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Monats-Archive: August 2025

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01.08.2025: Das Ottonianum verweist auf eine der wichtigsten Persönlichkeiten Magdeburgs und Sachsen-Anhalts, Kaiser Otto der Grosse. Die Themen des Museums greifen seine Bedeutung für die deutsche und europäische Geschichte auf. Als Sitz des von Kaiser Otto gegründeten Erzbistums stieg Magdeburg zu einer mittelalterlichen Metropole auf. Die Magdeburger Erzbischöfe erlangten grosse politische Bedeutung. Die prächtigen Grabausstattungen der Erzbischöfe spiegeln die aussergewöhnliche Stellung der kirchlichen Herrscher wider. Diese werden erstmals im Dommuseum Ottonianum Magdeburg präsentiert. Die Kaiserkrönung Ottos des Grossen schrieb deutsche und europäische Geschichte. Seine Herrschaftszeit gilt als kulturelle Blütezeit Europas. Ottos Eheschliessung mit der englischen Prinzessin Editha von Wessex war eine Entscheidung des Herzen und der Strategie. Audioguides und Begleithefte führen Erwachsene und Kinder informativ und anschaulich durch die Ausstellung:

01.08.2025: Die Kathedrale Sankt Sebastian ist der Mittelpunkt des Bistums Magdeburg. Wie soviel in Magdeburg zeugt auch diese Kirche von der langen Tradition des christlichen Glaubens in der Region. Bereits um 1015 weihte Erzbischof Gero am Ort der heutigen Kathedrale eine Stiftskirche. Die wurde allerdings schon um 1170 durch die noch heute vor allem im Turmbereich erkennbare romanische Basilika Sankt Sebastian ersetzt. Bei Grossfeuern 1188 und 1207 zweimal stark beschädigt wurde Sankt Sebastian im 14. und 15. Jahrhundert schliesslich zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut. Im Dreissigjährigen Krieg erneut stark in Mitleidenschaft gezogen, fristete das Gotteshaus dann für lange Zeit ein kaum beachtetes Dasein. Der nördlich der Kirche gelegene Kreuzgang verfiel in dieser Zeit gänzlich. Während der Napoleonischen Kriege und in der Mitte des 19. Jahrhunderts diente die heutige Kathedrale dann nur noch als Lagerraum. Erst im Jahr 1873 kam Sankt Sebastian zurück in den Besitz der katholischen Gemeinde von Magdeburg. Der erste Gottesdienst fand 1878 statt. Beim Bombenangriff auf Magdeburg am 16. Januar 1945 wurde auch die Sebastianskirche schwer beschädigt. Trotzdem wurde das Gotteshaus 1949 zur Hauptkirche des Erzbischöflichen Kommissariats erhoben und später die Mitte des Bischöflichen Amtes Magdeburg. Seither hat Sankt Sebastian zahlreiche Reparaturen und Umbauten erfahren. In den 80-er Jahren kamen verschiedene moderne Elemente hinzu wie beispielsweise das Bronzeportal des Paderborner Künstlers Jürgen Suberg. Die letzten Arbeiten, der Einbau einer neuen Empore und das Verlegen des Altarraums in die Vierung, wurden im Frühjahr 2004 beendet. Der Einbau der neuen Hauptorgel erfolgte im Frühsommer des darauf folgenden Jahres:

01.08.2025: Die Landeshauptstadt Magdeburg verfügt seit über zehn Jahren über ein modernes und zentral gelegenes Justizzentrum im Herzen der Stadt. Das Justizzentrum trägt den Namen Eike von Repgow und ehrt damit den Verfasser des Sachsenspiegels, eines der ersten deutschen Rechtsbücher aus dem 13. Jahrhundert. Das zwischen 1895 und 1899 erbaute und früher von der Deutschen Post als Hauptpost genutzte Gebäude wurde zwischen 2005 und 2007 in ein modernes Justizzentrum umgebaut.Der Gebäudekomplex liegt als Vierflügelanlage zwischen dem Breiten Weg im Osten und der Max-Josef-Metzger-Strasse im Westen nördlich der St. Sebastians-Kirche. Das Haupthaus wurde nach den Plänen der kaiserlichen Oberpostdirektion als viergeschossiger Monumentalbau errichtet. In das Gebäude sind verschiedene Baustile eingeflossen. Die Werksteinfassade wurde im Stil niederländischer Spätgotik errichtet, die Rückfront im Stil deutscher Renaissance, das Haupthaus dagegen unter Verwendung auch neogotischer Formen. Neben dem Amtsgericht Magdeburg beinhaltet das Gebäude das Arbeitsgericht Magdeburg, das Sozialgericht Magdeburg, das Verwaltungsgericht Magdeburg, das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt sowie die Staatsanwaltschaft Magdeburg:

01.08.2025: Das dreizehngeschossige, 45 Meter hohe Verlagshaus wurde 1930–1932 von Paul Schaeffer-Heyrothsberge als erstes Hochhaus Magdeburgs für den Zeitungsverlag Faber errichtet. Im April 1933 wurde die Zeitung Volksstimme durch das NS-Regime verboten. 1944 wurde die Magdeburgische Zeitung mit der Zeitung Der Mitteldeutsche – Neues Magdeburger Tageblatt zusammengelegt. Während des Luftangriffs auf Magdeburg am 16. Januar 1945 erlitt das Gebäude leichte Schäden durch die Bombardierung. Nachdem die Volksstimme 1947 durch die SED neu gegründet worden war, diente das Hochhaus als Erscheinungsort dieser Zeitung. Weil das ursprüngliche Verlagsgebäude der Volksstimme in der Bombennacht vom 16. Januar 1945 zerstört worden war, wurde in den Jahren 1953 und 1954 ein fünfgeschossiger Flachdachflügel, der in neoklassizistischen Formen gehalten ist, gebaut. Auch wurde nach 1990 die historische Travertinverkleidung entfernt. Im Januar 1992 ging die Volksstimme in den Heinrich Bauer Verlag über, der im Januar 2001 einen Abrissantrag stellte, begründet mit den hohen Unterhaltskosten des Verlagsgebäudes. Diesem Antrag widersprach das Landesverwaltungsamt 2004, es erlaubte lediglich den Abriss von Anbauten bzw. Nebengebäuden. Der Verlag ging in Berufung, die vom Oberverwaltungsgericht am 15. Dezember 2011 abgewiesen wurde. Im Jahr 2008 wurde das Gebäude in die Denkmalliste der Stadt Magdeburg aufgenommen:

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