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16.01.2026: Der Turm war Wehrturm der einstigen Stadtmauer um 1500 am höchsten Punkt des Ortes, flankiert von Halbtürmen. Er wurde im 19. Jahrhundert zu Wohnzwecken umgebaut und 1995 saniert:

16.01.2026: Das Wingertshäuschen steht nördlich des Orts, am Fuss des Georgenberges. Es ist ein Rundbau mit flacher Kuppel und wohl Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Diese in Rheinhessen öfter anzutreffende Bauform hat Ähnlichkeit mit den so genannten Trulli in Apulien:

16.01.2026: 1989 öffnete das erste Schulmuseum Rheinhessens, dessen Bestände Prof. Dr. Hermann Bertlein in jahrelanger Suche zusammengetragen hat, im Wormser Vorort Pfeddersheim seine Pforten. In den Räumen der Bergschule, einem über 100 Jahre alten Volksschulhaus, vermitteln originale Schulbänke der Schulmöbelfabrik Liquid aus Frankenthal, Lehrerpult, Wandbilder, Griffel und Tintenfass einen Eindruck der Schulatmosphäre von anno dazumal. Das Prof. Bertlein Schulmuseum zeigt Unterrichtsmaterialien der verschiedenen Volksschulfächer wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Eine besondere Attraktion bildet der sogenannte Fünf-Finger-Rechenapparat aus dem Jahr 1921, der Rechenprobleme mit insgesamt zwanzig Fingern zu lösen ermöglichte. Weitere Themenbereiche beschäftigen sich unter anderem mit dem Lehrplan sowie Beruf und soziale Stellung des Lehrers:

16.01.2026: An der nordwestlichen Biegung der früheren Stadtmauer steht am Cästrich der runde Sprenger, auch Lenhardsturm genannt, der vier Turmetagen aufweist, die noch bis zu Beginn des Jahrhunderts für Wohnzwecke benutzt wurden. Deshalb hat man auch grössere Fenster in das Mauerwerk gebrochen, während zur Grabenseite noch alte Schiessscharten erhalten sind. Den oberen Abschluß mit einer Plattform bildete bis vor kurzem ein Rundbogenfries. Vor kurzem wurde der Sprenger vom Eigentümer umfassend restauriert, inzwischen wurde ein mit Fachwerk durchsetzter Aufbau mit einem nach oben abschliessenden spitzförmigen Dach errichtet. Am Tag des offenen Denkmals 1998 wurde der Sprenger wegen der stilvollen Restaurieungsarbeiten auf Veranlassung der Denkmalbehörde der Öffentlichkeit vorgestellt:

16.01.2026: Das ehemalige Amtsgericht Pfeddersheim bestand von 1879 bis 1934 als eigenständiges Gericht in Pfeddersheim. Das historische Gebäude befindet sich in der Schlossstrasse 52 und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Es handelt sich um einen charakteristischen Bruchsteinbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dem Gericht war ein Gefängnistrakt angegliedert. Im Obergeschoss befanden sich drei Arrestzellen. Nach der Aufhebung des Gerichts und dem Zweiten Weltkrieg wurde der Komplex unter anderem als Schulgebäude genutzt (Volksschule und Landwirtschaftsschule). Heute dient das Anwesen Wohnzwecken:

16.01.2026: Zwischen 1760 und 1770 wurde das Gebäude als so genanntes Schloss der Familie von Orb erbaut und seit dem 19. Jahrhundert als Rathaus genutzt. Das stattliche, zweigeschossige Gebäude ist massiv aus Stein gebaut und verputzt. Bedeckt ist das Gebäude mit einem Mansarddach mit Gauben:

16.01.2026: Es ist der Bürgerturm oder auch neue Turm, der in seinem unteren Teil bis vor einiger Zeit noch bewohnt wurde und der als einziger der neun Pfeddersheimer Türme nicht in privatem Eigentum ist und der Stiftung Hospitalfonds gehört. Er ist schon auf dem alten Stadtplan von 1525 dargestellt. In den letzten Jahren wurde der Bürgerturm mit dem dazu gehörenden kleinen Wohnhaus stilgerecht restauriert. Bei geführten Rundgängen können interessante Einblicke und vom Turm auch Ausblicke über das alte Pfeddersheim gewonnen werden:

16.01.2026: Am Bahnhof halten stündlich, in den Hauptverkehrszeiten halbstündlich, Regionalbahnen auf der Rheinhessenbahn (Worms–Alzey–Bingen). Das Empfangsgebäude wurde 1884 im Zuge des Baus der Rheinhessenbahn von der Hessischen Ludwigsbahn errichtet. Es weist dabei eine für die damalige Zeit grosszügige, aber dennoch eine für mittelgrosse Gemeinden typische Grösse eines Empfangsgebäudes auf. Der dreigeschossige Bau wurde aus Sandsteinquadern mit einem flach geneigten Satteldach errichtet. Als das Empfangsgebäude gebaut wurde, erhielt es im Obergeschoss Wohnungen, die Räume des Erdgeschosses dienten als Diensträume und für Reisende. In den folgenden Jahrzehnten folgte eine Erweiterung des Empfangsgebäudes um einen erdgeschossigen Anbau nach Westen, der als Warteraum diente. Er erhielt ebenfalls ein Satteldach:

16.01.2026: Der Hauptbahnhof liegt an der linksrheinischen Hauptstrecke Mainz-Worms-Ludwigshafen-Mannheim. Vom Fernverkehr halten hier aber nur ganz vereinzelt Züge, aber alle des Regionalverkehrs. Worms Hauptbahnhof ist ausserdem ein Endpunkt der Rheinhessenbahn nach Bingen, der Nibelungenbahn nach Bensheim und eines Pendelverkehrs nach Biblis über die Rheinbrücke Worms. Dort besteht Anschluss an die Riedbahm in Richtung Frankfurt am Main. Nach Frankfurt besteht auch eine umsteigefreie Verbindung über Mainz. Seit Juni 2018 ist die Strecke Mainz–Worms–Ludwigshafen–Mannheim täglich im Halbstundentakt in das Netz der S-Bahn RheinNeckar eingebunden. Das neue Empfangsgebäude wurde am 31. März 1904 eingeweiht. Im Gegensatz zu anderen Bauten in Worms wurde statt rotem Sandstein gelblich-weisser Pfälzer Sandstein verwendet:

18.12.2025: Das Alte Rathaus in Budenheim ist ein markantes, historisches Gebäude in der Rheinstrasse 2. Das Gebäude wurde zwischen 1863 und 1865 errichtet. Es handelt sich um einen spätklassizistischen Kalkbruchsteinbau. Ursprünglich diente der Komplex als kombiniertes Rat- und Schulhaus. Im Dezember 1958 erwarb die neu gegründete Wohnungsbaugesellschaft Budenheim GmbH das Anwesen in der Rheinstrasse 2. Die administrative Verwaltung zog 1967 um, als das neue Rathaus in der Berliner Strasse fertiggestellt wurde:
