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Andere Profanbauten

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17.10.2018: Repräsentatives, barockes Wohnhaus – ehem. „Holtzmannisches Haus“ – von 1615 nach Entwurf von J. Horres mit Gasthof sowie Wirtschaftsgebäuden an einem Hof errichtet, 1722 und 1747 erweitert, seit 1761 im Besitz der Familie Momberger (Wappen und Inschriften). Der Gasthof ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz:

05.10.2018 : Das Kaiserliche Postamt Bad Homburg ist ein 1893 eingeweihtes denkmalgeschütztes Gebäude in der Louisenstrasse 65, das bis 1972 als Postamt genutzt wurde. Der Bau erfolgte gemäss einem Entwurf des Regierungsbaumeisters Max Ludewig direkt gegenüber dem zweiten Kurhaus. Der Repräsentativbau in einer Mischung aus Renaissance und Barock ist klassischen Palastfassaden nachempfunden und spiegelt den Geschmack der wilhelminischen Ära. Die Luftangriffe vom Donnerstag, dem 8. März 1945 führten zum Verlust von Walmdach und Frontispiz. Nachdem das alte Haus von der Einzelhandelskette Butlers genutzt wurde, zog 2022 die Taunus Sparkasse ein:

02.07.2018: Entworfen wurde das oft als künstlerisches Motiv verwendete Hundertwasserhaus von dem im Jahr 2000 verstorbenen Künstler Friedensreich Hundertwasser. Der Architekt Peter Pelikan hat die Ideen des Künstlers in eine baufähige Form umgesetzt. Die Grundsteinlegung fand im November 1990 statt. Das erste Bad Sodener Kurhaus, das Haus Bockenheimer aus dem Jahre 1722, wurde in den Gebäudekomplex integriert. 17 unterschiedliche Wohnungen von 120 bis 230 Quadratmeter befinden sich in dem beeindruckenden Gebäude mit dem neunstöckigen 30 Meter hohen Turm. Die Räume sind grosszügig gefasst, gehen oftmals ineinander über und sind mit Parkettböden, teilweise von Fliesen unterbrochen, ausgestattet. Zusätzlich stehen noch 650 Quadratmeter Fläche für Gewerberäume zur Verfügung:

24.04.2018: Die Vier Türme sind ein Ensemble von vier historischen Gebäuden in der Koblenzer Altstadt, an der Kreuzung der Strassen Am Plan – Löhrstraße – Altengraben – Marktstraße. Die vier Häuser mit den kunstvollen Erkertürmen wurden 1608 erbaut und nach Zerstörung 1688 zwischen 1689 und 1692 wiederhergestellt und die Erker erneuert. In die Ecke des Hauses „Zum grünen Baum“ wurde 1950 ein Durchgang eingebaut. Er bot den Fussgängern eine Ausweichmöglichkeit, wenn hier die 1899-1967 bestehende Strassenbahn um die Ecke bog. Das Haus „Zum heiligen Petrus“ beherbergte von 1730 bis in die 2000er Jahre eine Apotheke. Das Haus mit den Pflanzen und Putten auf dem Erker überstand als einziges die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges nahezu unbeschadet. Am vierten Gebäude,  der „Hauptwache“, erinnern Geschütze, Fahnen, Musketen und Hörner an die kurtrierischen Soldaten, die von hier aus polizeiliche Aufgaben wahrnahmen. In dem Gebäude befand sich noch bis 1848 die Hauptwache:

24.04.2018: Das 1902 bis 1906 im Stil der Neoromanik errichtete Gebäude war Sitz der ehemaligen preussischen Regierung für den Regierungsbezirk Koblenz der Rheinprovinz und des Hauptsteueramtes. Kaiser Wilhelm II. nahm eigenhändig Änderungen am Plan der Türme und Dächer vor, um an die Stauferzeit anzuknüpfen. Es entstand ein 158 Meter langer, im Stil der Wilhelminischen Neoromanik erbauter Komplex um zwei Binnenhöfe mit Seitenflügeln, der auch heute noch entscheidend das Bild der Rheinfront prägt. Die viergeschossige Hauptfront am Ufer mit wuchtigem, giebelbekröntem Mittelpavillon wirkt durch die grossen Ecktürme und die Tuffsteinverkleidung der Fassaden wie ein Kastell. Im Inneren befinden sich monumentale Treppenanlagen mit gewölbten Hallen und herausragenden Steinmetzarbeiten. Heute befindet sich im ehemaligen preussischen Regierungsgebäude das Präsidium des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Im südlichen Teil ist seit 1993 das Oberlandesgericht Koblenz untergebracht:

14.03.2018: Die Saarbrücker Casinogesellschaft, entstanden 1796 aus der geselligen Zusammenkunft von Händlern und Kaufleuten in Saarbrücken, entschloss sich Anfang der 1860er Jahre zu einem Neubau. Die florierenden Geschäfte der beginnenden Industrialisierung an der Saar erlaubten es, einen der renommiertesten Vertreter des späten Klassizismus und frühen Historismus, den Kölner Stadtbaumeister Julius Carl Raschdorff (1823 – 1914) für den Entwurf zu verpflichten. Als Sieger des Architektenwettbewerbs schuf er den Rahmen für die gesellschaftlichen Bedürfnisse der Casinogesellschaft. 1864 – 1866 entstand an der Herrenallee (heute Franz-Josef-Röder-Strasse) ein repräsentativer zweigeschossiger Solitärbau mit Parkanlage in Fortführung des benachbarten barocken Schlossgartens. Das in Landesbesitz befindliche Bauwerk wurde 1947 Sitz des Saarländischen Landtags:

30.01.2018: Die Villa Meßmer ist eine Villa des Historismus in Alzenau. Sie entstand in den Jahren 1902 bis 1904 als Umbau eines bestehenden Gebäudes sowie Anbauten von Musikzimmer, Gästezimmern, einem Aussichtsturm und Wirtschaftsgebäuden nach Plänen des Architekten Claus Mehs. Auftraggeber war der Teehändler Otto Meßmer, der in Frankfurt das Teehandelsunternehmen Meßmer führte. Der Bau aus Bruchstein und Fachwerk, oberhalb des Bahnhofs der Stadt auf einem großzügigen Grundstück mit alten Baumbestand gelegen, vermittelt den Eindruck, er sei aus mehrmaligen Umbauten einer spätmittelalterlichen Höhenburg hervorgegangen. Geprägt wird das Haus durch den Aussichtsturm, der dem Sinwellturm der Nürnberger Burg nachempfunden ist. Nach dem Verkauf durch die Familie Meßmer ging die Villa in den Besitz der katholischen Kirche über, die sie lange als Pfarrhaus nutzte. Heute beherbergt sie ein Restaurant:

10.06.2017: Das Haus Schmieding vermittelt einen Eindruck von Alter, obwohl es erst 1909 von Kaufmann Hermann Schmieding errichtet wurde. Inspiriert von seiner Frau, die sich bei ihrer Hochzeit im Hildesheimer Dom in das Hildesheimer Knochenhauer Amtshaus verliebte, baute er dieses malerische Fachwerkhaus in ihrer Heimatstadt. Heute befindet sich am Haus Schmieding ein Figurenspiel, welches die Minden-Saga präsentiert. Diese Saga besagt, dass die Stadt Minden ihren Namen von Karl dem Grossen und Widukind erhielt, die sich hier im 8. Jahrhundert trafen und Frieden schlossen. Das Figurenspiel „min+din“ am Haus Schmieding erinnert viermal täglich an diese faszinierende Legende. Das Haus Schmieding befindet sich am belebten Marktplatz von Minden. Ein Ort, der durch seine zahlreichen Cafés und Restaurants zum Verweilen einlädt:

10.06.2017: Das Gebäude der Neuen Regierung in Minden wurde 1902-06 nach Plänen von Paul Kanold und Paul Kieschke errichtet. Im Jahr 1947 ist der Sitz der Bezirksregierung nach Detmold verlegt worden, danach wurde das Gebäude als Bundesbahn-Zentralamt genutzt. Heute wird das im Stil der Neorenaissance (Weserrenaissance) erbaute Gebäude als Alte Regierung bezeichnet:

20.05.2017: Am Rande des historischen Magniviertels steht seit 2001 das vom international bekannten New Yorker Künstler James Rizzi gestaltete Happy RIZZI House. Der Braunschweiger Architekt Konrad Kloster setzte den Bau um. Heute wird es als Bürohaus genutzt und ist daher nicht öffentlich zugänglich:

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