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Kulturstätten

17.06.2022: Die Kapelle wurde 1671 von Freiherr Achatius von Hohenfeld als Hauskapelle zu Ehren der hl. Dreifaltigkeit erbaut. Ursprünglich eine Scheune, schliesst das Gebäude sich an den Obertorturm an. Die östliche Aussenwand ist Teil der Stadtmauer. Über dem Kapellenraum befinden sich zwei weitere Geschosse, durch die man in den Turm gelangt. Vom Amthof aus konnte die herrschaftliche Familie ehedem durch einen Fachwerk-Übergang direkt zur Empore der Kapelle gelangen. Die Innenausstattung stammt teilweise aus dem 18. Jahrhundert. Die neugotische Holzdecke und die Schnitzereien mit Wappen an der Empore sind auf 1865 datiert. Letztmalig wurde 1938 hier eine katholische Messe gefeiert. Nach der Sanierung 1981 wurde das Stadt- und Turmmuseum vom Verein Historisches Camberg in diesen Räumen und im Obertorturm bis zu der Türmerwohnung eingerichtet. Eine reichhaltige Sammlung von Exponaten informiert über unterschiedliche Aspekte der Stadtgeschichte:

04.06.2022: Das „Schabbell“ wurde 1569 bis 1571 nach den Plänen des Utrechter Baumeisters Philipp Brandin als Brauhaus und Wohnhaus für den späteren Wismarer Bürgermeister Hinrich Schabbell errichtet. Es gilt als eines der frühsten Renaissancegebäude, welches die typisch, niederländischen Materialkombinationen aus Backstein und schmückenden Sandsteinelementen zeigt. Heute befindet sich hier das Stadtgeschichtliche Museum, welches nach umfangreicher Sanierung am 22.12.2017 wiedereröffnet wurde. Auf 1200 m² Flächen werden in beiden Gebäuden Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte Wismars, von Störtebeker bis zur Gegenwart und zu den Häusern Heinrich Schabbells gezeigt. Wechselnde Sonderausstellungen zu stadtrelevanten Themen werden im Dachgeschoss des Schabbellhauses präsentiert:

04.06.2022: Am Ende des Alten Hafens, direkt am Kai der Hafeneinfahrt, steht das im 18. Jahrhundert errichtete Baumhaus. Es war das Amtsgebäude des Bohmschlüter. Dieser musste bei Gefahr und am Abend die Hafeneinfahrt mit einem Langholz, einem Baum, verschliessen. Der Eingang wird von den Schwedenköpfen bewacht, zwei holzgeschnitzte Köpfe auf Pfählen. Sie sollten grimmig aussehen, wirken aber eher putzig. Angeblich haben sie als Warnung für Seeräuber gediehnt, denen die Enthauptung drohte. Wahrscheinlich aber waren sie nur einfach fanatsievolle Bojen. Bis vor nicht allzu langer Zeit hatte die Schifffahrtsaufsicht hier ihren Dienstsitz. Heute wird das Gebäude für Wechselausstellungen genutzt:

04.06.2022: Beim Wismarer Zeughaus handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Bauwerk, das sich in der Ulmenstrasse der Hansestadt befindet. Es gilt als eines der berühmtesten barocken Zeugnisse der schwedischen Militärarchitektur. Im Zuge eines Unwetters im Jahr 1699 explodierte ein Pulverturm, der Teile von Wismar und das alte Zeughaus stark beschädigte. Daher wurde letzteres 1700 durch ein neues Gebäude ersetzt. Während der Herrschaft der Schweden war die Hansestadt als eine der bedeutendsten militärischen Plätze auf dem Kontinent bekannt. Dies erklärt die imposante Bauweise des Zeughauses, die unter anderem durch einen mächtigen Lagerraum von 900 Quadratmetern hervorsticht. Der ebenfalls grosse Dachstuhl wird nicht von Stützpfeilern, sondern lediglich von den Umfassungsmauern getragen. Diese Konstruktion ermöglichte erst die beeindruckende Grösse des Lagerraums. Weniger als zwei Jahrzehnte stand das Gebäude in der Funktion als Waffenarsenal. Von dem schwedischen Baumeister Erik Dahlberg wurde es unmittelbar an der ehemaligen Wasserkante gebaut. 1993 wurden an dem Zeughaus umfassende Sanierungsarbeiten vorgenommen. Mittlerweile ist in seinen Räumlichkeiten die Stadtbibliothek von Wismar untergebracht. Der grosse Saal im ersten Stock kann als Veranstaltungsraum genutzt werden:

04.06.2022: Das Haus entstand um 1350 in der Zeit der Hanse in der Lübschen Strasse 23, die seinerzeit Teil eines bedeutenden Handelsweges und gleichzeitig die Ost-West-Achse der Stadt war. Im Erdgeschoss befand sich ein grosser Raum, die Diele, in der der Warenumschlag organisiert und durchgeführt wurde. Grosse Luchtfenster zur Straße und zum Hof brachten ausreichend Tageslicht in den Raum. Oberhalb der Diele befanden sich Lagerräume. Ein hofseitiger Flügelanbau, die Kemlade, diente als Wohnraum. Im Laufe des 17. bis 19. Jahrhunderts bauten die Eigentümer das Gebäude sukzessive zu einem reinen Wohngebäude um. Dabei wurde die ursprünglich hohe Decke der Diele abgesenkt und so die lichte Höhe in den oberen Geschossen erweitert. Weitere Umbauten erfolgten im 19. Jahrhundert auf Veranlassung des Bürgermeisters Gabriel Lembke, der das Haus zu dieser Zeit bewohnte. 1924 erwarb eine Kaufmannskompagnie das Gebäude und nutzte es als Geschäftsraum mit einer Gaststätte sowie einem kleinen Museum. 1950 zog der Kulturbund der DDR ein, der das Haus bis 1990 nutzte. Anschliessend verfiel es zusehends, bis es 2004 von der Stadt im Zuge der Anerkennung als Weltkulturerbe gesichert wurde. In den Jahren 2013 bis 2014 erfolgte für rund vier Millionen Euro eine umfangreiche Sanierung. Im Erdgeschoss informiert die UNESCO auf einem Rundgang anhand mehrerer internationaler Beispiele über das Welterbe sowie die Kriterien für eine Anerkennung als Weltkulturerbe bzw. Weltnaturerbe am Beispiel von Stralsund und Wismar:

02.06.2022: Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem Dreispartentheater geworden. So besteht das Theater heute aus dem Grossen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt. Die Ursprünge des Theaters finden sich in der frühen Nachkriegszeit. Ab dem 01.08.1945 wurde die Albert-Fuchs-Turnhalle des MTV Treuebunds an der Neuen Sülze 9 als „Metropoltheater“ genutzt. Nach Anordnung der Regierung wurde das Theater am 01.04.1946 in „Lüneburger Bühne“ umbenannt. Diese Umbenennung wurde veranlasst, da die Gastspielprogramme des Metropoltheaters durch ihren ständigen Wechsel nur schwer arbeitsrechtlich kontrolliert werden konnten. Dies hatte außerdem zur Folge, dass das Theater fortan von der Stadt Lüneburg geführt wurde und nur gemeinnützig fungierte. Unter dem Intendanten Heinz Zimmermann wurde ein ehemaliges Kino der britischen Besatzung umgebaut. Friedrich Homann, der der leitende Architekt der Errichtung 1956 war, leitete auch den Umbau zum Theater. Am Sonntag, den 01.10.1961, konnte das Theater seinen neuen und jetzigen Standort An den Reeperbahnen 3 eröffnen. Das Theater wurde von nun an Lüneburger Stadttheater genannt. Die T.NT (Treffpunkt Neues Theater) Studiobühne, die inzwischen neben dem Haupteingang zu finden ist, wurde 1979 in der Ritterstraße 54 gegründet. In ihm wurden schon nach der Eröffnung gesellschaftskritische Stücke aufgeführt:

02.06.2022: Der berühmte, deutsche Dichter Heinrich Heine betitelte die Salz- und Hansestadt einst als „Residenz der Langeweile“. Während seiner Studienzeit besuchte Heine oft seine Eltern in Lüneburg, die von 1822 bis 1826 im zweiten Stock des schmuckvollen Patrizierhauses direkt am Marktplatz wohnten. Ganz so langweilig und uninspirierend kann Lüneburg damals dann doch nicht gewesen sein, schliesslich verfasste der junge Heine hier viele seiner wunderbaren Gedichte. Als er sich eingelebt hatte, meinte er: „Die Menschen hier sind gar nicht so schlimm.“ Insgesamt verbrachte er anderthalb Jahre seiner Semesterferien im biedermeierlichen Lüneburg und schrieb hier seine romantischen Lieder, die 1827 im Buch Le Grande erschienen. Die baulichen Ursprünge des Heinrich-Heine-Hauses liegen zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Während umfangreicher Restaurierungsarbeiten Mitte der 80er- bis Anfang der 90er-Jahre wurden wunderschöne Wand- und Deckenbemalungen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert freigelegt, die noch heute fast jeden Raum im Haus zieren. Heute beherbergt das Heinrich-Heine-Haus u.a. das Trauzimmer des Standesamtes und das Literaturbüro. Die malerischen Räumlichkeiten werden nur zu gerne für zahlreiche Lesungen, Konzerte und Ausstellungen genutzt:

03.05.2022: Im Gebäude des 1901 errichteten ehemaligen königlich bayerischen Postamts neben dem Memminger Bahnhof ist seit 2005 die MEWO-Kunsthalle untergebracht. Das Haus wurde von der Memminger Wohnungsbaugenossenschaft eG zur Kunsthalle umgebaut und erhielt nach dem Unternehmen den Namen MEWO-Kunsthalle. Das städtische Ausstellungshaus zeigt zeitgenössische Kunst sowie Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts:

03.05.2022: Das Memminger Theaterleben kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bezeugt ist es seit dem späten Mittelalter. So wurden im 19. Jahrhundert die Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Elsbethen-Klosters zum Theatergebäude umfunktioniert. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Stadt fester Bühnenstandort der Bayerischen Landesbühne München. Ab 1937 wurde die Bühne selbstständig und nannte sich Bayerische Landesbühne. Das Memminger Ensemble war nach dem Zweiten Weltkrieg eines der ersten Theater in Westdeutschland, das 1945 den Spielbetrieb wiederaufnehmen konnte. Der jüngste Erweiterungsbau des Stadttheaters Memmingen, der am 10.10.2010 eröffnet wurde, ist ein weiteres Zeugnis dafür, wie wichtig das Theater für Memmingen immer war und bis heute ist. Das Grosse Haus befindet sich im historischen Gebäude des Stadttheaters Memmingen und verfügt über ca. 400 Sitzplätze. Seit dem Theateranbau, der 2010 fertiggestellt wurde, verfügt das Haus auch über eine Studiobühne. Diese kann variabel mit bis zu 99 Plätzen bestuhlt werden:

03.05.2022: Das Stadtmuseum Memmingen befindet sich in einem spätbarocken Stadtpalais, das 1766 im Auftrag des Patriziers Benedikt von Herman erbaut wurde. Der sogenannte Hermansbau beeindruckt durch seine gutgegliederte Rokokofassade und erinnert vor allem mit seinem schönen Innenhof und dem barocken Treppenhaus mit allegorischer Deckenmalerei an einen südländischen Palazzo. Die städtischen Sammlungen, deren Grundlagen 1885 gelegt wurden, sind seit 1936 in diesem Prachtbau aufbewahrt und spiegeln Geschichte und Kultur der evangelischen Reichsstadt wieder. Grosszügige Zimmerfluchten in zum Teil originaler Ausstattung vermitteln einen Eindruck von der patrizischen Wohnkultur und führen den Besucher von der Rechtsgeschichte zur Kirchen- und Zunftgeschichte Memmingens: