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Andere Profanbauten

04.07.2025: Die Löwenapotheke befindet sich in der Burgstrasse gegenüber dem Amtsgericht. Das Gebäude wurde im Jahr 1689 errichtet und beherbergt die älteste Apotheke der Altmark. Zwischen 1847 und 1890 wurde die Apotheke von den beiden bedeutenden Heimatforschern und Apothekern Theodor Zechlin (1818-1895) und Konrad Zechlin (1854-1936), dem Sohn von Theodor, geleitet. Im Jahr 1900 wurde das Gebäude umfassend renoviert. Nachdem die Apotheke zur Zeit der DDR 1955 verstaatlicht worden war, gelangte sie 1991 nach der Wende wieder in Privatbesitz:

04.07.2025: Das heutige Amtsgerichtsgebäude war bis zur Vereinigung der Alt- und Neustadt im Jahr 1713 das Rathaus der Altstadt. Der heutige Bau wurde 1509 auf den Fundamenten eines älteren Rathauses aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Nach einem schweren Brand im Jahr 1600, bei dem wertvolle historische Dokumente der Stadt verloren gingen, musste das Rathaus wiederaufgebaut werden. Nach dem Zusammenschluss der beiden Städte nutzten die Bürger den grossen Saal für verschiedene Veranstaltungen. Er diente ausserdem eine Zeit lang als Heuboden, während im Erdgeschoss die Hauptwache, die Akzisestube, die Stadtwaage und der Ratskeller untergebracht waren. Der Vorplatz diente neben der Nutzung für Gerichtsvollstreckungen als Marktplatz. 1855 kaufte die Justizbehörde das Haus und nutzte es als Gerichtsgebäude. Die Spitzbögen neben dem Eingang zeigen den Standort der früheren Gerichtslaube an, die wahrscheinlich im 16. Jahrhundert zugemauert wurde. Das Gebäude verfügt über ein achteckiges Türmchen mit Kupferhaube, unter dem damals die Sturm- und Feuerglocke hing. Die reliefartigen Plastiken in den Nischen des rechten Teils sind besonders beeindruckend. Sie umfassen eine Strahlenkranzmadonna, den Heiligen Christophorus, als Schutzheilger der Reisenden, sowie das Wappen des Kurfürstentums Brandenburg:

04.07.2025: Die Alte Münze in der Altperverstrasse von Salzwedel ist ein spätgotischer Backsteinbau. Die Errichtung des altehrwürdigen Gebäudes der Alten Münze ist nicht genau belegt, da im Jahre 1895 durch einen Rathausbrand das Archiv mit den Bauakten vernichtet wurde. Die Form des Spitzbogens der Eingangstür und des Giebels sprechen für eine Entstehung der Alten Münze in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Dies ist neben dem Altstädter Rathaus der am längsten existierende Profanbau der Stadt. Die Altperverstraße ist eine der ältesten Strassen Salzwedels. Hier entlang führte die alte Salzstrasse, die Salzwedel übrigens ihren Namen gab, von Magdeburg nach Lüneburg:

04.07.2025: Der klassizistische Putzbau der Adler-Apotheke entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Ihr Vorgängerbau war einst das Gildehaus der Gewandschneidergilde der Neustadt Salzwedel, bevor es im 17. Jahrhundert einstürzte. Bei Renovierungsarbeiten wurden Mauerwerk aus dem 15. Jahrhundert und Ziegel aus dem 16./17. Jahrhundert entdeckt. Nach einer umfangreichen Renovierung im Jahr 1990 wurde die Apotheke wiedereröffnet. Bereits seit 1616 wird das Gebäude als Apotheke genutzt, trägt jedoch erst seit 1701 ihren Namen:

02.07.2025: Das Justizforum Hamburg ist zwischen 1879 bis 1912 in den Wallanlagen der Hamburger Neustadt errichtet worden. Drei Gebäude sind um einen zentralen Platz angeordnet. Das nördliche Strafjustizgebäude (heute Amts- und Landgericht mit angebautem Untersuchungsgefängnis) ist 1879-82 nach Plänen von Hans Zimmermann in Formen der deutschen Renaissance erbaut und 1895-96 sowie 1911-12 erweitert worden. Das südliche Ziviljustizgebäude (heute Amts- und Landgericht) ist 1898-1903 ebenfalls nach Entwürfen von Hans Zimmermann errichtet und 1928-30 nach Entwürfen von Fritz Schumacher und Johann Christoph Otto Ranck mit einem halbkreisförmigen Bauteil (Grundbuchamt u.a.) erweitert worden. Den Abschluss der Anlage bildet das vor Kopf errichtete Gebäude des Hanseatischen Oberlandesgerichts, das 1907-12 nach Plänen von Lundt & Kallmorgen erbaut worden ist.

Ziviljustizgebäude:

Oberlandesgericht:

02.07.2025: Das Lotsenhaus Seemannshöft ist ein 1914 errichteter Backsteinbau mit dominantem Signal- und Beobachtungsturm auf dem Seemannshöft an der Einfahrt des Hamburger Hafens. Dort sind die Hamburger Hafenlotsen, die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schiffsbefestiger und die nautische Zentrale des Hafens untergebracht. Die Lotsenstation am Seemannshöft wurde im Jahr 1967 in Betrieb genommen und liegt am linken (Süd-) Elbufer unterhalb des Hamburger Hafens. Die älteste und grösste Lotsenbrüderschaft der Welt heißt Lotsenbrüderschaft Elbe. Rund um die Uhr und bei Wind und Wetter werden Lotsungen auf der Unterelbe und in der Deutschen Bucht übernommen. Die Lotsenstation misst u.a. Parameter wie Wassertemperatur, pH-Wert und Trübung, Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit und Niederschlag. Über Kreislaufpumpen gelangt das Probewasser in die schwimmende Messstation. Seit 1984 befindet sich in der Lotsenstation am Seemannshöft der Schiffsmeldedienst Hamburg:

02.07.2025: Das imposante Backsteingebäude von 1880 liegt direkt an der Grossen Elbstraße 27 in Hamburg Altona. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Holzhafen, die Fischauktionshalle und der Fischmarkt an der Norderelbe. Das Relikt der Gründerzeit diente damals zum Mahlen von Weizen und dem Lagern von Mehl. Mit Dampf angetriebene Mühlen lösten Ende des 18. Jahrhunderts die klassischen Wind- und Wassermühlen ab:

30.06.2025: Das Zollenspieker Fährhaus liegt am südlichsten Punkt des Hamburger Elbverlaufs, genauer gesagt am Elbstromkilometer 598,5. Für Naturliebende und Erholungssuchende ist dieser malerische Ort in den Vier- und Marschlanden eine ideale Anlaufstelle. Der Fähranleger vor der Tür diente es vom 13. – 19. Jahrhundert als Zoll- und Fährstätte. Noch heute lädt er Besucher zu einer Fahrt über die Elbe ein. Das Zollenspieker Pegelhäuschen „Das kleinste Restaurant der Welt“ steht tatsächlich direkt in der Elbe. Ursprünglich 1880 erbaut, bietet das Pegelhäuschen einen einzigartigen Rahmen für ein Essen zu zweit oder zu viert. Ein traumhafter Blick auf den Fluss inklusive. Das Zollenspieker Fährhaus verkörpert ein Stück hanseatischer Geschichte. Der ehemalige Zollturm schaut auf eine mehr als 765-jährige Historie zurück. Nach Zerstörung durch Lüneburger Truppen 1620 wurde es neu aufgebaut und als Gasthaus mit Raststätte betrieben. Auch diente es als Zollstation und Fährhaus an einer der mittlerweile ältesten Elbfährstellen Hamburgs. Durch den späteren Anbau eines Tanzsaals erhielt das Zollenspieker Fährhaus seine besondere Gestalt:

30.06.2025: Das Amtsgericht Winsen (Luhe) ist eines von sechs Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Lüneburg. Dem Amtsgericht Winsen ist das Landgericht Lüneburg übergeordnet. Zuständiges Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht Celle. Das Hauptgebäude des Amtsgerichtes befindet sich im 1299 erstmals erwähnten Winsener Schloss. Eine Nebenstelle befindet sich in einem Neubau zwischen dem Schloss und dem ehemaligen Gefängnisgebäude: