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Andere Profanbauten

13.08.2025: Die Stadtmühle wurde 1278 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war eine bedeutende Einnahmequelle für die Stadtkasse. Ihre Bedeutung für die Wirtschaft und Entwicklung der Stadt mag man daran erkennen, das im Wappen der Stadt das Mühlrad und die Haue zu sehen sind. Der heutige Bau wurde 1864 neu errichtet. Erst 1958 wurde der städtische Mühlenbetrieb eingestellt:

13.08.2025: Das Gebäude, in dem seit nunmehr 55 Jahren die Stadtbücherei Mölln untergebracht ist, wurde ursprünglich als Landwirtschaftliche Winterschule für den Kreis Herzogtum Lauenburg errichtet und am 02.11.1909 eingeweiht. Das historische Haus mit den alten Holzdielenböden und den hellen Räumen lädt zu einem entspannten Aufenthalt der Besucherinnen und Besucher ein. Auf drei Etagen bietet die Stadtbücherei eine grosse Auswahl verschiedenster Medien an:

13.08.2025: Die Entscheidung der Stadtvertretung fiel im September 1979 für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes am Wasserkrüger Weg auf dem Gelände der alten Realschule. Das frühere Schulgebäude wurde 1981 abgerissen. Für das neue Stadthaus standen elf Entwürfe zur Auswahl, die in die engere Wahl gekommen waren. Ein Preisgericht entschied sich im Juni 1981 für den Entwurf des Architekten Gerd Welm aus Flensburg. Am 20. Mai 1983 wurde der Grundstein für den Neubau gelegt, am 11. Mai 1984 feierte man das Richtfest. Im Frühjahr 1986 konnte der Umzug der Stadtverwaltung in das neue Stadthaus am Wasserkrüger Weg beginnen. Als erstes zog am 10. April das Bauamt, das bis dahin in der benachbarten ehemaligen Turnhalle untergebracht war, in die neuen Räumlichkeiten. Vor dem Stadthaus wurde eine Plastik des Bildhauers Hans-Werner Könecke aufgestellt, die den Namen Begegnung erhielt:

11.08.2025: Gleich gegenüber der Schlossbrücke am Mühlenredder liegt die alte Mühle. Das alte Gebäude mit dem Reetdach entstand Ende des 16. Jahrhunderts. Sie war damals eine Zwangsmühle. Das bedeutet, die Bauern des Gutes Ahrensburg waren gezwungen, ihr Korn dort mahlen zu lassen. Heute ist das alte Mühlengebäude in Privatbesitz:

08.08.2025: Das Amtsgericht Güstrow ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Bezirk des Landgerichtes Rostock. Das Gerichtsgebäude wurde ursprünglich von 1823 bis 1825 als Justizkanzlei zweigeschossig erbaut und 1877 erweitert. Nach einem Brand im Jahre 1929 wurde es 1931 als Amts- und Landgericht wiederaufgebaut. Nach mehrjährigen Renovierungsarbeiten wurde im Juni 2012 der Wiedereinzug mit einem Festakt begangen:

08.08.2025: Der Derzsche Hof aus der Renaissance ist das älteste Profangebäude im Zentrum der Altstadt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Das zweigeschossige Dielenhaus wurde 1539 in der Zeit der Hochrenaissance gebaut. Der reich verzierte Backsteingiebel hat viele Fialen und ein grosses Portal. Im Inneren gibt es bemalte Holzdecken vom Ende des 16. Jahrhunderts. Der Erbauer ist nicht bekannt. Die Forschung vermutet, dass das Gebäude als Stadtsitz des Klosters Doberan genutzt wurde und auf dem Grundstück weitere Lagergebäude standen. Um 1600 wohnte hier Protasius Marstaller, Gelehrter am Hofe von Herzog Ulrich. Es erfolgten erste Umbauten sowie die Bemalung der Holzbalkendecke mit Portraitmedaillons von Wissenschaftlern aus dem 15. Jahrhundert. Verschiedene bürgerliche und adlige Familien wohnten hier im 18. Jahrhundert. Bei Umbauten von um 1750 entstanden die erhaltene, reich geschnitzte Haustür, eine schöne Innentür und die Stuckdecken in den strassenseitigen Erdgeschossräumen. Die Decke zum Galeriegeschoss wird durch eine barocke Fachwerkwand getragen. Das Gebäude wurde nun auch als das Hansen-Haus bezeichnet. Gründerzeitliche Erweiterungen erfolgten Mitte des 19. Jahrhunderts. Genutzt wurde das Haus bis Mitte des 20. Jahrhunderts als Brauerei. Benannt wurde das Haus nach dem letzten Brauereibesitzer Paul Derz sowie auch als Altes Brauhaus. Weitere Umbauten fanden 1912 statt. Von 1950 bis 2011 war es im Besitz der Stadt. Zur DRR-Zeit verfiel das Haus. In den 1970er Jahren kam der Abriss der Kemlade bis auf die Aussenwand und ab den 1980er Jahren stand das Haus leer. Von der Kemlade blieben nur wenige Bauteile erhalten, die um 2016 in einen gläsernen Neubau mit einem Glasdach einbezogen wurde:

08.08.2025: Der Maler Georg Friedrich Kersting (1785-1847) wurde in Güstrow geboren und gehört neben Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge zu den bedeutendsten Malern der deutschen Romantik. Genau wie diese erhielt er seine Ausbildung an der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen, die zu den fortschrittlichsten ihrer Art in Europa zählte. Sein Geburtshaus befindet sich heute in Privatbesitz, seine Werke sind im Stadtmuseum zu besichtigen. Georg Friedrich Kersting wuchs in Güstrow als Sohn eines Glasermeisters in bescheidenen Verhältnissen auf. Davon zeugt auch sein Geburtshaus in der Hollstrasse 6, ein schlichtes Wohndielenhaus in Fachwerkbauweise, dessen älteste Bauphase bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück reicht. Im Zeitraum von 1982 bis 1985 wurde das bauhistorisch wertvolle Gebäude durch den VEB Denkmalpflege Schwerin, Restaurierungswerkstatt Güstrow, umfassend saniert. Zum 200. Geburtstag des Künstlers im Jahr 1985 erfolgte die Eröffnung des Hauses als museale Erinnerungsstätte an diesen bedeutenden Maler der deutschen Romantik. 1994 wurde das Museum geschlossen. Das Geburtshaus Georg Friedrich Kerstings befindet sich heute in Privatbesitz. Eine ständige qualitätvolle Sammlung Kerstingscher Gemälde und Zeichnungen befindet sich im Stadtmuseum Güstrow:

08.08.2025: Das repräsentative, im Stil des Historismus erbaute Gebäude an der traditionellen Haupteinkaufs-Strasse Pferdemarkt wurde 1896 fertiggestellt. Zuvor war die Post in der Domstrasse 6 untergebracht. Dieses Gebäude genügte aber nicht mehr den Ansprüchen des Deutschen Reiches an ein zentrales Gebäude für Post und Telegrafie. Dazu kam damals auch noch das lokale Telefonnetz. Nachdem die Stadt einen Zuschuss von 34.000 Reichsmarkt bewilligt hatte begann der Bau. Im Erdgeschoss waren die Diensträume für den Postbetrieb untergebracht. Das Obergeschoss wurde für den Telegafen- und Telefondienst genutzt, letzterer wurde damals ja noch handvermittelt. Ausserdem befand sich dort die Dienstwohnung des Postamtsvorstehers. Auf den frühen Aufnahmen des Gebäudes lassen sich in den Turmfenstern noch deutlich die Isolatoren der Telegrafen- und Telefonleitungen ausmachen, die von hier aus bis 1929 über die Dächer der Stadt verliefen. In den DDR-Jahren war der schwarze Reichsadler des Kaiserreichs auf goldenem Grund über der Erker am Turm übermalt. 1956 erfolgte eine erste Sanierung des Turms. Als sich 1984 Schieferplatten der Eindeckung lösten, wurde der Turmhelm erneut saniert. Eine grundlegende Rekonstruktion erfolgte 1995. Heute ist das Gebäude in Privateigentum und wird nicht mehr für Postzwecke genutzt:

04.08.2025: Das Amtsgericht Ballenstedt war von 1879 bis 1950 ein Amtsgericht im Herzogtum und Freistaat Anhalt mit Sitz in Ballenstedt. Das Amtsgerichtsgebäude Ballenstedt wurde vermutlich vor 1498 errichtet. Ab 1704 war es fürstliches Amtshaus, danach mehrere Nutzungen. Heute ist es in Privatbesitz. Es steht unter Denkmalschutz: