Kulturstätten
01.04.2019: Die Festhalle in Landau zählt zu den bedeutendsten Festspiel- und Theaterbauten des Jugendstils im süddeutschen Raum. Sie wurde in den Jahren 1905-1907 vom Düsseldorfer Architekten Hermann Goerke in Formen des süddeutschen Jugendstils errichtet:

27.03.2019: In Speyer befindet sich mit dem Historisches Museum der Pfalz eins der bedeutendsten Museen des Landes. Der eindrucksvolle, über hundertjährige Bau liegt inmitten der verschlungenen Altstadt von Speyer schräg gegenüber vom Dom:

21.03.2019: Die Pfalzgalerie ist ein Kunstmuseum. Es wurde 1874 auf Initiative des pfälzischen Regierungspräsidenten Paul von Braun als Gewerbemuseum bzw. Sitz der Königlichen Kreis-Baugewerkschule gegründet und von 1875 bis 1880 erbaut. Seine heutige Aufgabe ist die Pflege und Präsentation von Malerei und Plastik des 19. bis 21. Jahrhunderts. Das Haus liegt mitten in der Kaiserslauterner Innenstadt unweit des Rathauses:
21.03.2019: In unmittelbarer Nachbarschaft der markanten Stahlbetonarchitektur des Rathauses gelegen, erhebt sich der imposante Sandsteinbau des Pfalztheaters. Das Pfalztheater wurde am 30. September 1995 eingeweiht und zählt zu den Dreispartenhäusern. Zuschauer und Zuschauerinnen kommen auf zwei Spielstätten (Großes Haus und Werkstattbühne) in den Genuss von Musiktheater (Oper, Musical, Operette), Schauspiel und Ballett:

21.03.2019: Die Fruchthalle gilt nicht nur als Kaiserslauterns schönster Konzert- und Festsaal inmitten der Innenstadt, sondern auch als einer der bedeutendsten Profanbauten der Pfalz. Dem grandiosen Entwurf des Architekten August von Voit (1801 – 1870) ist es zu verdanken, dass dieser Bau von Anfang an wegen seiner architektonischen Schönheit Aufsehen erregte. Von Voit hatte einen Teil seines Architekturstudiums in Italien absolviert. Seine Gestaltung der Fruchthalle Kaiserslautern bezieht sich auf das Vorbild florentinischer Palastarchitektur der Frührenaissance, namentlich der Palazzi Medici und Strozzi. Am 13. Juni 1843 legte König Ludwig I. höchstpersönlich den Grundstein zum Bau der Fruchthalle. Sie diente zunächst als Markthalle für Getreide. Nach mehreren Umbauten im Inneren wird die Fruchthalle heute als städtische Veranstaltungshalle für Konzerte und andere kulturelle Angebote genutzt:

12.10.2018: Das Erwin-Piscator-Haus (Stadthalle) ist die größte Spielstätte und mit einem eigenen klassischen Schnürboden ausgestattet. Es bietet etwa 590 Personen Platz und kann bei Bedarf durch Entfernung einer Zwischenwand auf 920 Plätze erweitert werden. Da ein so großes zahlendes Publikum in der Mittelstadt Marburg samt Landkreis nicht ständig mobilisierbar ist, wurde die Bewirtschaftung einem eigenen Stadthallen-Management übertragen, von dem das Landestheater ausschließlich für seine Grossproduktionen die Halle anmietet:

12.08.2018: Auch als Kongresshaus mit etwa 50 Veranstaltungen im Jahr geniesst die Alte Oper Frankfurt einen guten Ruf. In den repräsentativen Sälen und Salons des Hauses finden rauschende Bälle und internationale Kongresse statt. Die Geschichte des Hauses reicht zurück ins späte 19. Jahrhundert. Im Oktober 1880 wurde das Gebäude nach den Plänen des Berliner Architekten Richard Lucae prunkvoll mit Mozarts Oper Don Giovanni eröffnet. Nach der Zerstörung des Hauses gegen Ende des Zweiten Weltkrieges dauerte es dann allerdings fast vier Jahrzehnte, bis aus der so genannten „schönsten Ruine Deutschlands“ eine prunkvolle Fassade und aus dem zerstörten Inneren ein modernes Konzerthaus wurde, das am 28. August 1981 feierlich wiedereröffnet wurde:

08.05.2018: Vor fast 300 Jahren hat Fürstabt Amand v. Buseck nach Plänen des Baumeisters Gallasini 1741 den Schlossbau um eine barocke (Winter-) Reithalle ergänzen lassen. Der mächtige, ca. 20 Meter hohe Bau mit seinem in Richtung Schlossgarten weisenden barocken Walmdach war seitlich mit Stallgebäuden erweitert und hatte so bereits damals die bauliche Form, die wir heute von der Schlossstraße aus erkennen können. 1883 erwarb die Stadt Fulda das Schloss mit seinen Nebenanlagen. Nach starker Beschädigung durch Bomben 1944 konnte der Bau erst 1951 nur teilweise instand gesetzt einer weiteren, neuen Nutzung übergeben werden – als Schlosstheater. Mit dem Votum der städtischen Gremien für den Neubau eines voll funktionsfähigen Theaters für Schauspiel und Musiktheater unter Einbeziehung der barocken Bausubstanz entschied man sich Mitte der 1950er Jahre für die schwierigste Variante der Weiterentwicklung. Die Bühnenauslegung, Zuschauerraum und Foyer mussten sich dem Gebäudevolumen anpassen. So sind die bühnentechnischen Möglichkeiten, auch die Nutzbarkeit des Foyers aus heutiger Sicht wohl eingeschränkt, der Zuschauerraum mit seiner Decke mit Glasstäben aus dem venezianischen Murano bietet aber ein besonders eindrucksvolles Raumerlebnis. 1978 konnte der Bau nach zweijähriger Bauzeit übergeben werden. Seitdem bewährt sich das Theater mit attraktivem Programm aber auch nach aussen als lebendiges, gewichtiges städtebauliches Element im barocken Stadtbild Fuldas:

14.03.2018: Das im klassizistischen Stil erbaute Staatstheater wurde im Jahre 1938 mit „Der Fliegende Holländer“ eröffnet. Das damals modernste Theater Europas wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und danach wiederhergestellt. Der 875 Plätze fassende Zuschauerraum wurde 1988-89 grundlegend saniert und erweitert. Der Pavillonbau der Modernen Galerie wurde in den sechziger Jahren durch den Architekten Hanns Schönecker erbaut und beinhaltet eine internationale Sammlung mit herausragender Malerei, Graphik und Plastiken des 20. Jahrhunderts:






Users Today : 1203
Users Yesterday : 1189



