
Waterclerk
16.01.2026: Das ehemalige Amtsgericht Pfeddersheim bestand von 1879 bis 1934 als eigenständiges Gericht in Pfeddersheim. Das historische Gebäude befindet sich in der Schlossstrasse 52 und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Es handelt sich um einen charakteristischen Bruchsteinbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dem Gericht war ein Gefängnistrakt angegliedert. Im Obergeschoss befanden sich drei Arrestzellen. Nach der Aufhebung des Gerichts und dem Zweiten Weltkrieg wurde der Komplex unter anderem als Schulgebäude genutzt (Volksschule und Landwirtschaftsschule). Heute dient das Anwesen Wohnzwecken:

16.01.2026: Zwischen 1760 und 1770 wurde das Gebäude als so genanntes Schloss der Familie von Orb erbaut und seit dem 19. Jahrhundert als Rathaus genutzt. Das stattliche, zweigeschossige Gebäude ist massiv aus Stein gebaut und verputzt. Bedeckt ist das Gebäude mit einem Mansarddach mit Gauben:

16.01.2026: Es ist der Bürgerturm oder auch neue Turm, der in seinem unteren Teil bis vor einiger Zeit noch bewohnt wurde und der als einziger der neun Pfeddersheimer Türme nicht in privatem Eigentum ist und der Stiftung Hospitalfonds gehört. Er ist schon auf dem alten Stadtplan von 1525 dargestellt. In den letzten Jahren wurde der Bürgerturm mit dem dazu gehörenden kleinen Wohnhaus stilgerecht restauriert. Bei geführten Rundgängen können interessante Einblicke und vom Turm auch Ausblicke über das alte Pfeddersheim gewonnen werden:

16.01.2026: Am Bahnhof halten stündlich, in den Hauptverkehrszeiten halbstündlich, Regionalbahnen auf der Rheinhessenbahn (Worms–Alzey–Bingen). Das Empfangsgebäude wurde 1884 im Zuge des Baus der Rheinhessenbahn von der Hessischen Ludwigsbahn errichtet. Es weist dabei eine für die damalige Zeit grosszügige, aber dennoch eine für mittelgrosse Gemeinden typische Grösse eines Empfangsgebäudes auf. Der dreigeschossige Bau wurde aus Sandsteinquadern mit einem flach geneigten Satteldach errichtet. Als das Empfangsgebäude gebaut wurde, erhielt es im Obergeschoss Wohnungen, die Räume des Erdgeschosses dienten als Diensträume und für Reisende. In den folgenden Jahrzehnten folgte eine Erweiterung des Empfangsgebäudes um einen erdgeschossigen Anbau nach Westen, der als Warteraum diente. Er erhielt ebenfalls ein Satteldach:

16.01.2026: Der Hauptbahnhof liegt an der linksrheinischen Hauptstrecke Mainz-Worms-Ludwigshafen-Mannheim. Vom Fernverkehr halten hier aber nur ganz vereinzelt Züge, aber alle des Regionalverkehrs. Worms Hauptbahnhof ist ausserdem ein Endpunkt der Rheinhessenbahn nach Bingen, der Nibelungenbahn nach Bensheim und eines Pendelverkehrs nach Biblis über die Rheinbrücke Worms. Dort besteht Anschluss an die Riedbahm in Richtung Frankfurt am Main. Nach Frankfurt besteht auch eine umsteigefreie Verbindung über Mainz. Seit Juni 2018 ist die Strecke Mainz–Worms–Ludwigshafen–Mannheim täglich im Halbstundentakt in das Netz der S-Bahn RheinNeckar eingebunden. Das neue Empfangsgebäude wurde am 31. März 1904 eingeweiht. Im Gegensatz zu anderen Bauten in Worms wurde statt rotem Sandstein gelblich-weisser Pfälzer Sandstein verwendet:

18.12.2025: Das Alte Rathaus in Budenheim ist ein markantes, historisches Gebäude in der Rheinstrasse 2. Das Gebäude wurde zwischen 1863 und 1865 errichtet. Es handelt sich um einen spätklassizistischen Kalkbruchsteinbau. Ursprünglich diente der Komplex als kombiniertes Rat- und Schulhaus. Im Dezember 1958 erwarb die neu gegründete Wohnungsbaugesellschaft Budenheim GmbH das Anwesen in der Rheinstrasse 2. Die administrative Verwaltung zog 1967 um, als das neue Rathaus in der Berliner Strasse fertiggestellt wurde:

18.12.2025: Im Jahre 1732 beschloss man, bedingt durch das Anwachsen der Gemeinde und den schlechten Zustand der alten Kirche, in Budenheim eine neue Pfarrkirche zu bauen. Mit dem Bau der katholischen Pfarrkirche begann man 1734. Die Kirche, die 29 m lang, 14 m breit und 36 m hoch ist, war nach dreizehnjähriger Bauzeit fertiggestellt. Sie besteht aus einem Saalbau mit dreiseitig geschlossenem Chor. Im Innern trifft man Pilastergliederung und ein Tonnengewölbe an. Am 3. September 1747 wurde von Weihbischof Nebel zu Ehren des Kirchenpatrons, des Heiligen Pankratius, die Kirche eingeweiht. 1935 wurden in der Kirche Umbauarbeiten durchgeführt. Dem Haupteingang wurde eine geräumige Vorhalle angefügt. Im Frühjahr 1936 konnten die gärtnerischen Anlagen vor der Kirche erneuert werden. Die überalteten Akazienbäume wurden ausgehauen und statt dessen zehn Lindenbäume gepflanzt. 1948 reparierte man die bei Kriegsende zerstörten Kirchenfenster. Im gleichen Jahr war an der Nordseite der Kirche das Dach auf eine Länge von 10 m plötzlich eingestürzt. Es blieb nichts anderes übrig, als die schon lang geplante Dachreparatur unverzüglich ausführen zu lassen. 1952 waren schliesslich alle Dacharbeiten abgeschlossen. Im gleichen Jahr entschloss sich die Pfarrei, ein neues Geläut anzuschaffen. Am 7. Dezember 1952 erhielten die neuen Glocken durch Domkapitular Fink ihre kirchliche Weihe:

18.12.2025: Die Kirche wurde 1912-1913 von Kirchenbaumeister Friedrich Pützer aus Darmstadt errichtet. Der kleine Bruchsteinsaal mit abgeschrägten Ecken und Dachreitern wurde in an barocke Dorfkirchen orientiertem Heimatstil ausgeführt. Die evangelische Kirchengemeinde, verfügte bis zum Jahr 1913 lediglich über einen kleinen Gebetssaal, den Hermann Volkenborn in seiner Wohnung in der Hauptstrasse zur Verfügung gestellt hatte. Er war es auch der den Neubau einer eigenen Kirche forcierte, die im Jahr 1913 eingeweiht wurde. Ihm zu Ehren wurde der Platz vor der Kirche im Jahr 2008 zum Hermann-Volkenborn-Platz benannt:

18.12.2025: Schloss Waldthausen, ein Meisterwerk der Architektur im Herzen des Lennebergwaldes bei Mainz, erzählt die Geschichte eines visionären Bauherrn, Martin Wilhelm von Waldthausen. Inmitten einer 95 Hektar grossen Fläche, erworben von der Gemeinde Budenheim im Jahr 1908, entstand die prachtvolle Villa im Jahr 1910. Der architektonische Entwurf, von Hans Bühling umgesetzt, orientierte sich an staufischen Palastgebäuden und prägt das Anwesen bis heute. Das Schloss, in seiner gesamten Pracht, ist von einem weitläufigen Park und terrassierten Gärten umgeben, die einst von verschiedenen Gärtnereien gestaltet wurden. Heute präsentiert sich Schloss Waldthausen als moderne Premium-Tagungsstätte von Chateauform. Der Zugang zum Parkplatz und Schloss ist nur noch Gästen von Chateauform gestattet. Auch Teile des Parks sind nicht mehr zugänglich, ein öffentlicher gekenntzeichneter Rundweg steht zur Verfügung:

18.12.2025: Der Lennebergturm im Lennebergwald bei Budenheim ist ein steinerner Aussichtsturm, der ca. 17 m hoch ist. Der im Stil der Neugotik von dem Mainzer Architekten Philipp Johann Berdellé entworfene Turm wurde 1880 eingeweiht. Der Baubeginn war schon 1820, es dauerte also 60 Jahre, bis der Turm fertiggestellt war. Das Wort Lenne kommt aus dem Germanischen und bedeutet soviel wie Mischwald. Auf der Plattform des Turms hat man eine tolle Aussicht auf den Mainzer Stadtrand sowie nach Wiesbaden, was gegenüberliegt. Weil die Bäume dort sehr hoch gewachsen sind, kann man den Rhein aber nicht mehr sehen. Am Turm befindet sich ein Café/Restaurant/Biergarten, in dem es sich verweilen lässt:
