Andere Profanbauten
16.01.2026: Das Hauptgebäude des Finanzamts Worms-Kirchheimbolanden befindet sich am Karlsplatz 6 in Worms. Das historische Dienstgebäude wurde in den 1920er Jahren im Stil des Expressionismus errichtet und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz:

16.01.2026: Die Villa Sonneck in Worms ist ein denkmalgeschütztes, historisches Wohngebäude aus dem Jahr 1909, das für seine markante Architektur und seine direkte Verbindung zur Stadtgeschichte bekannt ist. Das Gebäude wurde im Stil des Historismus errichtet und vereint neugotische Elemente sowie Motive der Neurenaissance. Entworfen wurde die stattliche Villa von dem Architekten Adolf Fuhrmann. Das Haus steht auf einem stark bewegten Grundriss und verfügt über hölzerne Wintergartenanbauten. Der wehrhafte, hohe Turm mit integriertem Turmzimmer bildet das optische Highlight der Villa. Seine Dachbekrönung korrespondierte ursprünglich über eine direkte Sichtachse mit dem Pavillon im darunterliegenden Weiher. Die Villa wurde am Hang erbaut und bot eine freie Aussicht über den tiefer gelegenen Park. Das Areal gehörte zum erweiterten Gelände des Lederindustriellen Karl (Charles) Bittel, der das Viertel massgeblich prägte:

16.01.2026: Das ehemalige Amtsgericht Pfeddersheim bestand von 1879 bis 1934 als eigenständiges Gericht in Pfeddersheim. Das historische Gebäude befindet sich in der Schlossstrasse 52 und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Es handelt sich um einen charakteristischen Bruchsteinbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dem Gericht war ein Gefängnistrakt angegliedert. Im Obergeschoss befanden sich drei Arrestzellen. Nach der Aufhebung des Gerichts und dem Zweiten Weltkrieg wurde der Komplex unter anderem als Schulgebäude genutzt (Volksschule und Landwirtschaftsschule). Heute dient das Anwesen Wohnzwecken:

16.12.2025: Bei dem Haus handelt es sich um das älteste, inschriftlich datierte Gebäude der Stadt. Es wurde 1577/78 von Wendel Karter, dem nassauischen Verwalter des Klosters Thron, an Stelle eines älteren Gebäudes errichtet:

16.12.2025: Das Amtsgericht Usingen war von 1832 bis 2011 ein deutsches Amtsgericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit mit Sitz in Usingen. Das Amtsgericht Usingen war erstinstanzliches Gericht in Zivil-, Familien- und Strafsachen. Es gehörte zuletzt zum Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main. Der Bezirk des Amtsgerichts umfasste die Städte Usingen und Neu-Anspach sowie die Gemeinden Grävenwiesbach, Schmitten im Taunus, Wehrheim und Weilrod. Das ehemalige Gerichtsgebäude befindet sich in der Weilburger Strasse 2. Das denkmalgeschützte Gebäude wird seit September 2016 nach Umbau als Polizeistation genutzt und ersetzt die 1964 gebaute Polizeistation gegenüber dem Krankenhaus:

16.12.2025: Das 1735 nach Entwurf des Hofbaumeisters Friedrich Joachim Stengel als Ersatz für die 1692 niedergebrannte Zollstation am Obertor errichtete Zollhaus ist ein in Ecklage zur Strasse Am Füllgarten über annähernd quadratischen Grundriss stehender, kleinvolumiger Bau mit Mansarddach:

16.12.2025: Das historische Gebäude (1894/95 erbaut) prägt das Strassenbild der Obergasse im Kernbereich der nassauischen Residenzstadt. Bis zum Jahr 1929 diente der kaiserliche Postbau (später Reichspost) als zentrale Anlaufstelle. Danach verlegte die Post ihren Sitz in die Bahnhofstrasse. Die Anlage besteht aus dem markanten Hauptgebäude der ehemaligen kaiserlichen Post sowie den dazugehörigen Nebengebäuden. Es ist offiziell in der Liste der Kulturdenkmäler in Usingen verzeichnet:

16.12.2025: Das ehemalige kleine Stadtpalais befindet sich im Zentrum von Usingen an der B 456 in der Obergasse 23. Das denkmalgeschützte Haus kann in Verbindung mit dem sich anschliessenden sogenannten Beamtenhaus von um 1730 gesehen werden, Geburtshaus des ehemaligen nassauischen liberalen Politikers August Hergenhahn (* 16. April 1804 in Usingen, † 29. Dezember 1874 in Wiesbaden). Beide vom Stil her gleiche Häuser haben ein gemeinsames Grundstück, dem strassenseitig eine Mauer zwischen beiden Häusern vorgelagert war. Im 20. Jahrhundert befand sich rückwärtig ein Gebäude, das beide Häuser verband, aber inzwischen abgerissen wurde. Bis Anfang 2000 wurde die Immobilie als Verwaltungsstandort verschiedener Landes- und Kreisbehörden genutzt, unter anderem waren bis 2014 die Kfz-Zulassungsstelle und die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Kreises in den Gebäuden angesiedelt. Inzwischen wurden die heruntergekommenen rückwärtigen Anbauten abgerissen und ein Renovierungsprojekt gestartet:

Beamtenhaus:





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