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15.08.2025: Das Rathaus der Gemeinde Ostseebad Laboe befindet sich in der Reventloustrasse 20 direkt in der Fussgängerzone. Es dient als zentrale Anlaufstelle für Verwaltungsangelegenheiten der Gemeinde. Das denkmalgeschützte Gebäude wird durch mehrere Nutzungseinheiten wie der Tourist – Information, Sitzungssaal, Fraktionszimmer sowie Archiv bis hin zu Büroräumen, der Flächen für die Stöberstube, das Ehrenamt und öffentliche Toilette belegt. Das Rathaus wurde im Jahr 1913 durch das Bauunternehmen Oswald Lovisa errichtet. Es handelt sich um einen Backsteinbau im Reformstil. Charakteristisch ist die Bauweise als zwei- bis dreigeschossiges Eckgebäude auf einem hohen Sockel, ergänzt durch eine markante Eckrotunde und ein Walmdach:

15.08.2025: Wo heute roter Samt, Bühnenlicht und herzhaftes Lachen den Ton angeben, begann alles ganz bodenständig mit Europaletten als Bühne, einer grossen Portion Mut und Menschen, die an Kultur vor Ort glaubten. Aus dieser Leidenschaft ist das Lachmöwen-Theater Laboe entstanden – eine Bühne, die seit 1986 die plattdeutsche Sprache lebendig hält und zugleich ein echtes Stück Heimat geschaffen hat. Mit 148 Sitzplätzen ist der Theatersaal nicht nur ein Theater – er ist Laboes grösstes Wohnzimmer. Hier kommen Generationen zusammen, Stammgäste, Urlaubsbesucher, junge Neugierige und langjährige Liebhaber des Niederdeutschen. Dank ansteigender Sitzreihen geniesst jeder beste Sicht, während dezente Technik und ein angenehmes Raumklima dafür sorgen, dass sich Kultur genauso komfortabel wie herzlich anfühlt. Ein ganz besonderes Herzstück sind die Original-Bestuhlung, der rote Vorhang und sogar Teile des Bühnenbodens, die aus dem Alten Hamburger Ohnsorg-Theater stammen:

15.08.2025: Am 13. März 1972 wurde U 995 von zwei Schwimmkänen nach Laboe überführt und als technisches Museum am Strand vor dem Marine-Ehrenmal abgesetzt. Das Boot war am 16. September 1943 beim Blohm & Voss in Hamburg in Dienst gestellt worden. Es gehörte zum Typ VII C, von dem bis 1945 insgesamt 693 Einheiten fertiggestellt wurden. Bis zu seiner Ausserdienststellung am 8. Mai 1945 im norwegischen Trondheim wurde U 995 vorwiegend im Nordmeer gegen Geleitzüge und auslaufende Konvois und Sicherungsstreitkräfte eingesetzt:

15.08.2025: Die weithin sichtbare Silhouette seines 85 Meter über der Ostsee aufragenden Turms prägt das Gesicht der Kieler Aussenförde. Zwei Aufzüge oder 341 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus sich ein einzigartiger Rundblick über Land und Meer öffnet. Ursprünglich dem Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach erneuter Übernahme durch den Deutschen Marinebund am 30. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren. Auf 5,7 Hektar Gesamtfläche – nahezu der Grösse von acht Fußballfeldern – gehören zu der Anlage neben dem markanten Turm eine unterirdische Gedenkhalle, die Historische Halle mit zahlreichen Schiffsmodellen und anderen marine- und schifffahrtgeschichtlichen Exponaten sowie eine 7000 Quadratmeter grosse, mit Wesersandstein belegte Freifläche. Die Planung des auf dem Gelände eines früheren Panzerturms erbauten Denkmals geht auf eine Idee von 1925 zurück. Am 30. Mai 1936 wurde es nach fast siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Etwa 700.000 Reichsmark – überwiegend aus Spenden von Mitgliedern der Marinevereine und der Marineoffizier-Vereinigung stammend – waren in den Bau geflossen, der heute zu den wenigen architektonischen Beispielen des Expressionismus zählt. Von 1993 – 1998 wurde die Anlage einer umfassenden Renovierung unterzogen – angefangen mit einem neuen Belag der Freifläche und endend mit der notwendig gewordenen Sanierung und Neuverfugung des geklinkerten Turms. Die dafür erforderlichen Finanzmittel in Höhe von nahezu 4,5 Millionen DM/2,3 Millionen Euro wurden aus Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen aufgebracht sowie aus Spenden, die über die Hälfte des Gesamtbetrages ausmachten. Öffentliche Gelder standen nicht zur Verfügung:

13.08.2025: Die Stadtmühle wurde 1278 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war eine bedeutende Einnahmequelle für die Stadtkasse. Ihre Bedeutung für die Wirtschaft und Entwicklung der Stadt mag man daran erkennen, das im Wappen der Stadt das Mühlrad und die Haue zu sehen sind. Der heutige Bau wurde 1864 neu errichtet. Erst 1958 wurde der städtische Mühlenbetrieb eingestellt:

13.08.2025: Der Stadthauptmannshof spielte in der Geschichte Möllns eine zentrale Rolle. 1359 wurde die Stadt Mölln durch die lauenburgischen Herzöge an die Stadt Lübeck verpfändet. Lübeck sicherte sich dadurch die Zölle und die Einnahmen aus der Stadt. Vor allem lag der Hansestadt aber an der strategischen Lage Möllns. Zur Sicherung der Handelswege nach Süden baute Lübeck Mölln zur Festung an der Salzstrasse aus. Zu dem inzwischen vollständig sanierten Ensemble gehören der eigentliche Stadthauptmannshof von 1414, weiterhin das ehemalige Schulhaus von 1860, das Fachwerkreihenhaus von 1820 und das sog. Medaillongebäude von 1550. Das Baudenkmal wird von der Stiftung Herzogtum Lauenburg und der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur u.a. für Veranstaltungen genutzt. Regelmässig finden auch sehenswerte Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern in den Räumen statt:

13.08.2025: Aus Anlass des 600-jährigen Gedenkens an den Tod Eulenspiegels schuf der Möllner Bildhauer Karlheinz Goedtke 1950 die Bronzefigur des Schalksnarren als Bekrönung des Brunnens neben dem Kirchberg. Diese beliebte Darstellung des Schalksnarren ist zum Wahrzeichen der Stadt geworden:
13.08.2025: Das Eulenspiegelmuseum in einem hübschen Fachwerkhaus aus dem Jahr 1582 zeigt die vielfältigen Aspekte des bekanntesten deutschen Narren Till Eulenspiegel zu Mölln. Natürlich erfährt man etwas über die historische Figur des Till Eulenspiegel , einige bekannte Streiche aus dem Volksbuch sind medial in Szene gesetzt und es gibt exklusiv in Mölln das Till-TV über Tills neueste Streiche:
13.08.2025: Die Kirche stammt von Anfang des 13. Jahrhunderts und liegt prominent auf dem Eichberg. Die Kirche gilt als Wahrzeichen der Stadt. Es handelt sich um eine spätromanische dreischiffige Basilika, die mehrfache Veränderungen erfahren hat. Der Turm geht auf das Jahr 1391 zurück. Bemerkenswert von der Ausstattung sind das Triumphkreuz von 1501 sowie Kanzel und Altar des norddeutschen Barockmeisters Hieronymus Hassenberg:
