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Andere Profanbauten

13.02.2026: Das historische Fachwerkhaus stammt aus der Zeit um 1600. Das Gebäude ist als altes Schifferhaus bekannt und wurde vermutlich vor 1612 erbaut. Zwischen 1974 und 1993 wurde das Fachwerk an der Giebelseite wieder freigelegt. Das Haus liegt im bekannten Ulmer Fischerviertel:

13.02.2026: Das Gebäude des Allgäuer Hofs, heute bekannt als Erstes Ulmer Pfannkuchenhaus, befindet sich in der Fischergasse 12 im historischen Fischerviertel. Das geschichtsträchtige Haus wird erstmals im Jahr 1644 in einem Kaufbrief urkundlich erwähnt. In seiner jahrhundertelangen Geschichte gehörte das Anwesen unter anderem Müllern, Bierbrauern und Fuhrleuten. Zeitweise wurde das Gebäude als Gärtnerei sowie als Schnapsbrennerei genutzt. Bekanntheit erlangte das Haus vor allem als Absteige und Herberge für Allgäuer Donauflösser, woraus sich auch der traditionelle Name Allgäuer Hof ableitet. Zwischenzeitlich war das Gebäude in Ulm auch unter dem Namen Schnaken Hof bekannt:

09.02.2026: Das Gebäude befindet sich an der zentralen Einkaufsmeile, der Königstrasse 64. Im Jahr 1913 erwarb eine lokale Brauerei das Gebäude und betrieb dort die bekannte Gaststätte Bürgerbräu im Rheingoldhaus. Es war ein beliebter Treffpunkt mit Café und Gasthaus. Im Gegensatz zu weiten Teilen der Duisburger Innenstadt blieb das Rheingoldhaus im Krieg fast vollständig verschont. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (eingetragen in der Liste der Baudenkmäler in Duisburg-Mitte). Die Räume der ehemaligen Traditionsgaststätte wurden in der jüngeren Vergangenheit unter anderem von Gastronomieketten genutzt:

09.02.2026: Das Amtsgericht Duisburg ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von sieben Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichts Duisburg. Das Gericht hat sein Hauptgebäude am König-Heinrich-Platz in der Duisburger Stadtmitte. Dem Amtsgericht Duisburg ist das Landgericht Duisburg übergeordnet. Zuständiges Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht Düsseldorf. Der Gebäudekomplex wurde in drei Abschnitten gebaut. 1874–1876 wurde das erste Gebäude mit der Front zur Königstrasse errichtet. Im Jahre 1878 erfolgte eine Erweiterung an der Landgerichtstrasse. Der Flügel am König-Heinrich-Platz (auf den Bildern) wurde in den Jahren 1909 bis 1912 errichtet:

09.02.2026: Das CityPalais ist ein moderner Mixed-Use-Komplex in der Duisburger Innenstadt, der Kultur, Entertainment, Gastronomie und Shopping unter einem Dach vereint. Es befindet sich in bester Lage an der Königstrasse direkt gegenüber dem Stadttheater und bildet zusammen mit dem benachbarten Forum das Herzstück der City:

Citroën Typ H Verkaufswagen vor dem Palais – er wurde ursprünglich zwischen 1948 und 1981 in Frankreich als vielseitiger Kleintransporter produziert. Das Modell ist heute ein beliebter Oldtimer, der oft zu einem Food Truck für Events umgebaut wird:

09.02.2026: Das Stadthaus wurde zwischen 1924 und 1926 im Stil des Expressionismus erbaut. Heute beherbergt es primär die Dienststellen des Technischen Dezernats der Stadtverwaltung, wie das Bauaufsichts- und das Stadtentwicklungsamt. Im Gebäude befindet sich ein funktionierender Paternosteraufzug aus dem Jahr 1927. Es rahmt zusammen mit dem benachbarten ehemaligen Hotel das Stadttheater Duisburg ein:

09.02.2026: Das Kontorhaus war das erste Zeichen für eine Veränderung im Innenhafen. Der unansehnlich wirkende Bau neben der Schwanentorbrücke wurde ein Vorzeigeprojekt für den Wandel des Innenhafens zu einem modernen Dienstleistungsstandort. Dabei musste das einst von der Firma Lehnkering & Cie erbaute Speichergebäude im Sinne des Denkmalschutzes behandelt werden. Das waren nicht nur die Denkmalpfleger dem markanten Bauwerk schuldig. Lehnkering hat seit über 100 Jahren die Geschicke des Duisburger Hafens und vor allem den Innenhafen durch seine Speicher und Verwaltungsgebäude geprägt. Firmengründer Karl Lehnkering liess 1886 neben der Schwanentorbrücke ein hölzernes Getreidelager errichten, das nach zwei Jahren die erste Aufzugsanlage und einen sechsgeschossigen, massiven Speicheranbau erhielt. Die Anlage brannte 1889 ab und wurde 1913 erneuert. Der heute noch erhaltene Speicherbau wurde 1914 in Betrieb genommen. Der Zweite Weltkrieg hinterliess Spuren an Turm, Dächern und Obergeschossen. Erst 1954 war der Wiederaufbau abgeschlossen. Die Metallgesellschaft Frankfurt begann 1993 mit dem Umbau des Speichers in ein Büro- und Dienstleistungsgebäude, dem heutigen Kontorhaus, das zwei Jahre später im neuen Glanz erstrahlte und seitdem Platz für rund 380 Arbeitsplätze bietet. Um die technischen und räumlichen Voraussetzungen für einen modernen Bürobetrieb zu schaffen, wurde die Rückfassade des Gebäudes in Abstimmung mit den Denkmalschützern aufgeschnitten und weiträumig geöffnet. So konnte das Tageslicht auch den Innenbereich erhellen. Darüber hinaus entstand ein attraktiver, geschützter Hofbereich, der begrünt wurde:

16.01.2026: Das Hauptgebäude des Finanzamts Worms-Kirchheimbolanden befindet sich am Karlsplatz 6 in Worms. Das historische Dienstgebäude wurde in den 1920er Jahren im Stil des Expressionismus errichtet und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz:

16.01.2026: Die Villa Sonneck in Worms ist ein denkmalgeschütztes, historisches Wohngebäude aus dem Jahr 1909, das für seine markante Architektur und seine direkte Verbindung zur Stadtgeschichte bekannt ist. Das Gebäude wurde im Stil des Historismus errichtet und vereint neugotische Elemente sowie Motive der Neurenaissance. Entworfen wurde die stattliche Villa von dem Architekten Adolf Fuhrmann. Das Haus steht auf einem stark bewegten Grundriss und verfügt über hölzerne Wintergartenanbauten. Der wehrhafte, hohe Turm mit integriertem Turmzimmer bildet das optische Highlight der Villa. Seine Dachbekrönung korrespondierte ursprünglich über eine direkte Sichtachse mit dem Pavillon im darunterliegenden Weiher. Die Villa wurde am Hang erbaut und bot eine freie Aussicht über den tiefer gelegenen Park. Das Areal gehörte zum erweiterten Gelände des Lederindustriellen Karl (Charles) Bittel, der das Viertel massgeblich prägte:

16.01.2026: Das ehemalige Amtsgericht Pfeddersheim bestand von 1879 bis 1934 als eigenständiges Gericht in Pfeddersheim. Das historische Gebäude befindet sich in der Schlossstrasse 52 und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Es handelt sich um einen charakteristischen Bruchsteinbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dem Gericht war ein Gefängnistrakt angegliedert. Im Obergeschoss befanden sich drei Arrestzellen. Nach der Aufhebung des Gerichts und dem Zweiten Weltkrieg wurde der Komplex unter anderem als Schulgebäude genutzt (Volksschule und Landwirtschaftsschule). Heute dient das Anwesen Wohnzwecken: