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16.12.2025: Das Amtsgericht Usingen war von 1832 bis 2011 ein deutsches Amtsgericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit mit Sitz in Usingen. Das Amtsgericht Usingen war erstinstanzliches Gericht in Zivil-, Familien- und Strafsachen. Es gehörte zuletzt zum Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main. Der Bezirk des Amtsgerichts umfasste die Städte Usingen und Neu-Anspach sowie die Gemeinden Grävenwiesbach, Schmitten im Taunus, Wehrheim und Weilrod. Das ehemalige Gerichtsgebäude befindet sich in der Weilburger Strasse 2. Das denkmalgeschützte Gebäude wird seit September 2016 nach Umbau als Polizeistation genutzt und ersetzt die 1964 gebaute Polizeistation gegenüber dem Krankenhaus:

16.12.2025: Das 1735 nach Entwurf des Hofbaumeisters Friedrich Joachim Stengel als Ersatz für die 1692 niedergebrannte Zollstation am Obertor errichtete Zollhaus ist ein in Ecklage zur Strasse Am Füllgarten über annähernd quadratischen Grundriss stehender, kleinvolumiger Bau mit Mansarddach:

16.12.2025: Das historische Gebäude (1894/95 erbaut) prägt das Strassenbild der Obergasse im Kernbereich der nassauischen Residenzstadt. Bis zum Jahr 1929 diente der kaiserliche Postbau (später Reichspost) als zentrale Anlaufstelle. Danach verlegte die Post ihren Sitz in die Bahnhofstrasse. Die Anlage besteht aus dem markanten Hauptgebäude der ehemaligen kaiserlichen Post sowie den dazugehörigen Nebengebäuden. Es ist offiziell in der Liste der Kulturdenkmäler in Usingen verzeichnet:

16.12.2025: Das ehemalige kleine Stadtpalais befindet sich im Zentrum von Usingen an der B 456 in der Obergasse 23. Das denkmalgeschützte Haus kann in Verbindung mit dem sich anschliessenden sogenannten Beamtenhaus von um 1730 gesehen werden, Geburtshaus des ehemaligen nassauischen liberalen Politikers August Hergenhahn (* 16. April 1804 in Usingen, † 29. Dezember 1874 in Wiesbaden). Beide vom Stil her gleiche Häuser haben ein gemeinsames Grundstück, dem strassenseitig eine Mauer zwischen beiden Häusern vorgelagert war. Im 20. Jahrhundert befand sich rückwärtig ein Gebäude, das beide Häuser verband, aber inzwischen abgerissen wurde. Bis Anfang 2000 wurde die Immobilie als Verwaltungsstandort verschiedener Landes- und Kreisbehörden genutzt, unter anderem waren bis 2014 die Kfz-Zulassungsstelle und die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Kreises in den Gebäuden angesiedelt. Inzwischen wurden die heruntergekommenen rückwärtigen Anbauten abgerissen und ein Renovierungsprojekt gestartet:

Beamtenhaus:

16.12.2025: Im Zuge der unter Fürst Walrad 1659-64 am Schloss und dessen Wirtschaftsgebäuden vorgenommenen Erneuerungsarbeiten wurde auch der Marstall neu erbaut und mit seiner Eindeckung 1665 vollendet. Es ist ein in Hanglage zweigeschossig und langgestreckt stehender, verputzter Bau mit Satteldach. Das Gebäude drängte ursprünglich in die Untergasse vor und wurde anlässlich ihrer Regulierung im Jahr 1935 nach Süden hin um 3 m gekappt. Dabei entdeckt wurden die als Baufundament mitbenutzten Reste eines neben dem alten Untertor gestandenen Turmes. Nach Nutzungsänderung im 19. Jahrhundert (Preussische Forstkasse, Privathaus) Umbauten im Inneren und Befensterung:

20.11.2025: Das Landesamt für Denkmalpflege führt das Alte Fährhaus in Dietkirchen als Kulturdenkmal. Demnach entstand das heutige Haus um 1830/50 als schlichter, ursprünglich verputzter Fachwerkbau mit Kniestock. Die ursprünglich dazugehörende Scheune wurde abgerissen. Die traditionsreiche Dietkirchener Lahnfähre ist seit dem 11. Jahrhundert als Lehen überliefert und wurde erst 1981 eingestellt. Das Wohn- und Gasthaus besitzt daher eine grosse ortsgeschichtliche Bedeutung:

02.10.2025: Das Arbosche Haus in der Langen Strasse 9 in Schleswig ist ein bedeutendes Baudenkmal, das 1735 im Stil des niederländischen Barock errichtet wurde. Es ist nach der einflussreichen Schleswiger Familie Arbo benannt, die seit dem 17. Jahrhundert in der Stadt ansässig war. Das Vorderhaus wurde vom Brauer Johann Jürgen Arbo erbaut, der als städtischer Deputierter tätig war. Das Hinterhaus ist mit dem Baujahr 1696 deutlich älter:

02.10.2025 Der eigentliche Schmiedenhof wurde 1662 von dem Amtinspektor Joachim Schmidt erbaut. Ein späterer Eigentümer, der Landrat von Jügert vergrösserte 1727 das Grundstück des Hofes und 1793 wurde dann das Sandsteinportal mit dem markanten eisernen Torgitter errichtet. In dieser Zeit wurden wahrscheinlich auch die barocken Elemente an der restlichen Fassade hinzugefügt. Im 20. Jahrhundert war hier eine Gärtnerei und heute residiert in dem Gebäude das Bau- und Umweltamt der Stadt Schleswig:

02.10.2025: Der Alte Kreisbahnhof ist ein denkmalgeschütztes Jugendstil-Gebäude aus dem Jahr 1904. Bis in die 1980er Jahre diente das Gebäude als Endstation der Kreisbahn-Strecke von Schleswig nach Kappeln. Das Haus beherbergt heute  das Hotel Alter Kreisbahnhof mit 31 Zimmern sowie das stilvolle Restaurant Gleis 9, das regionale Küche in historischem Ambiente serviert: