis 1885 im Stil der Neorenaissance mit für die Zeit typischen Ziegelornamenten. Ein Brand am 7. Februar des Jahres 1922 zerstörte grosse Teile des Gebäudes. Durch den herrschenden Frost waren die Hydranten nicht benutzbar und öschwasser musste aus dem zugefrorenen Hafen geholt werden. Zwischen 1982 und 985 wurde das Gebäude durch den Eckernförder Architekten Günter Haß denkmalgerecht zurückgebaut. Nach 1924 diente das Gebäude zunächst als Landratsamt des Altkreises Eckernförde: