Kalender
Februar 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
232425262728  
Archiv
582457
Users Today : 489
Users Yesterday : 1065
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Waterclerk

26.07.2025: Die 1285 aus Bruchstein erbaute gotische Hallenkirche ist der nördliche Teil eines Ensembles zusammen mit der Magdalenenkapelle und der katholischen Petrikirche. Die dreischiffige Walloner Kirche war ursprünglich Klosterkirche des Augustinerordens, vom alten Kreuzgang sind Reste erhalten. Der bedeutende spätgotische Flügelaltar zeigt die Marienkrönung, flankiert von der Heiligen Katharina und Ursula. Aus der Ulrichskirche Halle stammt das 1430 gegossene Taufbecken. Friedrich III. übergab 1690 die Kirche an protestantische wallonische Glaubensflüchtlinge:

26.07.2025: Die Geschichte der Magdalenenkapelle reicht bis ins Jahr 1315 zurück, als mit ihrem Bau begonnen wurde. Im Jahr 1385 übergab Papst Urban VI. sie dem benachbarten Kloster Maria Magdalena, was der Kapelle ihren Namen gab. Während des Dreissigjährigen Krieges erlitt die Kapelle am 07.05.1631 erhebliche Schäden. Erst im Jahr 1711 begann man mit dem Wiederaufbau, der schliesslich 1715 mit ihrer Weihe abgeschlossen wurde. In den Jahren 1846/1847 erfolgte eine Restaurierung der Kapelle, bei der auch das Kreuzrippengewölbe hinzugefügt wurde. Das benachbarte Magdalenenkloster, das bereits seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr genutzt wurde, wurde im Jahr 1848 abgerissen. Im Jahr 1857 wurden der Kapellenturm saniert und eine Orgelempore eingebaut. Die Schäden des Zweiten Weltkriegs wurden in den Jahren 1966 bis 1968 beseitigt. In den mittleren 1980er Jahren waren weitere Sanierungsarbeiten erforderlich, da unter anderem die aufsteigende Feuchtigkeit die Heizung der Magdalenenkapelle beeinträchtigt hatte. Ein neues Prämonstratenserkloster soll neben der Kapelle errichtet werden. Dieses wird zusammen mit der Universitäts- und der zukünftigen Klosterkirche St. Petri, dem Gemeindehaus und der Magdalenenkapelle einen umfassenden Atrium-Komplex bilden:

26.07.2025: Bis ins 14. Jahrhundert erstreckte sich am Ufer der Elbe nördlich und ausserhalb der damaligen Stadt Magdeburg das Fischerdorf Frose. Seine Pfarrkirche war seit dem 12. Jahrhundert St Petri. Das Patrozinium nimmt wohl Bezug auf die mit der Elbe verbundene Tätigkeit der Froser Bevölkerung, ist der Apostel Petrus doch der Patron von Fischern und Schiffern. 1390 erfolgte im Zuge einer Stadterweiterung Magdeburgs die Eingliederung von Frose, wonach die Kirche weitgehend neu errichtet wurde. Im Dreissigjährigen Krieg 1631 und im Zweiten Weltkrieg 1945 weitgehend zerstört, zeigt sich die Kirche heute nur im Äusseren in der alten Gestalt. Vom Gründungsbau blieb einzig der massige Westturm erhalten. Mit seinen Bruchsteinquadern bewahrte er den Charakter der einstigen wehrhaften Dorfkirchenanlage, wie man sie in der Magdeburger Umgebung bis heute noch findet. Im unteren Teil ist er ungegliedert und weist keine Öffnungen auf. 1970 durch den katholischen Bischof Johannes Braun geweiht, dient sie seither als Pfarr- und Universitätskirche:

26.07.2025: Das Hochhaus Jakobstrasse 7 in Magdeburg ist das höchste Wohnhochhaus der Stadt, gebaut bis 1974 in sogenannter Gleitbauweise. Es handelt sich um ein ca. 65 m hohes Hochhaus mit Unterkellerung, obergeschossiger Wohnnutzung und Kleingeschäften und Büros im Erdgeschoss. Die Gebäudestruktur besteht aus einem Süd- und einem Nordteil, verbunden mit einem Verkehrs- und Erschliessungskern als Mittelteil. Der Südteil besteht aus 16 Obergeschossen sowie Erdgeschoss, der Nordteil aus 18 Obergeschossen und Erdgeschoss:

26.07.2025: Rolandsfiguren stammen aus dem Mittelalter und symbolisierten die städtischen Freiheiten und die Unabhängigkeit der Stadt. Schon 1419 muss es eine Roland Figur in Magdeburg gegeben haben. Es gibt schriftliche Erwähnungen, in denen von einer Aufstellung eines neuen Rolands berichtet wird. Diese Figur zerstörte man im Dreissigjährigen Krieg. An dem Standort befindet sich heute eine Platte im Boden mit der Aufschrift Roland 1727. Fast 2 Jahrhunderte hatte Magdeburg keine Rolandsfigur. Erst im Ersten Weltkrieg schuf Rudolf Bosselt eine hölzerne Figur, den Nagelroland. Hier sollten Nägel Spenden symbolisieren, die für Familien von gefallenen Soldaten gedacht waren. Man entschied, die Figur lieber zu erhalten und verzichtete auf das Einschlagen der Nägel. Nachdem die Figur einige Jahre im Museum gestanden hatte, stellte man sie 1933 wieder vor dem Rathaus auf. In den Nachkriegszeiten wurde der Roland anscheinend zu Brennholz verarbeitet, er war auf einmal verschwunden. Nach der politischen Wende gab es Bestrebungen einen neuen Roland aufzustellen. Die Bildhauerin Martina Seffers schuf den heutigen Roland nach einer alten Abbildung. Seit 2005 steht der Magdeburger Roland nun wieder vor dem Rathaus:

26.07.2025: Die Geschichte des Alten Rathauses auf dem Alten Markt reicht zurück bis ins 12./ 13. Jahrhundert. Die ältesten Teile des Rathauses befinden sich im Bereich des heutigen Ratskellers. Der lange Saal war Lager- und Verkaufshalle der Kürschnerinnung. Nach der Zerstörung im Dreissigjährigen Krieg wurde das Rathaus als zweigeschossiger Sandsteinbau im Stil der italienisch-niederländischen Renaissance nach Entwürfen des Ingenieurhauptmanns Heinrich Schmutze wieder aufgebaut. Zahlreiche Um- und Ausbauten fanden im 19. Jahrhundert statt. Die zweite Zerstörung folgte im Januar 1945. Das Rathaus wurde – wie große Teile der Stadt während eines Luftangriffs – in Schutt und Asche gelegt. In den 1950er Jahren begann der originalgetreue Wiederaufbau des Gebäudes, der 1979 abgeschlossen wurde: 

26.07.2025: Bereits um 1240 geschaffen, stellt der Magdeburger Reiter vermutlich Kaiser Otto I. dar. Die beiden allegorischen Begleitfiguren zu seiner Seite sind zwei Mägde. Die eine der beiden hält ein Schild mit dem Reichsadler, die andere fasst eine Fahnenlanze, zwei Hoheitssymbole des Kaisers. Das Original des Standbildes zog im Jahre 1967 in das Kulturhistorische Museum der Stadt, wo es auch heute noch besichtigt werden kann:

26.07.2025: Das Neue Rathaus in Magdeburg wurde 1905-07 erbaut, um den wachsenden Verwaltungsbedarf der Stadt zu decken. Es befindet sich nördlich des Alten Rathauses und wurde von den Architekten Wilhelm Jost und Wilhelm Neumann im Stil der Neorenaissance entworfen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude schwer beschädigt, der Wiederaufbau begann 1950 und wurde 1979 abgeschlossen. Heute beherbergt das Neue Rathaus das Stadtarchiv und städtische Dienststellen:

26.07.2025: Die Bronzestatue wurde 1886 von Emil Hundrieser geschaffen, um an die Predigt Martin Luthers in der nahe gelegenen Johanniskirche am 26. Juni 1524 zu erinnern. Nach dieser Predigt trat die Magdeburger Altstadt geschlossen zum Protestantismus über:

26.07.2025: Die Geschichte der Johanniskirche ist sehr wechselhaft. 1131 wurde die Kirche als eine dreischiffige kreuzförmige Basilika im romanischen Stil errichtet. Bei verschiedenen Stadtbränden und der Heimsuchung Magdeburgs durch General Tilly 1631 wurde sie immer wieder zerstört, aber auch immer wieder aufgebaut. Am 16. Januar 1945 fiel die Kirche den Bomben des schweren Angriffs zum Opfer. Erst 46 Jahre nach der Zerstörung, am 16. Januar 1991, begann auf Initiative eines Kuratoriums der Wiederaufbau, der 1999 abgeschlossen werden konnte. In unmittelbarer Nähe zum Rathaus am Altem Markt und zur Elbe, ist sie seit Oktober 1999 der Öffentlichkeit als restauriertes Gebäude wieder zugänglich. Sie wird als Festsaal und Konzerthalle der Stadt Magdeburg genutzt. Von Januar bis Juni 2014 diente sie dem Landtag von Sachsen-Anhalt als Tagungsort. Einen beeindruckenden Panoramablick über die Landeshauptstadt können Besucher der Magdeburger Johanniskirche besonders im Frühling geniessen. Der Südturm mit seiner Aussichtsplattform in 52 Metern Höhe lädt täglich ausser montags zum Aufstieg ein. Die Turmbesteigung ist bis 16 Uhr möglich. Hoch hinaus über die Dächer Magdeburgs geht es über das Treppenhaus des Turms mit 277 Stufen: