Kalender
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
Archiv
715629
Users Today : 619
Users Yesterday : 1965
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

30.09.2025: Die Villa wurde von 1851 bis 1853 erbaut, der Bauherr war Julius Cäsar Kähler. Die Villa befindet sich am südlichen Ende der Altstadt und ist von drei Seiten von Wasser umgeben. Hier stand der ehemalige Amtshof. Es ist ein zweigeschossiges Haus im Stil einer Burg. An der nördlichen Fassade, hier liegt auch der Eingang, befindet sich ein dreigeschossiger Turm mit Zinnen:

30.09.2025: Das Amtsgericht Buxtehude ist eines von acht Amtsgerichten im Landgerichtsbezirk Stade. Dem Amtsgericht Buxtehude sind im Instanzenzug das Landgericht Stade, das Oberlandesgericht Celle sowie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe übergeordnet. Das Gericht ist in einem Gebäude von 1864 an der Bahnhofstraße 4 in der Buxtehuder Innenstadt untergebracht. Sein Vorgänger war bis 1823 der königlich hannoversche Amtshof auf dem heutigen Villengrundstück Ritterstrasse 15 südlich des Hotels zur Mühle. Er wurde 1849 verkauft und mit einem Schlösschen im Tudorstil bebaut:

30.09.2025: Die unterschiedlichen Sachbereiche der Stadtverwaltung Buxtehude waren lange Zeit in verschiedenen Gebäuden über die Stadt verteilt. Um die Verwaltung an einem Ort zu konzentrieren und ein repräsentatives Gebäude mit einem bürgerfreundlichen Konzept für das Bürgerbüro zu schaffen, fiel 2010 die Entscheidung, an zentraler Stelle in der Stadt einen Neubau zu errichten. Der neue Verwaltungssitz der Stadt Buxtehude entstand auf dem innerstädtischen Grundstück Ecke Bahnhofstrasse/Poststrasse. Der Standort ist geprägt von der Einkaufs- und Geschäftsstrasse Bahnhofstrasse auf der einen und von dem Flusslauf der Este auf der anderen Seite. Ein in den Kreuzungsbereich auskragender viergeschossiger, ellipsenförmiger Baukörper markiert den Eingangsbereich und bildet das Gelenk zwischen dem verklinkerten Büroriegel an der Poststrasse und dem in das Gebäudeensemble integrierten Altbau aus der Jahrhundertwende an der Bahnhofstrasse:

30.09.2025: Seit 1881 befindet sich der Bahnhof Buxtehude an der Eisenbahnstrecke Cuxhaven-Hamburg (Niederelbebahn). Dieser wird von start-Regionalzügen und der Hamburger S-Bahn angefahren. Eine weitere Bahnstation befindet sich im Stadtteil Neukloster (nur Halt von S-Bahn-Zügen). Seit 1928 gibt es auch eine Bahnstrecke nach Harsefeld, die Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn, die heute von der EVB betrieben wird. Das ländliche, anspruchslose, aber zweckmässige Stationsgebäude in Ziegelrohbauweise wurde bei Streckeneröffnung in Betrieb genommen. Im ersten Bauabschnitt entstand auf T-förmigen Grundriss das zweistöckige Hauptgebäude. Im Erdgeschoss befanden sich ein Dienstzimmer mit Fahrkartenschalter sowie eine Bahnhofsgaststätte. Im Obergeschoss befand sich die Dienstwohnung des Bahnhofsvorstehers. Der Bahnhof hatte drei Gleise und eine beheizbare Wasserstation, die westlich quer zu den Gleisen neben dem Stationsgebäude stand. Neben dem Hausbahnsteig gab es noch einen Schüttbahnsteig:

29.09.2025: Die Veddelkanalbrücke verbindet die Spreehafeninsel mit dem Argentinienknoten und ist damit ein zentrales Bindeglied der Haupthafenroute. Als einzige direkte Strassenverbindung zwischen Wilhelmsburg und den Stadtteilen Kleiner Grasbrook sowie Steinwerder übernimmt sie eine wichtige verkehrliche Funktion, sowohl für den motorisierten Verkehr als auch für den Radverkehr. Die 1933 errichtete Brücke ist eine schiefwinklige Stabbogenbrücke aus Stahl mit einer Stützweite von 60 Metern. Ihre Hauptträger sind als Stabbögen mit doppelwandigem Druckbogen und einwandigem Versteifungsträger ausgeführt. Die Brücke weist einen Hauptträgerabstand von 13 Metern und eine Gesamtbreite zwischen den Geländern von 17,50 Metern auf:

29.09.2025: Die Kirche ist 1897/98 nach einem Entwurf von Richard Herzig als neuromanische Basilika erbaut, nach Kriegszerstörungen wiederhergestellt bzw. in den 60er Jahren in modernen Formen (neue Giebelfronten) ergänzt. Als dreischiffige Backstein-Basilika in Kreuzform entspricht sie bis heute dem originalen Entwurf. Im Inneren der Kirche dominiert die Altarinsel mit einem Kalkstein-Altar aus den 60er Jahren. Das Altarkreuz, die Muttergottes-Statue sowie die acht Heiligenfiguren stammen von Heinrich Gerhard Bücker:

29.09.2025: Das ehemalige Rathaus Wilhelmsburg befindet sich in der Mengestrasse 19. Der markante Backsteinbau wurde in den Jahren 1902 bis 1903 im Stil der Gründerzeit errichtet. Das Gebäude diente ursprünglich als Verwaltungssitz der damals noch eigenständigen Stadt Wilhelmsburg. Heute beherbergt es das Kundenzentrum Wilhelmsburg des Bezirksamtes Hamburg-Mitte. Bürger können hier behördliche Angelegenheiten wie Anmeldungen oder die Beantragung von Ausweisdokumenten erledigen:

Am Bürgerhaus-See direkt gegenüber liegt das Bürgerhaus Wilhelmsburg an der Mengestrasse 20, ein Kulturzentrum, das 1985 eröffnet wurde:

29.09.2025: Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen wurde 2013 auf Beschluss des Hamburger Senats in den Stadtteil Wilhelmsburg verlegt. Der Neubau vereint auf insgesamt 61.000 Quadratmetern Büroflächen und öffentliche Nutzungen und bietet Platz für knapp 1.500 Mitarbeiter. Von Weitem sichtbar zeigt sich ein 13-geschossiges Hochhaus an das sich zwei fünfgeschossige Seitenflügel anschliessen, die wiederum in sieben einzelne Häuser unterteilt sind. Blickfang des Gebäudes ist die farbenfrohe Sauerbruch Hutton – typische Fassade. Etwa 30.000 Keramik-Paneele, glasiert in 20 unterschiedlichen Farbtönen, bilden horizontale Bänder, welche die wellenförmige Gebäudehaut akzentuieren. Diese bildet sich aus den drei Primärfarben Blau, Rot, Gelb und der Sekundärfarbe Grün, mit je fünf Nuancen. Der Behördenbau ist Teil der von 2006 bis 2013 statt gefundenen Internationalen Bauausstellung (IBA) und bildet eine Landmarke für moderne und energieeffiziente Architektur im Stadtteil Wilhelmsburg. Mit einem jährlichen Primärenergiebedarf von nur 70 kWh pro Quadratmeter ist die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen eines der energieeffizientesten Bürogebäude Deutschlands:

29.09.2025: Der Bahnhof Hamburg-Wilhelmsburg ist ein ehemaliger Rangierbahnhof und heute ein S-Bahn-Bahnhof im Stadtteil Wilhelmsburg. Er hat einen überdachten Mittelbahnsteig und ein Empfangsgebäude. 1983 wurde im Zuge des Baus der Harburger S-Bahn der heutige S-Bahnhof nahe der Neuenfelder Strasse eröffnet. Anlässlich der zeitgleich stattfindenden Internationalen Bauausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau wurde der Bahnhof 2013 umfangreichen Neugestaltungsmassnahmen unterzogen. Dabei wurden unter anderem die Zugangsanlage und die Fussgängerbrücke komplett neu errichtet. Die Haltestelle diente während der IGS als wichtigster Zugang und erschloss das Ausstellungsgelände für den ÖPNV. Im März 2013 wurde die erneuerte Muharrem-Acar-Brücke, die den S-Bahnhof mit den westlich gelegenen IBA/igs-Gelände und dem östlich gelegenen Einkaufszentrum verbindet, eingeweiht. Der Bahnhof wird regulär von den Linien S3 (Pinneberg – Neugraben/Stade) und S5 (Elbgaustraße – Stade) bedient:

29.09.2025: 1973 entstand in Wilhelmsburg Hamburgs vermutlich ungewöhnlichste Kirche. Der Betonbau mit seiner auffälligen Turmspirale war von der katholischen Kirche errichtet worden, weil diese nach der Flutkatastrophe 1962 mit einem grossen Zuzug katholischer Bevölkerung in die Neubaugebiete des Stadtteils rechnete. Es stellte sich jedoch heraus, dass die bestehende grössere Kirche St. Bonifatius für die katholischen Gemeindemitglieder im Stadtteil ausreichte. Als zudem der Beton der Kirche bereits grössere Bauschäden aufwies, begann das Erzbistum Hamburg, über einen Abriss der Kirche nachzudenken, um stattdessen einen Erweiterungsbau für das nebenan bestehende Altenheim zu errichten. Auch wenn die markante Betonkirche inzwischen unter Denkmalschutz stand, war ihre Zukunft daher akut bedroht. Kurz bevor das Erzbistum seine finale Abrissentscheidung treffen wollte, organisierte der Denkmalverein am 23. April 2014 noch einmal eine öffentliche Veranstaltung im Bürgerhaus Wilhelmsburg. Vor vollem Saal sprachen sich die Podiumsteilnehmer und die vielen Diskutanten aus dem Publikum für den Erhalt des Kirchengebäudes aus, allen voran der damalige Oberbaudirektor Jörn Walter, und die Presse berichtete ausführlich über die Debatte. Daraufhin ruderte das Erzbistum zurück, verzichtete auf den Abriss und überliess es den Maltesern, Konzepte für die Weiternutzung der Kirche zu entwickeln. Inzwischen wurde die Kirche saniert und von den Maltesern zu einem Zentrum der Begegnung umgewandelt. Für die Aussensanierung standen 900.000 Euro zur Verfügung, von denen der Bund rund 400.000 Euro übernahm: