Kalender
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
Archiv
740309
Users Today : 572
Users Yesterday : 1311
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Kulturstätten

12.04.2022: Das Stadtmuseum Mosbach ist eines der ältesten kulturgeschichtlichen Museen der Region und befindet sich in einem Ensemble von insgesamt sechs historischen Gebäuden in der Altstadt. Eine bedeutende Sammlung von Mosbacher Fayencen, Majolika und traditioneller Hafnerkeramik sowie Sachzeugen zur Stadtgeschichte werden im Alten Hospital gezeigt, einem stattlichen Fachwerkbau aus dem 15. Jahrhundert. In der Hospitalscheune wird in kleinen Werkstattbereichen die Tradition des Mosbacher Handwerks und Zunftwesens dargestellt. Das Erdgeschoss präsentiert in lebendiger Form die Geschichte des Druckgewerbes als Schwarze Kunst: Historische Geräte und Maschinen der Drucker und Schriftsetzer, etwa eine grosse funktionsfähige Zeitungsdruckmaschine aus dem Jahr 1890. Eine buchbare museumspädagogische Druckwerkstatt für Kinder und Schulklassen ist angegliedert. Weitere Abteilungen befassen sich mit dem alten Mosbach auf Fotografie und Ansichtskarten, dem Fachwerkbau und mit der Geschichte der Juden in Mosbach. Mit seinen typischen Bauernmöbeln ist das Haus Kickelhain, mit 26 qm Grundfläche eines der kleinsten freistehenden Fachwerkshäuser Deutschlands, ganz der bäuerlichen und kleinbürgerlichen Wohnkultur aus dem 18. und 19. Jahrhundert gewidmet. Die typischen Möbel aus der Schreinerdynastie Baier – schlicht bemalt und mit Sprüchen verziert – sind Ausdruck regionaler Volkskultur. Im Haus Paschke werden die volkskundlichen Sammlungen der nach 1945 zugezogenen Donauschwaben, Siebenbürger Sachsen, Sudetendeutschen und Schlesier dokumentiert. Jährlich runden drei Sonderausstellungen das Museumsangebot ab:

12.04.2022: Das Kultur- und Tagungszentrum bietet ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und den optimalen Ort für Tagungen, Events, als Hochzeits-Location oder um in den Genuss der Crossover-Küche in der Brasserie zu kommen. 
Die Alte Mälzerei wurde 1908 als Industriegebäude von der Brauerei Hübner für die Malzverarbeitung erbaut und genutzt. Nach sorgfältigem Umbau wird es seit 1997 als Kultur- und Tagungszentrum der Stadt Mosbach bewirtschaftet. Unter- und Erdgeschoss bestehen aus Sandstein-Mauerwerk, die darüber liegenden Etagen sind mit Sichtmauerwerk verkleidet. Die bestehende Architektur blieb bei der Verwandlung weitgehend erhalten. Das reizvolle Zusammenspiel zwischen der Dominanz des mächtigen Backsteinkörpers und der Transparenz und Leichtigkeit der vorangestellten gläsernen Eingangshalle ist heute ein architektonischer Blickfang im Mosbacher Stadtbild:

28.03.2022: Innen wenig, dafür aussen umso stärker wahrnehmbar ist die Kombination von alt und neu. Die Front der denkmalgeschützten Stadthalle mit ihrem Mauerwerk aus Naturstein und Ziegelwerk sowie den Sprossenfenstern erinnert stark an das ehemalige Postgebäude. Es wurde unter der Planung und Leitung von Postbaurat Heinrich Müller errichtet. Seinen Betrieb nahm es am 1. Dezember 1930 auf. Das Grundstück hatte die Stadt schon 1925 erworben. Im Erdgeschoss fanden sich Schalterhalle und Diensträume, im Obergeschoss die Dienstwohnung des Amtsvorstehers sowie Fernmeldeeinrichtungen. Der westliche Seitenflügel habe als Lagerraum für Fernmeldegeräte, der Ostflügel als Unterstellraum für Hand- und Kraftfahrzeuge gedient, wie es in der Festschrift heißt. 1986 beschloss der Stadtrat, den schon langgehegten Wunsch nach einer Stadthalle umzusetzen, und erwarb das ehemalige Postgebäude. Die Architektengemeinschaft Römer und Reker, Kaiserslautern, konzipierte die Umgestaltung. Integriert in das Anwesen wurde der Posthof, der den modernen Bühnenteil beinhaltet. Erstmals gespielt wurde am 28. April 1996, „My Fair Lady“ soll ein riesiger Erfolg gewesen sein, wie es heisst:

26.03.2022: Bis 1890 entstand auf der östlichen Gleisseite das Bahnbetriebswerk Bebra P sowie auf der westlichen Gleisseite das Bahnbetriebswerk Bebra G mit jeweils zwei Lokschuppen und Drehscheiben. Der Lokschuppen in Bebra wurde für Wartungsarbeiten an Dampflokomotiven sowie Diesellokomotiven genutzt. Bebra war damals der Knotenpunkt für den Interzonenzugverkehr in Nordhessen. Vier Lokschuppen gab es zu den Spitzenzeiten der Dampflokzeit in Bebra. 1968 erfolgte die Schliessung des Betriebswerks Bebra G zu Gunsten einer Erweiterung des Rangierbahnhofs. Dort, wo früher stolze Dampflokomotiven über eine Drehscheibe ein- und ausfuhren, regierte in den vergangenen Jahrzehnten der Verfall. Die Deutsche Bahn hatte weder Interesse noch Verwendung für die Halle mit der besonderen Architektur. Seit einigen Jahren steht der Lokschuppen, der wie der Wasserturm ein Wahrzeichen der Eisenbahnerstadt Bebra ist, unter Denkmalschutz – dabei gab es bereits schon einmal eine Abbruchgenehmigung für das Gebäude. Um ihn vor dem endgültigen Verfall zu bewahren und wieder zu aktivieren, wurden in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um wieder Leben in die Bude zu bringen. In enger Absprache mit dem Denkmalschutz sind ein Teil des Mauerwerks und die Mauerkrone ausgetauscht und rekonstruiert worden. Der Dachstuhl wurde erneuert. Mittlerweile schützt ein neues Dach das Gebäude mit der prägnanten Form. Bei der Restaurierung wurde Wert darauf gelegt, den Charakter zu erhalten. Die Verantwortlichen haben so viele Teile wie möglich im Originalzustand erhalten, so dass die Industrie-Atmosphäre erhalten werden konnte:

26.03.2022: Im Vorhof des Schlosses steht das sogenannte Weisse Haus, in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist. Das Weisse Haus diente früher dem Gesinde und den Landgräfinnen vor der Niederkunft und den Wöchnerinnen als Wohnräume. Im Jahre 1835 endete die Rotenburger Quart. Die erdgeschichtliche Ausstellung im Heimatmuseum zeigt Sandsteinplatten mit den Tritt-Spuren von Kleinsauriern aus dem Perm-Zeitalter. Zu sehen sind ausserdem Kupferstiche früherer Stadtansichten, Waffen und umfangreiches Kartenmaterial aus dem 17. Jahrhundert. Ein wichtiger Aspekt liegt in dem Bemühen, die Lebensbedingungen und Entfaltungsmöglichkeiten der in der Region Rotenburg wohnenden Menschen zu dokumentieren:

26.03.2022: Zu besichtigen sind Puppen aller namhaften Puppenfabriken aus Porzellan, Papiermaché, Holz, Celluloid und Wachs. Alle Puppenhäuser, Stuben, Küchen, Kaufläden
und Bauernhöfe sind reichhaltig mit vielen liebenswerten grossen und kleinen Zubehörteilen eingerichtet. Die Puppen und Spielzeuge stammen überwiegend aus
der Familie der Museumsinhaber und wurden in der Zeit von 1830 bis 1940 in Thüringen, dem Erzgebirge und im Nürnberger Raum hergestellt:

22.03.2022: Das Kulturhaus Gotha ist die Spielstätte für Opern, Operetten, Musicals, Konzerte, Schauspiel, Unterhaltung und Shows in Gotha. Ursprünglich als Kino gebaut und 1940 eröffnet, begann 1973 mit neuem Bühnenhaus, Theatercafé und modernisiertem Innenausbau die Glanzzeit des Hauses als Kreiskulturhaus. 1990 – nun als Eigentum der Stadt Gotha – erfolgte die Umbenennung in Gothaer Kulturhaus. Die vorhandene Theaterbühne mit Drehbühne sowie die installierte Licht- und Tontechnik ermöglichen Aufführungen aller Art. Eine Einmaligkeit ist die in das Haus eingebaute Schuke-Orgel. Der Saal bietet durch seine Holzvertäfelung eine intime Atmosphäre und gute Akustik. Wenn die Thüringen Philharmonie Gotha gastiert, wird das Haus regelmässig zum Konzertsaal. Mit einer Kapazität von 795 Plätzen ist das Kulturhaus Gotha ein exzellenter Veranstaltungsort für Veranstaltungen der verschiedensten Genres. Das Besondere am Haus – es erstrahlt im Retro-Flair der Siebziger Jahre:

22.03.2022: Am Fuss Schloss Friedensteins wurde zwischen 1864 und 1879 das Herzogliche Museum im ebenso eleganten wie pompösen Stil des Historismus errichtet. Aussen wie innen hat sich die hervorragende Architektur weitgehend bis ins Detail erhalten. In den vergangenen Jahren dank der Förderung durch die Bundesrepublik Deutschland, den Freistaat Thüringen und die Stadt Gotha saniert, konnte das Haus 2013 neu eröffnet werden. In ihm sind jetzt die einzigartigen Gothaer Kunstsammlungen ausgestellt. Die Sammlungen gingen hervor aus der Sammelleidenschaft der Gothaer Herzöge und vereinen heute ägyptische Mumien, antike Vasen, Skulpturen und Goldschmuck, Korkmodelle antiker römischer Bauten aus dem 18. Jahrhundert und Kunstschätze aus China und Japan. Zu den Höhepunkten zählen sicher die niederländischen und deutschen Gemälde mit Werken von Peter Paul Rubens, Jan van Goyen, Lucas Cranach dem Älteren und Caspar David Friedrich. Einzigartig aber ist das weltberühmte „Gothaer Liebespaar“, ein ebenso mysteriöses wie künstlerisch herausragendes Gemälde der Vor-Dürer-Zeit. Ins rechte Licht gerückt sind auch Bildwerke von Conrad Meit und Adriaen de Vries, vor allem aber die Skulpturen Jean-Antoine Houdons. Die weltweit grösste Sammlung an Werken dieses sensiblen französischen Bildhauers des Klassizismus ausserhalb Frankreichs befindet sich in Gotha. Bemerkenswert sind auch die keramischen Sammlungen in Gotha, die italienische Majolika des 16. Jahrhunderts, Böttgersteinzeug und Meissener Porzellan des 18. Jahrhunderts umfassen. In den farbigen, in neuem Licht inszenierten Räumen präsentiert sich so eine historische, vielfältige und qualitätvolle Sammlung dem modernen Publikum:

12.03.2022: Das Städtische Museum Göttingen dokumentiert mit rund 150.000 Objekten die kulturgeschichtliche Entwicklung der Stadt von der ersten Besiedlung über die Gründung der Georg-August-Universität bis in die Gegenwart. Seit der Eröffnung am 28. November 1897 ist das Museum in dem einzigen erhaltenen Renaissance-Adelssitz der Stadt untergebracht, dem 1592 vom braunschweigischen Kanzler Johann von Jagemann errichteten Hardenberger Hof in der Altstadt, der später von 1619 bis 1812 als Stadthof der Familie von Hardenberg diente. 1896 war das Baudenkmal von der Stadt erworben und nach Plänen von Stadtbaurat Heinrich Gerber umgebaut worden. Auf diesen durchgreifenden Umbau des Hardenberger Hofs geht die Dachgestaltung mit dem großen Zwerchhaus und Dachgauben ebenso zurück wie der an der westlichen Schmalseite angebaute originelle Kapellenbau, der auf Wunsch Heynes zur Aufnahme kirchlicher Ausstellungsstücke diente. Ab 1906 und nochmals seit 1912 wurden auch Räume des westlich anschliessenden Fachwerkbaus der Alten Post durch das Museum mit genutzt. Später bis 1935 kam dazu auch das gesamte zweigeschossige langgestreckte Eckgebäude bis zur Jüdenstraße, das im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts als Unterkunftsgebäude und Remise der Post angelegt worden war und von 1865 bis 1879 die Höhere Mädchenschule beherbergt hatte. Das Posthalterhaus ist ein dreigeschossiges Fachwerkhaus, das 1739 als kurfürstlich hannoversche Post erbaut wurde. Seit 2009 sind beträchtliche Bauschäden in den Fachwerkbauten Alte Post und Alte Remise bekannt, sodass der grösste Teil der Dauerausstellung schliessen musste. Eine Teilsanierung der beschädigten Gebäude wurde 2017 abgeschlossen. Eine Gesamtwiedereröffnung des Städtischen Museums lässt weiter auf sich warten, da (Stand Sommer 2021) noch Unklarheiten über eine sinnvolle Instandsetzung des Kerngebäudes Hardenberger Hof sowie die Planung von benötigten Ergänzungsbauten auf der rückwärtigen Hofseite bestehen:

12.03.2022: Das Deutsche Theater ist ein 1890 erbautes Schauspielhaus in Göttingen. Das Theater ist das Grösste in Göttingen. Nach dem Grossbrand des alten Stadttheaters am Neuen Markt, dem heutigen Wilhelmsplatz, in der Nacht vom 10. zum 11. Januar 1887 war man sich in der Göttinger Bürgerschaft über die Notwendigkeit eines neuen, würdigen Theaterbaus einig. Am 18. Juli 1887 trafen die städtischen Gremien die Entscheidung, das Theater zwischen dem Königlichen Gymnasium (dem heutigen Max-Planck-Gymnasium) und den Göttinger Wallanlagen im Ostviertel zu errichten. Das Theater wurde in den Jahren 1889 und 1890 als Duplikat des Oldenburger Grossherzoglichen Hoftheaters von Architekt Nierenheim nach den Plänen des Oldenburger Hofbaumeisters Gerhard Schnitger als Werksteinbau im Stil der Neorenaissance errichtet: