Andere Profanbauten
30.09.2025: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts (1912/13) wurde eine Viehmarkthalle erbaut, von der heute nur noch die – nun verschlossene – Eingangsseite steht. Das Gebäude selbst wird seit der Sanierung des Rathausquartiers für ein Geschäftshaus in der Breiten Strasse verwendet. Die Fassade des kernsanierten zweigeschossigen Gebäudes zeigt die Architekturelemente der Neuromanik – turmartige Dachaufbauten, Rundbogenfenster und Blendarkaden. Typisch für diesen Stil, der die Romanik des Mittelalters aufgreift, ist der gegliederte Baukörper, der Assoziationen an eine Burg aufkommen lässt:

30.09.2025: Das Bürgerhaus ist das älteste Steinhaus in Buxtehude. Hauptblickfang ist das gotische Spitzbogenportal. Sein Rand ist schräg ins Mauerwerk geschnitten, ein reich verziertes Profil aus Tau- und Birnstäben schliesst ihn dekorativ ab. Dieses Gewände verleiht der Fassade ihre Offenheit und lässt mehr Licht in den Eingang hineinfallen. Solche Spitzbogenportale kennt man aus Lübeck, in Buxtehude ist dieses Tor einmalig. Es stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Der Anbau im Hof wurde dagegen erst 1548 von Marcus Möller, dem damaligen Bürgermeister von Buxtehude, in Auftrag gegeben. Das belegt eine dekorative Schnitzerei mit Wappen und Jahreszahl auf einem Balken im Hof:
30.09.2025: Die Villa wurde von 1851 bis 1853 erbaut, der Bauherr war Julius Cäsar Kähler. Die Villa befindet sich am südlichen Ende der Altstadt und ist von drei Seiten von Wasser umgeben. Hier stand der ehemalige Amtshof. Es ist ein zweigeschossiges Haus im Stil einer Burg. An der nördlichen Fassade, hier liegt auch der Eingang, befindet sich ein dreigeschossiger Turm mit Zinnen:

30.09.2025: Das Amtsgericht Buxtehude ist eines von acht Amtsgerichten im Landgerichtsbezirk Stade. Dem Amtsgericht Buxtehude sind im Instanzenzug das Landgericht Stade, das Oberlandesgericht Celle sowie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe übergeordnet. Das Gericht ist in einem Gebäude von 1864 an der Bahnhofstraße 4 in der Buxtehuder Innenstadt untergebracht. Sein Vorgänger war bis 1823 der königlich hannoversche Amtshof auf dem heutigen Villengrundstück Ritterstrasse 15 südlich des Hotels zur Mühle. Er wurde 1849 verkauft und mit einem Schlösschen im Tudorstil bebaut:

30.09.2025: Die unterschiedlichen Sachbereiche der Stadtverwaltung Buxtehude waren lange Zeit in verschiedenen Gebäuden über die Stadt verteilt. Um die Verwaltung an einem Ort zu konzentrieren und ein repräsentatives Gebäude mit einem bürgerfreundlichen Konzept für das Bürgerbüro zu schaffen, fiel 2010 die Entscheidung, an zentraler Stelle in der Stadt einen Neubau zu errichten. Der neue Verwaltungssitz der Stadt Buxtehude entstand auf dem innerstädtischen Grundstück Ecke Bahnhofstrasse/Poststrasse. Der Standort ist geprägt von der Einkaufs- und Geschäftsstrasse Bahnhofstrasse auf der einen und von dem Flusslauf der Este auf der anderen Seite. Ein in den Kreuzungsbereich auskragender viergeschossiger, ellipsenförmiger Baukörper markiert den Eingangsbereich und bildet das Gelenk zwischen dem verklinkerten Büroriegel an der Poststrasse und dem in das Gebäudeensemble integrierten Altbau aus der Jahrhundertwende an der Bahnhofstrasse:
29.09.2025: Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen wurde 2013 auf Beschluss des Hamburger Senats in den Stadtteil Wilhelmsburg verlegt. Der Neubau vereint auf insgesamt 61.000 Quadratmetern Büroflächen und öffentliche Nutzungen und bietet Platz für knapp 1.500 Mitarbeiter. Von Weitem sichtbar zeigt sich ein 13-geschossiges Hochhaus an das sich zwei fünfgeschossige Seitenflügel anschliessen, die wiederum in sieben einzelne Häuser unterteilt sind. Blickfang des Gebäudes ist die farbenfrohe Sauerbruch Hutton – typische Fassade. Etwa 30.000 Keramik-Paneele, glasiert in 20 unterschiedlichen Farbtönen, bilden horizontale Bänder, welche die wellenförmige Gebäudehaut akzentuieren. Diese bildet sich aus den drei Primärfarben Blau, Rot, Gelb und der Sekundärfarbe Grün, mit je fünf Nuancen. Der Behördenbau ist Teil der von 2006 bis 2013 statt gefundenen Internationalen Bauausstellung (IBA) und bildet eine Landmarke für moderne und energieeffiziente Architektur im Stadtteil Wilhelmsburg. Mit einem jährlichen Primärenergiebedarf von nur 70 kWh pro Quadratmeter ist die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen eines der energieeffizientesten Bürogebäude Deutschlands:

20.09.2025: Das über 100 Jahre alte Rehder-Haus mit seiner schön gestalteten Fassade steht auf der Westseite des Marktplatzes. Der Vorläufer des Rehder-Hauses, Wickels Hotel, brannte 1899 ab. An seiner Stelle baute man das Central Hotel für die Touristen, die zur Kur oder zu Besuch nach Bad Segeberg kamen. Das Gebäude mit dem grossen Saal diente als zentraler Veranstaltungsort und später auch als Kino, Seifengeschäft und Grill-Imbiss:
20.09.2025: Beim ehemaligen Amtshaus von 1774 handelt es sich um einen eingeschossigen Backsteinbau mit Mansard-Halbwalmdach und übergiebeltem Mittelrisalit:
20.09.2025: Mit dem renovierten Trafo-Haus Bad Segeberg eröffnete 2022 direkt neben den Karl-May-Spielen das womöglich kleinste Hotel Deutschlands. Auf zweieinhalb Etagen bietet es 17 Quadratmeter. In den vergangenen vier Jahren ist ein Ort entstanden, der nicht nur räumlich nah an den Karl-May-Spielen ist – auch in der Einrichtung finden sich originelle Details, die an Winnetou und seine Abenteuer erinnern:
20.09.2025: Das Amtsgericht Bad Segeberg ist ein deutsches Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Es ist eines von sieben Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Kiel und eines von 22 Amtsgerichten im Land Schleswig-Holstein. Das Amtsgericht Bad Segeberg ist Eingangsgericht. Ihm übergeordnet ist das Landgericht Kiel sowie im weiteren Instanzenzug das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht und der Bundesgerichtshof. Das Gericht befindet sich am Fusse des Kalkbergs in einem denkmalgeschützten Gebäude in der Strasse Am Kalkberg 18. Es handelt sich um das ehemalige Amtshaus, welches 1826 erbaut wurde und zwischenzeitlich auch als Katasteramt diente:

Das neugotische ehemalige Gerichtsgebäude in der Hamburger Straße 29 wird heute anderweitig genutzt. Auch dieses Gebäude steht unter Denkmalschutz:




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