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Monats-Archive: August 2025

18.08.2025: In Betrieb ging das Städtische Elektrizitätswerk 1904. Als Gleichstrom-Erzeuger musste es in der Nähe des Zentrums liegen und wurde wegen der repräsentativen Stadthäuser in der Nachbarschaft architektonisch aufwendig gestaltet. Zwei Gasmotoren-Maschinensätze erzeugten überwiegend Lichtstrom für die Privathäuser, die Strassen wurden weiter vor allem mit Gaslaternen beleuchtet. Ein Grosskunde des E-Werkes wurde die seit 1908 fahrende Strassenbahn. Von 1921 bis 1926 wurden die Maschinen durch erheblich kräftigere Dieselmotorensätze für die Wechselstromproduktion ersetzt. Ausserdem wurde die Abwärme dieser Motoren erstmals in Deutschland für ein kleines Fernwärmenetz genutzt, ein Vorbild für moderne Blockheizkraftwerke. Seit 1935 bezieht Schwerin auch Strom aus dem Überlandnetz. Bis 1969 war das E-Werk in Betrieb. Seit 1998 ist es Spielstätte des Mecklenburgischen Staatstheaters:

18.08.2025: Das Arsenal befindet sich unmittelbar am Südwestufer des Schweriner Pfaffenteichs und ist derzeit Sitz des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommerns. Erbaut wurde es von 1840 bis 1844 nach den Plänen des Hofbaumeisters Georg Adolf Demmler unter Bauleitung von Gottlieb Ruge und Hermann Willebrand. Die Kosten des Bauwerks, das aus ca. 6 Millionen Ziegelsteinen besteht, betrugen 134.000 Taler. 
Das Gebäude diente anfangs als Zeughaus, nach den Ersten Weltkrieg schliesslich als Polizeikaserne. In dieser Funktion wurde es während der Nazi-Diktatur Adolf-Hitler-Kaserne genannt. Nach dem Zweiten Weltkriegs bis einschliesslich 1947 wurde das heutige Arsenal als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt, danach diente es lange Zeit als Sitz der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei in der DDR. Nach der Wende übernahm das Innenministerium die Räumlichkeiten, in denen es bis heute seinen Sitz hat:

18.08.2025: Als dritte Kirche mit besonderem Bezug zum erneuerten Machtanspruch des mecklenburgischen Fürstenhauses erbaut, wird die St. Paulskirche auf der höchsten Erhebung der Stadt errichtet. Prägnant bildet sie entlang der Schlossstrasse, die fundamentale Sichtachse zur Niklot-Halle im Hauptturm des Schlosses und zu St. Nikolai oberhalb des Pfaffenteiches. Damit verbindet sie das Machtzentrum Schloss mit den stetig wachsenden Teilen der Stadt. Die neugotische Kirche ist bis heute in allen Teilen im Originalzustand erhalten. Im Auftrag des Grossherzogs lieferte Baurat Theodor Krüger die Pläne für die von 1865 bis 1869 errichtete Pfarrkirche. Die Bausumme wurde zu weiten Teilen aus der Schatulle des Grossherzogs finanziert, das fehlende Viertel stammte aus einer Privatstiftung, ursprünglich für den Turm des Doms bestimmt. Das Bau- und Ausstattungsprogramm der St. Paulskirche entspricht der Norm des von Theodor Kliefoth aufgestellten Programms für Kirchenbauten in Mecklenburg und gilt als deren Prototyp:

SCHWERIN

(98.300 Einwohner, 44 m ü. NHN) ist die Hauptstadt des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die kreisfreie Mittelstadt ist die kleinste Landeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zugleich die einzige, die keine Grossstadt ist. Schwerin ist nach Rostock die zweitgrösste Stadt und eines der vier Oberzentren des Bundeslandes und aktuell die grösste Mittelstadt Deutschlands. Der Herzog Heinrich des Löwen gab mit der Städtegründung 1160 den Anstoss zur Stadterweiterung. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Stadt um mehrere Bauten und Strassen. Er liess ein Dom im romanischen Stil errichten. Herzöge richteten ihren Verwaltungssitz in Schwerin ein. Die ideale Lage veranlasste den Herzog Johann Albrecht I. 1552, die Burg zu einem Schloss umzubauen. Schwerin tauchte in ein internationales Flair mit höfischen Festen ein. Die Stadt überlebte im 17. Jahrhundert die Besetzung schwedischer und französischer Truppen bis sich die Stadt durch Herzog Friedrich Wilhelm im 18. Jahrhundert weiter ausdehnte. Neue Stadtteile, wie die Neustadt auf der Schelfe, entstanden. Die Bebauung führte der Grossherzog Paul Friedrich fort, als er dort 1837 seine Residenz einrichtete. Das Arsenal am Pfaffenteich und der Marstall ergänzten das Stadtbild. Schwerin erhielt mit Paulstadt einen neuen Stadtteil. Am Ende des 19. Jahrhunderts entstanden neue Kasernen auf dem Ostorfer Berg und in der Werderstrasse. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts schossen in der Innenstadt neue Gebäude im Jugendstil aus dem Boden. Unternehmen am Ziegelinnensee nahmen ihren industriellen Betrieb auf. 1908 fuhr die erste Strassenbahn durch die Strassen.Im Ersten Weltkrieg kochte die Stimmung über. Hunger und Armut bestimmten das Stadtleben. Mit der Novemberrevolution 1918 verlor die Schlossstadt den Prunk und Glanz der letzten Jahrhunderte. Die Herzöge flohen aus der Stadt und die Bürger übernahmen das herrenlose Steuer. Besitzlose Arbeiter traten in die städtische Regierung ein. Als 1933 die zerstörerische Welle der Nationalsozialisten begann, ganz Deutschland zu überfluten, war Schwerin Gauhauptstadt. Fast zügig explodierte die Stadt aus allen Nähten. Neue Kasernen und Militärparaden weckten den Eindruck einer neuen Soldatenstadt. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörten amerikanische Bombenangriffe zahlreiche Häuser in der Feldstadt. Dabei starben 217 Bewohner. Wegen fehlender militärischer Zielobjekte wurden 3 % der Stadt dem Erdboden gleichgemacht. Am zweiten Mai 1945 marschierten amerikanische Truppen, dann britische, in die Stadt ein, bevor die Rote Armee sie für sich einnahm. Schwerin nahm den vor den Russen fliehenden Flüchtlingsstrom auf, was zu einer Wohnungsnot führte. Während der DDR-Zeit durchlebte die Stadt mehrere Veränderungen. Schwerin teilte man in eine Bezirksstadt für Mecklenburg ein. Langsam stieg die Wirtschaft an, sodass das Klement-Gottwald-Werk(KGW) mit seiner Betriebsaufnahme 1951 den Schiffsbau antrieb. Andere Betriebe schlossen sich dem industriellen Fortschritt in der Schwerindustrie an, unter anderem das Kabel- und dem Plastverarbeitungswerk. Neue Wohngebäude ersetzten seit 1978 baufällige Bauten auf dem grossen Moor. Schwerin erhielt nach der Wiedervereinigung den verlorenen Status als Landeshauptstadt zurück. Die Geschichte Schwerins erleben Sie auf Stadtführungen, ob zu Fuß oder mit einem Bus. Heute ist Schwerin neben den Hansestädten Stralsund, Rostock und Greifswald eines der wichtigsten touristischen Städteziele in Mecklenburg-Vorpommern. Die Landeshauptstadt spielt dank ihrer historischen Bauten nicht nur eine wichtige politische, sondern auch eine bedeutende touristische Rolle im nordöstlichsten Bundesland Deutschlands.

Hauptbahnhof (04.04.2015):

Stadthaus:

Evangelische St. Paulskirche:

Arsenal – Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern:

Pfaffenteich von Süden:

Ehemaliges Städtisches Elektrizitätswerk mit der kleinen Personenfähre PETERMÄNNCHEN auf dem Pfaffenteich:

Altes Standesamt – Kuetemeyer-Schenke-Steinecke‘sche Stiftung:

Neustädtisches Rathaus:

Evangelische Kirche St. Nikolai:

Pfaffenteich gegen Paulskirche und Arsenal:

Brandensteinisches Palais aus der Mitte des 18. Jahrhunderts – heute Volkshochschule:

Neustädtisches Palais – Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern:

Dom St. Marien und St. Johannis zu Schwerin:

Ausblick vom Dom in Richtung Norden:

Löwendenkmal vor dem Dom:

Löwendenkmal am Markt:

Marktplatz und Neues Gebäude:

Rathaus:

Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern:

Katholische Probsteikirche Sankt Anna:

Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern:

Buschstrasse mit Blick zum Dom:

Altes Palais:

Staatliches Museum:

Staatstheater:

Marstall:

Schweriner See in Richtung Norden und die Weisse Flotte:

Schlossbrücke:

Schweriner Schloss:

Orangerie:

Schlossgarten:

Alte Artilleriekaserne – Finanzamt:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 18.08.2025. Abweichende Aufnahmedaten in Klammern.

15.08.2025: Der Germaniatower (Bj. 2007) in exponierter Innenstadtlage ist das städtebauliche Kernstück und maritime Zentrum der Kai-City Kiel. Als Cityhafen bildet er zusammen mit dem Wasserplatz ein urbanes und modernes Aushängeschild der Stadt. Der Tower umfasst ein 14-geschossiges Hochhaus mit einem nach Norden ausgerichteten Büroturm. Zur Kieler Innenstadt und Förde sind insgesamt 58 Wohnungen orientiert. Als städtebauliche Einheit schliesst der Nordblock als ein sechsgeschossiges Gebäudeensemble aus Bürotürmen, Innenhöfen und einem 40 Wohneinheiten umfassenden Riegel an. Die Büroflächen sind flexibel aufteilbar. Den prägenden Abschluss am Wasserplatz bildet die sogenannte Bluebox, die aus einer innovativen Structural-Glazing-Konstruktion mit einer bläulich schimmernden Verglasung besteht. Zur natürlichen Belüftung dienen flächenbündig integrierte Parallel-Ausstellfenster:

15.08.2025: Das Terminalgebäude der Color Line in Kiel, offiziell als Norwegenkai bekannt, gilt als eines der modernsten Fährterminals in Europa. Es wurde in den Jahren 1996 bis 1997 errichtet und dient seit August 1997 als Abfertigungsbasis für die tägliche Verbindung nach Oslo. Das Gebäude wurde vom Architekten Jürgen Baade (Büro Baade und Partner, Kiel) in Zusammenarbeit mit der Architektenpartnerschaft SAR und BDA (Göteborg/Kiel) entworfen. Das Terminal zeichnet sich durch seine markanten Glasfronten aus, die Reisenden einen Panoramablick auf die Kieler Innenförde und die Stadt ermöglichen. Neben der Passagierabfertigung wird das Gebäude aufgrund seiner räumlichen Qualität auch für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt:

15.08.2025: Das Hafenhaus ist ein markantes, modernes Bürogebäude direkt an der Kieler Förde. Es dient primär als Verwaltungssitz der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG (Port of Kiel) und ist Teil der architektonischen Neugestaltung des Hafenbereichs am Schwedenkai. Das Gebäude ist ca. 45 Meter hoch und verfügt über 12 Etagen (Decks). Es wurde 2006 als modernisiertes und aufgestocktes Verwaltungsgebäude fertiggestellt (Architekten: Nagel Architekten). Charakteristisch ist die raumhohe Verglasung, die eine transparente Arbeitsatmosphäre mit Panoramablick auf die Förde bietet:

15.08.2025: Der Kieler Schwedenkai ist ein Hafenkai mit Terminal, Bürogebäude und Fähranleger im Kieler Hafen auf dem Westufer der Kieler Förde in der Kieler Innenstadt. Vom Schwedenkai aus verkehren unter anderem täglich im Wechsel die Passagierfähren Stena Scandinavica und Stena Germanica der schwedischen Reederei Stena Line auf der Route Kiel – Göteborg. Neben dem regulären Fährbetrieb der Stena Line werden in den Sommermonaten am Terminal Schwedenkai auch Kreuzfahrtschiffe abgefertigt, wenn beispielsweise die Kreuzfahrtterminals am Ostseekai und am Ostuferhafen bereits belegt sind. Das Terminalgebäude am Schwedenkai hat 12 Stockwerke und bietet in den unteren Etagen Serviceleistungen für Passagiere und Fracht. Moderne Abfertigungseinrichtungen ermöglichen eine leistungsfähige Abfertigung von Passagieren und Fracht. Die oberen Etagen beherbergen Büros von Stena Line, Seehafen Kiel sowie weiteren Firmen. Betreiberin ist die Seehafen Kiel GmbH & Co. KG, die den Kieler Handelshafen als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Kiel im öffentlichen Auftrag der Landeshauptstadt betreibt:

15.08.2025: Der Sellspeicher ist ein markantes, modernes Büro- und Geschäftshaus in zentraler Lage in Kiel Am Wall 55. Das Gebäude beherbergt heute vor allem medizinische Einrichtungen und Dienstleister. Das Gebäude wurde zwischen 2000 und 2002 fertiggestellt und verfügt über sechs bis acht Geschosse mit einer Glasfassade, die sich zum Wasser hin öffnet: