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28.07.2025: Der Bahnhof Burg (b Magdeburg) ist der Bahnhof der Stadt Burg in Sachsen-Anhalt. 1846 wurde er an der Bahnstrecke Berlin-Magdeburg in Betrieb genommen. Er wird durch die Regional-Express-Linie Magdeburg-Brandenburg an der Havel-Potsdam-Berlin-Frankfurt (Oder) und durch die Regionalbahn-Linie (Genthin–)Burg–Magdeburg–Helmstedt-Braunschweig bedient. Ein Teil der Gebäude und Anlagen (z.B. das Hauptgebäude, der Wasserturm und eine Krananlage) stehen seit geraumer Zeit unter Denkmalschutz. Heute erstrahlt das Bahnhofgebäude in voller Pracht und wurde umfangreich restauriert. Der Platz vor dem Bahnhof wurde 1999 zum schönsten sächsisch-anhaltinischen Platz gewählt. Die ihn heute schmückenden Skulpturen weisen auf Reisende und die Landesgartenschau hin. Im Gebäude findet man heute auch die burgische Touristeninformation:

28.07.2025: Im Jahr 1846 wurde der durchgehende Eisenbahnverkehr von Magdeburg nach Berlin von der Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn eröffnet. Im Zuge dessen wurde der Burger Bahnhof am 7. August 1846 eingeweiht. Mit dem damit verbundenen Anschluss an das Eisenbahnnetz konnte sich die aufkommende Industrie in Burg mit dem Rest des Reiches verbinden und verfügte so neben der Elbe und dem Elbe-Havel-Kanal über eine weitere Verkehrsader. 1880 ging die Gesellschaft in den Staatsbesitz Preussens über. Die Strecken der Gesellschaft wurden der Eisenbahndirektion Magdeburg unterstellt. Der Wasserspeicher wurde im Jahr 1905 bis 1906 errichtet. Es handelt sich um ein dreigeschossiges, gemauertes, nicht unterkellertes Gebäude. Der Grundriss ist kreisrund. Das Bauwerk hat einen Aussendurchmesser von ca. 7 Meter und eine Höhe von ca. 16 Meter. Das Behältervolumen beträgt ca. 110m3. Er diente einst der Versorgung der für den Dampflokbetrieb erforderlichen Wasserkräne. Der Turm wurde 2017-2018 vollständig saniert. Der historische Eisenbahndrehkran ist ein technisches Denkmal aus dem Jahr 1849. Es ist das letzte erhaltene Gerät dieser Art der DDR und wurde 1984 umfassend saniert:

BURG BEI MAGDEBURG

(22.600 Einwohner, 46 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des Landkreises Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Sie ist eine Rolandstadt und wird zudem Stadt der Türme genannt. Burg liegt etwa 25 Kilometer nordöstlich der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg. Berlin befindet sich etwa 100 Kilometer in nordöstlicher Richtung. Wichtige Gewässer in Burg sind der Fluss Ihle und der Elbe-Havel-Kanal. Die Elbe bildet die nordwestliche Stadtgrenze. Die Stadt blickt auf eine über 1075-jährige Geschichte zurück, die 948 von Otto dem Grossen begründet wurde. Die Siedlung entstand auf slawischen Wurzeln nahe der Elbe. Im 11. Jahrhundert begann der Bau der Stadtbefestigung, was Burg zur wehrhaftesten Stadt der Region machte. Der Hexenturm ist ein Zeuge dieser Epoche. Der Dreissigjährige Krieg brachte verheerende Zerstörungen, Pest und Plünderungen. Ab 1687 brachten französische Flüchtlinge Innovationen im Ackerbau und Handwerk, was den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg förderte. 1713 wurde Burg zum Standort militärischer Einheiten. Der Militärtheoretiker Carl von Clausewitz (1780-1831) wurde hier geboren. Heute prägen mehrere historische Türme (Hexenturm, Kuhturm, Berliner Torturm, Bismarckturm, Wasserturm) das Stadtbild. Seit 1994 Kreisstadt des Jerichower Landes, hat sich Burg durch Sanierung der Altstadt und moderne Infrastruktur weiterentwickelt. Die Landesgartenschau 2018 trug zur Stadtentwicklung bei.

Bahnhof-Empfangsgebäude und Vorplatz:

Eisenbahndrehkran und Bahnwasserturm:

Bismarckturm:

Berliner Torturm:

Stadtbibliothek Brigitte Reimann:

Freiheitsturm (Kuhturm):

Hexenturm:

Evangelische Stadtkirche Unser Lieben Frau:

Historisches Rathaus:

Ehemalige Stadtmühle:

Kaiserliches Postamt:

Neue Flora Apotheke:

Hugenottenkabinett:

Evangelische Kirche St. Petri:

Wasserturm:

Astonscher Schornstein:

Katholische Kirche St. Johannes der Täufer:

Evangelische Stadtkirche St. Nicolai:

Ehemalige Schuhfabrik Contad Tack & Cie.:

Stadthalle:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 28.07.2025.

27.07.2025: Das Zoofenster verdankt seinen Namen dem gegenüberliegenden Zoologischen Garten und steht mit 118,8 Metern zusammen mit dem benachbarten gleichhohen Upper West auf Platz 5 aller Berliner Hochhäuser. Das Zoofenster beherbergt hauptsächlich das Fünfsterne-Hotel Waldorf Astoria. Nun gibt es nicht gerade wenig Luxus-Hotels in Berlin. Aber in den meisten Rankings über exklusive Hotels in Berlin taucht das Waldorf Astoria, das zur Hilton-Gruppe gehört, in den Top10 auf. Das Berliner Waldorf Astoria feierte vor kurzem 10-jähriges Jubiläum. Denn Ende 2012 eröffnete das Haus, inspiriert von der zeitlosen Eleganz des Waldorf Astoria New York, wie es in einer Unternehmensmitteilung heisst. Das Hotel mit 232 Zimmern und Suiten befindet sich im 118 Meter hohen Berliner Zoofenster, das von dem deutschen Architekten Professor Christoph Mäckler gestaltet wurde. Das Innendesign des Hauses, eine moderne Umsetzung des Art déco Stils, stammt von der Pariser Agentur Inter Art Etudes. Eines der Highlights des Hotels ist sicherlich die luxuriöse Präsidenten-Suite, mit der grossen, langen Fensterfront. Als höchst gelegene Luxus-Suite in der Berliner West-City bietet sie einen spektakulären Ausblick auf die Skyline der Hauptstadt. Der Übernachtungspreis ist nicht weniger spektakulär, rund 13.000 Euro kostet eine Nacht:

27.07.2025: Direkt gegenüber dem Zoologischen Garten mit dem Aquarium liegt der gleichnamige Bahnhof. Erbaut wurde der Bahnhof Zoologischer Garten 1882. Zunächst hielten hier nur Stadtbahnen, etwas später auch S-Bahnen und Fernzüge. 1902 erhielt der Bahnhof Zoo auch einen U-Bahnhof. Anlässlich der Olympischen Spiele wurde der Bahnhof Zoo umgebaut und um weitere Gleise erweitert. Nun gab es getrennte Hallen für S-Bahnen, Nah- und Fernzüge. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zum wichtigsten Bahnhof West-Berlins. Nach langen Jahren als wichtiger Regional- und Fernbahnhof wurde der Fernverkehr am Bahnhof Zoo für viele Jahre eingestellt. Das Verkehrskonzept des Berliner Senats sah die Stärkung anderer Bahnhöfe in Berlin vor. Heute halten wieder einige Fernzüge am Bahnhof Zoologischer Garten. Traurige Berühmtheit erfuhr der Bahnhof Zoo in den 1970 und 80er Jahren als Treffpunkt für die Drogen- und Stricherszene. Das Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo beschreibt die wahre Geschichte von Christiane F. und den Alltag der drogensüchtigen Menschen, die die Rückseite des Bahnhofs als ihren Treffpunkt gewählt hatten. Nach zahlreichen Massnahmen wie Polizeieisätzen und die Schaffung von sozialen Einrichtungen konnte der Drogen- und Strichertreffpunkt am Bahnhof Zoo zurückgedrängt werden:

27.07.2025: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Zentrum der City-West am Breitscheidplatz gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten Berlins. Am auffälligsten ist die Turmruine, die in den Himmel ragt. Sie wurde während des Zweiten Weltkrieges 1943 beschädigt und ist heute ein Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Die Kaier-Wilhelm-Gedächniskirche steht mitten auf dem Breitscheidplatz im westlichen Zentrum Berlins. Die viel besuchte Sehenswürdigkeit der Stadt befindet sich in guter Nachbarschaft zu weiteren Berliner Attraktionen, nicht weit entfernt liegen der Berliner Zoo, der Kurfürstendamm und das KaDeWe. Schon von Weitem fällt die zerstörte Turmspitze der Kirche ins Auge. Sie wurde nach ihrer Zerstörung während des Zweiten Weltkrieges 1943 zwar mehrfach restauriert, aber absichtlich nicht wieder aufgebaut. Sie soll als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung dienen. Im November 1943 wurde die Kaiser-Wilhelm-Kirche bei einem Bombenangriff weitgehend zerstört. In den Nachkriegsjahren wurde die Kirchenruine zum Symbol des aus Ruinen auferstandenen Berlin. Im März 1957 gewann der Architekt Egon Eiermann einen ausgeschrieben Wettbewerb mit seinem Entwurf, der den vollständigen Abriss der Ruine vorschlug und einen kompletten Neubau vorsah. Die Frage nach dem Verbleib der Ruine führte zu einer ernsten öffentlichen Debatte und endete mit einem Kompromiss. Der rund 68 Meter hohe Turmcorpus blieb als Mahnmal gegen den Krieg erhalten und wurde durch ein vierteiliges Bauensemble ergänzt. Dazu zählen das achteckige Kirchenschiff, der sechseckige Glockenturm, die viereckige Kapelle und das Foyer. Nach fast vierjähriger Bauzeit konnte die Kirche am 17. Dezember 1961 eingeweiht werden. Die Berliner fanden für die beiden modernen Gebäude schnell die durchaus passenden Bezeichnungen Lippenstift und Puderdose:

27.07.2025: Das asiatisch anmutende Elefantentor verleiht dem Zoologischen Garten New-York-Grossstadtflair. Inmitten zwischen Verkehr, Shoppingcentern und Hotels erstrahlen die zwei liegenden Elefanten aus hellem Sandstein wie eine Oase. Der Originalbau des Eingangsareals stammt aus den Jahren 1898 und 1899. Zu dem Portal gehörten damals noch ein Verwaltungsgebäude, Wohnungen für Zoomitarbeitende und weitere Nebengebäude. Heute befinden sich hier unter anderem die Kassen und der Zoo-Shop. Im November 1943 wurde die Anlage bei einem Bombenangriff vollständig zerstört. Von 1983 bis 1985 wurde das Elefantentor rekonstruiert – die Nebenbauten wurden allerdings vereinfacht und die Zaunanlage etwas verändert. Heute ist das Tor mit seinen Elefanten eines der beliebtesten Fotomotive der City West:

27.07.2025: Die Siegessäule wurde von 1864 bis 1873 nach den Plänen von Heinrich Strack ursprünglich auf dem Königsplatz vor dem Reichstag (dem heutigen Platz der Republik) errichtet. Anlass zur Erbauung war der Sieg Preussens im Deutsch-Dänischen Krieg 1864. Innerhalb weniger Jahre kamen zwei weitere siegreiche Kriege hinzu, der Deutsche Krieg 1866 gegen Österreich sowie der Deutsch-Französische Krieg 1870/1871. An diese drei Siege – heute Einheitskriege genannt – sollten die drei Säulensegmente ursprünglich erinnern. An den Bronzereliefs und Mosaikbildern im Säulengang können Sie den Weg zur Gründung des Deutschen Reichs nachverfolgen. Während des Nationalsozialismus wird die Siegessäule um eine vierte Trommel erhöht, so dass sie heute eine Gesamthöhe von 67 Metern besitzt. 1938/39 lässt man zudem für die geplante Umgestaltung von Berlin in die  Reichshauptstadt Germania das Denkmal rund 1,6 km nach Westen versetzen – auf den Grossen Stern inmitten des Tiergartens, wo sie auch heute noch steht. Nachdem sie den Krieg weitgehend unbeschadet überstanden hat, wurde die Siegessäule Mitte der 1980er Jahre restauriert und steht heute unter Denkmalschutz:

27.07.2025: Das Schloss im neoklassizistischen Baustil steht direkt am Spreeufer im nördlichen Teil des Tiergartens und stellt offiziell die Residenz des jeweils amtierenden deutschen Bundespräsidenten dar. Die zweigeschossige Dreiflügelanlage Schloss Bellevue wurde 1786 als private Residenz für Ferdinand von Preussen, dem jüngsten Bruder von Friedrich dem Grossen, nach den Plänen des Architekten Philipp Daniel Boumann gebaut. Über die Jahrhunderte wurde das Schloss Bellevue vom Hof des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. (1888-1918) genutzt und 1939 zum Gasthaus der Reichsregierung umfunktioniert. Das heutige Gebäude ist die rekonstruierte Version von 1959. Lediglich der vom Architekten Carl Gotthardt Langhans entworfene Ballsaal im Obergeschoss des Schlosses ist in seinem Original erhalten geblieben. Weitere Büroräume des Bundespräsidenten befinden sich in dem neuen Gebäude südlich des Schlosses, dem Bundespräsidialamt – ein Bauwerk, das mit seiner polierten schwarzen Granitfassade und dem grossen Glasdach optisch in starkem Kontrast zum Schloss steht:

27.07.2025: Sie entstand 1891/92 nach Plänen von Regierungsbaumeister Carl Bernhard und erhielt am 12. 5. 1893 den Namen des Reformators Martin Luther (1483–1546). Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde die massive vierspurige Strassenbrücke 1950/51 in vereinfachter Weise wieder aufgebaut. Sie steht unter Denkmalschutz: