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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

02.08.2025: Die Basilika mit vier Türmen entstand um 1005 in Halberstadt. Bischof Arnulf, von dem die Kirchengründung ausging, plante in den heiligen Hallen ein Chorherrenstift, was er in die Tat umsetzte. Bereits im fünfzehnten Jahrhundert erlangte das Kollegiatstift einen bedeutenden Ruf und war in Halberstadt und über die Grenzen hinaus bekannt. Nach dem Tod Bischof Arnulfs im Jahr 1023, übernahm Bischof Rudolf die Hauptverantwortung bezüglich der Kirche und ordnete weitere bauliche Massnahmen an. Unterdessen, begrub der neue Bischof seinen verstorbenen Vorgänger in der Krypta der Kirche, wie dieser es sich einst wünschte. Hinsichtlich der neuen Baumassnahmen, kam es zur Erbauung des Langhauses und der östlichen Türme, die Bischof Rudolf bis zu seinem Tod um 1149 leitete. Es folgten weitere Änderungen an der Kirche, wie der Ausbau der südwestlichen Kapelle, welche nach ihrer Fertigstellung für Taufen diente. 1179 kam es zur teilweisen Zerstörung der Kirche, die Heinrich der Löwe mit seinen Angriffen zu verantworten hatte. Die Kirche erhielt daraufhin einen erneuten Aufbau, der auch die zwei quadratischen Türme betraf. Die Innenausstattung der Kirche ist, der romanischen Zeit entsprechend schlicht gehalten. Aufgrund der vielen Umbauten, weist sie dennoch verschiedene Stilelemente auf. 2003 endeten wiederholte Restaurierungsarbeiten, die beispielsweise Langzeitschäden aus dem Zweiten Weltkrieg ausglichen:

Im Kreuzgang der Liebfrauenkirche befindet sich eine Fachwerkausstellung mit einzigartigen Ausstellungsstücken der Halberstädter Fachwerkkunst:

02.08.2025: Beinahe unscheinbar liegt die St. Johanniskirche am Strassenzug Westendorf, doch tritt man durch das schmiedeeiserne Tor, erwartet den Besucher ein wahrer Schatz der Fachwerkkunst in Halberstadt. St. Johannis ist eine der grössten und schönsten Fachwerkkirchen Sachsen-Anhalts. Noch vor dem Ende des Dreissigjährigen Krieges 1648 geweiht, beeindruckt das sonst schlichte Innere der Kirche mit einem mächtigen barocken Hochaltar und einer reich verzierten Kanzel. Die hölzerne handgefertigte Kassettendecke ist eine der grössten in ganz Mitteldeutschland. Eine weitere Besonderheit stellt der alleinstehende Glockenturm dar:

02.08.2025: Die ersten Brüder der Franziskanergemeinde siedelten sich um 1223 in Halberstadt an und gründeten die erste Niederlassung in Deutschland. Nach 120- jähriger Unterbrechung kehrten die Franziskaner 1920 nach Halberstadt zurück. Dieses Kloster wurde in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges sehr in Mitleidenschaft gezogen und so erfolgte 1952 die Grundsteinlegung der heutigen Klosteranlage. Die Einweihung der Hallenkirche mit dem einschiffigen Chor fand am 6. Oktober 1985 statt. Im Kloster leben drei Franziskaner. Das Klostergelände, sowie das über das Kloster erreichbare Gotteshaus sind für Menschen mit Einschränkungen über eine Rampe gut zugänglich. Der Besucher gelangt über eine mit Bildern ausgestattete Kapelle in die helle Kirche. Sie beeindruckt nicht nur durch Schätze (Schnitzaltar mit Marienkrönung, Madonna aus Alabaster usw.) sondern auch durch sich harmonisch ergänzende moderne Einrichtungen (Maßwerkfenster, Orgel, Leuchter):

02.08.2025: Ernst Ludwig Spiegel, Freiherr zum Diesenberg (1711-1785) gehörte zum Kreis der Halberstädter Aufklärer um seinen Domsekretär und Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803). Spiegels Jagdschloss wurde aus einer Mischung aus Renaissance und Barock gebaut und 1782 eingeweiht. 1783 weilte Johann Wolfgang von Goethe im Jagdschloss, der bei dieser Gelegenheit mit Gleim zusammentraf. 1781 schrieb Spiegel einen Brief an Friedrich den Grossen, mit der Bitte das einzige, grösste, original erhaltene Riesenweinfass der Welt von Gröningen nach Halberstadt in sein Schloss zu bringen, um es für die Nachwelt zu erhalten. Das Riesenweinfass fasst 144.000 Liter und wurde 1594 gebaut. Es war von 1594-1606 durchgängig mit Wein gefüllt:

02.08.2025: Der Durchgangsbahnhof, der seit 1868 existiert, befindet sich im Nordosten der Stadt. Er liegt an der Strasse Hinter dem Personenbahnhof und an der Bahnhofstrasse. Die Strecke nach Magdeburg zweigt etwa 500 Meter weiter westlich ab, nach Thale geht es geradeaus Richtung Osten. Nach Vienenburg führt die Strecke in Richtung Westen. Nach Süden zweigt die Strecke über Langenstein nach Blankenburg ab. Halberstadt wird ausschliesslich durch Züge von Regionalverkehre Start Deutschland bedient. Eingesetzt werden seit dem 9. Dezember 2018 nur Dieseltriebwagen der Baureihe 1648 LINT. Im Zweiten Weltkrieg trafen Bomben das prachtvolle Empfangsgebäude und fügten ihm schweren Schaden zu, in der DDR hüllte ihn eine Wellblechfassade ein. Der Mitteldeutsche Rundfunk sprach nach dem jahrzehntelangen Verfall „von dem vielleicht hässlichsten Bahnhof in ganz Sachsen Anhalt“. Spätestens seit der feierlichen Übergabe des renovierten Bahnhofs am 15. August 2010 ist dies jedoch Vergangenheit:

01.08.2025: Im Südosten der Stadt Quedlinburg entstand 1902 ein Elektrizitätswerk nach den Plänen des Stadtbaurates Max Voss. Anfangs stellte man Gleichstrom her, doch 1914 ging man zum Wechselstrom über, weil sich das Wechselstromkonzept des genialen Erfinders Nikola Tesla, der daran seit 1887 arbeitete, international durchsetzte. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz:

01.08.2025: Die St. Johanniskirche, 1906 im neoromanischen Stil erbaut, wurde die Nachfolgekirche für die zu klein gewordene Hospitalkapelle und Gotteshaus für die wirtschaftlich aufstrebende Süderstadt. Bemerkenswert sind die Buntglasfenster aus der Quedlinburger Werkstatt von Ferdinand Müller. Sie zeigen die vier Evangelisten: Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und die vier Propheten: Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel sowie die Taufe Jesu Christi durch Johannes den Täufer, dargestellt auf einer Rosette im Altarraum. Die Orgel stammt aus der Werkstatt des bekannten Orgelbaumeisters Röver aus Hausneindorf:

01.08.2025 :Das heutige Maritim Hotel Magdeburg steht an der Stelle des ehemaligen Hotel International aus DDR-Zeiten. Nach dessen Abriss im Oktober 1993 errichtete die Maritim Hotelkette in nur 22 Monaten Bauzeit einen modernen Hotelkomplex. Seit seiner Eröffnung hat das Hotel über zwei Millionen Gäste begrüsst und 18,4 Millionen Frühstücksgäste bewirtet. Darüber hinaus hat es 800 Auszubildende auf ihr Berufsleben vorbereitet. Das Maritim Hotel Magdeburg ist das grösste Hotel der Stadt und bietet im grössten Saal mit 1.299 Quadratmetern Kapazitäten für bis zu 1.600 Personen. Mit 514 eleganten Zimmern und Suiten, drei Sälen und 15 weiteren Tagungsräumen ist es ein idealer Ort für Veranstaltungen und Geschäftsreisen. Der Blick auf die beeindruckende Innenarchitektur offenbart die mehrstöckigen, umlaufenden Balkone und das Glasdach, das den Raum mit natürlichem Licht durchflutet. Die symmetrische Anordnung der Balkone und die klare Linienführung verleihen dem Raum eine moderne und elegante Atmosphäre:

01.08.2025: Beim gegenwärtigen Haus der Romanik handelt es sich um das einstige Amtshaus der Möllenvogtei. Dies waren die erzbischöflichen Verwalter, die ab dem 14. Jahrhundert am Domplatz ihren Wohnsitz hatten. Die Kellergewölbe, aus dem 13. Jahrhundert stammend, sind die ältesten Hausteile. Nach einer umfangreichen Restaurierung kann das Gebäude seit dem Jahre 2007 wieder genutzt werden. Das Haus der Romanik bietet einen faszinierenden Ausblick auf die alten Befestigungsanlagen direkt an der Elbe sowie auf den Dom der Stadt. Mit Beginn des 14. Jahrhunderts befand sich in der Möllenvogtei das Domizil des Verwalters des damaligen Erzbischofs. Das Haus der Romanik in Magdeburg gilt als Teil der europäischen Transromanica. Diese verknüpft geschichts- wie auch kulturträchtige Sehenswürdigkeiten und Örtlichkeiten der Romanik Europas miteinander. Das Haus der Romanik Magdeburg beherbergt das Informationszentrum für die in der Stadt lebenden Bürger und ihre Gäste. In diesem Zentrum erhalten Interessierte sämtliche Reisetipps und Informationen touristischer Natur in der unmittelbaren wie auch etwas entfernteren Umgebung. Ferner informiert der Service Point über die Zeit des Mittelalters und lässt den Besucher eintauchen in längst vergangene Zeiten:

01.08.2025: Das ehemalige Oberpräsidialgebäude der Provinz Sachsen in Magdeburg dient derzeit als Dienstgebäude für das Wasser- und Schifffahrtsamt Magdeburg. Es wurde 1841-42 erbaut und zeichnet sich durch blockhafte Bauweise mit grossen, segmentbogigen Fensteröffnungen aus. Ursprünglich war das Gebäude über einen Brückengang (1906/1907 hinzugefügt) mit dem Nachbarhaus verbunden, um die Fürstenwall-Promenade zu erreichen. Von dieser Verbindung ist heute nur noch die Freitreppe mit Geländer erhalten: