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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

20.09.2025: Die Karl-May-Spiele Bad Segeberg finden seit 1952 jährlich von Ende Juni bis Anfang September im Kalkbergstadion statt. Jedes Jahr wird dort ein Freilichttheaterstück nach einer Vorlage von Karl May aufgeführt. Der Kalkberg ist eines der Wahrzeichen Bad Segebergs und war ehemals ca. 120 m hoch. Gekrönt wurde er im 12. Jahrhundert von der Siegesburg, von der sich der Name der Stadt herleitet. Nach der Zerstörung der Siegesburg 1644 durch die Schweden baute man das Kalkberggestein zum Zweck der Gipsgewinnung ab. Heute kann man noch auf die 91 Meter hohe Spitze mit Aussichtsplattform gelangen. Von dort belohnt ein unvergleichlich schöner Blick über die Stadt und das Umland für den Aufstieg:

20.09.2025: Mit dem renovierten Trafo-Haus Bad Segeberg eröffnete 2022 direkt neben den Karl-May-Spielen das womöglich kleinste Hotel Deutschlands. Auf zweieinhalb Etagen bietet es 17 Quadratmeter. In den vergangenen vier Jahren ist ein Ort entstanden, der nicht nur räumlich nah an den Karl-May-Spielen ist – auch in der Einrichtung finden sich originelle Details, die an Winnetou und seine Abenteuer erinnern:

20.09.2025: Das Amtsgericht Bad Segeberg ist ein deutsches Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Es ist eines von sieben Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Kiel und eines von 22 Amtsgerichten im Land Schleswig-Holstein. Das Amtsgericht Bad Segeberg ist Eingangsgericht. Ihm übergeordnet ist das Landgericht Kiel sowie im weiteren Instanzenzug das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht und der Bundesgerichtshof. Das Gericht befindet sich am Fusse des Kalkbergs in einem denkmalgeschützten Gebäude in der Strasse Am Kalkberg 18. Es handelt sich um das ehemalige Amtshaus, welches 1826 erbaut wurde und zwischenzeitlich auch als Katasteramt diente:

Das neugotische ehemalige Gerichtsgebäude in der Hamburger Straße 29 wird heute anderweitig genutzt. Auch dieses Gebäude steht unter Denkmalschutz:

20.09.2025: Seit 1875 besteht ein Bahnhof an der eingleisigen Bahnstrecke Neumünster – Bad Oldesloe. Auf dem Abschnitt nach Neumünster war vom 29. September 1984 bis zum 15. Dezember 2002 der Personenverkehr eingestellt. Seitdem wird die Strecke von Bad Oldesloe bis Neumünster von Zügen der Eisenbahngesellschaft nordbahn (Linie RB 82, früher R 11) befahren. Der Bahnhof wurde dafür um einige hundert Meter nach Norden in ein Industriegebiet verlegt. Im Bild das ehemalige Empfangsgebäude, es stammt aus der Zeit des Eisenbahnanschlusses der Stadt im Jahr 1875. Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und wird für verschiedene Zwecke genutzt, unter anderem als Veranstaltungsort und für Gewerbeeinheiten:

20.09.2025: Anfang des 20. Jahrhunderts bestand die Segeberger Gemeinde aus drei Katholiken. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wuchs die Zahl der Gemeindemitglieder durch die Flüchtlinge aus den Ostgebieten auf über 800 Katholiken an. Nach Nutzung eines baufälligen Stallgebäudes als Behelfskirche wurden 1953 die Weichen für den Bau einer neuen Kirche gestellt. Die feierliche Grundsteinlegung für St. Johannes der Täufer war am 24. Juni 1953. Fünf Monate später, am 20. November 1953, wurde die Kirche von Weihbischof Johannes von Rudloff eingeweiht. Somit konnten nach 411 Jahren wieder regelmässig Gottesdienste in einer katholischen Kirche in Segeberg gefeiert werden:

08.09.2025: Wenige Jahre nach der 1871 erfolgten Erhebung Kiels zum Reichskriegshafen belief sich die Zahl der Marine- und Heeressoldaten in Kiel bereits auf 3.550 Mann, so dass die Forderung nach einer Garnisonkirche laut wurde. 1876 wurde daher von der Marine ein 6000 qm grosses Grundstück am Niemannsweg erworben. Am 2. Oktober 1878 wurde der Grundstein für eine Simultankirche für 450 Personen gelegt. Der Rohbau wurde im Sommer 1880 fertiggestellt, und die Einweihung erfolgte am 8. Oktober 1882 in Anwesenheit des Prinzen Heinrich von Preussen. Da Deutschland nach Ende des Ersten Weltkriegs den Marinebestand reduzieren musste, genügte die Petruskirche im Stadtteil Wik als evangelische Garnisonkirche. Die Pauluskirche wurde daher ab 1918 nicht mehr genutzt und verfiel. 1925 ging die Kirche in den Besitz des Kirchgemeindeverbandes Kiel über und gehört seit der Wiedereröffnung am 29. November 1925 zur Heiligengeistgemeinde in Kiel. Die durch den Zweiten Weltkrieg entstandenen Schäden wurden 1948 provisorisch beseitigt, und die Wiedereinweihung fand am 16. Januar 1949 statt. Das Gebäude ist eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Düsternbrook:

08.09.2025: Die Seeburg war ursprünglich ein Privathaus an der Kieler Förde gegenüber der Kunsthalle zu Kiel. Nach 123 Jahren wurde es 1907 abgerissen und durch einen Neubau für Studenten und Professoren der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ersetzt. Die Seeburg ist keine Burg im eigentlichen Sinne. Sie war nie Sitz eines adligen Ritters und hatte auch nie militärische Funktion. Der volkstümliche Name entstand offenbar aufgrund der Lage des Baus und seiner Erscheinung. Der Architekt Theodor Fischer liess sich aber bei seinem Neubau durch den Namen inspirieren. Die Seeburg gehört zum Körperschaftsvermögen der Uni Kiel und wird aktuell vor allem als Büro- und Veranstaltungsfläche genutzt. Zukünftig soll das Gebäude als Schaufenster der Wissenschaft fungieren, das der Gesellschaft einen direkten Einblick in die Universität gibt und Angebote für die breite Öffentlichkeit bereithält:

08.09.2025: Die Kieler Kunsthalle gilt mit einer Fläche von 2.000 qm als das grösste Musem der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Sie befindet sich nördlich des Innenstadtbereichs in unmittelbarer Nähe zum Schlossgarten. Das Gebäude wurde zwischen 1908 und 1909 nach den Entwürfen des Architekten Georg Lohr erbaut. Im Zweiten Weltkrieg fiel es schwerwiegenden Zerstörungen zum Opfer, sein Wiederaufbau erfolgte im Jahr 1958. 1986 wurde die Kunsthalle um einen von Diethelm Hoffmann geschaffenen Erweiterungsbau ergänzt. In den Räumlichkeiten des Museums finden Besucher heute über 1.200 Gemälde, mehr als 40.000 Graphiken, 300 Skulpturen sowie zahlreiche Fotos und Videos. Zu den Angeboten der Ausstellung zählen des Weiteren vielseitige Malkurse, Workshops, Führungen, Lesungen oder auch Konzerte:

08.09.2025: Im Herzen der Stadt liegen die Cruise Terminals am Ostseekai. Ausgestattet mit Landstromanschlüssen und einer Abfertigungskapazität von bis zu 11.000 Passagieren pro Tag zählen sie zu den leistungsstärksten und modernsten Kreuzfahrtterminals an der deutschen Küste. Jedes Jahr beginnen oder beenden hier knapp eine 1 Million Passagiere ihre Kreuzfahrt. Designt für die hohen Ansprüche der heutigen Kreuzfahrtschiffe und ihrer Gäste bieten Terminal 27 und Terminal 28 helle und moderne Check-In-Bereiche mit komfortablen Wartezonen und Terrassen mit Blick auf die Kieler Förde. Durch die Innenstadtlage ist der Bahnhof fussläufig erreichbar und Cafes, Restaurants direkt um die Ecke:

08.09.2025: Die Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW) gliederte zum 01.07.2005 den Handelsschiffbau aus dem Unternehmen aus. Der buchungstechnisch eigenständige Handelsschiffbau ging auf die HDW-Gaarden GmbH über, die den nördlichen Teil des ehemaligen Werftgeländes der HDW in Ellerbek nutzte. 2011 wurde dann die HDW-Gaarden GmbH von Abu Dhabi MAR (ADM) übernommen und in Abu Dhabi MAR Kiel GmbH umbenannt. Abu Dhabi MAR gehörte zum Werftenkonsortium der Holding Privinvest. Die Holding Privinvest wurde zu Beginn der 90er Jahre von den Brüdern Iskandar und Akram Safas mit Stammsitz in Beirut gegründet. 1992 übernahm Privinvest zunächst die französische Schiffswerft CMN in Cherbourg, verkaufte diese dann aber 2007 an das Unternehmen Abu Dhabi Mar. Bereits 2009 wurde Privinvest Alleineigentümer der Rendsburger Werft Nobiskrug und 2013 wurde auch die Lindenau Werft in Kiel Friedrichsort aufgekauft. Zum Schiffbaukonsortium der Privinvest gehören auch das auf ILS spezialisierte Unternehmen Isherwoods mit Sitz in Grossbritannien sowie Hellenic Shipyard. Im Jahr 2014 vereinte Privinvest seine drei deutschen Werften unter der neuen Holding, German Naval Yards Holdings GmbH. Ab März 2015 firmiert ADMK dann als German Naval Yards Kiel. Der neue Firmenname German Naval Yards Kiel (GNYK) sollte die Ausrichtung der Werftengruppe auf Marineschiffbau und die damit verbundene Spezialisierung für Projektierung, Konstruktion und Bau von Fregatten, Korvetten und Offshore Patrol Vessels herausstellen: